DSM und konstruierte Scheinfakten: politisch abgesicherte Menschenvernichtung durch Psychiatrisierung

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Betrifft auch den blog mit der Überschrift Niedersächsische Landtagsabgeordnete – Verleumder als „psychisch krank“
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Der Begründer der Klassifizierung psychischer Störungen war Emil Kraepelin (Deutschland 1890). Auf ihn zurückzuführen sind ‚Dementia Praecox‘, heute Schizophrenie genannt, das manisch depressive Irresein und paranoide Psychose. Kraepelin’s System wurde schnell beliebt und fasste schnell Fuß. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und in Großbritannien. In Folge der Nazi-Psychiatrie Kontinutäten wurde in den frühen 1950-er Jahren das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen zusammengestellt. DSM-I.

Ausgehend von den ursprünglich drei psychischen Störungen wurden nach und nach Lebensprobleme  als medizinische Leiden, als psychiatrische Störungen, umgedeutet/ umdefiniert in den bis DSM-III (1980 ) folgenden Diagnosehandbüchern . Ab dieser Zeit begann die Politik damit, Techniken und Methoden zur Gedankenkontrolle und Verhaltenssteuerung zu entwickeln und umzusetzen. Wegbereiter war Dr. José Delgado, Professor für Physiologie und Psychiatrie,  ehemaliger Direktor für Neuropsychiatrie an der Yale-Universität in New Haven, US-Staat Connecticut. Siehe im Beitrag unter Politische Ponerologie den Nachtrag vom 11.02.2015.

Er brachte  im US-Kongress die Forderungen ein:
http://dudeweblog.wordpress.com/…/techniken-und-methoden-zur-gedankenkontrolle

  1. Die Menschheit hat nicht das Recht, ihr eigenes Bewusstsein zu entwickeln.
  2. Wir brauchen ein psychochirurgisches Programm, mit dem man unsere Gesellschaft politisch kontrollieren kann. Der Zweck ist die physikalische Kontrolle des Geistes. Jeder, der von der vorgegebenen Norm abweicht, kann chirurgisch verstümmelt/verschandelt/verstört werden.

Die Forderungen des Dr. José Delgado wurden ab 1974 politisch umgesetzt und sind seit Langem praktizierte psychiatrische Realität.

DSM 5 und Neoliberalismus 03.03.2016
Das DSM-V beruht auf ideologischen Grundannahmen und wie die vorangegangenen DSM-en auf nicht wissenschaftlichen Kriterien. In der Art der Diagnostik spiegelt sich der politische Auftrag an die Psychiatrie wider. Insbesondere und zuletzt das DSM-V reduziert den Menschen auf ein Werkzeug und auf dessen Nützlichkeit für die Wirtschaft. Ökomomie prägt die Identität des Menschen. Unternehmen werden zu Machtapparaten ausgebaut.

Neo- Liberalisismus ist eine Politik, die u.a. auf wirtschaftsmathemathischen Überlegungen und auf ‘öffentliche Hygiene‘ beruht und die sich der Moral der neoliberalen Wirtschaft unterwarf. Als  Humanmaterial, als Sklaven der Wirtschaft, abqualifizierte Menschen finden ihre Identität in dieser durchökonomisierten Gesellschaft jedoch nicht mehr. Und die unter diesen aufoktroyierten und somit konstruierten beruflichen Lebensproblemen leiden, die dagegen protestieren und sich im Glauben, ein  Psychiater sei ein wissenschaftlich arbeitender Mediziner und die von ihm verschriebene Medizin hilfreich, vertrauensvoll und hilfesuchend an einen Psychiater wenden?

Für diese gibt es die Diagnosen nach DSM-V.
Diese Menschen werden als nicht in diesem System funktionierend und als psychisch gestört diagnostiziert und mit als Medizin getarnten Nervengiften schleichend ermordet.
Dr. Thomas Szasz Professor und Author von ‚The Myth of Mental Illness‘ sagt: Psychiatrie ist Politik, sie war immer Politik.  Nicht Geisteskrankheiten sind epidemisch auf dem Vormarsch, sehr wohl aber die Psychiatrie und deren Missbrauch durch den Staat‘. Und damit der neoliberalen Wirtschaft. Die Medien als Sprachrohr der  Politik veröffentlichten, als Folge von DSM-Diagnosen,  extreme Umsatzzuwächse der Pharmaindustrie in Verbindung mit starker Zunahme von psychischen Störungen und geben damit einen falschen Erkenntnisweg vor.  Die Medien machen den betroffenen Menschen somit glauben und gegeben diesen die eigene Erkenntnisentscheidung vor, einer der zunehmend psychisch gestörten zu sein.

Allen Frances, maßgeblich an der Entstehung des DSM-IV beteiligt und heute einer der schärfsten Kritiker von DSM-V, empfiehlt, das neue Manuel zu ignorieren: ‚Wollen wir unseren Patienten zumuten, dass sie nach einem wissenschaftlich unhaltbaren, der neoliberalen Wirtschaft zudienenden Diagnoseschüssel beurteilt werden? Wollen wir auch Menschen für krank erklären, die ganz einfach aufgrund von widrigen privaten und beruflichen Lebensumständen die Balance verloren haben‘?

Nachstehend erfahren Sie Fakten über die als Medizin getarnten Nervengifte, die Fakten über die Psychiatrie, ihre Mitarbeiter und die Bedrohung.

Siehe Website   http://de.cchr.org/quick-facts/introduction.html

Folgende Ausführungen sind die Niederschrift des Films

DIAGNOSTISCHES UND STATISTISCHES MANUAL. TÖDLICHES BLENDWERK DER PSYCHIATRIE

Ein aufwendiger pseudowissenschaftlicher Betrug …

Es ist 943 Seiten dick und führt 374 psychische „Störungen“ auf.

Es ist die Grundlage für die Auflistung psychischer Störungen in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD), die in aller Welt eingesetzt wird.

Obwohl es weniger als fünf Pfund wiegt reicht sein Einfluss in alle Aspekte der modernen Gesellschaft hinein: unsere Regierungen, unsere Gerichtshöfe, unser Militär, unsere Medien und unsere Schule.

Durch die Verwendung dieses Buches können Psychiater die Verabreichung von Psychopharmaka erzwingen, Familien die Kinder entziehen und Menschen der ihnen innewohnenden persönlichen Freiheiten berauben.

Es geht um das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen der Psychiatrie. Es ist der Motor, der eine 330 Milliarden Dollar schwere psychiatrische Industrie antreibt.

Liegen dem DSM irgendwelche Beweise zugrunde? Oder ist es nichts weiter als ein aufwendiger pseudowissenschaftlicher Betrug?

Von den Produzenten der preisgekrönten Dokumentationen Ein Milliarden-Geschäft: Gefährliche Psychopharmaka, Die Vermarktung erfundener Krankheiten und der DVD Psychiatrie – Die Todesfalle kommt die schockierende Wahrheit, die hinter dem tödlichen Blendwerk der Psychiatrie steckt.

 

Das Leben kann ein Abenteuer sein. Spannend, schnell, langsam oder traurig, manchmal sogar mit Höhen und Tiefen. Aber von den (insbesondere staatlich besoldeten) Psychiatern  kann jeder Aspekt des persönlichen Lebens als psychiatrische Krankheit bezeichnet werden. Was denn zum Beispiel?

Wenn Sie nach einer gescheiterten Beziehung verstimmt sind könnte man das  als Depression bezeichnen. Und wenn man nervös ist wenn man vor Leuten spricht? Angststörung. Oder wenn man gestresst oder gesteigert aktiv ist? Manisch. Das klingt ziemlich verrückt. Allerdings.

Die moderne Klassifzierung psychischer Störungen

Die Geschichte psychiatrischer Diagnostik.

Das Spiel beginnt…

….wie eine affektive Störung. Die machen das große Geld.

-Mann ….Schizophrenie…..Das wird eine große Sache.

Wenn das DSM nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, worauf beruht es dann? Es begann mit dem Wunsch der Psychiatrie und der Psychologie, von der etablierten Medizin akzeptiert zu werden.

Louis Wynne, Psychologe: ‘Wir Psychologen wollten immer schon als eine wirkliche Wissenschaft akzeptiert werden. Die frühen Psychologen schauten sich um, was andere Wissenschaftler taten und eiferten ihnen nach‘.

Richard Bentall Professor für klinische Psychologie: ‘Die moderne Klassifizierung psychischer Störungen lässt sich auf das 19-te Jahrhundert zurückführen (Deutschland 1890). Nahezu alle heutigen Begriffe stammen aus jener Zeit. Die wichtigste Rolle spielte Emil Kraepelin, der in Heidelberg und dann in München tätig war.  Gilt als Begründer der  Klassifizierung psychischer Störungen. Er klassifizierte als erster, was er für biologische Erkrankung des Gehirns hielt. Daher rührt das Konzept der ‚Dementia Praecox‘, heute Schizophrenie genannt, das manisch depressive Irresein und paranoide Psychose. Die Konzepte gibt es noch heute im DSM.

Nur drei Störungen? Ja. Kraepelin’s Idee wurde schnell beliebt. Kraepelin’s System fasste schnell Fuß. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und in Großbritannien. Vorher gab es keine Methode, um Probleme von Patienten zu besprechen. In den frühen 1950-er Jahren wurde das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen zusammengestellt. DSM-I. In dem Buch gibt es nur wenige Statistiken. ‘Störung‘ wird als ein Euphemismus von ‘Krankheit‘ verwendet. Dieses Buch DSM-I kategorisiert psychische Störungen, für die nie medizinische Anzeichen entdeckt wurden. Diese primitive Broschierung umfasste 130 Seiten mit 112 psychischen Störungen. Ein kleines Heft im Vergleich zum gegenwärtigen DSM, viel größer als Kraepelin sich das vorgestellt hatte. Indem sie immer mehr Aspekte des Lebens als abnormal definierten, konnten sich Psychiater riesige öffentliche Gelder sichern.

Das Leben definieren? Was meinen Sie damit? Ja, zum Beispiel die Luft anhalten, an den Fingernägeln kauen, Daumen lutschen, Schlafwandeln, ineffizient sein, sogar Homosexualität. Das ist lächerlich.

Sie haben das nur hinzugefügt, um Leute behandeln zu können? Und noch mehr! Im Jahr 1968 kam das DSM-II heraus mit 178 Störungen. So konnte man auf noch mehr Versicherungsgelder zugreifen. Um dies auf internationale Ebene auszuweiten, wurde an das Buch der  ‘International Classifikation of Disease and related Health Problems‘ ICC-10 angepasst. ICC-10 wird in aller Welt angewandt und enthält neben psychiatrischen Diagnosen auch  wirkliche medizinische Krankheiten. So wurden psychische Störungen von Medizinern als Krankheiten etabliert. Das war ein Anfang. DSM-II war immer noch nicht wissenschaftlich fundiert, da es nicht von klinischen Tests sondern den Theorien von Psychologen Sigmund Freud beeinflusst war.

Denn standen wohl ziemlich viele Neurosen in dem Buch?

Allerdings, aber es enthält kein Wissen  über die Ursachen. Sie versuchten noch nicht einmal Ursachen zu finden.

Brett Hartmann, klinischer Psychologe: ‘Eine Störung kann in die Klassifizierung aufgenommen werden, ohne dass etwas über deren Ätiologie (Ursache) bekannt ist‘.

Mit anderen Worten, um eine Diagnose zu erstellen, braucht man sich nicht um Ursache und Wirkung zu kümmern. Man muss nicht wissen, was den Zustand verursacht.

Moment mal. Wenn da nicht steht, was die psychische Störung verursacht, wie entdecken Psychiater sie dann?

Die Antwort könnte Sie überraschen. Es werden ständig neue Krankheiten erfunden. Und ich, Jeffry Schaller, Professor für Psychologie American University, möchte ‘erfunden‘ besonders hervorgeben, denn in der Psychiatrie werden psychische Störungen nicht entdeckt, sie werden erfunden. Das System funktioniert folgendermaßen. Alle paar Jahre setzt sich eine Gruppe von Psychiatern und Psychologen zusammen und stimmt über Diagnosen ab.

Das ist Wissenschaft? Ich kann es nicht glauben. Keine Angst, da sind sie nicht der einzige. Über diese Krankheiten wurde abgestimmt? Was meinen sie damit?

Man stimmt ab, und dann gibt es sie? Sie wurden erschaffen? Ich finde das lächerlich. Es ist verrückt, das man darüber abstimmt. Das kann nicht wahr sein. Ganz schlimm. Das sollte wissenschaftlich fundiert sein. Ich dachte dass alles auf Wissenschaft und Medizin beruht. Ich bin schockiert das zu erfahren.

Es gibt mehr. Psychische Störungen kommen nicht nur durch Abstimmung in das DSM, so werden sie auch per Abstimmung wieder entfernt. Zum Beispiel Homosexualität. Sie ist in DSM-I und DSM-II als Geisteskrankheit aufgeführt. Der Chefredakteur der DSM-III, Dr. Robert Spitzer, erklärte das folgendermaßen: 1973 entwickelte ich eine Definition, der gemäß  Homosexualität keine psychische Störung ist. Bei einer Konferenz der American Psychiatrie Association wurde das per Abstimmung herausgenommen.

Haben sie also mit Hilfe wissenschaftlicher Verfahren entdeckt dass Homosexualität keine Krankheit ist?

Nein, sie wurde aufgrund von politischen Gründen eingefügt. Das Ergebnis ist eine Abstimmung. Das soll vermutlich demokratisch sein. Das als Wissenschaft zu bezeichnen ist ein absoluter Schwindel. Das DSM ist also ein politisches Werk und kein wissenschaftliches. Genau.

Die Karten mischen.

Mogelpackung DSM.

Ich dachte Psychiater wollen als Ärzte angesehen werden?

Das stimmt, deshalb musste ihr Diagnosehandbuch wie Wissenschaft aussehen. Was es nicht war. Was haben wir also? Nun, sie entschieden, dass die nächste Ausgabe von DSM ganz anders aussehen würde Diese Entscheidung sollte die Psychiatrie für immer verändern.

In den frühen 1970-er Jahren war die Psychiatrie in den Vereinigten Staaten  in einem sehr schlechten Zustand. Zum einen hielt die Ärzteschaft nichts von Psychiatrie. Man studierte Psychiatrie nur, wenn man es in keinem anderen Zweig der Medizin schaffte. Und Leute wie Robert Spitzer machten es sehr deutlich, dass es für Psychiater an der Zeit war, als Doktoren der Medizin auch Medizin zu praktizieren. Wenn ein Psychiater also viel Zeit mit Leuten verbrachte, die ängstlich oder deprimiert waren, so mussten diese Dinge, diese Lebensprobleme, im Prinzip umdefiniert werden. Also wurden sie als medizinische Leiden umdefiniert. Ihre Lösung bestand darin, ein Diagnosehandbuch zu erfinden, dass psychiatrische Störungen sorgfältiger definierte. Daher haben wir das DSM-III, die dritte Ausgabe, die 1980 veröffentlich wurde. Die Psychiater unter Spitzer, die das DSM-III redigierten, verwahrten Freud’sche Psychologie und verfügten, dass die psychiatrischen Diagnosen rein biologischer Natur waren.

Die gingen die Sache also wissenschaftlich an?

Nein, überhaupt nicht. Die politischen Streitereien darüber, welche Störungen in das DSM-III aufgenommen werden sollten oder nicht, waren sogar noch lächerlicher. Die Psychiater sagten folgendes darüber: Sie drängten sich in ein Zimmer, dass es etwa halb so groß wie dieses war. Es war viel zu klein. Und Bob stellte eine provokante Frage Dann schrien die Leute von allen Seiten ihre Meinung in den Raum und wer am lautesten schrie, wurde am ehesten gehört. Es glich eher einer Tabak-Auktion als einer Konferenz. Ein anderes Mitglied des DSM-Entscheidungsgremiums sagte, dass es für Psychiater an der Zeit war,  Diagnosen durch Mehrheitsbeschluss zu erstellen. So als würde man ein Restaurant auswählen. Du möchtest zum Chinesen, ich zum Italiener, also gehen wir in eine Cafeteria. Dann wird es in den Computer getippt. Wir waren naiv, weil wir glaubten, es gäbe einen Versuch, diese Dinge wissenschaftlich anzugehen.

Scheint so, als  hätten diese ein Diagnosehandbuch, das so aussah, dass nicht mehr Wissenschaftlichkeit enthielt als zuvor. Inzwischen schnellte die Anzahl der Störungen  im DSM-III auf 259 hinauf. Um die Idee zu verkaufen, dass es sich bei der Psychiatrie um eine echte Wissenschaft handele, mussten sie diese mit einer wissenschaftlich erscheinenden Theorie versehen. Seit DSM-III, 1980, gab sich die Psychiatrie vermehrt ein medizinisches Erscheinungsbild. Die Theorie des chemischen Ungleichgewichts wurde erfunden.

Die Theorie was? Die Theorie des chemischen Ungleichgewichts. Theorie: psychische Probleme werden möglicherweise durch ein chemisches Ungleichgewicht verursacht. Die kam zuerst 1965 auf bei der Klärung, ob ein Ungleichgewicht gewisser Stoffe im Hirn Depressionen herbeiführen könnte.

Ich würde gern mehr darüber hören. Prof. Schildkraut stellte die Behauptung auf, dass Psychopharmaka die Gehirnchemie verändern, Geisteskrankheit durch einen Mangel oder Überschuss gewisse Stoffe im Hirn ausgelöst werden müssten. Ich würde mal sagen, da Asperin gegen Kopfschmerzen hilft, können Kopfschmerzen durch einen Mangel an Asperin ausgelöst werden. Ich verstehe. Aber Schildkraut war überzeugend genug, der Psychiatrie und  DSM-III vordergründige Wissenschaftlichkeit zu verleihen. Robert Spitzer, Chefredakteur von DSM-II, drückt es so aus: ‘Die Psychiatrie meinte jetzt, jetzt sind wir wissenschaftlicher geworden. Wir gehören zur Medizin‘. Es hat also funktioniert. Ja, und seither haben Psychiater und die Pharmaindustrie unermüdlich  für diese Theorie des chemischen Ungleichgewichts geworben. Sowohl bei der Ärzteschaft wie auch der Öffentlichkeit. Wenn  Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die mit unkontrollierbaren  Sorgen, Ängsten, leben und an mehreren dieser Symptome sechs oder mehr Monate litten, könnten Sie an Generalisierter Angststörung leiden und ein chemisches Ungleichgewicht könnte daran schuld sein.  Es wird angenommen, das Pristiq wirkt, indem es den Spiegel zweier Botenstoffe im Gehirn beeinflusst. Es wirkt, um ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn zu korrigieren, das mit Symptomen von sozialer Angststörung in Verbindung gebracht werden kann. Cymbalta wirkt sich auf Serotonin und Noradrenalin aus.  Hunderttausenden Patienten wurde Abilify verschrieben. Fragen Sie Ihren Arzt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Rufen Sie Ihren Arzt an. Fragen Sie Ihren Arzt nach Cymbalta.  Pristiq ist bei der Behandlung meiner Depression wesentlich. Fragen Sie Ihren Arzt nach Pristiq. Sie beschreiben, was in Ihrem Leben vor sich geht und was Ihre Symptome sind, und ich sage, Sie leiden an chemischem Ungleichgewicht, hier ist ein Mittel. Es gibt kein chemisches Ungleichgewicht. Es gibt keinen zuverlässigen Test zum Thema: Sie haben ein chemisches Ungleichgewicht. Es gibt dutzende Studien die aufzeigen, dass es kein messbares chemisches Ungleichgewicht gibt. Psychiater erklären dem Patienten immer, das ist wie Diabetis  …zu wenig Insulin. Bei Diabetis passen wir den Insolinspiegel an. Zu wenig Serotonin. Bei Depressionen passen wir den Serotoninspiegel an.

Wir haben bewiesen, dass mit dem Serotoninspiegel nichts verkehrt ist. Dieses Hirngespinst haben wir selbst widerlegt. Ein Psychiater teilte mir mit, dass dieses Kind gemäß seiner fachlichen Beurteilung an ADHS litt, einem chemischen Ungleichgewicht des Gehirns. Und als er sich im Zeugenstand als Sachverständiger und Kronzeuge befand, wurde er befragt, ob das kernspintomographisch nachgewiesen wurde. Er sagte Nein. Frage: wurde Computertomographie vorgenommen. Er sagte Nein. Wurde irgendeine Untersuchung von Körperflüssigkeit vorgenommen um nachzuweisen, dass dieses Kind ein  chemischen Ungleichgewicht im Gehirn hat? Er sagte Nein. Und als er gefragt wurde, wie er zu der ADHS Diagnose gelangte, ein em  chemischen Ungleichgewicht im Gehirn, lief es darauf hinaus, dass er das Kind zwei Stunden lang untersucht und beobachtet hatte. Wie kommt man zu der Diagnose ein es  chemischen Ungleichgewichtes im Gehirn indem m an mit einem Kind zwei Stunden lang spricht und es beobachtet?

Das geht nicht. Das ist einfach nur Herumraterei.

Die Diagnosen beruhen auf persönlicher Meinung. Die BBC hat sogar eine Sendung darüber gebracht. Dabei wurden fünf freiwillige, von denen fünf als normal galten, fünf vormals als psychisch krank diagnostiziert wurden, von drei namhaften psychiatrischen Fachleuten beobachtet. Dann wurden sie gefragt, ob sie sie unterscheiden könnten. Wir halten es für wahrscheinlich, dass sie eine Vorgeschichte mit einer bipolaren Störung hatten. Stimmt das? Falsch. Okay. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass bei ihnen irgendwann einmal eine affektive Störung diagnostiziert wurde. Sie liegen falsch. Wir fragten uns, ob sie nicht zu irgendeinem Zeitpunkt an einem größeren psychiatrischen Problem der einen oder anderen Art litten.  Nein. Überhaupt nicht? Sie liegen falsch. In Ordnung, okay, okay. Drei falsche Diagnosen hintereinander nach einer ganzen Woche der Beobachtung. So viel zur Wissenschaftlichkeit.

 

Der große Bluff.

Das chemische Ungleichgewicht des Gehirns.

Ich bin dabei. Manische Störung, perfekt. Paranoid. Und hier sind noch ein paar Zwangsstörungen.

Oh. Eine Frage. Wie behaupten sie denn, dass sie beweisorientiert arbeiten obwohl sie keine Beweise haben? Psychiater haben nicht nur keine Tests, um Störungen nachzuweisen, die sie bei den Patienten angeblich feststellen, sie können diese noch nicht einmal definieren. Nein.

Obwohl dieses Handbuch DSM-III eine Klassifikation psychischer Störungen darstellt, ist darüber hinaus zuzugeben, dass es keine Definition gibt, die die genauen Grenzen des Konzepts ‘psychische Störung‘ umreißt.

Die Psychiater waren noch nicht fertig. 14 Jahre nach DSM-III 1990 veröffentlichten sie DSM-VI. Der Chefredakteur Allen Frances, Vorsitzender der DSM-VI Arbeitsgruppe   äußerte sich noch unverblümter über den Begriff ‘psychische Störung‘. ‘Es gibt keine Definition von ‘psychische Störung‘. Das ist Quatsch. Es  lässt sich einfach nicht definieren‘.

Obwohl sie zugaben, dass sie eine ‘psychische Störung‘ nicht definieren konnten, fügten sie unter dem Titel ihres eigenen Handbuchs weitere Störungen hinzu.

Viele weitere Störungen. Um genau zu sein 115 weitere, die die Gesamtzahl auf 374 bringt. Im Vergleich zu DSM-I sind das dreimal so viele Störungen. Und das in nur 40 Jahren!

Das Buch wiegt fast 2 ½ kg. Wie ein Telefonbuch. Das ist ein Katalog von Geisteskrankheiten. 120‘000‘000 Menschen auf aller Welt wurden diagnostiert.

Und die internationale Klassifikation von Krankheiten, gab es da auch eine Zunahme von ‘psychischen Störungen‘? Absolut. Nun, das Kapitel über psychische Störungen und Verhaltensstörungen entspricht beinahe dem DSM. Was im DSM aufgegriffen wird, spiegelt sich auch dort wider. Es gibt also keinen Test, mit dem eine psychische Störung  diagnostiziert werden kann. Es gibt keinen Beweis für die Theorie des chemischen Ungleichgewichts. Die Psychiater wissen noch nicht einmal, was eine psychische Störung  ist.

Vortrag Charles Nemerow, Psychiater, vor Psychiatern.

Sie haben einen deprimierten Patienten im Büro. Sie haben keine Ahnung was los ist. Sie alle meinen, sie kennen die Antwort. Aber ich kenne die Antwort nicht. Ich glaube, niemand von uns kennt sie.

Das ist erstaunlich. Trotzdem werden sie schnell mit einer Diagnose zur Hand sein.

Da ist ein weiterer einflussreicher Psychiater David Shaffer auf derselben Konferenz. Er sagte: ‘Jim Birley vom Maudaley Hospital  hat eine Studie durchgeführt um herauszufinden, wie lange sie brauchen, um eine Diagnose zu erstellen‘. Und wie lange hat das gedauert, David? Zwei Sekunden? ‘Das waren zwei Minuten. Es waren ein paar Minuten. Es war sehr….‘.

Sogar der designierte Präsident der  Dr. Dilip Jeste, American Psychiatrie Association, hat gesagt, dass das DSM ein ziemlicher Witz ist. Nun, wofür steht des “D“ denn? Ich dachte immer das war ‘diagnostisch‘. Aber ich kam zu dem Schluss, dass es ‘Dartscheibe‘ bedeutet. Dartscheibe? Handelt es sich um Patienten davon? Nein. Psychiater tun sie, als wüssten sie, worüber sie sprechen, während sie die Öffentlichkeit im Dunkeln lassen.

John: ‘Man hat mich zu einem Psychiater geschickt, der mit mir vielleicht 15 Minuten lang sprach. Er fragte mich, wie es mir ging, als ich 7 Jahre alt war und ich ging mit einem Ritalin Rezept wieder weg‘.

Dominique: ‘Er hatte bei mir in 15 Minuten Angststörung diagnostiziert und mir wurde ein Medikament verschrieben.

Carlos: ‘Nach ungefähr 10 Minuten bei dem Psychiater wurden bei mir Ängstlichkeit und Depression diagnostiziert. Ich wurde sofort auf diese Psychopharmaka gesetzt‘. Isaac: ‘Verschiedene Ärzte gaben mir verschiedene Diagnosen und jeder verschrieb mir ein anderes Psychopharmakon.

Fraser: ‘Man unterzog mich keinerlei Tests. Ich musste nicht einmal dasitzen. Es war einfach: ‘Das haben Sie und hier ist das Mittel‘.

Barbara: ‘Man hat nicht mit mir gesprochen sondern nur meiner Mutter Fragen gestellt. Es ging darum, von ihr die Informationen zu bekommen.

Marquise: ‘Das ist unfassbar. Ich habe Nachforschungen angestellt. Und ich kann nicht verstehen, wie man jemanden mit einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne diagnostizieren kann.

Charles: ‘Dafür gab es nie eine Erklärung. Niemand wusste, was das war, wodurch es verursacht wurde oder wie man es bekam. Warum hatten es einige Leute und was kann man dagegen unternehmen. Es hieß einfach: nehmen Sie dieses Mittel und gehen Sie‘.

Danny: ‘Ich wurde auf eine Dosis gesetzt, die für ein Pferd richtig gewesen wäre. Es war ein Antidrepressivum namens Effexor, 450 mg am Tag. Man sagt, wenn man 300 nimmt, sei man komatös.

Kellen: ‘Es war nicht immer Ritalin. Es ging von Ritalin zu Wellbutrin, zu Concertra, zu Adderall.

Jason: ‘Ich fragte diese Ärzte: Gibt es irgendeinen anderen Weg? Gibt es irgendeine andere Therapie? Gibt es etwas, wovon ich nicht all diese Nebenwirkungen bekomme und diese furchtbaren Empfindungen, die mich ständig quälen? Gibt es etwas, das nichts mit Psychopharmaka zu tun hat? Der Arzt sagte: ‘Nein. Sehen Sie, ihr Leiden ist sehr komplex. Sie leiden an chemischem Ungleichgewicht und das kann nur mit einem Psychopharmakon korrigiert werden.

Viele Diagnosen, aber man bekommt nur Psychopharmaka. Eine psychiatrische Diagnose bedeutet heutzutage ein Psychopharmakon.

Es stellt sich die Frage: wenn wir diese Etikettierungen verwenden, was dann ? ‘Was dann?‘ besteht häufig aus einer Verschreibung. Und das ist ein Mittel, das nicht wirkt und toxisch ist. Das ist wie eine Doppelkombination. Die erste Hälfte stammt aus dem Diagnosehandbuch. Man kann sich aus all diesen Störungen eine aussuchen. Die zweite Hälfte besteht  aus der Behandlung. Das diagnostische Manual ist bereits vorhanden. Damit verfügt man über einen Mechanismus. Und dann gibt es hier diese Behandlung, die leicht erhältlich ist. Die Psychiatrie hat für jegliches Verhalten, was als merkwürdig bezeichnet werden kann, eine Bezeichnung. Und für jede Bezeichnung, für jede Diagnose, wird es eine dahinter stehende Pharmakologie geben und die passende Pille.

Ich werde eine Karte herausziehen und bitte sehr: hier ist ihre Diagnose und hier ist das dazugehörige Psychopharmakon.

98%, vielleicht 99% aller Menschen, werden eine Diagnose erhalten, die Medikamente rechtfertigt und auch einen weiteren Termin. Denken Sie daran: das Geschäft der Medizin, das Geschäft der Psychiatrie besteht darin, regelmäßig mit Patienten zu sprechen. Der Psychiater, der einem Patienten sagt, er habe kein Problem oder es gäbe kein Mittel dagegen, wird keine sehr volle Praxis haben. Das ist sozusagen der Zweck des DSM-III, IV und V. Eine Diagnose, für die man Mittel verschreiben kann. Das ist schnelles Geld. Man muss keine ärztliche Untersuchung durchführen. Man trägt es in der Tabelle ein und fertig. Verschreiben sie ein Mittel. Ein lebenslänglicher Patient. Das ist der Zweck der DSM.

Das DSM soll also nur eine Behandlung mit Psychopharmaka rechtfertigen? Ich fürchte Ja.

Ein schlechtes Blatt: Behandlungsschäden.

Die Pharmaindustrie: Ich liebe diese Psychopharmaka.

Wussten Sie, dass pro  Jahr etwa 600 Millionen Rezepte für Psychopharmaka ausgestellt werden? Aber was macht man mit Patienten, die keine nehmen wollen? Sogar dafür hat das DSM eine Kategorie: “V-15.81 Nichtbefolgen von Behandlungsanweisungen“. Diese Kategorie kann verwendet werden, wenn im Vordergrund der klinischen Aufmerksamkeit das Nichtbefolgen wichtiger Aspekte der Behandlung einer psychischen Störung oder eines medizinischen Krankheitsfaktors ist. Mit anderen Worten: wenn man die Behandlung verweigert, ist man wahrscheinlich psychisch krank. Wenn man also nicht tut, was ein Psychiater verlangt, wird einem dann eine psychische Störung angehängt? Genau! Das ist beängstigend. Warum würde man der Behandlung nicht folgeleisten? Weil die Psychopharmaka, die Psychiater verschreiben, sehr schwerwiegende körperliche Reaktionen ausüben können. Nebenwirkungen? Nein, nicht ganz. Psychopharmaka haben tatsächlich keine Nebenwirkungen, sie haben nur Wirkungen. Und wir unterscheiden willkürlich. Jene die wir für gut halten, bezeichnen wir als die Wirkungen. Die schlechten nennen wir Nebenwirkungen.

Nehmen wir die Bombe, die auf ein Gebäude fällt, Menschen tötet und das Gebäude zerstört. Und der General sagt, das Töten von Menschen  war nur eine Nebenwirkung. Nein, man kann die Zerstörung  und das Töten nicht separat betrachten. Daher sind dies also keine Nebenwirkungen. Es sind die direkten Wirkungen des Mittels, die Unheil anrichten.  Man nimmt an, dass Antidepressiva glücklich machen. Aber das tun sie nicht. Sie führen zu Abstumpfung und zudem gibt es Entzugserscheinungen. Manche Leute werden zu Robotern. Sie sind nicht mehr dazu fähig, die ganze Vielfalt und Bandbreite menschlicher Gefühle und Emotionen zu erleben und sich mit ihnen auszudrücken. Denn sobald man jemandem eine hohe Dosis Neuroleptikum verabreicht, entmenschlich man ihn einfach. Das sind sehr starke, sehr toxische Mittel, die selbst Diabetes und hohen Cholesterinspiegel auslösen können oder ein metabolisches Syndrom, ungewöhnliche Fettansammlung am Bauch  und vorzeitige Arterienverkalkung. Sie beeinträchtigen Herz, Lunge und Nieren. Man weiß nie. Die meisten Psychopharmaka führen zu Gewichtszunahme. Einige von ihnen, wie zum Beispiel Olanzapin, können führen zu einer  Gewichtszunahme von 25, 30 oder 40 kg in einem oder zwei Jahren führen. Das ist schwerwiegend. Zu den Nebenwirkungen zählt auch die Einschränkung der sexuellen Leistungsfähigkeit. Bei Leute, die hohe Dosen Psychopharmaka nehmen, kann der Körper nicht mehr durch die Leber entgiftet werden. Dann kann es zum Versagen anderer Körperfunktionen kommen. Bei diesen Mitteln steht auf dem Beipackzettel ‘Kann Suizidgefahr auslösen oder Mordlust steigern‘. Wie auf einer Zigarettenschachtel: Nikotin kann sich schädlich auswirken. Es sind viele Fälle bekannt geworden, in denen diejenigen die Suizid oder Gewalttaten begehen, Psychopharmaka einnahmen, die diese Nebenwirkungen haben. Man liest die Nebenwirkungen und sie gleichem dem, was sie behandeln sollen. Insbesondere beim Suizid. Dann erkennt man dies als sehr trügerisch was wenig mit tatsächlicher Wissenschaft zu tun hat.

Machen sie Witze? Das sind gefährliche Mittel. Ja und es gab Tausende wenn nicht Millionen von Opfern, die sich hilfesuchend an die Psychiatrie wandten, denen dann Psychodrogen verabreicht wurden, die sie zerstörten.

Menschen wie Candace, die Zoloft nahm, weil sie vor Prüfungen nervös war.

Stepfen, der Selbstmord beging nach 19 Tagen auf Prozac.

Julie, die zum College gehen wollte, erhängte sich nach nur sieben Tagen auf Zoloft.

Matthew, der sich mit 13 aufhängte.

Mat,  der mit 25 Jahren an einem Psychopharmaka-Cocktail  Lexapro, Lithium und Strattera.

Kaitlyn,  die Zoloft und Trazodon einnahm.

Beth, die wegen Schlafstörungen auf Paxil gesetzt wurde.

Matt, nachdem er mit Lexapro angefangen hatte.

Charles, der Clozaril nahm.

Caitlin, eine Zwölfjährige, die Paxil und Zoloft nahm

Megan, Effexor

Aaron Effexor.

Hey, warten Sie. Ich bin verblüfft. All diese nahmen vor ihren Selbstmorden Psychopharmaka ein?
Ja!  Pro Jahr werden in den USA ca. 42‘000Todesfälle mit Psychopharmaka in Verbindung gebracht. Das sind über 3000 Leute pro Monat. Diese Mittel sollten vom Markt genommen werden. Auf jeden Fall. Aber was bei diesen Mitteln die hauptsächlichen Behandlungsmethoden der Psychiater darstellen, spielen diese die Risiken herunter. Und die Patienten zahlen den Preis dafür. Psychopharmaka rauben einem den Lebenswillen. Man ist ständig deprimiert und fühlt sich traurig. Man hat das Gefühl nicht in der eigenen Haut zu stecken. Man möchte beinahe ständig aus der Haut fahren. Ich bekam schlimme Kopfschmerzen, fing an  zu zittern. Ich konnte nicht schlafen, bekam ständig Alpträume. Ich fing an, fürchterlich zu zittern, das war unkontrollierbar. Ich wusste nicht, weshalb ich zitterte. Das hatte genau die Symptome, gegen die ich etwas tun wollte, in sehr ernster Form herbeigeführt. Ich hatte Phasen, wo ich mich einfach wie tot fühlte. Ich war nicht da und da war nichts. Ich denke, wir haben alle Emotionen, glücklich, traurig. Wissen Sie situationsbedingte Emotionen im Leben. Und mit diesen Mitteln erlebte ich sie nicht. Man kennt keine Tränen mehr, man lacht nur noch selten. Das Leben stagniert. Ich habe das einem Freund so erklärt: es ist, als wache man an einem wolkigen Tag in einer Aktenmappe auf. Alles ist langweilig, uninteressant, gleichförmig. Es hat mich verändert, es hat das verändert, was mich ausgemacht hat. Es hat grundlegend meine Persönlichkeit verändert. Wissen sie, es hat mich schlechter gemacht. Ich geriet in böse Streitereien mit meinem Bruder. Ich habe sein Gesicht zerkratzt und so was. Ich bekam fast sofort Selbstmordgedanken. Ich hatte mich nie zuvor so gefühlt. Eines Tages war ich zu Hause. Ich hatte Psychopharmaka genommen und dachte mich umzubringen.  Ich bekam Angst und erzählte meinem Bruder davon. Er sagte mir, ich solle nicht aufgeben. Ich dachte, dass dies die einzige Sache sei, die ich noch kotrollieren könne. Ich könnte einfach Schluss machen. Dann wäre ich dieses Auf und Ab des Daseins endlich los. Man hat mich vergewaltigt und mich gezwungen Dinge zu tun, über die ich nicht sprechen möchte. Aber um das klarzustellen: selbst nach diesen Erlebnissen waren die Erfahrungen, Gedanken und der Verlust meiner selbst, als ich auf Prozac war, das Schlimmste, was ich je erlebt habe.

Mir fehlen die Worte. Die Leute wissen nicht, was sie damit anrichten, weil sie ihrem Psychiater vertrauen.

Nicht nur das. Studien haben gezeigt, dass ihre Mittel wie zum Beispiel Antidepressiva Störungen nicht besser heilen, wie eine Zuckerpille. Placebo. Um es zusammenzufassen: mit dem DSM stempeln Psychiater ihre Patienten ab und rechtfertigen den Einsatz von schwerer Psychopharmaka die viele Nebenwirkungen haben und noch nicht einmal funktionieren. Das ist wirklich verkommen. Eindeutig. Und sie klammern sich immer noch an die Idee, unerwünschtes Verhalten mit Chemikalien korrigieren zu können.

Hoher Einsatz. Die Vermarktung des DSM.

Natürlich ist die Psychiatrie für die pharmazeutische Industrie attraktiv, da diese Psychopharmaka für jede psychische Störung vermarkten kann. Ich kenne diese Kampagnen. Es gibt sie überall. Aber sie vermarkten ebenfalls die Störung.

Unterbrechung ab 38:00 min.  Fortführung ab ca. 59:32 min.

Das Spiel ist aus. Die letzte Runde

Wenn das DSM so komplex unnütz ist, warum machen die Psychiater mit? Es geht ums Geld, nicht wahr?

Bei der Psychiatrie geht es immer nur ums Geld. Und es fängt immer mit dem DSM an. Wie Robert Spitzer sagte. Die amerikanische Psychiatervereinigung fand heraus, dass sie mit dem Verkauf eine Menge Geld machen konnte. Sie haben eine ungeheure Menge an Geld gemacht. Jedes Mal. Wenn sie das DSM überarbeiten, macht die amerikanische Psychiatervereinigung einen Haufen Geld.

Einen Haufen Geld – wieviel denn? 6,5 Millionen in DSM-Verkäufen pro Jahr. Aber der Profit kommt nicht nur vom Verkauf des DSM-Handbuchs. Psychiater und Pharmafirmen machen jedes Jahr Geld, wenn sie mit dem DSM jemanden diagnostizieren. Man erschafft Störungen, die man mit Psychopharmaka behandeln kann. Die perfekte Geldmaschine. Wie vielen Leuten können wir Psychopharmaka verabreichen? Wie viele Diagnosen können wir im  Umlauf bringen? Wie viele Leute können wir damit abstempeln (etikettieren)  und ihnen Psychopharmaka verabreichen, damit wir reicher werden? Es gibt einen den anhaftenden inhärenten Interessenkonbflikt: die Geldgier. Mehr Geld, noch mehr Geld und noch mehr als man dafür erwarten sollte. Viel Geld im Psychopharmageschäft. Würde man wirklich Nachforschungen anstellen, könnte man feststellen, dass etwa 90% oder mehr nicht existieren und ungültig sind. Dann würden all die Zahlungen von Krankenkassen verschwinden. Wir müssen das Geld abschneiden, die Geldschnur und die DSM-Schnur. Damit wir dieses Monster wirklich aufhalten können. Wenn man nur dem Geld folgt, stößt man immer auf die Antwort.

Dies hat mir die Augen geöffnet. Schauen wir mal. Es gibt keinerlei Labortest für eine psychische Störung, die Psychiater noch nicht mal in ihrem eigenen Handbuch beschreiben können. Die Theorie des chemischen Ungleichgewichts ist völlig unhaltbar, trotzdem wird behauptet, man könne die Gehirnchemie mit Psychopharmaka ausgleichen. Und sie werden allen Altersgruppen verschrieben. Ja für 84 Milliarden Dollar pro Jahr. Allein in den USA sind das mehr als 10 Milliarden Dollar mehr an Versicherungsprämien. Und wir bezahlen das mit mehr Steuern und Krankenkassenzahlungen. Genau. Die gesamte psychiatrische Industrie verwendet das DSM um 330 Milliarden Dollar pro Jahr einzustreichen. Das sind 1/3 Billionen Dollar pro Jahr. Und der steigt noch und ist außer Kontrolle. Das ganze System gleicht einem außer Kontrolle geratenem Zug mit dem DSM als Lokomotive. Und wenn man die Lokomotive stoppt, hält der Zug an. Dann wäre da nichts mehr, was ihn zieht.

Der Begriff der Gesundheit geht verloren. Jeder ist krank, hat eine Beschwerde und braucht Psychopharmaka. Schließlich muss man die gesamte Gesellschaft an der  Hand führen. Aber wer wird sie führen, denn alle nehmen Psychopharmaka? In der Psychiatrie weiß man im Grunde seines Herzens, dass man keine echten Diagnosen erstellt. Man weiß, dass man die Sache, die man für verkehrt hält, nicht behandeln kann. Man weiß auch, dass der Großteil der Daten des DSM nicht belegt ist. Es ist unzuverlässig und enthält keine vorhersagbaren Indikatoren. Was ergibt sich daraus?

Gute Frage. Die haben wohl gar nichts, um Menschen mit Schaden zu beheben.  Man hat großes Glück, wenn man psychiatrische Behandlung überlebt. Das sagt schon alles. Nur wenn genug Leute den Vorhang aufreißen und zeigen, dass es nur eine Kulisse ist, wird das zusammenbrechen. Es wäre schön, wenn alle, die wirklich Medizin praktizieren und versuchen, Menschen aufgrund von wissenschaftlichen Grundlagen zu helfen, diesen einen Faktor zu berücksichtigen: Was können sie tun, um das Leben anderer zu verbessern? Es mag schwer sein, aber mit Ethik und Ehrlichkeit kann der Berufsstand reformiert werden, indem man sich vom betrügerischen Teil trennt – der Psychiatrie.

Ich hätte es nicht besser sagen können. Es ist so offensichtlich. Wir müssen das DSM loswerden, es ist schrecklich für die Gesellschaft. Ich weiß. Trotz der äußerst wackeligen Grundlage hat sich das DSM-Diagnosehandbuch der Psychiatrie auf jeden Teil unseres Lebens aufgesetzt.

Unsere Schulen und Regierungen, unsere Gerichtshöfe, und die Medien und das Militär? Die auch. Praktisch die gesamte Gesellschaft. Das, ohne einzige Person zu heilen! Das DSM ist mehr als nur ein Kartenhaus. Das diagnostische und statistische Manual ist das tödliche Blendwerk der Psychiatrie.

Der Einfluss der Psychiatrie auf das Militär (siehe Nachtrag vom 11.02.2015).

  1. KURZÜBERSICHT der Website   http://de.cchr.org/quick-facts/introduction.html

Während Psychiater sich als „Autoritäten“ auf dem Gebiet des Verstandes und der geistigen Gesundheit darstellen, entbehren die Psychiatrie und ihre Behandlungen jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Auf dieser Website finden Sie präzise Nachweise, die viele der Methoden und Behauptungen dieser Pseudowissenschaft entlarven.

 

KÖRPERLICHE KRANKHEITEN GEGENÜBER PSYCHISCHEN „STÖRUNGEN“

Dr. Tana Dineen, kanadische Psychologin

Psychiatrische „Störungen“ sind keine medizinischen Krankheiten. Es gibt keine Labortests, Gehirnscans, Röntgenaufnahmen oder Tests zur Bestimmung eines chemischen Ungleichgewichts, die bestätigen können, dass psychische Störungen von einer körperlichen Fehlfunktion herrühren. Das bedeutet nicht, dass Menschen nicht deprimiert werden oder dass es keine emotionalen oder psychischen Belastungen gibt. Aber die Psychiatrie hat diese Emotionen und Verhaltensweisen als „Störungen“ umdefiniert, um den Umsatz von Psychopharmaka anzukurbeln. Dies ist vielleicht eine brillante Marketingstrategie, aber keine Wissenschaft.

Die „moderne Psychiatrie hat bisher keinen überzeugenden Beweis dafür erbracht, dass psychische Störungen genetische/biologische Ursachen haben (…) Trotzdem (wird) bei Patienten ein ‘chemischen Ungleichgewicht‘ diagnostiziert, obwohl es keine Tests gibt, die eine derartige Behauptung stützen und (…) es keine konkrete Vorstellung, darüber gibt, wie ein korrektes chemisches Gleichgewicht aussieht.“ – Dr. David Kaiser, Psychiater

„Es gibt kein biologisches Ungleichgewicht. Wenn Leute zu mir kommen und sagen: ‚Ich habe ein biochemisches Ungleichgewicht‘, dann sage ich: ‚Zeigen Sie mir die Labortests‘. Es gibt keine Labortests. Was ist also ein biochemisches Ungleichgewicht?“ – Dr. Ron Leifer, Psychiater

„Psychiater haben eine Sache gemeinsam: Vor einer Kamera oder einem Mikrophon geben sie kleinlaut zu, dass es so etwas wie ein chemisches Ungleichgewicht/chemische Störungen nicht gibt und auch keine Tests, um sie zu belegen. In der Praxis aber lügen sie bei jeder Gelegenheit, verwehren Patienten das Recht auf Einverständnis nach vollständiger Aufklärung und verabreichen gefährliche Psychodrogen im Namen von ´Behandlung´. Es grenzt an Kriminalität.“ – Dr. Fred Baughman Jr., Kinderneurologe

„Die Psychiatrie stellt unbewiesene Behauptungen auf, dass Depressionen, bipolare Störungen, Angstzustände, Alkoholabhängigkeit und eine Menge weiterer Störungen in Wirklichkeit hauptsächlich biologischen und eventuell genetischen Ursprungs seien(…) Ein derartig blinder Glaube an Wissenschaft und Fortschritt ist erschütternd und naiv, wenn nicht sogar wahnhaft.“ – Dr. David Kaiser, Psychiater

„Es gibt eine Flut von angeblichen biochemischen Erklärungen für psychiatrische Störungen(…) keine einzige davon ist bewiesen worden. Ganz im Gegenteil. Jedes Mal, wenn angenommen wurde, dass ein solches Ungleichgewicht gefunden wurde, stellte es sich später als falsch heraus.“ – Dr. Joseph Glenmullen, Psychiater, medizinische Fakultät Harvard

„An den Theorien wird nicht nur deshalb festgehalten, weil es keinen Ersatz für sie gibt, sondern auch, weil sie nützlich sind, um Psychopharmaka zu propagieren.“ – Dr. Elliot Valenstein, Autor von Blaming the Brain („Das Gehirn im Visier“)

„Im Gegensatz zu den meisten körperlichen Krankheiten gibt es keinen Bluttest oder andere medizinische Tests zur Feststellung einer psychischen Erkrankung. Wenn man einen derartigen Test entwickeln würde, dann wäre der Zustand keine psychische Krankheit mehr und würde stattdessen als Symptom einer körperlichen Krankheit klassifiziert werden.“ – Dr. Thomas Szasz, emeritierter Professor für Psychiatrie, Medizinische Fakultät der Universität New York, Syracuse

„Ich glaube, die Öffentlichkeit und die Psychiatrie müssen selbst erkennen, dass die Diagnosen des DSM nicht nur als medizinische ´Diagnosen´ nutzlos sind, sondern auch das Potential haben, großen Schaden anzurichten. Das gilt besonders wenn sie als Mittel eingesetzt werden, um individuelle Freiheiten zu verwehren, oder wenn sie von Psychiatern als Waffen eingesetzt werden, die das Rechtssystem aushebeln(…)“ – Dr. Sydney Walker III, Psychiater

„Es wurden keinerlei biochemische, neurologische oder genetische Anhaltspunkte für Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS), Oppositionelle Trotzstörung, Depression, Schizophrenie, Angstzustände, zwanghaften Alkohol- und Drogenmissbrauch, Essstörungen, Spielsucht oder irgendeine andere so genannte psychische Krankheit oder Störung gefunden.“ – Dr. med. Bruce Levine, Psychologe und Autor von Commonsense Rebellion

„Im Gegensatz zu medizinischen Diagnosen, die eine wahrscheinliche Ursache, eine angemessene Behandlung und eine Prognose beinhalten, handelt es sich bei den psychischen Störungen, die im DSM-IV aufgeführt sind, um Diagnosen, die nur auf der Grundlage eines Mehrheitsbeschlusses erfunden wurden.“ – Dr. Tana Dineen, kanadische Psychologin

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PSYCHISCHE STÖRUNGEN DURCH MEHRHEITSBESCHLUSS

Dr. Thomas Dorman, Internist und Mitglied des Royal College of Physicians von Großbritannien und Kanada

Die Abrechnungs-„Bibel“ der Psychiatrie, Das Diagnostische und Statistische Manual

Psychiatrische Diagnosekriterien werden buchstäblich per Handzeichen in das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM) der amerikanischen Psychiatervereinigung (APA) gewählt. Das worüber abgestimmt wird, ist ein System der Klassifizierung von Symptomen, das sich von jenen der Medizin drastisch unterscheidet und medizinischen Klassifizierungen nicht im Geringsten nahekommt. Keine der Diagnosen kann sich auf objektive Belege für eine körperliche Störung oder Krankheit stützen und sie entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage.

„Es gibt keine objektiven Tests in der Psychiatrie, keine Röntgenbilder, keine Labortests oder Untersuchungsbefunde, die das Vorhandensein einer psychischen Störung bestätigen können.“
– Allen Frances, ehemaliger Vorsitzender des DSM-IV Ausschusses

„Das DSM-IV ist die Erfindung, mit der die Psychiatrie allgemeine Akzeptanz auf dem Gebiet der Medizin zu erreichen versucht. Insider wissen, dass es eher ein politisches als ein wissenschaftliches Dokument ist… Das DSM-IV wurde zu einer Art Bibel und zu einem einträglichen Bestseller – trotz seiner erheblichen Mängel.“
– Dr. med. Loren Mosher, klinischer Professor für Psychiatrie

„Nichts wird aufgrund von Blutproben, Gehirnscans oder körperlichen Befunden ins DSM aufgenommen. Es basiert auf Verhaltensbezeichnungen. Und das ist das ganze System der Psychiatrie.“ – Dr. Colin Ross, Psychiater

„Es ist kein Problem, für normale Stimmungsschwankungen und Gedanken genügend Diagnosen zu finden, um kontinuierlich Abnehmer für unsere Medikamente zu haben… Aber wenn es ums Erfinden von Störungen geht, macht es der Psychiatrie niemand nach.“– Dr. Stefan Kruszewski, Harvard-graduierter Psychiater aus Pennsylvania, 2004

„Hier werden psychiatrische Kategorien von ‚Krankheiten‘ erfunden und durch Konsens verabschiedet. Danach werden ihnen diagnostische Codes zugeordnet, wodurch sie bei den Krankenversicherungen abgerechnet werden können. Dieses ganze Geschäft ist kurz gesagt ein Schwindel, welcher der Psychiatrie eine pseudowissenschaftliche Aura verleiht. Die Täter mästen sich ganz klar am Trog öffentlicher Gelder.“ 

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DIE PSYCHIATRIE GIBT ZU, DASS SIE KEINE HEILERFOLGE HAT

Im Jahr 1963 führte das US-National Institute of Mental Health Projekte für eine gemeindenahe Psychiatrie ein. Bis 1994 hatten diese Projekte 47 Milliarden Dollar verschlungen und waren ein eindeutiger Fehlschlag. Die angeschlossenen Kliniken waren dabei kaum mehr als legalisierte Drogenschieber für die Obdachlosen.

„Wir kennen die Ursachen [psychischer Krankheiten] nicht. Wir haben noch keine Methoden, um diese Krankheiten zu ,heilen‘.“ —Dr. Rex Cowdry, Psychiater und Leiter des National Institute of Mental Health (NIMH) der USA, 1995

„Die Zeiten sind vorüber, in denen Psychiater glaubten, sie könnten die psychisch Kranken heilen. In Zukunft werden die psychisch Kranken lernen müssen, mit ihren Krankheiten zu leben.“ —Norman Satorius, 1994 Präsident des Weltverbandes der Psychiater

„Was ist eine Heilung? … das ist nur eine Floskel, die man im medizinischen [psychiatrischen] Berufsstand nicht verwendet.“ —Dr. Joseph Johnson, kalifornischer Psychiater während einer eidesstattlichen Aussage vor Gericht, 2003

Psychiater wurden hinsichtlich ihrer „Fantasien“ über ihr Praktizieren befragt. Ihre Fantasie Nummer 1 war: „… ich werde diesen Patienten ,heilen’ können.” Die Fantasie Nummer 2 war: „Der Patient/die Patientin will wissen, welches sein/ihr Problem ist“. —Dr. Sander Berger, außerordentlicher Professor für Psychiatrie der Universität Michigan, Psychiatric Times (Fachzeitschrift) 1998

Im Jahr 1963 führte das US-National Institute of Mental Health Projekte für eine gemeindenahe Psychiatrie ein. Bis 1994 hatten diese Projekte 47 Milliarden Dollar verschlungen und waren ein eindeutiger Fehlschlag. Die angeschlossenen Kliniken waren dabei kaum mehr als legalisierte Drogenschieber für die Obdachlosen.

 

GEHIRNSCANS ZEIGEN KEINE PSYCHISCHEN KRANKHEITEN

Psychiater behaupten, dass Gehirnscans heute Veränderungen im Gehirn zeigen, die „beweisen“ würden, dass psychische Störungen, wie z. B. Schizophrenie und Depressionen, hirnbedingt seien. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis, der dies belegt. Betrachtet man solche Studien näher, stößt man nur auf vage Formulierungen wie: „.. deutet an ..“, „.. könnte ..“ und „.. man darf hoffen ..“.

„Es ist nachgewiesen, dass die Psychopharmaka, die zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt werden, langanhaltende biochemische und sogar strukturelle Veränderungen verursachen [auch im Gehirn]. Früher wurde behauptet, dass diese Veränderungen die Ursache der Störung seien. Tatsächlich kann es sich dabei aber um die Auswirkungen der Behandlung handeln. —Dr. Elliot Valenstein, Biopsychologe, Autor, von Blaming the Brain („Das Gehirn im Visier“)

„Die Behauptung der Psychiatrie, psychische Krankheiten seien Gehirnerkrankungen, beruht angeblich auf jüngsten Entdeckungen der Neurowissenschaften, ermöglicht durch computergestützte Bildgebungsverfahren [zur Abbildung des Gehirns] für die Diagnose und durch neue pharmakologische Wirkstoffe bei der Behandlung. Das ist nicht wahr.” —Dr. Thomas Szasz, emeritierter Professor für Psychiatrie der Medizinischen Fakultät der New Yorker Universität, Syracuse

„Unter Klinikern herrscht zunehmende Besorgnis darüber, dass neurowissenschaftliche Entwicklungen nichts über die Natur psychiatrischer Störungen offenbaren… .” —Dr. David Healy, Psychiater und Leiter des Fachbereichs Psychologische Medizin in North Wales

 

NEBENWIRKUNGEN VON PSYCHOPHARMAKA

Psychiater können nicht vorhersehen, welche Nebenwirkungen sich bei Ihnen einstellen, denn keiner von ihnen weiß, wie ihre Psychopharmaka wirken.

Psychopharmaka werden zunehmend als chemische Gifte entlarvt, die tödlich sein können. Psychiater behaupten, diese Drogen würden Leben retten, aber gemäß ihren eigenen Studien können Psychopharmaka das Selbstmordrisiko verdoppeln. Ein langfristiger Konsum führt nachweislich zu irreversiblen körperlichen und psychischen Schäden – eine unangenehme Tatsache, die von Psychiatern ignoriert wird.

Häufig vorkommende und gut dokumentierte Nebenwirkungen von Psychopharmaka umfassen Manie, Psychosen, Halluzinationen, Depersonalisierung, Selbstmordgedanken, Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichen Tod.

Nicht nur dies, die US-Food and Drug Administration (FDA, amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde) gibt zu, dass wahrscheinlich nur zwischen 1% und 10% aller Nebenwirkungen von Patienten oder Ärzten berichtet werden.

 

KEIN GENETISCHER NACHWEIS FÜR PSYCHISCHE KRANKHEITEN

Dr. Fred Baughman jr., Kinderneurologe und Mitglied der American Academy of Neurology „Entgegen weit verbreiteter Fehlinformationen gibt es keinen Nachweis dafür, dass psychiatrische Störungen von einem Gendefekt verursacht werden.“ —Dr. Joseph Glenmullen, Psychiater, medizinische Fakultät Harvard

„… die moderne Psychiatrie hat bisher noch für keine einzige Geisteskrankheit einen überzeugenden Beweis ihrer genetischen/biologischen Ursache erbracht.“ —David Kaiser Psychiater

„Die ‚Biologische‘ Psychiatrie bleibt seit vierzig Jahren den Nachweis schuldig, dass irgendein psychiatrischer Zustand oder irgendeine psychiatrische Diagnose eine Abnormität oder Krankheit darstellt, oder irgend etwas `Neurologisches´, `Biologisches´, `chemisch Unausgewogenes´ oder `Genetisches´.” —

 

DAS MUSEUM    PSYCHIATRIE: TOD STATT HILFE

Dieses Museum befindet sich in der internationalen Zentrale der CCHR in Hollywood, Kalifornien. Es ist mit modernster Technik ausgestattet und dokumentiert den profitorientierten Charakter des psychiatrischen Systems, dessen vorgetäuschte Hilfe häufig zum Tode führt.

Tausende von Abgeordneten, Ärzten und Menschenrechtsverfechtern, Fachleuten und Studenten aus dem Bereich des Gesundheitswesens sowie Privatpersonen haben das Museum besichtigt und benutzen die gewonnenen Informationen, um in ihrem eigenen Wirkungskreis geeignete Maßnahmen zu ergreifen, sodass die Psychiatrie letztlich gezwungen wird, sich für ihre Verbrechen und Missbräuche zu verantworten.

Im Museum sind Dokumentarfilme, Geräte und Abbildungen der zerstörerischsten Behandlungsmethoden der Psychiatrie zu sehen. Es ist die beste Bezugsquelle für das Studium früherer und gegenwärtiger psychiatrischer Theorien und Praktiken.

Der Eintritt ist frei. Das Museum ist 7 Tage in der Woche geöffnet.

Adresse:
Citizens Commission on Human Right
6616 Sunset Boulevard
Los Angeles, California 90028, USA

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr,
Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
Sonntag von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

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ALTERNATIVEN
DAS RECHT AUF VOLLSTÄNDIGE ÄRZTLICHE AUFKLÄRUNG

In der Allgemeinmedizin umfasst der Standard für die Patienteneinwilligung nach vollständiger ärztlicher Aufklärung die Art der Diagnose, den Zweck einer vorgeschlagenen Behandlung oder eines Verfahrens, die Risiken und den Nutzen der vorgeschlagenen Behandlung und die Information des Patienten über die alternativen Behandlungsmöglichkeiten, damit er eine aufgeklärte, fundierte Entscheidung treffen kann. Psychiater informieren Patienten üblicherweise nicht über alternative Behandlungen ohne Psychopharmaka und führen keine gründlichen medizinischen Untersuchungen durch, um unbehandelte körperliche Probleme auszuschließen, welche die „psychiatrischen“ Symptome hervorrufen könnten. Sie informieren die Patienten nicht genau über die Art der Diagnose, was erfordern würde, den Patienten darüber zu informieren, dass psychiatrische Diagnosen völlig subjektiv sind (nur auf Verhaltensweisen beruhend) und keine wissenschaftliche/medizinische Gültigkeit haben. (Es gibt keine Röntgenaufnahmen, Gehirnscans oder Untersuchungen zu einem chemischen Ungleichgewicht, die belegen könnten, dass jemand unter einer psychischen Störung leidet.)

Alle Patienten sollten sich eine sogenannte „Differenzialdiagnose“ erstellen lassen. Als Differenzialdiagnose bezeichnet man die Gesamtheit aller Diagnosen, die alternativ als Erklärung für die erhobenen Symptome oder medizinischen Befunde in Betracht zu ziehen sind. Dabei macht sich der Arzt ein gründliches Bild von der Krankheitsgeschichte und führt eine vollständige körperliche Untersuchung durch. Auf diese Weise kann er alle Probleme ausschließen, die eine Reihe von Symptomen verursachen können. Des Weiteren erklärt der Arzt jegliche möglichen Nebenwirkungen der empfohlenen Behandlungen.

Es gibt zahlreiche Alternativen zu psychiatrischen Diagnosen und Behandlungen, einschließlich standardgemäße medizinische Behandlung, die keine stigmatisierende und subjektive psychiatrische Einstufung oder bewusstseinsverändernde Psychopharmaka benötigt. Regierungen sollten alternative Behandlungsmethoden befürworten, welche nicht auf Psychopharmaka beruhen, die sich erstens als nicht effektiver gegenüber Placebos erwiesen haben, und zweitens gefährlicher als die meisten Straßendrogen sind. Obgleich die CCHR International keinen bestimmten Praktizierenden, keine bestimmte medizinische Organisation, Praktik oder Gruppe billigt oder sie unterstützt, haben wir festgestellt, dass die unten aufgeführten Quellen hilfreich für Personen sind, die nach mehr Information zu den folgenden Themen suchen:

INFORMATIONEN ÜBER ALTERNATIVE ANSÄTZE OHNE PSYCHOPHARMAKA UND/ODER DARÜBER, WIE MAN PSYCHOPHARMAKA SICHER ABSETZT
Safe Harbor hat Links, über die man Ärzte finden kann (anhand der Postleitzahl), die Menschen dabei helfen können, Psychopharmaka sicher abzusetzen, sowie medizinisches Personal, das Menschen ohne Psychopharmaka behandeln kann
http://www.alternativementalhealth.com

Psychopharmaka absetzen – Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern – Peter Lehmann (Antipsychiatrieverlag), 2008
http://www.antipsychiatrieverlag.de

 Soteria House – Alternative Lösungen ohne Psychopharmaka für Menschen, die als schizophren diagnostiziert wurden

http://www.moshersoteria.com

ALTERNATIVEN FÜR PSYCHOPHARMAKA AN KINDER

The Block Center – Spezialisiert auf das Finden und Behandeln von zugrunde liegenden Gesundheitsproblemen bei Kindern und Informationen darüber, wie man bei Kindern Psychopharmaka sicher absetzen kann
http://www.blockcenter.com

ADHD – Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität – Hans Ludwig und Prof. Karl J. Abrams (AV-Publication), 2004
http://www.algavital.com

Hyperaktivität – Warum Ritalin keine Lösung ist – Barbara Simonsohn (Goldmann Verlag), 2001
http://www.barbara-simonsohn.de

AbleChild – Elterninitiative für eine Schulbildung ohne psychiatrische Diagnosen und Psychopharmaka
http://www.ablechild.org

INITIATIVEN, DIE SICH FÜR DIE RECHTE VON PSYCHIATRIEPATIENTEN EINSETZEN

Mind Freedom International – eine gemeinnützige Organisation, die daran arbeitet, für Menschen, die den Stempel einer psychiatrischen Unfähigkeit haben, ihre Menschenrechte zu erreichen und Alternativen zur Verfügung zu stellen
http://www.mindfreedom.org/about-us

KOMPLEMENTÄRE/ALTERNATIVE GESUNDHEIT

Whitaker Wellness Institut – Gesundheitsfürsorge für ein längeres, aktiveres Leben mit Schwerpunkt auf der Altenpflege
http://www.whitakerwellness.com

Institut für progressive Medizin – konventionelle und ergänzende Therapien
http://www.iprogressivemed.com

The American College for the Advancement of Medicine – eine gemeinnützige medizinische Gesellschaft, die sich damit befasst, die ergänzende und alternative Medizin zu verbessern
http://acam.org

UMWELTASPEKTE UND SEELISCHE GESUNDHEIT

Amerikanische Akademie für Umweltmedizin – Fördert optimale Gesundheit durch Vorbeugung und sichere und effektive Behandlungsmethoden
http://www.aaemonline.org

Behörde für die Registration toxischer Substanzen & Krankheiten – Bleivergiftung: Was sind die physiologischen Auswirkungen, wenn man Blei ausgesetzt ist?
http://www.atsdr.cdc.gov

ARZNEIMITTELINFORMATIONEN

Gesundheitsportal Onmeda – Informationen über Medikamente und ihre Nebenwirkungen
http://www.onmeda.de

Gefahren von Psychopharmaka – Die internationale CCHR-Suchmaschine für Nebenwirkungen von Psychopharmaka beinhaltet auch Berichte über Nebenwirkungen dieser Mittel an die US FDA
http://www.cchrint.org/psychdrugdangers

BERICHTEN SIE ÜberNEBENWIRKUNGEN VON PSYCHOPHARMAKA

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte – Für Deutschland: Berichten Sie jegliche schädlichen Nebenwirkungen von Psychopharmaka, die Ihr Kind oder eines Ihrer Familienmitglieder erfahren hat, an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Benutzen Sie dazu den „Meldebogen für Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen”. Sie finden Ihn zum Download unter
http://www.bfarm.de > Formulare

GESUNDHEITSOPTIONEN & -INFORMATIONEN

Naturalnews.comUnabhängige Informationen zu natürlicher Gesundheit, Ernährung und mehr
http://www.naturalnews.com

Natürliche Lösungen – Natürliche Abhilfen und gesunde Lösungen
http://www.naturalsolutionsmag.com

Informationen zu natürlicher Gesundheit
http://www.thepeopleschemist.com

RECHTLICHE HILFE

Bailey Perrin Bailey – Großes Kanzlei für Zivilprozesse, die sich auf Rechtssachen in Bezug auf Körperverletzungen spezialisiert hat
http://www.bpblaw.com

Baum, Hedlund, Aristei & Goldman – Anwälte für Totschlagsdelikte und Körperverletzung
http://www.baumhedlundlaw.com

Vickery Waldner & Mallia LLP – Anwälte für Totschlagsdelikte und medizinische Fahrlässigkeit
http://www.justiceseekers.com

Weitz & Luxenberg P.C. – Anwälte für Körperverletzung und ärztliche Kunstfehler
http://www.weitzlux.com

INFORMATIONEN ZUR BUNDESGESETZGEBUNG

THOMAS – Informationen zur Gesetzgebung von der US-Kongressbibliothek
http://thomas.loc.gov

 

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Citizens Commission on Human Rights Germany National Office

Amalienstrasse 49a 80799 Munchen

Telefon: 49-89-273-03-54

Fax:

E-Mail: kvpm@gmx.de

Internet: Website

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Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums

 

Nachricht vom 04.02.2016 um 16:34 Uhr

Securitate Senat + Anhörung § 63 Novelle am 15.2.

Am 28.1.2016 ist der Gesetzentwurf für ein neues Terror-PsychKG als Drucksache 17/2696 im Berliner Abgeordnetenhaus (Landtag) eingegangen:  http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-2696.pdf
Der Senat hat unter anderem den Artikel 6 Abs. 4 Satz 3 von Securitate Czaja übernommen, siehe Seite 12, in dem:

Zur Verhütung einer Lebensgefahr oder einer gegenwärtigen erheblichen Gefahr für die Gesundheit der betreffenden Person oder Dritter sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zuständigen Dienstes befugt, die Wohnung der betreffenden Person auch ohne deren Einwilligung oder gegen deren Willen zu betreten und eine ärztliche Untersuchung durchzuführen, wenn diese Gefahr nicht auf andere Weise durch mildere Mittel abgewendet werden kann.

Der Senat will also den Sozial-psychiatrischen Dienst als neue Geheimpolizei, um von dieser sogar ohne Richtervorbehalt und ohne Polizei, einfach mit direkter gesetzlicher Vollmacht, Wohnungen stürmen zu lassen, um Menschen

• standrechtlich zu pathologisieren,
• in eine geschlossene Psychiatrie zu verschleppen und
• dort durch Zwangsbehandung foltern lassen zu können.

Zynisch der Hinweis: Betroffene könnten sich ja danach beschweren.

Damit hat sich Berlins Regierung zu einem grundrechtsvergessenen Securitate Senat entwickelt. Weitere Infos hier:
http://www.zwangspsychiatrie.de/2015/11/demonstration-gegen-berliner-psychkg-entwurf/

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Der Bundestag will ruckzuck das Scheinreförmchen des § 63 StGB Gesetz werden lassen.
Dazu hat er in einer Nachtsitzung am 28.1. im Blitzverfahren die 1. Lesung absolviert, bei dem die Reden nicht gehalten wurden, sondern im Buchstabenkeller des Protokolls verschwinden, siehe hier das Protokoll Seite 15026:
http://www.zwangspsychiatrie.de/weg-mit-%c2%a7-63/1-lesung-eines-scheinrefoermchen-des-%c2%a7-63-stgb/

Nächster Schritt im medial völlig unbeachteten Verfahren: die Anhörung im Rechtsausschuss am 15.2. um 16 Uhr:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a06/anhoerungen/unterbringung-in-einem-psychiatrischen-krankenhaus/404418
Zum Besuch der öffentlichen Anhörung muss man sich vorher per E-Mail (rechtsausschuss@bundestag.de) oder Fax (030-227 36081) mit folgende Angaben anmelden:

  • Montag, 15. Februar 2016, Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 StGB
  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum.

Dass alles ruckzuck über die Bühne gehen soll, sieht man daran, dass nur zwei  Sachverständige, die geladen wurden, Namen haben, 5 weitere namenlos sind: http://www.bundestag.de/blob/404422/8efbbdd413fe531ed9363888caba5d00/sv-liste-data.pdf
Unserer Kampagne Weg mit dem § 63 unterstützt das Vorhaben des Kartell gegen § 63  http://userpage.fu-berlin.de/narrwd/kartell.htm, auch wenn dieser Unrechtsparagraph kosmetisch nun geliftet werden soll. Das Folterverbot und die UN-Behindertenrechtskonvention bleiben die unverändert guten Gründe dafür, dass diese von den Nazis eingeführte Strafrechtsregelung völlig abgeschafft werden muss, siehe hier: http://www.zwangspsychiatrie.de/weg-mit-%C2%A7-63/

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Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de

Geisteskrank? Ihre eigene Entscheidung!
Informieren Sie sich: http://www.patverfue.de

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Verteidigung gegen Psychopathen

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlich in blog.de 2014-12-05 – 11:28:50

Nachstehender Beitrag ist die Niederschrift des ca. 30-minütigen Videos von Stefan G. Verstappen (siehe Beitrag Ponerologie):
http://www.youtube.com/watch?v=ToYGNPdYAkY&list=UU8ZI77Hn8IkcoydKuugOWfQ

Um diese unheilbaren und nicht behandelbaren kranken Menschenunwesen zu erkennen, um diesen dann aus dem Weg zu gehen und nicht ausgeliefert sein zu müssen, um gezielt und sinnvoll gegen diese vorgehen zu können, ist Kenntnis deren Typologie unabdingbar. Diese vermittelten Video und Niederschrift. Stefan G. Verstappen erklärt die wichtigsten Merkmale von Psychopathen, die verschiedenen Typen, deren Strategie im Umgang mit ihren Opfern.

Verteidigung gegen Psychopathen

Auszug aus dem Buch:
The Art of Urban Survival
A family safety and self defence manual
By Stefan G. Verstappen

1. Psychopathie ist im ganzen Spektrum der Menschheit vertreten. Unabhängig von Rasse, Kultur, ökonomischer Klassenzugehörigkeit oder dem Persönlichkeitstyp. Sie ist ähnlich unauffällig in der Bevölkerung verteilt wie die Linkshänder. Bevor man eine Person nicht Schreiben oder Ballfangen sieht, sieht man ihr nicht an, ob sie ein Linkshänder ist. Ähnlich fällt ein Psychopath erst dann auf wenn er Dinge tut, für die er ein Gewissen braucht. Die meisten denken, dass Psychopathen selten sind oder nur in den untersten Schichten der Gesellschaft zu finden sind. Das Gegenteil ist wahr. Es gibt einige von ihnen, und zwar eher in Führungspositionen als am unteren Ende der Gesellschaft. Der Grund hierfür ist, je härter der Wettbewerb, umso mehr lohnt sich rücksichtsloser Betrug. Innerhalb der höchsten Zirkel der Macht ist Rücksichtslosigkeit und die Abwesenheit von Mitleid quasi die Erfolgsvoraussetzung. Und eine psychopatische Mentalität kann aufblühen. Wegen der enormen Zerstörungskraft, die Psychopathen auf eine Gesellschaft ausüben, ist es für jedermann wichtig zu wissen, dass Psychopathen existieren. Und zu erlernen, ihre Verhaltensmuster zu erkennen. Sie zu verstehen ist der erste Schritt, sich gegen sie zu verteidigen.

1.1 Keine Empathie (01:37).
Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle und Emotionen von anderen in sich selbst zu spüren. Sie erlaubt uns zu fühlen, was andere fühlen. Sie ist der Grund dafür, warum uns Kunst und Poesie inspirieren. Empathie erlaubt es uns zu spüren was es bedeutet, lebendig zu sein. Und sie definiert uns als Menschen. Psychopathen haben dagegen keinerlei Empathie. Und demzufolge sind sie im eigentlichen Sinn weder Mensch noch lebendig. Wenn sie normale Menschen sehen, wie sie Kunst bewundern, wie sie mit ihren Kindern spielen oder sich um Haustiere kümmern oder generell menschliche Interaktionen mit ansehen, können sie nicht verstehen, um was es eigentlich geht. Psychopathen verstehen bereits im frühen Alter, dass sie anders sind und dass sie sich wie jeder andere verhalten sollten, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Sie lernen andere Menschen zu imitieren, aber sie können nie verstehen, warum diese so agieren. Obwohl sie sich ständig verstellen gibt es Anzeichen, die ihre wahre Natur sichtbar werden lässt, wenn man genau hinsieht. Sie können Mitleid imitieren, wenn jemand krank ist. Oder Fröhlichkeit, wenn einem Glück widerfährt. Aber in Situationen, für die sie sich kein passendes Verhaltensmuster zurecht gelegt haben, verraten sie sich oft durch ihr natürliches Verhalten. Zum Beispiel imitieren Psychopathen auf Beerdigungen Trauer, so wie es der gesellschaftlichen Norm entspricht. Aber sie würden zum Beispiel mit der trauernden Witwe flirten, weil sie die Unangemessenheit dieses Verhalten nicht kennen. Leute mit Empathie verstehen dieses Verhalten instinktiv als unangemessen. Ein Psychopath versteht das nicht.

1.2. Keine Reue (03:16).
Reue ist das Bedauern einer Tat einer Person, welche diese im Nachhinein als gewaltsam, unangebracht oder schamhaft empfindet. Psychopathen empfinden keine Reue. Weil ihnen Empathie fehlt und sie keine Scham empfinden können und auch nicht begreifen, dass sie anderen Menschen mit ihrem Verhalten schaden könnten. Psychopathen erkennen zwar, wenn Mitmenschen wegen ihres Verhaltens wütend sind und behaupten als letzten Ausweg, dass es ihnen Leid tut. Aber im Gegensatz zu den anderen Menschen empfinden sie dabei keine Schuld. Reue ist ein mächtiges negatives Gefühl, dass innere Zerrissenheit bei denen verursacht, die es empfinden. Zerrissenheit verursacht oft selbst destruktives und selbst herabsetzendes Verhalten. Psychopathen verhalten sich zwar oberflächlich betrachtet reumütig, aber ihre innere Einstellung verändert sich dadurch nicht. Sie gehen ungehindert shoppen und auf Partys und haben nachts keinerlei Einschlafprobleme.

1.3 Oberflächlichkeit (04:10).
Leidenschaft treibt Menschen dazu, Neues zu entdecken, es zu lernen und zu beherrschen. Die meisten mögen Musik. Aber nur wer Leidenschaft entwickelt hat, lernt ein Instrument zu spielen. Ebenso gibt es viele Leute, die sich für technischen Fortschritt interessieren. Aber es gibt nur wenige Leute, die voller Leidenschaft Ingenieure werden. Psychopathen haben keine Leidenschaft, außer für sich selbst. Sie bleiben meist oberflächlich. Sie geben die Dinge oberflächlich wieder und werden trotzdem als Experten gesehen. Ihre Oberflächlichkeit zeigt sich durch übertrieben falsche Emotionen beim Versuch, normal zu wirken.

1.4. Größenwahn (04:47).
Obwohl sie oberflächlich und wenig tiefgründig sind, haben Psychopathen keinerlei Probleme mit einem mangelnden Selbstbewusstsein. Sie leben in einer Welt, in der sie sich als Gott sehen. Oft erscheinen sie größenwahnsinnig und mit einer übertriebenen Anspruchshaltung.

1.5. Unverantwortlichkeit (05:07).
Psychopathen sind unverantwortlich, weil sie niemals Schuld sind. Jemand anderes oder die ganze Welt ist schuld an ihren Problemen. Das ergibt auch einen Sinn, denn Psychopathen halten sich für perfekt. In ihrer Logik kann nichts, was falsch ist, jemals von ihnen abstammen.
Diese Psychopathenlogik diktiert, dass an allem Schlechten immer die anderen Schuld sind.

1.6. Impulsives Verhalten (05:31).
Ihr impulsives Verhalten ist die Folge ihres Größenwahns. In der Welt eines Psychopathen ist alles, was er sich jetzt wünscht, gut und was er nicht will schlecht. Wenn der Psychopath Sex haben will und der Partner nicht einverstanden ist, ist für ihn Vergewaltigung gut und der Partner schlecht. Wenn jemand Geld hat, das der Psychopath haben will, dann ist Raub gut und das Opfer ist schlecht. Weil es etwas besitzt, das der Psychopath haben will. Das klingt verrückt und ist es auch. James Howard Prichard war einer der ersten, der über Psychopathie geschrieben hat. Er prägte den Begriff ‘Moralischer Wahnsinn‘ als er 1835 versuchte, die Psychopathie zu beschreiben.

1.7. Zwanghaftes Lügen (06:17).
Als Opfer von Anderen zu leben wäre in einer vernünftigen Gesellschaft unmöglich. Psychopathen lösen dieses Dilemma durch ihre wichtigste Waffe, die Lüge. Lügen halten ihr Selbstbild und ihr Universum zusammen und ermöglichen ihnen ein Leben als Parasit auf Kosten anderer. Ohne Reue, Scham oder Schuldgefühle können sie beliebig oft und extrem lügen. Normale Menschen würden rot werden oder schwitzen, wenn sie in diesem Ausmaß lügen würden. Aber für Psychopathen ist Lügen so einfach wie atmen. Deshalb bestehen sie auch Tests mit dem Lügendetektor. Anders als normale Menschen zeigen sie beim Lügen keinerlei Reaktionen. Psychopathen lügen so perfekt, dass sie ausgebildete Psychiater und andere Psychopathen täuschen können. Wichtig zu wissen ist, dass sie unter den richtigen Umständen jeden täuschen können.

1.8. Manipulation (07:09).
Ähnlich gut ausgeprägt wie die Fähigkeit zum Lügen ist die Fähigkeit, andere Leute zu ihrem eigenen Vorteil zu manipulieren. Da sie andere Menschen ihr Leben lang sehr genau beobachtet haben, sind Psychopathen Meister der Manipulation und der Verwendung der Emotionen der Opfer gegen sie selbst. Sie benutzen diese Fähigkeiten, um Menschen in ihrem Umfeld zu verwirren und aus dem Gleichgewicht zu bringen, damit sie nicht mehr klar denken können. Psychopathen lernen sehr früh, ihre Persönlichkeit gegen Nicht- Psychopathen einzusetzen, um sie zu traumatisieren und Vorteile daraus zu erhalten, um ihre Ziele zu erreichen. Wie ein Zitteraal, der seine Beute mit einem Elektroschock betäubt, können die Psychopathen mit ihrer Manipulation und ihrer unmenschlichen Persönlichkeit ihre menschliche Beute psychisch betäuben.

1.9 Asoziales Verhalten (07:55)
Psychopathen sind asozial.
Ihre fehlende Empathie erstreckt sich auf die Gesellschaft und Umwelt. Vandalismus, Verschmutzung, Graffiti, Tierquälerei, Umweltzerstörung, rücksichtsloses Autofahren und andere unmoralischen und asozialen Aktivitäten sind für Psychopathen kein Problem. Hier sind die wichtigsten Merkmale, die einen Psychopathen ausweisen. Keine Empathie, keine Reue, Oberflächlichkeit, Größenwahn, Unverantwortlichkeit, impulsives Verhalten, zwanghaftes Lügen, Manipulation.
Beachten Sie, dass nur wenige Psychopathen alle dieser Merkmale zeigen und dass Nicht- Psychopathen einige dieser Merkmale aufweisen können.

2. Typen von Psychopathen (08:32)
Die psychopathischen Persönlichkeitstypen sind so vielfältig wie bei normalen Menschen. Hier die wichtigsten Typen.

2.1. Der Narzisst.
Die harmloseste Form in der Psychopathologie. In der griechischen Mythologie liebte sich Narzisst selbst so sehr, dass alles andere auf der Welt für ihn unbedeutend war. Ebenso wie ihr Namensgeber, sind Narzissten von einer ständigen narzisstischen Befriedigung abhängig. Durch Aufmerksamkeit, Bewunderung, Anerkennung und Verehrung.
Es gibt zwei Grundtypen von Narzissten. Den körperlichen und den geistigen.
Körperliche Narzissten sind stolz auf ihren Körper und ihr Aussehen. Sie geben mit ihren sexuellen Eroberungen an, stellen ihre Spielzeuge zur Schau und präsentieren ihre Muskeln. Oft sind sie Gesundheitsfetischisten, hypochondrisch veranlagt und sexsüchtig. Neben ihrer inneren Leere benötigen sie ständig neue Reize für Adrenalinschübe. Diese Reize reichen von kriminellen Aktivitäten und Drogenmissbrauch bis zu bizarren sexuellen Handlungen.
Geistige Narzissten lieben ihren eigenen Verstand. Sie sind arrogant, herablassend, besserwisserisch, und loben sich selbst dafür, dass sie klüger sind als alle anderen. Ihre narzisstische Befriedigung bekommen sie durch Ruhm, Auszeichnungen und Statussymbole, um Neid bei anderen hervorzurufen. Für andere sind sie gefährlich, weil sie ihnen Zeit, Energie, Ressourcen und positive Emotionen rauben. Narzissten sind am anderen Menschen nur dann interessiert, wenn sie ihr narzisstisches Bedürfnis befriedigen können. Sie sind gegenüber Liebe, Aufmerksamkeit, Achtung, Lob aufgeschlossen. Aber wegen ihrer fehlenden Empathie können sie sich nicht erkenntlich zeigen. Jede Partnerschaft, die sie eingehen, wird immer einseitig sein. Wenn der Partner ihre narzisstischen Bedürfnisse nicht befriedigt, oder wenn es eine bessere Quelle dafür gibt, wird er sofort fallengelassen. Narzissten hinterlassen daher eine Spur der Verwüstung aus gebrochenen Herzen, leeren Geldbörsen und verlassenen Kindern.

2.2. Das Opfer (10:39)
Weibliche Psychopathen entsprechen oft dem Typ des professionellen Opfers. Empathie sehen sie als Schwäche, die sie bei anderen ausnutzen. Weibliche Psychopathen scheinen hilflos, emotional labil, bemitleidenswert und sexuell verletzlich. Für jede Art von Aufmerksamkeit durch fremde Menschen spielen sie Dankbarkeit vor. Aber hinter der Maske befindet sich ein verschlagenes, rücksichtsloses, liebloses Raubtier. Oft locken sie ihre Opfer mit Sex an. Bearbeiten mehrere von ihnen gleichzeitig und saugen sie finanziell und emotional aus, bis nichts mehr übrig ist. Anschließen fliehen sie in eine andere Stadt, um keine Vergeltung befürchten zu müssen.

2.3. Der Hochstapler (11:21)
Nicht jeder Hochstapler ist ein Psychopath. Aber psychopathische Hochstapler sind sehr überzeugend. Sie sind exzellente Lügner und benutzen dieses Talent, um andere zu betrügen. Ohne Gewissen und ohne Mitleid betrügen sie ältere Damen um ihre Lebensersparnisse, verkaufen nutzlose Medikamente an tödlich erkrankte Patienten und betrügen Blinde beim Geldwechseln. Typischerweise sind sie redegewandt und erfolgreiche Verkäufer. Im Gegensatz zum Narzissten geht es beim Hochstapler nicht um Liebe, sondern um Geld. Es gibt zwei Typen von Hochstaplern.
Den kleinen und den großen. Der Kleine ist als Trickbetrüger unterwegs. Er ist nicht besonders intelligent. Er betrügt beim Geldwechseln, Kartenspielen, Hütchenspielen, usw. Intelligentere Psychopathen sind meist aus besserem Hause und sind oft in größeren Betrügereien verwickelt. Diese folgen meistens dem gleichen Betrugsmuster. Nimm etwas mit wenig oder gar keinem Wert, pusche es künstlich hoch, verkaufe es an leichtgläubige Investoren und verschwinde mit dem Geld. Typische Großbetrüger benutzen Immobilien, Aktien und Anleihen als Köder. Während kleine Trickbetrüger Schäden zwischen einigen und ein paar tausend Dollar anrichten, sind große Trickbetrüger besonders zerstörerisch. Sie sind dazu in der Lage, die gesamte Wirtschaft eines Landes zu ruinieren.

2.4. Der bösartige Psychopath (12:45)
Der bösartige Psychopath wird üblicherweise als Mensch mit antisozialer Persönlichkeitsstörung oder als Soziopath bezeichnet. Er ist gewissermaßen das Monster aus einem Alptraum. Ein Frauenschläger, Mörder, Serienmörder, Stalker, Vergewaltiger, Rassist, Pädophiler oder Terrorist. Bösartige Psychopathen sind oft mehrfach vorbestrafte Berufskriminelle, die ihre kriminelle Karriere schon als Teenager begonnen haben. Ihre Verachtung ist oft an ihrem selbstgefälligem Grinsen und ihrem leeren starren Blick ablesbar. Sie sind gefährlich, unberechenbar und werden leicht gewalttätig. Mit ihrer Feigheit und ihrem Sadismus konzentrieren sie sich oft auf die verletzlichsten Mitglieder einer Gesellschaft. Frauen, Kinder, ältere Menschen und Behinderte. Oft impulsiv und opportunistisch zögern Psychopathen nicht, Verbrechen zu begehen. Sie manipulieren, drohen und werden gewalttätig, um das zu bekommen, was sie wollen.

2.5. Der professionelle Psychopath (13:42)
Der bösartige Psychopath ist am gefährlichsten, hat aber nur wenige Opfer. Der professionelle Psychopath richtet dagegen den größten Schaden an mit bis zu Millionen von Opfern. Professionelle Psychopathen verschmutzen die Geschichte mit Genoziden und Zerstörungen von ganzen Nationen und Reichen. Beispiele sind Monster wie Stalin, Pol Pot, Iwan der Schreckliche und Caligula (Gaius Iulius Caesar). Einige schaffen es bis an die Spitze der Politik. Andere bis an die Spitze des Finanzsystems, wie Jassie Morgan, Randolph Hearst und Mayer Amschel Rothschild mit ähnlich großen Zerstörungen als Folge. Professionelle Psychopathen sind genauso bösartig, narzisstisch und gewissenlos wie alle anderen Psychopathen, nur viel intelligenter. Man findet sie überall. Vor allem in Regierungen, Konzernen und Religionen. In einem Konzern können Psychopathen perfekt Karriere machen. Sie können Fähigkeiten und Qualifikationen vortäuschen, ihren Charme und ihre Intelligenz dazu benutzen, um andere zu manipulieren und in den Rücken zu fallen. Sobald sie ihre Machtposition erreicht haben, zeigen sie ihr wahres Gesicht und missbrauchen ihre Macht, um andere zu tyrannisieren und sabotieren. In der Politik haben Psychopathen durch ihre Rücksichtslosigkeit und Listigkeit einen eindeutigen Vorteil gegenüber ihren nicht-psychopathischen Rivalen. Charismatische Anführer, die dem naiven Verlässlichen und weniger Gebildeten das Gehirn waschen. Als perfekte Lügner sind sie in der Lage, in politischen Kampagnen die absurdesten Versprechen abzugeben. Niemals in der Absicht, auch nur eines davon zu halten. Wenn sie Menschlichkeit vortäuschen, dann nur zu dem Zweck, sich öffentlich als Wohltäter zu inszenieren. Als perfekter Vater, Ehemann, Berater und Mentor. Wenn es darauf ankommt, arbeiten sie mit schmutzigen Tricks. Mord, Attentate, Verfolgung, Krieg und Genozid sind für sie kein Problem.
Die Religion ist der dritte Bereich, der überdurchschnittlich viele Psychopathen anzieht. Ein kurzer Blick in die Geschichte der Religion offenbart blutige Opfer der Aztekenpriester, Folter während der spanischen Inquisition und schier endlose Kriege im Namen von Frieden und Liebe. Jeder der wirklich will, kann ihren Einfluss deutlich sehen. Weil die meisten Religionen auf Unwahrheiten aufbauen, sind zwanghafte Lügner ihre besten Werkzeuge. Die Gründer neuer Religionen wie das Mormon
entum und Scientology Jaden Smith und L. Ron Hubbard waren zumindest zwanghafte Lügner, wenn nicht vollständige Psychopathen. Charismatischer Sektenführer wie Jim Jones oder Sun Myung Moon waren definitiv Psychopathen. Und Fernsehprediger zählen zu den besten Hochstaplern und Trickbetrügern.

Wenn Psychopathen Organisationen leiten, die einen großen gesellschaftlichen Einfluss haben, entsteht ein weiterer Psychopathen Typ:

2.6. Der sekundäre Psychopath (16:30).
Psychopathie kann genetisch bedingt sein, aber auch von außen erzeugt werden. Sekundäre Psychopathen entstehen auf zwei Wegen. Durch Traumatisierung und durch Gruppen. Ein Trauma als Folge eines Unfalls, einer Sucht oder roher psychischer und/oder physischer Gewalt kann den Teil des Frontal Cortex zerstören, in dem sich die Empathie und das Gewissen befinden. Solche Menschen sind traurige Realität unserer Gesellschaft und sie sind meistens genauso wenig heilbar wie die Menschen mit angeborener Psychopathie.
Der zweite Weg, auf dem Psychopathen erschaffen werden, ist durch Gruppen. Einige Gruppen ziehen Psychopathen an, weil sie ihnen als Mitglieder Möglichkeiten bieten, Macht und Einfluss auszuüben. Typischer Weise werden solche Gruppen von Psychopathen angeführt und beeinflusst. Deren Mitglieder müssen teilweise zu Psychopathen werden, wenn sie Mitglied bleiben möchten. In einer Gang ist ein Psychopath beispielsweise besonders als Anführer geeignet. Andere Psychopathen werden von der Macht der Gang angezogen. Auf diese Weise entsteht ein psychopatisches Wertesystem. Die Gang wird selbst zu einer psychopatischen Organisation. Normale Jugendliche, die in dem Territorium der Gang leben, haben zwei Alternativen. Entweder sie werden Opfer der Gang oder Mitglieder. Durch ein Aufnahmeritual müssen Mitglieder dieses kranke Wertesystem annehmen und sich entsprechend verhalten. Sie werden zu sekundären Psychopathen. Das gleiche Muster ist in Konzernen sichtbar. Das Geld und die Macht zieht die geistigen Psychopathen an. Im Konzern haben sie Karrierevorteile gegenüber ihrem normalen Mitbewerber. Dass die meisten Konzerne von Psychopathen geführt werden, ist keine Überraschung. Wie in einer kriminellen Gang übernimmt ein Konzern das Wertesystem des Anführers. Die in einem Konzern arbeiten müssen sich entweder anpassen oder Anpassung vorspielen. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein Mob kein Gewissen hat. Die meisten Individuen haben ein Gewissen. Aber wenn sie Bestandteil eines Mobs sind, verlieren sie es. Die meisten Organisationen, ob Gangs oder Konzerne, sind Mobs. Es wäre ein Fehler, ihnen zu vertrauen, da sie in Bruchteilen von Sekunden zu Raubtieren werden können, die dich deine Zeit, deinen Verstand und dein Leben kosten können.

3. Wie Psychopathen vorgehen (18:57)
Eine Schwäche von Psychopathen ist, dass sie berechenbar sind, wenn man einmal ihre Vorgehensweise verstanden hat. Die Details ihres Vorgehens sind zwar unterschiedlich, aber die meisten Psychopathen folgen dem gleichen Muster, wenn sie ein Individuum oder eine Organisation betrügen wollen. Ihre Strategie ist folgende:

3.1. Befragung (19:14)
Psychopathen können die Bedürfnisse von Menschen sehr gut ermitteln. Ähnlich wie schäbige Wahrsager finden sie sehr schnell den Persönlichkeitstyp durch verbale und non-verbale Kommunikation heraus. Die Technik ist einfach. Sie stellen Fragen und beobachten die Reaktion der befragten Person. Das einzige Ziel dieser Befragungsphase ist herauszufinden, ob es sich bei der befragten Person um ein potentielles Opfer handelt. Dinge, die zur Manipulation des Opfers führen können, werden geistig notiert.

3.2. Verführung (19:49)
Sollten die Personen oder Organisationen als potentielles Opfer in Frage kommen, folgt die Verführung. Psychopathen bauen die Verführung aus den Ergebnissen der Befragung auf. Ist die Person zum Beispiel unzufrieden mit dem Aussehen, werden sie ihr Komplimente bezüglich ihres Aussehens machen. Bestehen Unsicherheiten beim Bildungsniveau, folgen Komplimente zur Intelligenz. Gierigen Menschen werden Insiderinformationen gegeben, die zu schnellem Reichtum führen. Auf Feigheit folgt ein Angebot, das Schutz vor Ängsten bietet. Psychopathen überhäufen ihre Opfer mit Lob und stellen sicher, dass sie in ihrer Umgebung viel Spaß haben werden, sodass Abhängigkeit vom Adrenalinschub entsteht, durch ihre Gegenwart verursacht. Wenn ein Psychopath eine Organisation infiltrieren möchte gibt er vor, der perfekte Mitarbeiter zu sein, der untertänigste Untergebene, der hingebungsvollste Diener des Gemeinwohls. Er konzentriert sich zuerst auf die Erfolgsorte, um anschließend an die Mächtigen heranzutreten, oft als Kriecher oder Stiefellecker.

3.3. Teile und herrsche (20:56)
Ähnlich wie Raubtiere ihre Opfer von der Herde isolieren, versuchen Psychopathen ihr Opfer vom Rest der Menschheit zu isolieren. Sie versuchen es durch das Prinzip ‘teile und herrsche‘. Auf persönlicher Ebene werden die Beziehungen des Opfers zu seiner Familie und seinen Freunden geschwächt und sabotiert. Familie und Freunde reagieren oft verärgert über die Kosten, die durch die Beziehung mit dem Opfer entstehen und lassen das Opfer ohne Unterstützung und Hoffnung und ohne Orientierung hängen.
In einer Organisation agieren Psychopathen politisch. Sie versuchen Fronten innerhalb einer Organisation aufzubauen und lassen verschiedene Gruppen gegeneinander kämpfen, um so viel Chaos wie möglich zu verursachen. Psychopathen schwimmen im Chaos wie ein Fisch im Wasser. Je mehr, desto besser. Im Hintergrund ziehen sie leichtgläubige, weniger intelligente und andere Psychopathen auf ihre Seite und stellen gleichzeitig sicher, dass sie die fähigsten und loyalsten Leute auf ihrer Seite haben. Sie vergiften das Klima und verbreiten Stress und Nervosität, sodass es schwierig wird, der eigentlichen Arbeit nachzukommen. Die Kontrolle der Organisation wird schließlich von der Quelle des Chaos übernommen, vom Psychopathen selbst.

3.4. Angst und Tyrannei (22:06)
Die letzte Stufe der Strategie eines Psychopathen ist die Tyrannei. Die absolute und narzisstische Kontrolle seiner Opfer. In der Beziehung sind die Flitterwochen vorbei und er zeigt sein wahres Gesicht. Der Psychopath fängt an zu kontrollieren, zu missbrauchen und er wird gewalttätig. Anstatt zu schmeicheln und Aufmerksamkeit vorzuspielen, besteht seine Taktik daraus, Angst bei seinem Opfer zu schüren, es einzuschüchtern und emotional zu erpressen. In einer Organisation beginnt er mit der Streichung von Vorzügen, mit der Erhöhung der Arbeitszeit, mit Produktionsauflagen und Überwachung. Seine Mitarbeiter werden zu Sklaven, machtlos und entbehrlich. Sie sind nur noch Räder in einer Maschine, die einzig und allein dem Psychopathen dient. Nationen, die von einem Psychopathen regiert werden, verwandeln sich in einen korrupten und brutalen Polizeistaat, der sich in einem andauernden Kriegszustand befindet. Gegen selbsterzeugte oder imaginäre Feinde. Die Bevölkerung wird paranoid und neurotisch. Letztendlich werden die Bürger zu sekundären Psychopathen. In einer psychopathischen Gesellschaft muss sich jeder dem rücksichtlosen Wertesystem anpassen, um überleben zu können.

4. Verteidigung gegen Psychopathen (23:18)

4.1. Sich dem Bösen stellen
Psychopathen sind normalen Menschen einen großen Schritt voraus. Der Durchschnittsmensch glaubt einfach nicht, dass solche Monster überhaupt existieren. Die Unfähigkeit, die Raubtiermentalität zu verstehen, ist zum Teil einer einfachen Moralvorstellung geschuldet. Durch die Schulen und Kirchen werden diese vereinfachten und idealisierten Moralvorstellungen in einer Gesellschaft verbreitet. Es sind Plattitüden wie jeder Mensch ist gut, jeder ist etwas Besonderes, usw. Solche Ideale dienen oftmals der Verschleierung der tatsächlichen Mechanismen in einer Gesellschaft vor ihren Mitgliedern. Ein weiterer Grund, warum sich viele nicht dem Bösen stellen können, ist Angst. Die wahre Natur eines Psychopathen ist typischer Bestandteil eines Kinderalptraums. Viele Menschen können einfach nicht mit der Angst umgehen, die durch das Realisieren dieser Bösartigkeit ausgelöst wird und sie sehen den einfachen und bequemen Weg eines Kindes, indem sie sie verleugnen. Wenn die Monster nicht existieren, können sie einen nicht verletzen. Die erste Maßnahme zur Verteidigung gegen Psychopathen ist, ihre Existenz anzuerkennen. Das allein bringt schon einen psychologischen Vorteil. Ausgestattet mit dem Wissen über sie, fällt es leichter, einen klaren Kopf zu bewahren und psychopathische Personen rechtzeitig zu erkennen. Einmal die Realität erkannt, dass menschliche Raubtiere Teile unserer Gesellschaft sind, besteht die nächste Verteidigungsmaßnahme darin, sie zu identifizieren. Durch ihre Fähigkeiten sich zu tarnen, um andere zu täuschen, sind Psychopathen schwer zu erkennen. Sie können sogar professionelle Psychiater täuschen. Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder ein potentielles Opfer ist. Menschen die denken, dass sie Ausnahmen sind, machen sich selbst nur anfällig.

4.2. Psychopathen erkennen (25:12)
Ein Psychopath ist wie ein Brandherd (Larry Silverstein). Je früher der Rauch bemerkt wirkt, umso besser. Ist das Haus bereits abgebrannt, ist es zu spät für die Schadensbegrenzung. Die typischen Verhaltensweisen eines Psychopathen sollten bekannt sein, um ihre Strategienn frühzeitig zu erkennen. Falls möglich ist ein Hintergrundcheck und Gespräche mit Freunden und Familienangehörigen hilfreich. Viele Psychopathen hinterlassen eine Spur der Verwüstung aus Zerstörung und gebrochenen Herzen und versuchen, ihre Spuren zu verwischen. Fehlt eine persönliche Geschichte, dann ist das genauso verdächtig wie eine Geschichte mit vielen Vertrauensbrüchen. Ein weiterer Hinweis ist die Umdeutung, die ungeheure Energie die Psychopathen anwenden, um ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Mit der Zeit lassen sie ihre Maske fallen. Daher ist eine gute Taktik, um Psychopathen zu identifizieren, einfach abzuwarten, bis sie ihr wahres Gesicht zeigen. Wer eindeutig festgestellt hat, es mit einem Psychopathen zu tun gehabt zu haben, hat zwei Möglichkeiten. Angriff oder aus dem Weg gehen.

4.3. Was man nicht tun sollte (26:16).
Es ist wichtig zu verstehen, dass man sich gegen Psychopathen nicht mit Empathie verteidigen kann. Man kann sie weder verändern noch bekehren. Es gibt keine Gutherzigkeit in ihnen. Es ist unmöglich, ihnen den richtigen Weg zu zeigen und sie können nicht lernen, was Liebe ist. Jeder Versuch ist zum Scheitern verurteilt, weil Psychopathen diese Konzepte nicht verstehen können und sich nicht darum kümmern werden. Sie lassen andere zwar glauben, dass sie zu ihnen durchdringen. Im Gegenteil macht sie die ihnen entgegengebrachte Empathie nur noch wütender und steigert ihre Verachtung. Sie objektiv und aus sicherer Distanz zu betrachten ist besser als sie zu bemitleiden oder Sympathie für sie zu empfinden. Grundsätzlich gilt: das einzige, was einen Psychopathen stoppen kann, ist ein noch größerer Psychopath. Wenn trotzdem kein anderer Ausweg gesehen wird als ihn zu konfrontieren, bleibt als einziger Ansatzpunkt ihre Angst als das aufzufliegen, als dass sie sind. Die meisten seit ihrer Kindheit, dass sie anders sind. Der einzige Vorteil besteht darin, dass kein andere weiß, was sie sind. Den Psychopathen auffliegen zu lassen nimmt ihm seinen Vorteil und macht seine innere Verdorbenheit für alle sichtbar. Dennoch sind nur wenige Menschen stark genug und verfügen über die nötige Intelligenz, um das zu schaffen. Die statistische Verteilung von Idioten und Genies entspricht zwar unter den Psychopathen der gleichen wie in der Gesamtbevölkerung, aber auch ein dummer Psychopath kann einem intelligenten Herausforderer entkommen und ihn überlisten. Bevor ein Psychopath entlarvt wird, sollte man in einer Machtposition sein und Ort und Zeit selbst wählen. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass andere vorbereitet sind und unterstützen. Das bedeutet eine Unterstützergruppe aus Familienangehörigen und Freunden zusammenzustellen. In einer Organisation sind Mitarbeiter, Führungskräfte, Rechtsabteilung und die Personalabteilung auf die richtige Seite zu bringen, bevor dieser Schritt gewagt wird. Der chinesische Stratege Kim Sun Tsu warnte bereits davor, Gegner anzugreifen, die keinerlei Fluchtmöglichkeit haben. Ebenso sollte man einen Psychopathen nicht in eine Ecke drängen, da er bösartiger reagieren wird, als viele Menschen ertragen können. Stattdessen ist die Androhung der Bloßstellung sinnvoller. Der Gedanke daran, auffliegen zu können, bringt Psychopathen aus der Fassung und die meisten von ihnen werden daher nach einem einfacheren Opfer Ausschau halten.

4.4. Aus dem Weg gehen (28:44)
Eine einfachere und sichere Möglichkeit ist es, dem Psychopathen aus dem Weg zu gehen. Ist jemand eindeutig als Psychopath identifiziert, sollte er aus dem eigenen Leben herausgehalten werden, und zwar vollständig. In einer persönlichen Beziehung ist es möglicherweise erforderlich, die Schlösser auszutauschen, die Telefonnummer zu ändern, den Email account abzusichern, Bankkonten abzusichern, eine Unterlassungsklage zu erwirken, umzuziehen, Selbstverteidigungskurse zu besuchen, eine Waffenausbildung zu absolvieren.
Zusammengefasst ist die Auseinandersetzung mit Psychopathie ein wichtiges neues Werkzeug nicht nur zur Vorbeugung von Verbrechen, sondern auch um die Ursache zu verstehen, weshalb vieles in der Gesellschaft falsch läuft. Je mehr Menschen darüber wissen, um so sicher werden sie und ihre Familien sein.

Wichtig:
Menschen, die einzelne Merkmale der Psychopathie aufweisen, sind noch lange keine Psychopathen. Es kann sich um ganz normale Menschen mit einer besonders starken Ausprägung bestimmter Charakterzüge handeln.
Es wäre falsch, solche Menschen vorschnell als Psychopathen abzustempeln. Erst wenn bestimmte Merkmale unzweifelhaft und gleichzeitig auftreten, liegt Psychopathie mit großer Wahrscheinlichkeit vor.
Endgültige Gewissheit bringt die Messung der Gehirnströme durch ein EEG (Elektroenzephalogramm). Bei einem Psychopathen sind die Bereiche des Gehirns, die Empathie, Mitgefühl, Schuld, Scham, Reue, etc. verarbeiten inaktiv.

Ausführlichere Informationen unter:
www.hare.org
www.thomassheridanarts.com


Nachtrag v. 18.12.2014:

Zitat Thomas Nagel, (US-amerikanischer Philosoph an der New York University School of Law (=Rechtswissenschaft):
„Wir können nicht versuchen, uns eine Bedeutung beizumessen, die in groteskem Missverhältnis zu unserem objektivem Wert steht.“
In ‚Der Sinn des Lebens‘, dtv Febr. 2000; darin der Beitrag von Thomas Nagel ‚Wichtigkeit‘.

Mahnt er die 6%-Psychopathen an, die statistisch auch Richter sein können?
Spricht er die frisch examinierten Juristen mit dem Berufsziel Richter an?
Gibt er ihnen in Kenntnis richterlicher Berufspraxis eine Mahnung mit auf den Weg?
Weiß Thomas Nagel um die Gefährlichkeit seiner Mahnung für deren Juristenkarriere?

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Durch scrollen den Beitrag suchen „Der Mythos von der hohen Moral der Richter“

Was geschieht mit den Richtern/Staatsanwälten, die sich an Nagel orientieren?
Diese werden von den ponerologen Vorgesetzten für politisch unliebsam und in diesem politischen System als nicht funktionierend erklärt, ausgesondert und vernichtet.

Berufliche Vernichtung über EDEKA Ende der Karriere

Beispiele für politisch motivierte Aussonderung/berufliche Vernichtung: Googeln unter: Maulkorb für den Staatsanwalt
Beispiel darin, googeln unter: wiki Winfried Maier

Ergänzung zu wiki: Oberstaatsanwalt Jörg Hillinger war ab 1997 der eigentliche ursprüngliche Ermittler. Auf der Fahrt zum bayerischen Untersuchungsausschuss zum Zweck der dortigen Aussage, genauer: Mitteilung seiner Ermittlungsergebnisse, verunfallte er auf gerader Straße/Autobahn tödlich. Ohne Verkehrsbeeinträchtigung !! fuhr er gegen einen Brückenpfeiler. (Die bayerische Polizei ist mit Taser-Waffen ausgestattet).
Der Augsburger Staatsanwalt Winfried Maier führte trotz massiver Aufforderung seines vorgesetzten Generalstaatsanwalts, die Ermittlungen nicht wieder aufzunehmen, die von seinem Chef Hillinger begonnene Ermittlung in der CDU-Spendenaffäre zivilcouragiert zu Ende fort.
Vor dem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags zur Aufklärung etwaiger unzulässiger staatlicher Einflussnahme seitens bayerischer Amtsträger auf strafrechtliche Ermittlungen sagte Maier 2001 in einer achtstündigen Vernehmung alleine aus.
Er deckte die CDU-Parteispendenaffäre mit auf und musste für seine Courage büßen. Ergebnis EDEKA. Trotz allem: er lebt.
Siehe den ausführlichen Bericht im Stern (Archiv: Stern Magazin 19.12.2002) über Staatsanwalt Winfried Maier .
Siehe auch: ‚Allein gegen Kohl, Kiep & Co.‘ Taschenbuch – 2000

 

 

Politische Ponerologie

 

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlicht in blog.de 2012-08-06 – 15:21:36

„Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“ Ferdinand Lassalle, geboren am 11.04.1825 († 31.08.1864)

Bezeichnend für die Qualität der heutigen GroKo-SPD ist, dass sich Letztere zwar gerne an Lassalle erinnert – gilt er doch als der frühe „Gründungsvater einer sozialdemokratisch orientierten Arbeiterbewegung“ – doch für unschuldig im Gefängnis inhaftierte – wie Assange – setzte sich der SPD-Außenminister Heiko Maas trotz mehrfacher Anfrage nicht ein!  Immer noch gilt: “Denn die aufrecht gehen sind in jedem System nur historisch hoch angesehen.“ (Konstantin Wecker in dem Lied „Die Weiße Rose“)

Corona-Diktatur? Machtergreifung im Deckmantel der Volksgesundheit   ?                                                                                                        Durchhalten. Bis zum 20. April bleiben die Schotten dicht.  Der Sieg naht!

Es gibt in der BRD viele Experten für Epidemien – sie kommen im Mainstream seit Wochen nicht zu Wort. Vorsatz oder Zufall? Einer der Renommiertesten Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Mikrobiologe und Infektionsepidemiologe, hat in seinem Berufsleben über mehr als 35 Jahre im Fachbereich Infektionskrankheiten geforscht. Er kennt die Muster, wie sich Pandemien ausbreiten aus dem Effeff.  Prof. Bhakdi hält die Corona-Maßnahmen der Merkel-Regierung nicht nur medizinisch für kontraproduktiv, sie verlängern die Pandemie. Er hält die Corona-Maßnahmen auch für extrem gefährlich, was die demokratische Rechtsordnung des Landes angeht. Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt. Prof. Bhakdi deckt die Corona-Lüge auf.     Wolfgang Wodarg rät: bleiben Sie besonnen!  Coronaviren sind nicht das Problem.                              Wird falsche Aufklärung betrieben? Handelt es sich um gezielte Unterjochungsversuche ? Berücksichtigen Sie das Wort der Expertin , aktive Wissenschaftlerin spezialisiert in Virologie, apl. Prof. Dr. rer. hum. biol. Ulrike Kämmerer .                  Zu pcr-test coronavirus:  Karl Mullis, Erfinder des PCR-Tests und Nobelpreisträger klärt auf (Deutsch).            Gerichtsurteil: aufgrund eines    PCR-Tests   ist eine Corona-Infektion nicht nachgewiesen.                   PCR-Tests: Die nächste Säule der Corona-Panik wankt .                       PCR-BETRUG FLIEGT AUF – US-Gesundheitsamt CDC verwirft den PCR-TEST !!!                       Wütender Pathologe: All diese „Corona-Fälle“ sind gar keine Fälle!             Der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen liegt in einem  Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent , also dem einer normalen Grippe.                Sucharit Bhakdi bringt es auf den Punkt: 99,9% der Menschen werden an Corona nicht sterben.  „Corona-Impfstoff ist zum Scheitern verurteilt!“                                           Ist  Corona: Nur Fehlalarm?   von Wirrologen,  die als ‚geistige Zwerge einen Riesen wie Sucharit BHAKDI beurteilen‘. Eine Zwischenbilanz im fragwürdigen Wettstreit um einen Impfstoff.                                      Dient  der Corona-Schutzschild der Bundesregierung der Stabilisierung? Oder ist Covid-19 “Mindfuck: politische Verwirrung  des geistigen Zustands einer Person (der Bevölkerung) mit Konzept, die durch ein starkes, (irreales), äußeres Ereignis, ihren eigenen Sinnen nicht mehr trauen mag (oder darf)“, das Trojanische Pferd Covid-1984? , eine staatlich  verordnete Regression ? , eine nicht-öffentliche politische Impfagenda ?                                         Den möglichen Impfschaden trägt der Geimpfte,  die Kosten des Impfschadens   trägt der Staat, d.h. bezahlt der Geimpfte selber über seine gezahlte Steuer.    Der Gewinn fließt in die Firmen.                                  Wir wollen diese Neue Normalität nicht: World Doctors Alliance . Es besteht kein Grund für Panik und für diese Maßnahmen.         Wacht auf und habt keine Angst mehr!“ (Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi)  .  Bukahara:  Afraid no More in dieser schwierigen Zeit ( Songtext).                     Aktueller denn je ist der   Song von Reinhard Mey   aus 1996 mit der Aufforderung:  Sei wachsam und sei auf der Hut .             Erwartet uns nach der Zwangstestung die  Zwangsimpfung ?          Die  Akte Wieler : Verflechtungen und Enthüllungen.              Ab 0:37 Merkel  (Teilnehmerin an der Bilderberg-Konferenz 2005): „Die Pandemie ist erst erst besiegt, wenn alle Menschen  auf der Welt  geimpft sind.“        Wie oft geeimpft?  Jacques Attali, u.a. Mitglied der Bilderberger, kündigt in seinem Artikel  ‘Die Pandemie und danach?‘   jahrzehntelang regelmäßige Impfungen und Lockdowns an.                        Aufklärung und Warnung vom ehemaligen Pfizer-Chefwissenschaftler  und Pizer-Vizepräsident Dr. Mike Yeadon: „ Die Regierungen lügen  euch an und bereiten eine Massenentvölkerung vor.“                 Prof. Perronne zum Management der Covid-Krise: “ein totales Delirium “ (Synonyme Delirium: Bewusstseinsstörung, Bewusstseinstrübung, Black-out,  Umnachtung, Umnebelung, Verwirrtheit, Mattscheibe, Wahnsinn).            Prof. Perronne nennt das von der FDA zugelassene Medikament  Ivermectin  , das die Replikation von   SARS-CoV-2   in vitro hemmt.               Dr. Pierre Kory, Präsident der FLCCC Alliance, befasst sich mit einer frühzeitigen ambulanten  COVID-19-Behandlung  .          Video von Dr. Pierre Kory, Ivermectin ( Let’s help end the pandemic  ).                    Chance oder Bedrohung? Ein in der Endphase der Tests befindlicher  subkutaner Chip erkennt eine Coronavirus-Infektion, noch bevor Symptome der Infektion auftreten.              GB sagt dritte Covid-Welle voraus:  die Geimpften werden die Hauptopfer sein!               Neue Ioannidis Studie:   Infektionssterblichkeit     weltweit etwa 0,15 Prozent.                    Trotz des   “tödlichsten Virus aller Zeiten“ : das statistisches Bundesamt gibt zu, dass die Sterbefallzahlen für März 2021 um 11 Prozent niedriger sind als in den letzten Jahren!              Bekämpfen wir den Menschen    oder das Virus?             Frau  Naomi Wolf nennt die Antwort: Die hochgepushte medizinische Krise ist Krieg gegen den Menschen, die als Vorwand benutzt wird, uns alle unserer zentralen Freiheiten zu berauben.                 Geimpfte in Israel haben eine  40 mal höhere Mortalität als Ungeimpfte ; Israelische Forscher sprechen vom neuen Holocaust.                    Bilden Sie sich ihre eigene Meinung  über den Kommentar von  Ishtar v. 14.3.21 At 13:41 Uhr   in diesem Beitrag  sowie über Tarnung der tödlichen Impfung als dritten Welle!             Nach Impfung in Deutschland:  Zahl der Sterbefälle in Altenheimen explodiert.               Nach Impfung in Vorarlberg: Bis zu 75% (!) der Lehrkräfte fallen nach Covid-Impfungen aus.           Ist die Aussage (Punkt 3.) von Professor Dr. Cahill:     „Menschen mit der mRNA-Impfung werden in 2 bis 10 Jahren sterben!“          Unsinn?                     Reutlingen: Tod durch ImpfungObduktionsergebnisse von Covid-19-Geimpften bringen erschreckende Fakten zu Tage

Schöne  heile Welt …..              Über   3.000 schwere Erkrankungen     nach Corona-Impfung! Corona-Impfung:   Macht uns der Impfstoff „transhuman“  ?     Zahlen belegen,   der schwedische Weg ist der bessere .                          Trotz unterschiedlicher Standpunkte auch gemeinsam lachen – so geht diskutieren. Unfassbar gute Runde: WANDEL – WAHRHEIT – WELTVERSCHWÖRUNG?
Zum ersten Mal in der Geschichte der Medizin wird ein fremdes Gen – von einem Virus – in ihren Körper eingeführt (Sucharit Bhakdi: verfassungswidriger Gen –Versuch am Menschen )

Covid-19 wurde erfunden und patentiert, bevor die Pandemie begann.

CIA-Neurobiologie-Experte Modern Dr. Charles Morgan [Modern War Institute] Militärakademie West Point berichtet in dem Video über die     Steuerung des menschlichen Gehirns mittels RNA-Impfstoffen.  Der COVID-Impfstoff ist ein mRNA-Impfstoff, bei dem es sich um einen ganz neuen Typ handelt, der noch nie zuvor zugelassen, lizenziert und weit verbreitet wurde. Es verändert die DNA Ihres Körpers und repliziert und kontrolliert Ihren Körper. Der Präzisionsgrad dieser Technologie ist so hoch, dass Miniatur-Nanoroboter in der Größe von Staubpartikeln so programmiert werden können, dass sie jeden Teil des Körpers angreifen, um eine Nutzlast oder einen Virus direkt in den Blutkreislauf, die Organe, das Gehirn, die Augen usw. zu bringen.                                          Keine Science-Fiction mehr: Graphen-basierte Gehirnsteuerungstechnologie.

Spanische Studie (noch nicht vollständig bestätigt): RNA Impfstoff enthält Graphen-Nanopartikel-Oxyd als Giftsubstanz,  die im menschlichen Körper wie ein biomechanischer Computer  nach dem Prinzip Plug and Play funktioniert.                   Siehe die Links am Ende des Beitrags Toxizität von Nanopartikeln.

TÖDLICHE SCHÜSSE!  Ehemaliger Pfizer-Mitarbeiter bestätigt: Ja, es gibt Graphenoxid im „Corona-Impfstoff“ und das ist der Grund. Karen Kingston erklärt, wo und wie sie den Beweis (in den Patenten) gefunden hat.                                    Patent , das Auskunft über die Verwendung von Nanopartikel (Graphenoxid) in Corona- Impfstoffen, gibt:    CN 112220919A-Nano coronavirus recombinant vaccine taking graphene oxide as carrier – Google Patents  (Hensel 31.07.2021 Facebook  gesperrt)

Pfizer-Impfstoff enthält zu 99,99% Graphenoxid und 0,0008% RNA – Graphenoxid ist ein GIFT!                      Dr . Judy Mikovits | ‚Impfstoffe‘ ENTHÜLLT! „Es ist wirklich eine Biowaffe“  (deutsch)– Spike Protein, Graphen, Experimente an Militär usw.                         

PROFOUND Spektroskopie. Laboranalyse von 4 Jabs – diesen Monat. In jedem wurde festgestellt, dass es tödliches Graphen enthält – absichtlich – und stimmt mit spanischen Untersuchungen überein.                Graphenoxid ist magnetisch .          Video: Nach Graphenoxid-Impfung zeigt sich real und gemessen die elektromagnetische Eigenschaft des Impfstoffs. Je häufiger geimpft, umso stärker.  Der folgende Beitrag erklärt die Folgen unter 5 G – Strahlung.

Graphenoxid-Impfstoffe sind Covid-Impfstoffe: Der Teufel steckt im Detail.    Graphenoxid ist auch in der Gesichtsmaske enthalten.

Graphenoxid ist das vermeintliche SARS-CoV-2

Nach über einem Jahr Corona-Regime hat die Symbiose zwischen Staat und Pharmaindustrie endlich ihr wahres Gesicht gezeigt. Noch können Sie das Buch „Codex Humanus“ und die darin für die Spezies Mensch unsagbar wichtigen Studien und Informationen zur Gesunderhaltung, Genesung und dem Antiaging erwerben.

Professor Sucharit Bhakdi: „Wir sind im Krieg“! Stehen Sie auf!        Seine Wahlrede am 24.09.2021  in Kiel.      Stoppt den Covid-Holocaust!» Offener Brief Konzentrationslager-Überlebender.   Video der Übergabe des Briefes.

Erweckt wird die Illusion, dass man nach erfolgter „Durchimpfung“ der  Bevölkerung wieder so leben darf wie „vor Corona“.    Das „Durchimpfen“ der Bevölkerung  nach den Erstimpfungen muss ständig wiederholt werden. Der Impf-/Gesundheitspass wird daher nur für 180 Tage gültig sein.               Prof. Christian Perronne: Diese Massenimpfung ist nicht erforderlich! Die Epidemie ist rückläufig und hat zu keiner Apokalypse geführt.

José Papparelli: Bildet der  globale Gesundheitspass  die neue Normalität? Was bis vor kurzem das spekulative Terrain der dystopischen Science-Fiction war, ist heute zur alltäglichen Soziologie, Anthropologie und Politik geworden. Anpassung und Gehorsam ist für viele der einfachere Weg. Das totalitäre Modell hat sich angesichts des mörderischen pandemischen Terrors klaglos durchgesetzt.

Covid-Impfung:   Sucharit Bhakdi warnte EMA   (Europäische Arzneimittel-Agentur) vor Blutgerinnseln.           Prof. Bhakdi zu Impfungen: Wir steuern auf eine Katastrophe zu.   Bislang von der Direktorin der EMA Dr. Emer Cooke nicht beantwortetes Schreiben von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Kollegen an die EMA zu dringenden Sicherheitsfragen zum COVID-19-Impfstoff – u.a. Verdacht von Blutgerinnungsstörungen durch Covid-Impfstoffe-. Ebenso  nicht von der Präsidentin der Europäischen Kommission Frau Ursula von der Leyen  sowie dem Präsidenten des Europarats Charles Michel,  die eine Kopie erhielten.

Sucharit Bhakdi über  Covid-Impfung    im Gespräch mit Andreas Sönnichsen und Martin Haditsch.                     Prof. Sucharit Bhakdi und Prof.‘in Karina Reiss  verweisen auf drei Studien (zensiert ,    unzen  siert), die eine Herdenimmunität von 90% und Impfung als unnötig nachweisen: Diese Entdeckung  muss um die Welt gehen!   Stattdessen:    Gunnar Kaiser von kaisertv (siehe seine Videos zum Schluss) .

Weiterhin durchgeführte  Corona-Impfungen könnten   nach der  Peer-Review-Studie   zu Massensterben führen. Den darin enthaltenen akademischen Beitrag anklicken.

Kollektive Immunität nach Anti-Covid-Pseudoimpfstoff-Injektionen: Mythos versus bewiesene Fakten .                                         Virologe und Epidemologe Prof. Klaus Stöhr spricht sich gegen Kinderimpfung aus.                                  Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle bei Kindern nach Corona-Impfung.         Johnson & Johnson Mitarbeiter packen aus: „Kinder sollten diesen verdammten Impfstoff nicht bekommen”.                  Kinder erhielten Corona-Impfung und leiden nun unter massiven Herzproblemen.

Nach Bürgerpetition: ein Lissaboner Gericht stellte die Lüge der Regierung fest:  es starben nur 0,9 % der „verifizierten Fälle“   an Covid, also 152, nicht 17.000.              Dennoch  Zwangsimpfung?   – große Verunreinigungen gratis!

Die Corona-Impfung – die Hölle auf Erden? Ein mahnender Weckruf an die Gesellschaft.                         “Wir stehen an den Pforten der Hölle.“ Dr. Michael Yeadon,  Ex-Vizepräsident vom US-Pharmahersteller Pfizer, packt aus.   [„Pforten“ anklicken für den Beitrag Yeadon. Für weitere Beiträge links oberhalb des Videos   MarkusThumm  anklicken.                               Dr. Yeadon platzt der Kragen [deutsch 2:20 min.;  Original-Video  ‘The Awakening 3‘  ab ca. 40:00 min]   ob dieser  Todesfälle und Nebenwirkungen  nach  Covid-„Impfung“  in Europa.          Meint er  mit dumm, heuchlerisch, töricht, verantwortungslos  und mit dem drastischen Ausdruck ‘fickt euch‘   die von Paul Schreyer: ‚Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära ‚? (44:45 min bis 50:15 min) gezeigten und genannten Personen (darunter auch der deutsche Virologe Drosten)?  Und auch die Eltern und Ärzte, die ein ca. 13-jährige Mädchen  anfleht:  „Spritz mir nicht diese Scheiße“.                   Handelt es sich bei der ‘Vorbereitung einer neuen Ära‘ um die Entlarvung der wahren Hintergründe der Lockdown-Politik?

Wir erleben eine noch nie dagewesene Freiheitsberaubung durch Lockdown-Politik.              Wir müssen uns we ig er n, der Impfpropaganda zu folgen, die  FPÖ-Parteichef Kickl in brillanter Rede zerpflückt.  Und uns der  „Gesundenhatz“ entgegenstellen.

Medien zensierten frühzeitige Behandlungsoptionen für COVID-19, die die Zahl der Todesfälle um 85 % hätten reduzieren können

Covid ist fast aus dem Land verschwunden. Covid-Impfzwang ist weder rechtlich noch medizinisch gerechtfertigt und  würde auch unsere Demokratie einem wahnsinnigen politischen Risiko aussetzen.

USA: Laut Dr. McCullough gibt es nach Anti-Covid-Impfung zehnmal mehr Todesfälle als offiziell zugegeben. Die Links nicht übersehen. Unfassbar der Mut dieser Ärzte und Forscher. Sie setzen ihr Leben und ihre Karriere für die gesamte Menschheit aufs Spiel.                Bericht über Covid-„Impfung“: Todesfälle und Nebenwirkungen in Europa zum 07/08/21

Südafrikas Oberster Richter:  “Impfungen, die DNA korrumpieren, sind satanisch“           Spanischer Biologe Fernando López-Mironese  : „Zu sagen, dass dies ein sicherer und wirksamer Impfstoff ist, ist der größte Schwindel.“              Warum der Covid 19 – Impfstoff (Pfizer) todbringend     ist!           PCR-Tests: Implantation mit DARPA-Hydrogel  (https://friedliche-loesungen.org › feeds…. anklicken). Es führt zu einer totalen Vernichtung der roten  Blutkörperchen! und bildet innerhalb von
Sekunden Blutgerinnsel.

Von der britischen Presse als Corona-Verschwörungshymne bezeichneter song des Eric Clapton  Stand and Deliver : „Ich hätte niemals in die Nähe der Nadel gehen sollen.“                       Arbeit (Impfen) macht frei!                 Fühlt der Leser nach dem Anschauen dieses Videos keinen Hass, nur Mitleid I Don’t Feel Hate  ?              Oder stellt er wie Eric Clapton die Frage:   Wo ist der Geist, wo ist die Seele?  Wo sind all die Rebellen geblieben ?                     Rapbellions:  Ich mach da nicht mit.                Jesus Christus war kein angepasster Systemling, sondern ein Revolutionär/Rebell, dem wir nachfolgen müssen.                               Botschaft von Erzbischof Viganò an die italienischen Demonstranten gegen die Gesundheitstyrannei.              Italien ist zum Zentrum der Antiimpfungsproteste geworden

Die noch geradeaus denken könnende typische Impfgegner sind „sehr gut informiert, wissenschaftlich gebildet und gesellschaftlich hoch entwickelt“.   Sie kämpfen für ein Leben in Freiheit und lassen sich von den Funktionseliten, die alle Register aus dem Repertoire gängiger  Manipulationstechniken ziehen, nicht manipulieren. „Wer das Böse ohne Widerspruch hinnimmt, arbeitet in Wirklichkeit mit ihm zusammen!“   Martin Luther King, Bürgerrechtler.

Xavier Naidoo –  Bild von dir. Eine Hommage auch an unsere Senioren und Kinder, welche die großen Opfer in  diesen Monaten sind und waren.                         Dr. Michael Yeadon, ehemaliger Vizepräsident und Chief Scientific Officer von Pfizer, begründet mit seiner Aufklärung und Warnung  seine kategorische Ablehnung der Notwendigkeit einer Covid-19-Impfung.                     Experten und Hersteller warnen:  FFP2-Masken schützen NICHT vor Viren!                 „Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen. “ Mark Twain.                                                                         Die Inschrift auf dem Grab der Familie Prado (Nachtzug nach Lissabon) lautet:„Wenn die Diktatur eine Tatsache ist, ist die Revolution eine Pflicht.“ Friedliche Evolution reicht offenbar nicht. Der Leser hat sich sicherlich nach dem Beitrag von Ken Jebsen ‚Gates kapert Deutschland!‘  zu dieser Aussage eine eigene Meinung gebildet. Nach Xavier Naidoo wird dieser Weg  kein leichter sein.                                                                Dennoch:  be happy .

Der wie eine ‘Blaupause‘ deutscher  Geschichte anmutende  Fall des Julian Assange: heute Julian Assange, morgen JEDERMENSCH, der sich nicht systemkonform verhält!

„Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.

Nach Ralf Bülow stammt dieses Pseudo-Bertolt-Brecht-Zitat, dass seit etwa 10 Jahren Bertolt Brecht untergeschoben wird, offenbar aus der Übersetzung eines Satzes Martin Luther Kings:.

Martin Luther King         „We will have to repent in this generation not merely for the vitriolic words and actions of the bad people but  for the appalling silence of the good people.“
(Wir werden in dieser Generation nicht nur die gehässigen Worte und Taten der Bösen zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Guten.)
Martin Luther King Jr: „Letter From Birmingham  Jail“, August 1963

Nichts ist so unglaubwürdig wie die Wirklichkeit.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Diejenige Regierung ist die beste, die sich überflüssig macht und uns also lehrt, uns selbst zu regieren, sprich zu beherrschen.   (Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang von Goethe)

„Das ist der Fluch der bösen Tat, dass sie, fortzeugend, immer Böses muss gebären.“      Friedrich Schiller, Wallenstein

Auf Veränderung zu hoffen Albert Einstein                                                                                                           Veränderung ist angesagt – auch von Ihnen  Je länger Sie jetzt warten, umso härter und intensiver wird die Veränderung.

Nachtrag vom 30.10.2018: Siehe Die Anstalt – AufklärungsfernsehnDas ZDF zeigt, wer Deutschland wirklich regiert  –  und es ist nicht die Bundesregierung.  Die MontPèlerinSociety ist die einflussreichste Denkfabrik unserer Republik. Diese Organisation, eine Geheimloge der Marktradikalen und Neoliberalen, hat euer Leben in den letzten 75 Jahren drastischer verändert als jede politische Partei. Siehe hierzu auch Politikwissenschaftler Dieter Plehwe.  Ziel ist die Durchsetzung des  Neoliberalismus als absolutes Prinzip sozialer Organisationen:  Privatisierung, Steuersenkung, Sozialstaatsabbau, etc.  mausfeld-neoliberalismus11.12.2020

Siehe auch hier.  Zeitgleich wurde in diesen 75 Jahren das DSM entwickelt.    Was aktuell in diesem Entwickungsprozess  das DSM 5 und der Neoliberalismus gemeinsam haben, siehe hierzu   die Ausführungen nach den ersten ca. 50 Zeilen.                                   Michael Marczewski – Part of the (neoliberal/nekropolitikal) Machine  drückt mit seinem Video  diesen Prozess  auf harmlose  Weise deutlich und anschaulich aus.                                                                  Deshalb harmlos, weil Neoliberalismus eher in der Bedeutung von Nekropolitik zu verstehen ist, also einer Politik jenseits des Menschen (Posthumanismus) (Rosi Braidotti).                                              Nach Achille Mbembe umfasst Nekropolitik (nach Aufruf auf  ‚Übersetzen‘ klicken)  auch das Recht, (psycho-)sozialen oder zivilen Tod (einschließlich der eigenen Bürger eines Landes) durchzusetzen, das Recht, andere zu versklaven ,  und andere Formen politischer Gewalt (gerichtlich schein-legalisierte Psychiatrisierung durch staatlich besoldete Psychiater war/ist immer Mittel der Politik).                                                                                           Wer als Personal/Sklave in unserer neoliberalen/nekropolitischen Gesellschaft nicht funktioniert wird psychiatrisiert.  

In Zeit online stellt Norbert Niemann  zu Neoliberalismus die Frage: Wo bleibt der demokratische Widerstand?    Und stellt  fest: Überall steht ökonomische Effizienz und emotionale Überrumpelung im Vordergrund….…überall geht es um die Ausschaltung kritischer Intelligenz im Dienst sogenannter Marktkompatibilität….         Was verbirgt sich hinter  Ausschaltung? Traut er sich nicht, die Wahrheit auszusprechen? Siehe ein paar Zeilen zurück.                                                                                                        Oder um neoliberale Renaissance der Leibeigenschaft?    Der Genosse der Bosse    Altkanzler Gerhard Schröder SPD gab auf dem Weltwirtschaftsforum 28.01.2005 in Davos die deutliche Antwort. Der US-Politologe Samuel Huntington ätzte: der  „Davos-Mensch“ sei eine verschworene wie verachtete Elite. Eine Spezies von „Toten Seelen“,  die sich in ihren „Einstellungen und Verhaltensweisen“ weit vom übrigen Volk entfernt haben. Fortgesetzt von Olaf Scholz (SPD) ? Er will die Kapitalisten entlasten: SPD-Ministerium bereitet im Geheimen eine Senkung der Unternehmenssteuer vor.     Siehe das Video von Sahra Wagenknecht:  Finanzgauner, Bankster und ihre Hintermänner – am Beispiel Olaf Scholz         Unglaublich ist, das dieses Volk es zugelassen hat, dass  diese Spezies  in der Religion des Kapitalismus  vor den Arbeitslosen warnen und diese als ihren Feind hinstellen.  Die Armen beuten die Reichen aus(4:30 – 4:35 min). Der Leser möge selber entscheiden: Ist das noch Satire oder eine treffende Analyse der gesellschaftliche Situation unseres Landes?

Udo Jürgens bezieht seinen Song von 1971 auf das deutsche Kaiserreich, dass auch auf die anderen europäischen Vaterländer – die früheren Kolonialländer – anzuwenden ist. Das Zeitalter der Kolonialherrschaft  begann mit den Amerikareisen von Christoph Kolumbus  zum Ende des 15. Jahrhunderts. Und bedeutet von den Vätern der europäischen Vaterländer (=essentielle 1%-ponerologe Psychopathen; die Kasten des Adels und des Klerus) gemäß der Definition von Nekropolitik veranlasste und von willfährigen ponerologen Handlangern umgesetzte  Inbesitznahme auswärtiger Territorien und die brutale Unterwerfung, Ausbeutung, Vertreibung und  Ermordung der ansässigen vormals freien Bevölkerung.  In jeder gegenwärtigen Generation agieren Staatenlenker, von denen in der jeweils darauf folgenden die ca. 95% gutartigen Menschen Kritik an den Vätern ihrer Vaterländer üben.   Afrika      Dieser Song  ist aktueller denn je und macht neuen Mut.

Georg Schramm – Wir sind im Krieg – REICH gegen ARM  Stefan G. Verstappen charakterisiert diese kriegführenden 1%-ponerologen ‚Reichen‘ (= Menschenunwesen  ). „Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.” ( Hans Herbert von Arnim Verfassungsrechtler).                              Und passt somit wunderbar ins Konzept des neoliberalen Mainstream, von Harz IV-Kanzler Schröder bis Trump. Siehe hierzu den Beitrag von Wolfgang Steiger in WELT.DE  ‘Das linke Spiel mit der Armut‘ .                                                                   Die Lüge diente dem Machterhalt oder Machtgewinn sowie dem Neoliberalismus, also politischen Motiven par excellence . Zwei größte Lügen unserer Zeit sind, dass Armut grundsätzlich selbst verschuldet und Reichtum grundsätzlich selbst erarbeitet ist.

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah’n sich an.
Und der arme sagte bleich,
wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“
– B. Brecht 1934

Diese Rede auf einer Demo gehalten mit Aufruf zum Widerstand – die Polizei wird dich wegen Aufwiegelung und Gefährdung in Gewahrsam nehmen.

Nachtrag vom 16.09.2018:   PASS AUF DICH AUF     Von den Eltern ihren Kindern zu vermittelnde Warnung, damit diese nicht den unheilbaren nicht behandelbaren kriminellen Psychopathen (u.a. den sich selbst als ehrenwert   darstellenden verkleideten, tatsächlich ponerologen, Politikern) auf den Leim gehen.  Traue nicht ODEM.ORG

Nachtrag vom 28.07.2018:      HAGEN RETHER bietet ein scharfzüngiges, vornehmlich politisches Kabarett. Er zeichnet sich aus durch sein ausgeprägtes fulminantes Plädoyer für das Mitgefühl und für die Menschenliebe, das  in seinen Veranstaltungen sichtbar wird. Indiz dafür, dass sein limbisches System einen Menschen ausmachende Attribute verarbeitet. Schwerpunkte seines Programm sind gesellschaftspolitische Themen wie Religion, Massenmedien, Kapitalismus, Globalisierung, etc.  Hervorragend  bringt er indirekt zum Ausdruck, wie sehr das limbisches System und damit die einen Menschen ausmachenden Attribute dieser Machtpositionen innehabenden politischen Vertreter reduziert oder gar nicht vorhanden ist. Zum Ausdruck kommt die politische Ponerologie dieser Vertreter, die einen Menschen ausmachende Attribute vermissen lassen und somit Menschenunwesen sind. Nachstehendes Beispiel betrifft einen Vertreter der christlichen Religion.  Hagen Rether vermittelt  in seinem politischen Kabarett den Menschen, deren limbisches System funktioniert, seinen Glauben an Aufklärung und  die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund.  Glauben allein reicht nicht.  Unausgesprochen fordert er nicht nur die Aufnahme des  Kampfes der Menschen gegen die Menschenunwesen, sondern den Gewinn des Kampfes, um den Sturz in den Abgrund zu verhindern.

Nachtrag vom 04.02.2016: Eine exzellente Zusammenstellung von Berichten über Whistleblower  in ZEIT-ONLINE.  Nachstehende Links kopieren und unter Google eingeben, wenn nichts erscheint.  Darin die Arte-Doku vom 16.12.2014 20:15 Uhr Schweig Verräter! . Arte-Doku und diese Berichte beschreiben beispielhaft die Auswirkungen der von Menschenunwesen betriebenen ponerologen Politik, die Unrecht und Illusion für Recht vorgibt, die Menschen mit Gewissen nicht mit tragen konnten.

Die wiedergegebene Meinung der Doku zwischen 56:35 min und 57:15 min beweist regierungs(exekutiv)abhängige nicht autonome Justiz, nicht bestehende Gewaltenteilung und Gewaltentyrannei. Der Richter entscheidet, ob freigegebene Informationen zur Verteidigung zulässig sind.  ‚Die vierte Regel erlaubt der Regierung ein Einzelgespräch mit dem Richter. D.h., sie können im Geheimen mit dem Richter über den Fall sprechen. Die Verteidiger und der Angeklagte sind ausgeschlossen. Wir dürfen noch nicht einmal wissen, worüber sie reden. Danach lehnte der Richter alle (auf freigegebenen Informationen beruhende) Anträge ab‘.

Macht ausübendes und missbrauchendes (1%-) ponerologes Klientel beschränkt Meinungsfreiheit und  reduziert/ersetzt diese durch ‚political correctness‘  im Sinn ihrer offenbar zur Pathokratie entarteten Demokratie. Und unterstellt die als  unbequem erscheinenden Menschen mit Gewissen als nicht in diesem/ihrem System funktionierend. Stilisiert diese über Diskriminierung und Kriminalisierung  öffentlich zu Staatsverbrechern hoch. U.a. über inquisitorisch geführte Akten (von staatlicher Justiz gebilligter Aktenbereinigung über -vernichtung und -manipulation). Menschen mit Gewissen, die daraufhin von willfährigen, mit EDEKA (Ende der Karriere) bedrohten, Richtern und Staatsanwälten (‚Mitläufer‘) existenz- und lebensvernichtend ausgesondert und langfristig ins Gefängnis geworfen  werden/wurden. Gegen Menschen und Menschlichkeit gerichtete  ponerologe Politik begründet die Notwendigkeit von Whistleblowern und legitimiert die  unter Einsatz ihres Lebens und unter inkaufnahme erheblichen persönlichen Leids zur Erkenntnisgewinnung und zum Wohl der Menschheit vorgenommenen Anprangerungen. Ihre Überzeugung und ihr Mut machen sie zu Helden der Menschlichkeit. Ohne Whistleblower wäre  von ponerologen Politikern verübtes Unrecht,  von uneingeschränkt vorbehaltlos folgender staatlicher Justiz zu Recht erklärt,  kaum publik geworden (jeden Bericht kopieren – irgendwann ist auch dieser ZEIT-Link nicht mehr aufrufbar).       Julian Assange hinterlegte und bewies Vergehen gegen Menschenrechte und das Völkerrecht, Vergewaltigung, Korruption, Mord . Aber  welchen Preis musste und muss  Julian Assange zahlen!  Der frühere SPD-Vorsitzende und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel erklärte, Julian Assange werde im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London gefoltert.  Diese Folter  (Foltermethode„hot box“) als ‚demokratische‘  Form von Bestrafung ist eine klare Warnung der  gewählten Volksvertreter und selbsternannten Eliten an die kritische Intelligenz der Bevölkerung (=Wähler), weil er von ponerologen Eliten unterdrückte unerwünschte Wahrheiten dem Volk  mitteilte.  Deshalb wird im Auftrag offenbar pathokratischer Eliten Julian Assange auf Raten hingerichtet , die ihn langsam sterben lassen. Es sind diese pathokratischen Eliten, die mit derartigem Handeln  die Demokratie von innen heraus zerstören.   Uli Gellermann beschäftigt sich in seinem Beitrag  Die Macht um Acht (42)  u.a. damit, wie die ‘politisch korrekten‘ Journalisten der Tagesschau den Fall Julian Assange der Öffentlichkeit präsentieren. Der Leser möge selber urteilen, ob wir statt in einer von diesen Eliten vorgespiegelten und von politisch korrekten Journalisten glauben gemachten  Demokratie leben oder – ohne dass es die Bevölkerung weiß – nicht  bereits schon in  einem von Psychopathen geschaffenen System, der Pathokratie.  Informieren Sie sich auch über  Psychokratie .      Ein Enthüllungsjournalist wird gefoltert – Warum schweigt die Presse?   Julian Assange geht uns alle an. Video über Julian Assange.                                                                        Der wie eine ‚Blaupause‘ deutscher Geschichte anmutende  Fall des Julian Assange: heute Julian Assange, morgen JEDERMENSCH, der sich nicht systemkonform verhält!

Jahrelang beobachtet Whistleblower John Baker, was sich bei  Merrill Lynch abspielt. Der  Ex-Mitarbeiter  berichtet, wie die Investmentbank den deutschen Fiskus ausplünderte – während die Politik  [Schäuble, Scholz, Gabriel – drei Namen ein Programm: NEOLIBERAl] zusah.  Er fürchtet Vergeltung vor den milliardenschweren Gangstern dieser Bank.

Nachtrag vom 05.06.2015:   PRAVDA TV Interview mit Andrew Lobaczewski vom 01.10.2013 , Author des Buches Poltische Ponerologie.
Nachtrag vom 11.02.2015 Zunächst: In dem Film des australischen Regisseurs Peter Lindsay Weir und dem Roman zum Film (1989) ‘Der Club der toten Dichter‘ (siehe Wikipedia) legte der junge Lehrer John Keating den Schwerpunkt von Erziehung auf die Herausbildung des Ideals der Menschlichen Bildung. Er förderte eigenverantwortliches selbstständiges Handeln und freies Denken, ermutigte seine Schüler zum Erkennen und zur Umsetzung ihrer natürlichen Anlagen und eigenen Gedanken. Er wandte sich damit gegen die von ihm als Schüler gefühlte erlittene Unterdrückung durch unfähige Lehrkräfte, die mit ihrer ‘Erziehung‘ und ‘Gedankenkontrolle‘ großen Schaden bei den Kindern anrichteten. Siehe auch den Song der Gruppe Pink Floyd Another Brick in the Wall   mit über 81 Millionen Aufrufen!! . Der Lehrer John Keating wurde als untragbar entlassen. Seine ihm anvertrauten Zöglinge in bisheriger Manier weiter ‘erzogen‘.

Im ähnlichen Fall hat der Rausschmiss des Rainer Hackmann aus dem Lehrerdienst über psychiatrische Daten eines Anderen (=mehrfach gutachterlich festgestellte Aussichtslosigkeit der Genesung von schwerster psychiatrischer Krankheit, mit der dieser ‚Andere‘ bereits entlassen wurde) die Dimension Vernichtung des politischen Gegners. In koordinierender Verantwortung des damaligen Leiters der Landesschulbehörde Osnabrück und jetzigen Niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD) unter unmittelbarer Mitwirkung seines willfährigen Mitarbeiters Wilfried Kasling. Sowie des damals noch jungen, mit Kasling ‚zusammenarbeitenden‘ eindrucksmanipulierten Gutachten fälschenden Amtsarztes Dr. Frank Bazoche, der unmittelbar danach befördert wurde zum Leiter des Gesundheitsamtes Oldenburg. Ferner des damaligen juristischen Dezernenten Boumann, der mit konstruierter/unterstellter Selbst- und Fremdgefährdung in Verbindung mit psychisch kranker Straftäter, gedeckt von Leiter der Regionalvertretung des Nieders. Innenministeriums Sickelmann, die Kriterien für PsychKG und Unterbringung in die Forensik konstruierte. Boumann wurde unmittelbar danach befördert zum Richter am Verwaltungsgericht Oldenburg. Außerdem hat der Juni 2007 sein Amt aufgenommene Niedersächsische Landesdatenschutzbeauftragte Hans-Joachim Wahlbrink (SPD, Besoldung B6), dessen Amt bis Juni 2015 dem Nieders. Innenministerium unterstellt war, nach Beginn seiner Tätigkeit diesen Datenmissbrauch/Verstoß gegen Datenschutzgesetz seines SPD-Parteifreundes Pistorius nicht geahndet und stattdessen 13.08.07/04.0907/29.01.08 Unterstützung eines von mir abverlangten noch zu stellenden Antrags auf Löschung (=Vernichtung) dieser Akte vorgegeben und in der Personalakte zu dokumentierende Berichtigung dieser Akte verweigert. Erfolgte Aktenvernichtung gegen meinen ausdrücklich erklärten Willen teilte juristische Dezernentin Frau Dierker 12.08.2009 von der Landesschulbehörde Osnabrück in Verantwortung des Pistorius-Nachfolger Schippmann mit. Zudem gedeckt über zwei abgelehnte Petition Berichterstatter Volker Brockmann (SPD-Parteifreund) und Zielke (FDP-Vorsitzender der SPD/FDP-Regierungskoalition) sowie von den damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff und David James McAllister sowie des jetzigen MP Stephan Weil. Weil berief Boris Pistorius als Nieders. Innenminister und obersten Verfassungsschützer in sein Kabinett. Siehe Nachtrag am Ende des Blog Die erstaunlichen Parallelen zwischen Inquisition und Zwangspsychiatrie .

Des Weiteren: Techniken und Methoden zur Gedankenkontrolle und Verhaltenssteuerung .
Darin zu Beginn zwei Zitate einer Aussage von Dr. José Delgado, Professor für Physiologie und Psychiatrie,  ehemaliger Direktor für Neuropsychiatrie an der Yale-Universität in New Haven, US-Staat Connecticut, vor dem US-Kongress (1974) (Präsident Nixon):
1. We need a program of psychosurgery and political control of our society. The purpose is physical control of the mind. Everyone who deviates from the given norm can be surgically mutilated. (Wir brauchen ein psychochirurgisches Programm, mit dem man unsere Gesellschaft politisch kontrollieren kann. Der Zweck ist die physikalische Kontrolle des Geistes. Jeder, der von der vorgegebenen Norm abweicht, kann chirurgisch verstümmelt/verschandelt/verstört werden.)
2. Man does not have the right to develop his own mind. […] We must electrically control the brain. Some day armies and generals will be controlled by electric stimulation of the brain. (Die Menschheit hat nicht das Recht, ihr eigenes Bewußtsein zu entwickeln. […] Wir müssen das Gehirn elektronisch kontrollieren. Eines Tages werden Armeen und Generäle durch elektronische Stimulation des Gehirns kontrolliert sein.)>

Delgado konnte Tiere als „elektrisches Spielzeug“ steuern. Durch  Drücken verschiedener Tasten konnte er bei einem Affen  Augen öffnen und schließen,  den Kopf drehen, Zunge und Lippen  bewegen, wodurch er ein Stöhnen erreichte. Durch Tastendruck konnte der Affe niesen, gähnen, oder signifikant die Menge des Nahrungsverbrauchs erhöhen bzw.  verringern, in tiefen Schlaf fallen oder wach bleiben. Sogar die Herzfrequenz ändern.
Er konnte eine Katze während des Schlafes zwingen zu lecken einschließlich ein Bein zu heben.
Mit Stimuli im Hypothalamus  konnte er Pupillenerweiterung steuern „so leicht wie eine Kameralinse“ .

Durch zielgerichtete Stimulierung des limbischen Systems rief er Angst, starke Nervosität, Lust, Ausgelassenheit und andere Reaktionen hervor bzw. unterdrückte diese. Er konnte Euphorie verursachen, um Depression oder körperliche Schmerzen zu begegnen. Delgado publizierte, wie er durch Stimulation der verschiedenen Punkte der Amygdala und der Hippocampus angenehme Empfindungen  Freude, einen Zustand der Reflexion, Konzentration, seltsame Gefühle, ein hohe Entspannung, farbige Visionen und andere Reaktionen hervorrief. 

Der Bericht im Spiegel vom 14.07.1965 ‚Hirnreizung auf Kommando‘ beschreibt exemplarisch, wie in tausenden von Versuchsreihen  Wissenschaftler in aller Welt während der letzten Jahre immer spitzfindigere und erfolgreichere Methoden ersonnen haben, Triebe und Stimmungen, Instinkte und Verhaltensweisen bei den verschiedensten Tieren – Katzen, Hunden, Affen, Ratten, Delphinen und Hühnern – künstlich hervorzurufen oder zu beeinflussen.
Darin: Auf einer amerikanischen Wissenschafts-Tagung im „Illinois Institute of Technology“  malte ein Elektronik-Ingenieur namens Curtiss R. Schafer bereits eine makabre Vision, die er für „ökonomisch durchaus erwägenswert“ hielt. Kindern, so prophezeite der Wissenschaftler, könnten gleich nach der Geburt Hunderte von Kommando-Elektroden ins Gehirn gepflanzt werden. Solche stromgelenkten Kinder – biologische Roboter – seien „weit billiger herzustellen und zu unterhalten“ als Roboter aus Stahl und Transistoren.

Professor Delgado hielt 1974  die Zeit für gekommen, seine und Schafer’s-Vision, politisch abgesichert durch den amerikanischen Kongress, umzusetzen und derartige Versuche systematisch auch bei Menschen vorzunehmen.

Mithilfe der Neuroforschung wollen globale Machteliten die Gedanken der Bürger manipulieren. Diese Aussage trifft Enthüllungsjournalist Frank Peter Hellmann in seinem Buch „Die Patriotenmaschine – wie Politik und Wirtschaft unser Gehirn umbauen“.

http://www.3sat.de/page/?source=%2Fscobel%2F164487%2Findex.html

Sind der Song (30. November 1979) von Pink Floyd und der Film (1989) des Peter Lindsay Weir verhaltene Reaktionen in Kenntnis der vom US-Kongress umgesetzten Dr. José Delgado-Aussagen/Forderungen (1974)?

Die weiteren Ausführungen in diesem Link belegen, dass die Forderung (1974) des Dr. José Delgado umgesetzt wurde und seit Langem praktizierte Realität ist. Die Metapher am Ende des Pink Floyd-Videos beschreibt eindrucksvoll das Ergebnis. Teile des Gehirns und damit das Gewissen können zielgerichtet ein- und ausgeschaltet sowie für einen bestimmten (militärischen) Verhaltenszweck stimuliert werden. Das Politik machende 1%-Klientel bzw. 6%-Klientel lässt ihre politischen/militärischen Interessen über offenbar zielgerichtet konstruierte Ihresgleichen – Menschenunwesen – durchsetzen. Von dumpf-gehorsamen Sklaven/Zombies, die nach partiell ausgeschaltetem Gehirn nicht mehr über einen Menschen ausmachende Attribute und damit nicht mehr über ein Gewissen verfügen.
Nach realisiertem (militärischen) Zweck wieder eingeschaltetem Gehirn und damit Umkehrung des Zombie in einen funktionierenden Menschen sind damit auch die einen Menschen ausmachenden Attribute und damit das Gewissen wieder präsent. Siehe hierzu auch in ‚Nachtrag 04.09.2014‘ den Artikel aus dem FOCUS. Der Hirnscan eines Psychopathen-Gehirns zeigt kaum vorhandene Aktivität des limbischen Systems. Können diese regenerierten Menschen beim Blick in den Spiegel stolz auf ihre zurückliegenden Taten sein, ihr Konterfei anlächeln und sich als Patrioten fühlen (ähnlich wie der letzte amerikanische Busch-Präsident die Guantanamo-Folterer als Patrioten auszeichnete)? Oder müssen sie sich, um nicht ständig den Spiegel ankotzen zu müssen und um nicht -ob ihrer wiedererlangten Einsicht in ihre begangenen Untaten traumatisiert- Selbstmord zu begehen, in lebenslange psychiatrische Behandlung begeben, während der staatlich besoldete Psychiater mit als Medikamente getarnten Nervengiften wiederum die einen Menschen ausmachende Attribute unterdrücken?

Der Leser möge nach Auseinandersetzung mit nachstehenden Beiträgen selber entscheiden, ob  das Fragezeichen durch mehrfache Ausrufezeichen zu ersetzen ist.

Nachfolgender Link zeigt auch auf, wie staatliche Machteliten auch unseres Landes die Neuroforschung gegen die Bürger und zu deren  Unterdrückung/Versklavung einsetzt – ohne dass es dem Bürger bewusst wird: ein guter Unterdrückter/Sklave ist, wer nicht weiß, dass er ein Unterdrückter/Sklave ist.  Als  Kriegswaffe  vorgesehen, grillt der Staat mit der abgeschwächten Version seine Bürger – mit einer Mikrowellen Waffe.

National Bird – Amerikas Drohnenkrieger (Deutsch)

Siehe hierzu: Amerikas Drohnenkrieger   Der Dokumentarfilm „National Bird“

Nach der Euphorie, als Patriot Amerika  verteidigen zu dürfen und zu dienen,  kamen die Schuldgefühle. Im Dokumentarfilm „National Bird“ kommen Menschen zu Wort, die das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen jüngster Zeit brechen. Sie sprechen über den weitgehend geheimen Drohnenkrieg der USA. Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US Air Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst am Drohnenkrieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – an weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen. So fährt eine Protagonistin selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird.

Der geheime Krieg       Kampfdrohnen gelten als die Waffen der Zukunft. Mit Kameras ausgestattet, können ferngesteuerte „Reaper“- oder „Predator“-Drohnen aus mehreren Kilometern Höhe Menschen wochenlang überwachen, ohne dass sie es bemerken. Wie eine Art unsichtbarer und tödlicher Stalker verfolgen sie ihre menschlichen Ziele. Aus sicherer Distanz gesteuert, bombardieren US-amerikanische Drohnen Kämpfer in Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia und Jemen. Die Einsätze sind streng geheim, Opfer werden offiziell nicht gezählt, weder feindliche Kämpfer noch Zivilisten. Es ist ein Krieg, der komplett im Verborgenen stattfindet, geführt von Tausenden zum Schweigen verpflichteter Soldatinnen und Soldaten.

Die Last des Schweigens         Aber in der Debatte um Drohnen werden die Erfahrungen der Soldaten, die sie steuern, fast immer außer Acht gelassen. Eine Erklärung ist, sie seien ja keiner körperlichen Gefahr ausgesetzt. Doch von den psychischen Schäden spricht kaum jemand. Air-Force-Analysten, die das Live-Videomaterial der Drohnenkamera sichten, sind nicht nur Zeugen der Bombenanschläge, sondern sie beobachten anschließend auch, wie Angehörige die Leichenteile der Opfer einsammeln und anschließend beerdigen. Andere Analysten quält die Schuld, möglicherweise den Tod von Zivilisten verursacht zu haben. Doch über die konkreten Details ihrer traumatischen Erfahrungen dürfen sie auch nach der Entlassung aus dem Militär nicht sprechen – nicht einmal mit Therapeuten. Manche Soldaten kommen mit dieser Belastung nicht zurecht und zerbrechen.

Regisseurin Sonia Kennebeck porträtiert drei Veteranen des geheimen amerikanischen Drohnenkrieges.

Ergänzung: Der Leser möge hierzu über nachstehendes Beispiel sich ein Bild von den wahren Tatsachen machen, selber ein Urteil bilden und wie die Medien damit gegenüber der Öffentlichkeit umgehen. Beispiel siehe (Wikileaks Video) Luftangriffe in Bagdad vom 12. Juli 2007. Das  Bordvideo  über den Kollateralmord    in ausführlicher und in gekürzter Version mit Hintergrundmaterial. Im Vergleich die Version des ZDF vom 13.04.2010  Töten macht .
Auch: Menschenjagd Maschine

Nachtrag vom 04.09.2014 „Es ist gefährlich, im Recht zu sein, wenn die Regierung ein Unrechtsregime ist. Im Reich der Lügen wird die Wahrheit als Verrat geahndet.“

IMAGINE  Der Song von John Lennon beschreibt seinen Wunschgedanken einer heilen Welt – die es wegen des Psychopathen-Krebsgeschwürs zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte gab.  Egal, wie viel guter Wille bei 94% der Weltbevölkerung bestand bzw. schon bestanden hat, diese in den Geschichtsbüchern dokumentierten schlimmsten ‚Gewerke‘ unserer „Zivilisation“, wie wir sie kennen, mit Krieg, Leid, Hunger und Ungerechtigkeit, sind das Werk der essenziellen, Machtpositionen innehabenden 6% Psychopathen, der die Geschicke der Gesellschaften zu ihrem Vorteil ‚lenkenden‘ psychopathischen pathokratischen Aristokraten. http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/spruchreichentvfe29n1wk.jpg

Siehe die vor mehr als 75 Jahren gerichtete  ‚Nachricht an die ganze Menschheit … A MESSAGE FOR ALL OF HUMANITY‘ . In damaliger Unkenntnis gemeint und angesprochen sind nicht die Nicht-Verursacher, die Menschen ausmachende 94%-Normalen, die Opfer, die Betroffenen. Im heutigen Wissen um die ‚wissenschaftlichen Erkenntnisse des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke‘ des Andrzey M. Lobaczewski ist daher mit dem Appell nicht die ganze Menschheit gemeint und angesprochen. Das wäre eine perverse perfide Verunglimpfung der diese Greul überlebenden 94%. Der Appel war ausschließlich gerichtet (z.B. nach 1945) an die Verursacher dieser Greul, vor allem an den nach-/heranwachsenden latenten 6%-Psychopathenanteil einer jeden Gesellschaft, die wie in der vergangenen gesamten Menschheitsgeschichte in jeder Generation Leid über die 94%-normalen Menschen brachte, künftig keine Greultaten zu begehen. Mit ‚Nachricht an die ganze Menschheit‚ erfolgte eine (von den 6% zielgerichtete gewollte??/!!) Vermischung der Menschen ausmachenden 94%-Normalen mit den verursachenden verantwortlichen 6%-unheilbaren/nicht behandelbaren Menschenunnwesen, die wegen des Fehlens der einen Menschen ausmachenden Attribute keine Menschen sind, sondern nur äußerlich menschengleiche Erscheinungsbilder. Mit beider Gleichsetzung wurden diese Leid produzierenden 6%-Menschenunnwesen fälschlicherweise als Menschen vorgegeben. Daher war der Appell an die ganze Menschheit keinesfalls an die 94-% tatsächlich Menschen adressiert (z.B. an die traumatisierten Überlebenden des Holocaust!!; googeln unter: Inquisitorische Aktenführung Bruno Bettelheim). Sondern ausschließlich an die 6% Menschenunnwesen. Ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, wie nach drei Generationen dieses mit aktuellen Bildern unterlegte Video eindrucksvoll belegt.  Text zum Nachlesen unter google eingeben: netzfrauen.org/…/eine-nachricht-die-ganze-menschheit-message-humanit…

Werke der zurückliegenden Generation sind keinesfalls ‚Deine Schuld‘, nicht Schuld der 94%-Normalen. Auch nicht der zurückliegenden 94%-Generationen (Plural).                                                                                                     Auch wenn in dem über 2000 Jahre am meisten gesprochenen Gebet der Christen in aller Welt und in allen Sprachen in der heiligen Messen sich die Christen (94%) selber Schuld zuweisen (müssen), einreden und glauben, hergeleitet aus dem Dogma der Erbsünde. „Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen“

Aber in der Gegenwart ‚Deine Schuld, wenn es so bleibt‘ — wenn du in der Gegenwart nichts gegen diese 6%-Minderheit unternimmst! Siehe Die Ärzte – Deine Schuld .

Diese 6% betreiben Mindfuck. Das/die politische Konzept/Methode  zur Durchsetzung ihrer Interessen ist Verwirrung des geistigen Zustands einer/mehrerer Person/en (der Bevölkerung eines Landes)  die durch ein starkes, (irreales), äußeres Ereignis, ihren eigenen Sinnen nicht mehr trauen mag (oder darf).

Die bildliche Metapher der von dieser Minderheit unter Entscheidungsausschluss der 94%-Normalen über Reframing geschaffenen verdrehten irrealen Realität, für den 94%-Normalen unfassbar, nicht erklärbar und nicht nachvollziehbar, für  dass sich bei jedem Normalen im Umgang mit den 6% unbehandelbaren und nicht heilbaren sich einstellende benebelte Denken (Dr. Hare), zeigt sich ab 1:50 min.  des Videos.

Um diese unheilbaren und nicht behandelbaren kranken Menschenunwesen zu erkennen, um diesen dann aus dem Weg zu gehen, nicht ausgeliefert und Opfer sein zu müssen, um gezielt und sinnvoll gegen diese vorgehen zu können, ist Kenntnis deren Typologie unabdingbar. Diese vermittelt nachstehendes Video von Stefan H. Verstappen Er erklärt die wichtigsten Merkmale von Psychopathen, die verschiedenen Typen, deren Strategie im Umgang mit ihren Opfern.

Siehe hierzu Suzanne Grieger-Langer Sie ist Bestsellerautorin und bildet als Dozentin an mehreren Universitäten Führungskräfte europäischer Unternehmen aus.  Nach einem englischen Sprichwort schwimmt oben nur der Rahm oder der Abschaum. Rahm sind gereifte, selbstreflektierte und vollkompetente Menschen. Vom Abschaum hingegen gibt es zwei Gruppen: die Pfeifen und die Psychopathen (=Menschenunwesen). Beide sind  Meister im Betrügen und Blenden. Geben Sie unter google > suzanne grieger-langer youtube < ein und lassen sich über Psychopathen aufklären.

Die starke Maus macht’s vor.

Du kannst,

…………………weil Du willst,

………………………………………was Du musst.

Stimme Immanuel Kant zu.

Und Bob Marley:  Get up, stand up 1980 # Don’t give up the fight, stand up für your rights

Und Jimmy CliffYou can get it if you really want but you must try try and try you’ll succeed at last…   Schöpfe wieder Kraft und Mut.                           Denn:  I‘ am born to win  (the fight). Unter google eingeben: Songtext von Jimmy Cliff – Born to Win Lyrics

Nimm dir ein Beispiel an dem 12-jährigen Mädchen, dass die Welt für 6 Minuten zum Schweigen gebracht hat. https://www.youtube.com/watch?v=gwOQ4eInVh4

 

Original-Link: Video „Verteidigung gegen Psychopathen“ In dem excellenten ca. 30-minütigen Video stellt Stefan H. Verstappen seine   Typologie eines Psychopathen dar. 

Die Niederschrift hierzu:  Verteidigung gegen Psychopathen

Psychopathen zerstören unsere Welt.

Weitere ausführliche Informationen unter www.hare.org und www.thomassheridanarts.com Endgültige Gewissheit bringt die Messung der Gehirnströme durch ein EEG (Elektroenzephalogramm). Bei einem Psychophathen sind die Bereiche des Gehirns, die Empathie, Mitgefühl, Schuld, Scham, Reue, etc. verarbeiten, inaktiv (=nicht vorhanden, tot).

Dr. Robert Hare , the world’s foremost expert on the condition, discusses the diagnosis of psychopathy.

Nicht nur genetisch bedingte Inaktivität kann gemessen werden, sondern auch als Folge eines Eingriffs nach zielgerichteter Ausschaltung der einen Psychopathen ausmachenden Areale des Gehirns dessen partielle Inaktivität. Siehe vorstehenden Nachtrag vom 11.02.2015. Techniken und Methoden zur Gedankenkontrolle und Verhaltenssteuerung .

Die Forderung (1974) des Dr. José Delgado wurde umgesetzt und ist seit Langem praktizierte Realität. Teile des Gehirns und damit das Gewissen können zielgerichtet ein- und ausgeschaltet werden. Siehe die Sendung des OE1.ORF.at Mittwoch 02. Februar 2011 16:55 “Bessere Killer – Gedankensteuerung für US-Soldaten“ Gestaltung: Margarita Köhl und Daniel Hufler Redaktion: Franz Zeller Rekrutiert das 6%-Klientel somit durch zielgerichtete Manipulation der 94%-Normalen (=Ausschaltung der einen Menschen ausmachenden Attribute) in der Zukunft eine gewissenlose, willfährige dienstwillige (Psychopathen-)Gefolgschaft/Armee? Der Leser möge sich in diesem Zusammenhang über ELF-Wellen informieren.

In dieser Kenntnis ist die WDR 5 Sendung vom 07.01.2015 eine Farce. Tatsächlich wurden diese Hörer in lächerlich durchsichtiger Weise eindrucksmanipuliert und für Blöd/Dumm gehalten. Siehe WDR 5 (15): Feature – Psychopathen: Ohne Schuld und Reue www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/feature/psychopathen108.html Dann ‚Die Sendung zum Nachhören und Download‘ anklicken

Der Link ist ab Jan. 2016 nicht mehr aufrufbar.

Ähnlich dumm und/oder offenbar nach psychopathischer Einflussnahme versucht die Verfasserin des Artikels „Gestört, aber erfolgreich“ Judith Blage im FOCUS 25-2015 Focus 25-2015 Gestört aber erfolgreich dem urteilenden Leser den Erkenntnisweg vorzugeben, dass Psychopathen eine Vorbildfunktion haben. Nachfolgend ist in besserer Qualität die erste Seite wiedergegeben. Deutlich zeigt der Hirnscan kaum vorhandene Aktivität des limbischen Systems Focus 25-2015 Gestört aber erfolgreich Hirnscan , also eines Psychopathen-Gehirns. Und wenn diese Aktivität genetisch bedingt nicht existiert oder durch zielgerichtete Stimulation ausgeschaltet wurde?

In diesem FOCUS-Artikel macht Kevin Dutton dem Leser Glauben, dass jeder im Positiven von Psychopathen lernen kann. Meinen Judith Blage und Kevin Dutton makabererweise je gestörter der Psychopath und je geringer die Aktivität des limbischen Systems, umso mehr kann man von Psychopathen lernen? „Psychopathen haben Charaktereigenschaften, die extrem hilfreich im Leben sind, ob in der Liebesbeziehung oder im Büro“. Wie hilfreich, das drücken neben dem Konterfei des Richard Fuld, der sein Unternehmen in die Pleite führte, die Tausende Angestellte ihren Job kostete, die Kurzkommentare seiner untergebenen Mitarbeiter aus. Beispiel für ‚vorbildhafte‘ Liebesbeziehung siehe Typologie eines Psychopathen ab Minute 5:30 . ‚Wenn der Psychopath Sex haben will und der Partner nicht einverstanden ist, ist für ihn Vergewaltigung gut‘. Auch (unter Google eingeben) ‚Bill Cosby setzte Frauen unter Drogen, um Sex mit ihnen zu haben‘

Und wenn das limbischen System (offenbar) genetisch bedingt inaktiv ist/war, der Hirnscan nichts zeigt (stark anzunehmen, da sonst nicht anders erklärbar), wie bei den in den Geschichtsbüchern genannten und die Menschheitsgeschichte extremst negativ beeinflussenden Psychopathen/Monstern?       An der Spitze der Politik, wie Hitler, Stalin, Pol Pot, Iwan der Schreckliche, Caligula (Gaius Iulius Caesar) etc.            oder an der Spitze des Finanzsystems, (Link kopieren und unter Google eingeben: https://www.facebook.com/agreiter/videos/10154534903076679/ ab min -14:00) wie Jassie Morgan, Randolph Hearst, Mayer Amschel Rothschild etc. oder an der Spitze der christlichen Kirche, wie http://www.deutschlandfunk.de/hans-wollschlaeger-die-bewaffneten-wallfahrten-geschichte.730.de.html?dram:article_id=102091 Papst Urban II., auf den ursächlich die sieben Kreuzzüge 1096-1270 http://www.deutschlandfunk.de/hans-wollschlaeger-die-bewaffneten-wallfahrten-geschichte.730.de.html?dram:article_id=102091
gegen die Muslime zurückzuführen sind, wie Papst Innozenz VIII., der mit der Bulle Summis desiderantes affectibus aus dem Jahr 1484 vor allem Inquisition und Hexenverfolgung förderte, wie Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere pensionierte Papst Benedikt XVI., den ‚Einsatz der Inquisition als dem Evangelium nicht entsprechende notwendige Methoden zum Schutz der Wahrheit‚ rechtfertigte.  Ähnlich den amerikanischen Präsidenten, die das seit 2002 bestehende Folterprogramm der CIA  Guantánamo als notwendige Methode zum Schutz der Wahrheit  vorspiegeln.                                                                                                                      Hieraus erkennbar und ableitbar  ist die fatale  Symbiose von westlicher Politik (Präsidentenfamily Bush) mit christlicher Religion (Papst Benedikt XVI.), die am Beispiel der ‘Blaupause‘ deutscher Geschichte nachgewiesen als Teil eines roten Fadens der Menschheitsgeschichte immer schon bestand. Das Kapitel ‘Von der religiösen Gehirnwäsche‘   beschreibt die von langer Hand auf Geheiß des Herzogs Karl Eugen vorbereitete Intrige mit als wahrscheinlich geltender Mitwirkung der Jesuiten.  Zu dem politischen Zeck, über die Vernichtung der freien Individualität des Freigeistes Dichters Christian Friedrich Daniel Schubart (1739 -1791) ein  Exempel zu statuieren, um den Widerstandswillen seines Volks zu brechen.                                                                                                     Wussten Sie, dass  Papst Benedikt XVI. , der seinen 81. Geburtstag mit dem ‚Christen‘ George W. Bush feierte, 21.04.2007 die Vorhölle (=das Fegefeuer) (2:38) min abschaffte? Stellen Sie sich vor, er hätte diese Aussage gegenüber einem Psychiater gemacht. Heutzutage werden Menschen für weit weniger in die Psychiatrie eingesperrt.   Und dieser Blick! Reinkarnaierte dieser Papst  zum Teufel in Reinkultur? Wie die Verantwortlichen der unter seiner – in Duldung und Untätigkeit -Oberaufsicht stehenden 1942 von Papst Pius XII. gegründet Vatikanbank, die ab diesem Datum unter dem Verdacht der Korruption, Geldwäsche für die Mafia und Steuerhinterziehung steht? Wie auch die bis auf Kardinalsebene geheim gehaltenen, tot geschwiegenen, geleugneten, aber heute nachgewiesenen teuflischen Kinderschänder,  gegen die diese Päpste nichts unternahmen – schlimmer noch, für die Geschändeten  diese Päpste nichts unternahmen? Lesen Sie das Bezug zur US-Regierung habende Buch Die TranceFormation Amerikas  vom Mosquito Verlag und bilden sich Ihre eigene Meinung.     Oder stellen Sie sich vor, Reformator Martin Luther, den der evangelische Landesbischof Martin  Sasse als einen geistigen Vater der  nationalsozialistischen Judenverfolgung erklärte. Luthers Ratschläge Luthers Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt.  DER THEOLOGE  zeigt den  Verrat der Kirche an der Botschaft von Jesus, dem Christus, auf.

Sind diese essentiellen 1%-Psychopathen Vorbilder, von denen ‚jeder‘ im Positiven lernen kann? Damit suggeriert Judith Blage die 94%-Normalen, deren limbisches System funktioniert, als diese ‚jeder‘. Und setzt diese Menschen nicht nur den psychopathischen Menschenunwesen gleich, sondern stilisiert diese auch noch als die besseren Menschen, als Vorbilder hoch und suggeriert/legitimiert diese als über die 94% bestimmende Führungselite. Deren herausragende Eigenschaft: kaum oder nicht vorhandene Aktivität des limbischen Systems, indem die einen Menschen ausmachenden Attribute verarbeitet werden.

Tatsächlich sind/waren Psychopath Fuld und seine in der gesamten Menschheitsgeschichte präsenten schlimmeren unbehandelbaren und nicht heilbaren hirnkranken Kollegen Menschenunwesen, weil bei diesen einen Menschen ausmachende Attribute kaum vorhanden sind oder fehlen. Und damit Toxiker. Der von ihnen praktizierte psychopathische Umgang ein lang anhaltender „Toxischer Prozess“, mit dem diese Vorbilder/Führungselite die 94%-Normalen, Untergebene einer Firma oder eines Landes, bewusst schädig(te)en, schleichend vergifte(te)n und töte(te)n. Toxiker Spiegel 26-2015
Aber was für ein vorgegebenes Denk- und Verhaltensmuster mussten sich die betroffenen Christen weltweit in den 2000 Jahren selber im Gebet ‚Vater unser‘ einreden: „wir vergeben unsern Schuldigern“. Genauer: du bist als einer der 94%-Normalen kein guter Christ, wenn du an dir ausgeübtes Leid nicht als von Gott gewollt in Demut erduldest und den verursachen psychopathischen skrupellosen hirnkranken Menschenunwesen nicht vergibst.            Was für eine perverse Perfidie!

Das Alte Testament (A.T.) stand ca. 2000 Jahre auf dem Index und wurde den Christen zielgerichtet vorenthalten. Gehört Gott auf den Index? Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck propagierte in Kenntnis des  A.T. in einer Weihnachtsansprache Nächstenliebe als die Botschaft der Bibel. Altes Testament (Abk. AT) oder Alter Bund bezeichnet sowohl den Bund Gottes mit dem Volk Israel, als auch den erste Teil der Bibel. Er kennt das Gebot: Du sollst nicht töten, aber auch den Befehl, der diesem Gebot widerspricht:(2. Moses 32,27) So spricht Jahwe, der Gott Israel: ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her, von einem Tor zu anderen und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. Beziehen  die sich Christen nennenden heutigen Regierungsmitglieder und Staatenlenker, die auf die Bibel schwören, ihren Schwur auf das Alte Testament,  und begründen damit ihr Handeln als christlich? Oder auf den die christliche  Religion reformierenden Reformator Martin Luther (nach evang. Landesbischof Martin Sasse ein geistiger Vater der nationalsozialistischen Judenverfolgung), dessen Ratschläge zur  Judenverfolgung/-vernichtung Hitler genau ausführte? Legitimiert von dem diesen Schwur abnehmenden Bundespräsidenten Joachim Gauck, vormalig evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär?  

http://www.sueddeutsche.de/kultur/macht-altes-testament-aggressiv-bibel-brutal-1.773381

Es können nur die essentiellen 1%-Psychopathen der nachfolgenden Generation sein, die von ihren psychopathischen Vorbildern Fuld und den schlimmeren Monstern der zurückliegenden Menschheitsgeschichte lernten und lernen. Studie: 2016 besitzt 1 Prozent der Weltbevölkerung (=essentielle Psychopathen) mehr als der gesamte Rest. http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=29512
What a wonderful world erzählt von der Schönheit der Welt und von den Glücksmomenten im alltäglichen Leben.  Das Lied besingt Natur, Sonne, Farben, Freundschaften und Kinderaugen und das bei all den kleinen und großen Problemen im Leben, wo Hass, Missgunst, Machtkämpfe und Katastrophen einem die Welt manchmal alles andere als „wunderbar“ vorkommen lassen. Die Intention des Liedes war es, eine Gegenströmung zum zunehmend schlechter werdenden politischen Klima in den USA zu bilden – ein Umschreibung der  von zunehmender politischen Ponerologie geprägten Zeit nach Kennedy. In der Zeit der Proteste der Bürgerrechtsbewegung und der Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg nahm Armstrong den Song am 16. August 1967 auf.

John F. KennedyViel wäre von John F. Kennedy (Präsidentschaft 1961–1963) zu lernen gewesen. Wenn sich der Leser die Geschichte der letzten fünfzig Jahre ansieht stellt er fest, dass fast jede öffentliche Figur, die auf tragische Art umgekommen ist, Gewissen hatte, Mitgefühl für die Leute und genug Einfluss, um Wellen gegen die pathologischen Typen zu schlagen. Die Rede, die sein Schicksal besiegelte: www.youtube.com/watch?v=5s_HCvI2uEA Deutsche Übersetzung: Die Rede, die John F. Kennedys Schicksal besiegelte

Artikel über Toxiker: http://www.springerprofessional.de/toxiker-vergiften-die…/5757934.html

 SWR2 Wissen Gabi Schlag und Dörte Wustrack 25.3.2013 | 8.30 Uhr: Sind Psychopathen therapierbar

http://www.swr.de/swr2/wissen/das-muster-der-psychopathie/-/id=661224/did=11167816/nid=661224/klobqe/index.html

Film „Ich bin ein Psychopath“ http://www.youtube.com/watch?v=mIuOm7EFzlM

Strukturen der Organisationen http://newstopaktuell.wordpress.com/2014/01/09/die-strukturen-der-verbrecher/

Ichlose Menschen http://anthrowiki.at/Ichlose_Menschen

Siehe auch http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&cad=rja&uact=8&ved=0CEUQFjAF&url=http%3A%2F%2Fde.sott.net%2Farticle%2F7602-Wie-man-einen-Psychopathen-erkennt-Achten-Sie-auf-diese-Warnzeichen&ei=LU0LVNrIBeKAywP4v4GABw&usg=AFQjCNFWrlzYaFZGyZ5kxnAUYU9frZjknw

Nachtrag vom 26.08.2012: Hinweis auf das ponerologe staatliche Psychiater-Klientel, das, als Mediziner verkleidet, Tod statt Hilfe bringt. Auch für diese gilt der heutige Konsens, dass sie nicht nur unheilbar sind, sondern unbehandelbar. Siehe: http://de.cchr.org sowie: http://www.kvpm.de/

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Nachstehende Ausführungen ergeben sich aus dem wissenschaftlichen Buch ‚Politische Ponerologie – eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke‘ von Andrzej Łobaczewski.

Ferner aus dem Interview zu diesem Buch (siehe zweiteiligen blog-Beitrag).

Zudem: In dem Buch und Lebenswerk von Prof. Dr. Robert D. Hare ‚Gewissenlos – die Psychopathen unter uns‘ behandelt der renommierteste Forscher dieses Gebietes eines der schwerwiegendsten psychiatrischen und sogar gesellschaftlichen Themen bzw. Krankheitsbilder: die Psychopathie. Heuchlerisch und oberflächlich sind Psychopathen, das leuchtet ein. Der Gipfel ist allerdings die kühne Verdrehung der Tatsachen: Der Psychopath als das eigentliche, das wahre Opfer.

https://suche.web.de/web?origin=tb_startpage_ie&currPath=starthp&currSrc=tb_startpage_ie&q=.sott.net%2Farticle%2F16839-Wolfe-im-Schafspelz-Psychopathen

Unter google eingeben: de.sott.net/article/16839-Wolfe-im-Schafspelz-Psychopathen http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/425846/ http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karriere-von-psychopathen-wie-man-mit-gestoerten-bossen-umgeht-a-924052.html

Auch: ‚Der Soziopath von nebenan. Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks‘

In dem dtv Taschenbuch ‚Die Masken der Niedertracht‘ beschreibt Marie-France Hirigoyen pervertierte ponerologe seelische Gewalt und wie man sich dagegen wehren kann. Video-Predigt zu „Die Masken Der Niedertracht“ www.youtube.com/watch?v=yTji4Xfuk1A —– —– —– —–

Beginn der Ausführungen

Zur Einstimmung: Warte, warte nur ein Weilchen…“ http://www.youtube.com/watch?v=8vYvzZLRYJQ

Psychopath Haarmann hatte eine Hirnerkrankung, war nicht nur unheilbar, sondern unbehandelbar, und war wegen einer seelischen Störung schuldunfähig…….

Seine beschränkten intellektuellen Fähigkeiten führten dazu, dass er als Einzeltäter erwischt wurde…..

EINE LÜGE MUSS NUR GROSS GENUG SEIN UND NIEMAND WIRD GLAUBEN, DASS ES EINE LÜGE IST. Joseph Goebbels

Es gab und gibt eine kleine Minderheit, die eine unverhältnismäßig große Rolle in der Entwicklung der Zivilisation spielte und spielt…               (Nicht der Beitrag, sondern das erste Bild von Archie Fire Lame Deer gibt den Gedankenanstoß zu vorstehendem Satz:  Die Wahrheit geht betteln )                      ….Weniger im Sinn von Weiterentwicklung der Menschheit, als vielmehr deren Beherrschung und Ausbeutung. Sie ist fest verdrahtet zu lügen, zu töten, zu verletzen und generell anderen Menschen großes Leid zuzufügen, ohne ein Gefühl von Schuld und Reue zu haben. Der Erfinder der Zivilisation ist ein genetischer Psychopath. Psychopathen erfreuen sich im Kampf um Macht in den zivilisierten Hierarchien – besonders in militärischen Hierarchien – eines bedeutenden Vorteils gegenüber Nicht-Psychopathen.

Das funktioniert tatsächlich, indem diese Minderheit sich eine Armee Dienstwilliger anschafft, die überwiegend gar nicht ahnen, welchen Interessen sie dienen (‚Mitläufer‘). Und indem diese Minderheit Meinungsfreiheit beschränkt, sie reduziert/ersetzt durch ‚political correctness‘ im Sinn ihrer Pathokratie und unbequem erscheinende als nicht in diesem System funktionierend unterstellt und öffentlich diskriminiert, kriminalisiert und ins Gefängnis wirft. Und/oder als psychisch kranker Straftäter denunziert, psychiatrisiert und in psychiatrische Einrichtungen zwangseinweist, -behandelt und mit als Medikamenten getarnten Nervengiften schleichend ermorden lässt. Außerdem gehört dazu die Ablenkung und Betäubung der großen Mehrheit der Menschen durch ‚Brot und Spiele‘, Fußball und Olympia, gezielte Desinformation über die Medien, etc.

Damit Macht, Beherrschung und Ausbeutung möglichst unumkehrbar wird, erfolgt die Versklavung der Menschheit. Über die Hintertür aufgehoben wurden Leibeigenschaft und Inquisition. Und erfahren eine Renaissance. Dafür hat diese Minderheit mit ungeheurer Kreativität, Raffinesse und ohne jegliches Gewissen ein reichhaltiges Instrumentarium zur Unterdrückung und Ausbeutung entwickelt, aus denen ein Entkommen schier unmöglich erscheint. Biologisch steckt ein selektiver Funktionsmangel dieser Gehirne dahinter, teils sogar ein anatomischer Defekt.

Diese Minderheit sind Psychopathen. Gewissenlos, emotionslos, selbstsüchtig, kalt, berechnend, heimtückisch, ohne moralische und ethische Standards. Sie besitzen keine Fähigkeit zur Empathie, ihnen fehlt jeder Sinn für Schuld und Reue. Psychopathen begehen (psychosoziale) Tötung mit kalter Planung, selektieren kaltblütig ihre Opfer für ihren Zweck, lügen ungestraft, haben einen kriminellen Geist. Pathologisch abweichende besitzen die außergewöhnliche Gerissenheit eines Verbrechers, gepaart mit Raffinesse und Heimtücke, verborgen hinter einer ‚Maske der Vernunft‘. Psychopaten in der Politik agieren mit Verleumdung, Einschüchterung, Bedrohung. Die kontrollierende psychopathische Elite (1%), (Ein Prozent) 14068_666627896780886_7072727066505008637_n (2)explizit eingestanden von Paul Craig Roberts (US-amerikanischer Ökonom und Publizist sowie stellvertretender Finanzminister während der Reagan Regierung)…

Nach Paul Craig Roberts haben in den USA »wildgewordene Persönlichkeiten, Psychopathen und Soziopathen« das Sagen. Sein Buch: “Amerikas Krieg gegen die Welt“ Kopp Verlag Art.Nr.: 945000

…führt einen Krieg gegen den Rest der Normalen, den Nicht-Psychopathen, von denen diese ‚Elite‘ annimmt, dass sie ihnen nicht uneingeschränkt/vorbehaltlos folgt, die sich nicht freiwillig unterdrücken und versklaven lässt.

Psychopathen kennen keine Grenzen, an die Macht zu kommen. Im Umkehrschluss sind Macht innehabende psychophatisch. Psychopatisches Lügen erfolgt nicht im Sinn einer einmaligen einfachen erkennbaren Täuschung. Psychopathen konstruieren mit prozesshaft angelegter Lüge/Täuschung (=Reframing), parallel zu(r) wahren Fakten/Realität, ihre eigene(n) Schein-Fakten/Realität. Inhalte werden schleichend in einen anderen Rahmen verrückt/verdreht/ umgedeutet/ausgetauscht.Durch die subtile Art und Weise vom Opfer/Betroffenen nicht vorstellbar und bemerkbar.

Sie lassen nur ihr konstruiertes verzerrtes Verständnis zum Zweck des Austausches von Realität und Fakten zu. In einem lang angelegten geheimen subtilen Umdeutungsprozess erfolgen sukzessive von ‚hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Garanten‘ vorgenommene Scheinbestätigungen dieser Täuschungen als Wahrheit. Diese Scheinbestätigungen sind in Akten dokumentierte, konstruierte, u.a. den Personen des unmittelbaren Umfeldes und/oder des Betroffenen ohne deren Kenntnis unterstellte, zugewiesene, tatsächlich nicht vorgenommene, Bestätigungen. Diese Scheinbestätigungen sind nun als ‚gerichtlich hinreichend‘ übernommene Schein-Beweise die Voraussetzung dafür, die Schein-Fakten/-Realität zur ‚Wahrheit‘ werden zu lassen. Diese Konversion nehmen von Psychopathen eingesetzte moralisch degenerierte psychopatische Vertreter staatlicher Justiz und Medizin vor, indem diese bewusst keine im mathematischen Sinn eineindeutigen Beweise für Schuld zulassen/verwenden, sondern einzig zum Zweck der Festschreibung der Schuldzuweisung als reale Schuld ausschließlich diese Scheinbestätigungen als schein-logische ‚hinreichende‘ Schein-Beweise. Hinreichend in der Wortbedeutung von ausreichend beinhaltet eine Fehlerquote von bis zu 50 %. Diese ‚gerichtlich/medizinisch hinreichenden‘ Schein-Beweise sind/waren Grundlage für Schuld, für vollstreckbare ‚Urteile im Namen des Volkes‘, Volk: tatsächlich psychopathischer 6%-Minderheit, und damit für pseudolegitime Sanktionierung von konstruierter unterstellter Schuld/psychiatrischer Krankheit. Damit wurde die von Psychopathen konstruierte Schein-Realität über Schein-Urteile, genauer und tatsächlich: rechtlichen und medizinischen Konversionsbetrug, zur ‚wahren‘ Realität. Damit entartet Demokratie/Rechtsstaat zur Pathokratie.

6% der Bevölkerung der Erde werden genetisch bedingt als Psychopathen geboren. Die Werke der Schlimmsten kennt der Leser über die Geschichtsbücher. Und vermag über mediale zeitgenössische Aufbereitung im Detail Bedeutung und Folgen für den Rest der Welt nachzuvollziehen! http://www.youtube.com/watch?v=1rDgUE2tlPQ&hd=1 Erkennt der Leser auch die aktuellen psychopatischen Werke? Vor allem was unternimmt er dagegen, um aktuell diesem millionenfach produziertem menschlichen Leid Einhalt zu gebieten? Lebt er gemäß dem Vogel Strauss, bis es ihm selber an den Kragen geht?

Psychopathen agieren im pathologischen System im Zusammenwirken als Gruppe, genauer: als sich untereinander konsequent stützende/deckende pathologische Konsortialpartner in konzertierter Aktion. Sie lernen früh, sich als eigene Kaste zu verstehen, dass ihre Persönlichkeiten traumatisierende Effekte haben und sie, insbesondere als Gruppe, Vorteile aus ihrem Terror ziehen. Daher schließen diese Psychopathen aus, dass ihr System/Regime als krankhaft diagnostiziert wird. Zu diesem Zweck fördert es die Erlangung von Schlüsselpositionen mit Aufsichts-/Kontrollfunktion und besetzt diese mit gering qualifizierten willfährigen, gewissenlosen, betrugs- und täuschungsbereiten Ihresgleichen. Diese ausgewählten Vertreter bekleiden ihnen zugesprochene herausgehobene Funktion und sollten als Staatsdiener ‚hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Garanten für Recht und Ordnung‘ sein. Tatsächlich zeichnen sie sich als Psychopathen aus und/oder signalisierten zur Erlangung ihrer Position im pathologischen System gewissenlose Gefolgschaft, zeichnen sich damit ebenfalls als Psychopathen aus und schützen insbesondere die verursachenden, Lug und Betrug lebenden, essenziellen Psychopathen, von denen sie ihr Amt erhalten haben und somit abhängig sind. Die essenziellen Psychopathen verpflichten die von ihnen rekrutierten ‚Garanten für Recht und Ordnung‘, genauer: die Armee Dienstwilliger/’Mitläufer‘, zur Umsetzung ihrer Interessen. Genauer: zur rechtlichen und medizinischen Legalisierung/Legitimierung des vorgegebenen verdrehten/umgedeuteten Gebrauchs von Wahrheit, Recht, Ehre, Anstand, etc. Diese moralisch degenerierten Garanten/Mitläufer sind u.a. Richter, Amtsarzt, staatlicher Psychiater, Staatsanwälte. Damit mutieren diese Garanten zu Betrügern/Täuschern, Verbrechern nach § 12 StGB. Zu dem Zweck, in ihrem Namen, aber tatsächlich als verlängerter Arm der essenziellen Psychopathen, Nicht-Psychopathen schein-rechtlich/-medizinisch/-psychiatrisch zu verunglimpfen, genauer: über Kriminalisierung und Psychiatrisierung zu sanktionieren, sich eines materiellen Vorteils zu verschaffen und nötigenfalls ohne mit der Wimper zu zucken zu vernichten. Neben der primären Festschreibung ihres Vorteils erfolgt sekundär deren Vernichtung, insbesondere zum Schutz ihres pathologischen Systems. Im Fall von R.H.: Amtsärzte Dr.Bazoche/Fangmann/staatlicher Psychiater Prof. Dr. Weig als wissenschaftlich und moralisch degenerierte Mediziner, durch geheim gehaltene medizinische Akten-/Gutachtenfälschungen zu Betrügern mutierte Garanten, betrieben in dieser Kenntnis meine psychosoziale Vernichtung durch Psychiatrisierung.
Siehe u.a. die Ausführungen der blogs zum damaligen stellvertretenden Amtsarzt Dr. Bazoche und damaligen Leiter des Gesundheitsamtes Osnabrück Medizinaldirektor Fangmann.
Essenzielle Psychopathen, u.a . der frühere Leiter der Landesschulbehörde Osnabrück Pistorius, verweigerten die Klärung nachgewiesener Aktenfälschungen. Pistorius beauftragte stattdessen den stellvertretenden Amtsarzt Dr. Bazoche, als Untersuchung getarnte Beweisfeststellung (Feststellung unheilbarer psychiatrischer Krankheit) in Auftrag zu geben. Diesen Auftrag erteilte der offenbar psychopathische Amtsarzt mit vor R.H. geheim gehaltenem gefälschtem Anordnungs-Gutachten. Von der Landesschulbehörde Osnabrück gelieferte und vom staatlichen Psychiater, u.a. Leiter des Landeskrankenhauses Osnabrück Prof. Dr. Weig, auf R.H. bezogen zu benutzende Beweise unheilbarer schwerster psychiatrischer Krankheit sind ihm von landesschulbehördlichen essenziellen Psychopathen Kasling, Giermann, Leiter Pistorius zugewiesene/unterstellte geheim gehaltene psychiatrisch langfristig gefälschte Akten. Diese schein-dokumentieren einen Entwicklungsprozess  zunehmender psychiatrischer Krankheit mit R.H. zugewiesenen personenbezogenen psychiatrischen Daten einer anderen Person, die prognostisch von zwei ‚amtlichen Gutachtern‘ attestierte Unheilbarkeit schwerster psychiatrischer Krankheit mit Suizidgefährdung dokumentieren . Das Gesundheitsamt Osnabrück Dr. Bazoche, Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht, juristischer Dezernent  Ermittlungsführer Boumann, die diese Daten ebenfalls konsequent vor mir geheim hielten und mich in Unkenntnis beließen, gaben als medizinische und rechtliche ‚Garanten‘ diese Daten ausschließlich dem staatlichen Psychiater als meine vor und verpflichteten diesen, die Daten des Anderen auf mich bezogen zur psychiatrischen Vernichtung zu benutzen.

Diesen mehrfach als Verstoß gegen Nieders. Datenschutzgesetz mitgeteilten und nachgewiesenen Missbrauch der Gesamtheit der personenbezogenen psychiatrischen Daten erkannte und sanktionierte der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen Joachim Wahlbrink nicht. Die im mathematischen Sinn eineindeutigen Nachweise dieser Verstöße als solche nicht erkennen zu wollen ist nicht mit Blödheit zu erklären, sondern politisches taktisches Kalkül zur Sicherung der Umsetzung der  psychiatrischen Vernichtung bei gleichzeitigem Schutz der verursachenden Psychopathen. Er empfahl lediglich von mir selbst zu beantragende Vernichtung dieser personenbezogenen Daten des Anderen, wodurch er die Konsistenz der psychopathischen Verursacher sicherte.

Derart konstruierte geheim gehaltene Fakten-/Realitätsfälschungen hielt der ‚rechtliche Garant‘ Richter Specht vom VG Osnabrück durch mehrere Urteilsfälschungen und mit abgelehnter Feststellungsklage weiterhin geheim. Durch ausgeschlossene Nennung und Überprüfung dieser psychiatrisch/kriminell attribuierten ‚Beweismittel‘ erhob er scheinrechtlich die reframte/n Scheinfakten/-realität zu(r) rechtlich wahren Fakten/Realität. Gesundheitsamt Osnabrück Dr. Bazoche, VG Richter Specht, Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg Ermittlungsführer Boumann, Landesschulbehörde Osnabrück Kasling/Giermann/Pistorius verpflichteten R.H. unter Verweis auf Mitwirkungspflicht nach NBG  zur Selbstbeantragung der ‚psychiatrischen Untersuchung‘. Diese  selbst zu beantragende Untersuchung wurde tatsächlich von Amtsarzt Dr. Bazoche als ‚Beweisfeststellung psychischer Krankheit‘ in Auftrag gegeben, in der als Beweis u.a. die Daten des Anderen auf R.H. bezogen benutzt werden sollten.  Vorgenannte unterstellten Straftat/Verstoß gegen NBG, wenn R.H. die als Untersuchung vorgegebene, tatsächlich geheim in Auftrag gegebene Beweisfeststellung, nicht selbst beantragt. Sie garantierten für den Fall erfolgter Selbstbeantragung die ausschließlich dem wissenschaftlich und moralisch degenerierten Entscheidungsträger staatlicher Psychiater Prof. Weig die verpflichtend zur Benutzung vorgegebenen – vor mir geheim gehaltenen – psychiatrisch attribuierter Scheinfakten/-realität als wahr. Der willfährige, gewissenlose, wissenschaftlich und moralisch degenerierte, eine Richterkarriere anstrebende juristische Dezernent Ermittlungsführer Boumann von der Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg bestätigte/würdigte (2004), ebenfalls vor mir geheim gehalten, in der von ihm vorgesehenen Beweiserhebung/-feststellung gegenüber dem staatlichen Psychiater die bisherigen psychiatrischen Aktenfälschungen für wahr. Er verpflichtete diesen nicht nur zu dieser Benutzung, sondern verstärkend auch zur Benutzung seiner weiteren von ihm geschaffenen psychiatrischen Aktenfälschungen (Konstruktion der Kriterien Selbst- und Fremdgefährdung für Zwangseinweisung nach PsychKG) und Unterstellung/Zuweisung als psychisch kranker Straftäter. Damit garantierte der ein Richteramt anstrebende juristische Dezernent Boumann Zwangsuntersuchung, genauer: -Beweisfeststellung, psychiatrische Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung. Mit allem erdenklich eskaliert Angedichtetem, insbesondere psychischer Abnormität, schuf er die entscheidende Voraussetzung für meine Vernichtung in der Psychiatrie. Missbrauch von Psychiatrie entstammt dem Wesen der Pathokratie und ist Bestandteil seiner Herrschaft. Mit Fälschung, Täuschung und Betrug ‚qualifizierte‘ sich Boumann 01.12.2004 für das Richteramt am Verwaltungsgericht Oldenburg (ab 2005).

Festzuhalten ist, dass sämtliche an R.H. ausgeübten Handlungen in Verantwortung und unter Kontrolle der Niedersächsischen Regierungsvertretung Oldenburg Leiter Sickelmann genehmigt und veranlasst wurden. Ob die Niedersächsische Regierungsvertretung Oldenburg eine regionale Pathokratie ist, vermag der Leser selbst rückschließen.

Von essenziellen Psychopathen eingesetzte Richter und Staatsanwälte, denen über Reframing ebenfalls verdrehter/umgedeuteter Gebrauch von Wahrheit, Fakten, Recht, Ehre, Anstand, etc., also konstruierte Scheinrealität, vorgegeben wurde, bestätigten/’würdigten’/ garantierten als ‚Garanten für Recht und Ordnung‘ primär diese Schein-Realität als tatsächliche/wahre Realität. Diese galt es durch sekundäre Entscheidungen von Folge-Richtern/-Staatsanwälten bestätigten zu lassen. Unter Vorgabe von richterlicher Unabhängigkeit – tatsächlich sind diese nicht autorisiert, vorgegebene staatliche Entscheidungen als unwahr zur Disposition zu stellen – erfolgte die unüberprüfte Übernahme dieser Schein-Realität und damit durch schein-rechtliche/juristische Konversion, genauer: Konversionsbetrug, als wahr bestätigte Realität. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück schloss mit ‚können kein strafrechtliches Fehlverhalten erkennen‘ Ermittlung aus, sicherte die Konsistenz der staatlichen Akten- und Gutachtenfälscher und diese deckenden ‚Richter‘. Ergänzt/erweitert mit weiteren konstruierten psychopatischen Lügen/Täuschungen zu diesem Schein-Realität-Konstrukt, um es nach staatsjustiziellem Reframing zwecks Sanktionierung als Schein-Recht festzuschreiben. Damit wurden auch diese selber zu psychopathischen Kriminellen. Mit dem Ergebnis, dass diese psychopathischen Vertreter staatlicher Justiz den Normalen, den Nicht-Psychopathen, kriminalisierten und/oder einer psychiatrischen Zwangsuntersuchung (=Zwangsbeweisfeststellung; =psychiatrische Vernichtung) zuführten, natürlich unter konsequenter Geheimhaltung und ausgeschlossener Nennung der zu benutzenden gefälschten psychiatrischen Schein-Beweise.

Einziger Zweck: Aussonderung/Vernichtung. Hierin manifestiert sich die nahtlose Fortsetzung von NS- Pathokratie-/Psychiatriekontinuitäten. Googeln unter Paul Brune und unter Lebensunwert« – NS-Psychiatrie und ihre Folgen

Kopieren unter google eingeben: http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/lebensunwert_ns_psychiatrie_und_ihre_folgen/

»Lebensunwert« – NS-Psychiatrie und ihre Folgen. Gedenkstättenrundbrief 129 S. 38-39. Ein Film über Paul Brune. Das nationalsozialistische Regime war … Das LWL-Medienzentrum hat mit – Lebensunwert – eine DVD (sehr empfehlenswert) über die NS-Psychiatrie eines Betroffenen herausgegeben, die dort bestellt werden kann. Darin dokumentiert ist, wie nach 1945 ein in der BRD weiterhin tätige NS-Amtsarzt mit diesen psychiatrischen NS-Akten dem Paul Brune nach erfolgreichem Referendariat die Möglichkeit der Übernahme in den Staatsdienst als Lehrer am Gymnasium ausschloss.

Von essenziellen Psychopathen unausgesprochen in Aussicht gestellte EDEKA-Bedrohung (Ende der Karriere) für den Fall des Nicht-Spurens wird das Befolgen garantiert. Der blog ‚Mythos von der hohen Moral der Richter‘, insbesondere der darin enthaltene Beitrag von Richter a.D. Fahsel, drückt den Ekel vor dieser psychopatischen, gewissenlosen, moralisch degenerierten justiziellen hochbezahlten Gefolgschaft aus. You tube ‚Maulkorb für den Staatsanwalt‘ dokumentiert exemplarisch, das abverlangtes, aber nicht befolgtes, Ausschalten des Gewissens, und damit nicht selbst vorgenommene psychopatische Degenerierung bestehenden Rechts, von den essenziellen Psychopaten konsequent mit Existenzvernichtung und mit lebenslanger erheblicher materieller Einbuße sanktioniert wurde und wird. Meine blog-Beiträge u.a. zu Pistorius (in 2002 Leiter Landesschulbehörde Osnabrück), Dr. Bazoche (in 2002 stellvertretender Amtsarzt des Gesundheitsamtes Osnabrück), Richter Specht (VG Osnabrück) und in 2004 Ermittlungsführer Boumann weisen beispielhaft nach, dass die von essenziellen Psychopathen abverlangte psychopatische Degenerierung diese vier an sich selbst vornahmen. Belohnt wurden diese mit Karrieresprung: Pistorius ist seit 01.11.2006 Osnabrücks Oberbürgermeister; seit 19. Februar 2013 niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, entließ er drei von sechs Polizeipräsidenten und ernannte mit Johann Kühme (Oldenburg) und Bernhard Witthaut (Osnabrück) zwei Parteifreunde als neue Polizeipräsidenten. Im Jahr 2013 hat er als Innenminister des Landes Niedersachsen turnusgemäß den Vorsitz der Innenministerkonferenz inne. Geprägt von seiner Mutter Ursula Pistorius, seit 1970 Mitglied der SPD. Seit 1972 war sie Mitglied des Rates in Osnabrück und wurde zum Mitglied des Niedersächsischen Landtages der neunten bis elften Wahlperiode vom 21. Juni 1978 bis 20. Juni 1990 gewählt. Sie war Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion vom 21. Juni 1986 bis 20. Juni 1990.

Dr.Bazoche ist seit 2005 Leiter des Gesundheitsamtes Oldenburg; Boumann ist seit 2005 Richter am Verwaltungsgericht Oldenburg. Richter Specht wurde damit belohnt, dass er nicht aus dem Richteramt gekickt wurde, wie diese nach Recht, Gesetz und Gewissen handelnden Staatsanwälte. Deren an mir R.H. exemplarisch nachgewiesener degenerierte Umgang mit Recht durch die Volljuristen Pistorius, die Verwaltungsrichter Specht/Boumann und degenerierte Umgang (psychiatrische Kenntnis gegen den Patienten einsetzend) mit dem hippokratischen Eid durch den Leiter des Gesundheitsamtes Oldenburg Dr. Bazoche, hochgerechnet auf deren künftige Entscheidungen, erfüllt mich mit Grauen. Die Gesamtverantwortung trägt deren gemeinsamer dienstlicher Vorgesetzter Sickelmann, Leiter der Niedersächsischen Regierungsvertretung Oldenburg, der deren Verbrechen in Kenntnis nicht nur deckte, sondern sich selber daran aktiv beteiligte. Er log sich zusammen mit Schöbel (Dienstaufsicht über Gesundheitsamt Osnabrück Bazoche) eine Naht zurecht, als beide mit Lüge die von Bazoche – vor mir geheim gehalten – mir unterstellte Bedrohung seiner Sekretärin als wahr bestätigte, die Boumann in der Folge mir als psychiatrische Fremdgefährdung eines psychisch kranken Straftäters zuwies. Sickelmann schloss damit die Lücke, um nach Psych KG Zwangseinweisung des R.H. zu garantieren. Er outet sich damit ganz offenbar als essenzieller Psychopath. Hinweis: Als ich nach Jahren Aktenstudium diesen Zuweisungsbetrug erkannte, war Klärung ausgeschlossen. Denn die gemeinte Sekretärin Graf-Hülsmann war versetzt. Als ich sie nach ca. vier Jahren im Gymnasium Bad Iburg ausfindig machte und sie dort 2006 um Klärung bat, verweigerte sie mir diese. Daraufhin erteilte mir der Schulleiter der Europaschule Bad Iburg Hausverbot und verweigerte, gemeinsam mit dem derzeitigen Schulleiter Klaus Eilert und dem Schulpersonalratsvorsitzenden Herrn Blotenberg, das gemeinsame Gespräch mit ihr. ‚Schutz‘ der Sekretärin vor weiterer Bedrohung/Gefährdung vorgebend, tatsächlich Aufdeckung von Betrug ausschließend, schlossen Schulleiter und Schulpersonalratsvorsitzender das gewünschte Gespräch mit ihr aus. Die ab April 2004 zum Zweck der psychiatrischen Benutzung unterstellte Fremdgefährdung unterstellten beide damit in Dez. 2011 als weiterhin bestehend. Tatsächlich schlossen beide die Möglichkeit aus, aus dem Mund der Sekretärin die Wahrheit zu erfahren, nämlich das ich sie zu keiner Zeit bedroht/gefährdet habe, wodurch die Lügen der hochrangigen Vertreter der Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg, des Lügenkonsortiums Bazoche, Schöbel, Sickelmann und Boumann, bestätigt/nachgewiesen worden wären. Tatsächlich wurde die allein erziehende Sekretärin unter Druck gesetzt und unter Androhung von EDEKA (Ende der Karriere =Existenzvernichtung durch Kündigung) untersagt, unter Zeugen sich von der ihr unterstellten Bedrohung durch mich zu distanzieren, die Wahrheit zu sagen und die Lügen-Konsorten zu entlarven. Damit garantierten diese die Festschreibung von Bedrohung/Fremdgefährdung und die damit verbundene Option zukünftiger Benutzung zum Zweck psychiatrischer Sanktionierung blieb – da nicht zurückgenommen – somit bestehen. Ebenso nicht zurückgenommen blieben bestehen sämtliche von Landesschulbehörde Osnabrück, Gesundheitsamt Osnabrück, von der Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg der Ermittlungsführer, vom Verwaltungsgericht Osnabrück konstruierten ‚Beweismittel‘ für Zwangseinweisung nach Psysch KG. Damit bestehen blieb für die Zukunft der jederzeit mögliche hoheitliche Zugriff, um die Option für Zwangs-Beweisfeststellung, Freiheitsberaubung und schleichende irreversible Ermordung mit Nervengiften einzulösen.

Für den Fall der Einlösung dieser Option, nach erfolgter Zwangseinweisung also, hilft in so gut wie allen Fällen erst der externe Sachverständige – wenn er denn Akteneinsicht erhält. Aber Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte respektive Landes- und Oberlandesgerichte vorenthalten dem in die Psychiatrie zwangseingewiesenen Betroffen, genauer: da sich der Betroffene unter Einfluss der Nervengifte nicht wehren kann, die sich für den Betroffenen einsetzenden Verwandten, Freunde, Bekannten, die Psychiatrien, die Gesamtheit der relevanten Akten.

Zitat Bundesverfassungsgerichtsurteil http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20060109_2bvr044302.html ‚Für ein uneingeschränktes Akteneinsichtsrecht besteht kein zwingendes Bedürfnis‘.

Einschub Anfang In diesem Bundesverfassungsgerichtsurteil – 2 BvR 443/02 – vom 09.01.2006 geht es um einen seit 1990 im Maßregelvollzug Untergebrachten.

Ein psychiatrisches staatliches Krankenhaus des Bundeslandes Baden-Württemberg weigerte sich seit 1990, die Behandlungsakte, damit subjektive Einschätzungen, Arbeitshypothesen und diagnostische Überlegungen, auszuhändigen. Für ein uneingeschränktes Akteneinsichtsrecht bestand nach Beschluss des Landgerichts Heidelberg vom 24. Juli 2001 – 7 StVK 108/01 – sowie des Oberlandesgerichts Karlsruhe Februar 2002 – 2 Ws 234/01 kein zwingendes Bedürfnis. Also in dem zurückliegenden Zeitraum bis 1950 ebenfalls nicht!

Nach 16 Jahren im Maßregelvollzug erklagte der Untergebrachte beim BVG 09.01.2006 erstmals die Möglichkeit der Akteneinsicht. Er erreichte die Möglichkeit einer Aktenüberprüfung durch einen externen medizinischen Sachverständigen mit der Möglichkeit der Entlassung nach weiteren Jahren.

Nach BVG kommt dem ‚Informationsinteresse‘ des Patienten grundsätzlich erhebliches Gewicht zu. Ärztliche Krankenunterlagen betreffen mit ihren Angaben über Anamnese, Diagnose und therapeutische Maßnahmen den Patienten unmittelbar in seiner Privatsphäre (vgl. BVerfGE 32, 373 <379>; 44, 353 <372>; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 16. September 1998 – 1 BvR 1130/98 -, NJW 1999, S. 1777; Jorzig/Noltze, KHuR 2000, S. 136 <137>). Deshalb und wegen der möglichen erheblichen Bedeutung der in solchen psychiatrischen Unterlagen enthaltenen Informationen für selbstbestimmte Entscheidungen des Behandelten hat dieser generell ein geschütztes Interesse daran, zu erfahren, wie mit seiner Gesundheit umgegangen wurde, welche Daten sich dabei ergeben haben und wie man die weitere Entwicklung einschätzt.

Stellvertretend für sämtliche BRD-Gerichte weisen die Landgericht-Urteile die 1950-2006 gängige Praxis der Verweigerung der Akteneinsicht nach, die das BVG erst 09.01.2006 aufhob.

Im Klartext: Akteneinsicht zu Beginn einer als psychiatrische Behandlung, getarnt vorgegeben zum Wohl des Patienten, tatsächlich schleichender irreversibler Vergiftung (Siechtum und Ermordung) mit Nervengiften, und damit die Möglichkeit sofortiger Beendigung des Verstoßes gegen § 7 Völkerstrafgesetzbuch in Verbindung mit § 226 StGB, also Beendigung der Freiheitsberaubung und des Vernichtungsprozesses in der Psychiatrie, garantierten 09. Januar 2006 die Richter Broß, die Richterin Lübbe-Wolff und der Richter Gerhardt des Bundesverfassungsgerichts. Für die Zukunft. Die 1950 bis 09.01.2006 praktizierte Verweigerung der Akteneinsicht wurde, allerdings rückwirkend, für Recht erklärt. Damit legalisierten/legitimierten diese Verfassungsschützer die 1950 bis 09.01.2006 von Oberlandesgerichten angeordnete Freiheitsberaubung Unschuldiger in der Psychiatrie. Denn vorsätzlicher Ausschluss der Möglichkeit von Überprüfung und von Feststellung dieser Akten als gefälscht impliziert, das psychiatrisch nicht Kranke im Landeskrankenhaus/in der Psychiatrie freiheitsberaubt und gegen ihren Willen mit als Medikamenten getarnten Nervengiften vergiftet wurden. Nach Hochrechung/Auswertung der Recovery-Version (der Link war nach kurzer Zeit nicht mehr im Internet aufrufbar) der detaillierten Ausführungen von Frau Steck Bromme sind ca. 97% zu Unrecht eingewiesen Stellungnahme_Steck-Bromme06.04.2009 . Verweigerte Akteneinsicht als taktisches politisches Kalkül, um politisch Unliebsame in der Psychiatrie als Alternativknast nicht nur wegzusperren, sondern über die als Behandlung getarnte Zwangsverabreichung von Nervengifte körperliches und geistiges Siechtum zu erreichen. Als Schein-Nachweis für psychisch krank und um diese mundtod zu machen. Den ca. 97% zu Unrecht (zwangs-)eingewiesenen wurden zwischen 1950 und 2006 durch gerichtlich verweigerte Akteneinsicht die Möglichkeit des Nachweises von Unrecht ausgeschlossen. Das bedeutet gerichtlich legitimertes körperliches und geistiges Siechtum und schleichende Ermordung. Einschub Ende

Siehe auch in Der Part des Prof. Weig vom Landeskrankenhaus Osnabrück den Nachtrag vom 18.06.2015 ‚Gianfranco Belli – 18 Jahre in Terrorhaft‘. Eine unbedachte Äußerung gegenüber einem staatliche Psychiater verhalfen ihm zu 18 Jahren Terrorhaft in der Psychiatrie. Der Leser möge seine Freilassung unterstützen.

EDEKA ist das Schlüsselwort für Unumkehrbarkeit des Austausches von tatsächlichen/r Fakten/Realität in Scheinfakten/-realität. Wie bei der ohne ihr Wissen in den Betrug hineingezogenen Sekretärin, so wurden auch bei den anderen mit Wissen sich am Konversionsbetrug beteiligten staatlichen Funktionsträgern über EDEKA Betrugsaufklärung ausgeschlossen. Die Gesamtheit der beteiligten Verursacher/ staatlichen Entscheidungsträger bilden nun eine verschworene Schuldgemeinschaft, eine Schuldsymbiose. Tagebuchartig geführte detaillierte Dokumentation und im mathematischen Sinn eineindeutige Ergebnisse investigativer Recherche, die den Umdeutungsbetrug, begangen auch an der Sekretärin, im Detail allen staatlichen Beteiligten nachweisen, hob Richter Specht in der Restitutionsklage noch nicht einmal mit ‚hinreichender‘ Begründung auf. In Ermangelung jeglicher Begründung, nur mit Behauptung ‚unsubstantiertes Substrat‘, lehnte VR Specht die Restitutionsklage ab und betrieb ‚im Namen des Volkes‘ Festschreibung der reframten Scheinfakten/-realität. Er sicherte seine Konsistenz und die seiner beteiligten und von ihm gedeckten Mit-Betrüger und schloss damit sein EDEKA aus. Die Kosten für dieses Urteil ließ VG Osnabrück/Specht über Ruhegehaltspfändung einziehen.

Exkurs. Offenbar leben Psychopathen gemäß der Definition von Sozial-/Vulgärdarwinismus: ‚Bezeichnung für eine soziologische Erklärung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung, nach der sich im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wettbewerb nur derjenige durchsetzen kann, der mit den sich ändernden Umweltbedingungen durch seine biologischen Anlagen oder Ausstattung am besten fertig wird, während die Nicht-Anpassungsfähigen eliminiert werden (Selektion). Indem die Überlebenden als biologisch Tauglichste (Survival of the Fittest) bezeichnet werden, erfolgt eine Rechtfertigung der bestehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnisse‘. Ist mit Gesellschaft Pathokratie gemeint? Ist mit ‚biologischen Anlagen oder Ausstattung‘ der selektive Funktionsmangel des Gehirns und/oder anatomischer Gehirn-Defekt der Psychopathen gemeint? Definieren sich diese essentiellen Psychopathen ‚als biologisch Tauglichste‘ und legitimieren ihr ‚Überleben‘ durch Vernichtung derjenigen, die, als nicht-anpassungsfähig unterstellt, tatsächlich sich als wehrende, nicht unterdrücken lassen wollen?

Wahres Gewissen erhebt uns Normale von dem von Pathokraten gelebten tierischen Verhaltens.

Es stellt sich benebeltes Denken ein, wenn sich jemand in der Gegenwart und Abhängigkeit eines Psychopathen oder einer Psychopathengruppierung befindet und diesem/r ausgeliefert ist. Auch durch die Medien verbreitet sich diese Benebelung. Unsere Gesellschaft erkrankt. Welche Gesellschaft? Demokratie? Plutokratie? Nein. Unsere Gesellschaft ist entartet zur Pathokratie.

Wenn wir uns nicht der genetisch beeinträchtigten, unfähigen, hirninsuffizienten, des selektiven Funktionsmangels dieser Gehirne und des anatomischen Defekts der gewissenlosen essenziellen Psychopathen gewahr sind, wenn wir nicht wissen, wie diese ticken/funktionieren und manipulieren, solange bleiben wir Opfer. So wie die ca. 200’000 Menschen pro Jahr, die von psychopathischen staatlichen Psychiatern, nach Werner Fuss-Zentrum ’staatlich (von Psychopathen) geschützte Verbrecher‘, als nicht funktionierende Mitglieder dieser Gesellschaft zwangseingewiesen, -behandelt und mit als Medizin getarnten Nervengiften schleichend vernichtet werden. Bei jährlich ca. 1 Mill. Geburten und Todesfälle sind das 20% der Bevölkerung. Bei 80 Mill Einw. besteht unsere Gesellschaft aus ca. 16 Mill. zwangsbehandelten psychiatrisch Kranken, genauer: Opfern.

Von essenziellen Psychopathen konstruierte psychiatrische und kriminelle Verunglimpfungen als medizinische/rechtliche (Schein-)Realität, als wahr zur Benutzung am ‚in der Pathokratie nicht Funktionierenden‘ vorgegeben, sind für den wissenschaftlich degenerierten staatlichen Psychiater Grundlage für Diagnose psychiatrisches Krankheitsbild.

Dr. Hare (Kanada) hat den am weitesten verbreiteten Maßstab zur Messung von Psychopathie entwickelt. Obwohl Hares PCL-R Maßstab tatsächlich latente Merkmale von Psychopathie eindeutig messen und feststellen kann, ist die Diagnose von antisozialer Persönlichkeitsstörung für die hinterhältigsten psychopathischten Psychopathen wegen nicht aufgenommener Merkmale in den DSM IV-Kriterienkatalog ausgeschlossen.

Warum sind diese Merkmale nicht aufgenommen?

Staatliche Psychopathen dieser Pathokratie üben als Ordnungsmacht die Kontrolle über normale, nicht-psychopathische, ihr Gewissen benutzende Personen aus, um nicht-unterordnendes Verhalten für nicht-anpassungsfähig zu unterstellen und für psychische Störung erklären zu lassen. Wobei der beauftragte staatliche Psychiater das ihm verpflichtend zur Benutzung vorgegebene ‚gestörte‘ Verhalten nach den DSM IV-Kriterien zu bewerten hat. Das vermeintlich ‚gestörte‘ Verhalten sind im Detail nachgewiesene langfristig konstruierte und psychiatrisch/kriminell attribuierte, geheim gehaltene Verunglimpfungen, bestätigt in Hauptverantwortung und unter Mitwirkung des Leiters der Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg Sickelmann. Tatsächlich und ausschließlich sind diese gestörten hirnkranken Konstrukteure des vorgenannten gestörten Verhaltens die gestörten Persönlichkeiten/Psychopathen, die zu untersuchen sind.

Diese offenbare Psychopathen schlossen grundsätzlich die Möglichkeit einer an ihnen selbst vorzunehmenden Untersuchung und damit Feststellung eines genetisch bedingten, nicht heilbaren selektiven Funktionsmangels ihrer Gehirne, teils sogar als ein anatomischer Defekt, offenbar in Kenntnis ihrer Mängel, aus. Durch ganz offenbare Einflussnahme auf die Festlegung der DSM IV-Kriterien. Das ist praktizierter Selbstschutz dieser Psychopathen und des Systems/Regimes Pathokratie.

Damit versagt das DSM-IV-Handbuch – mit äußerst schweren Konsequenzen für die Vielzahl der Betroffenen/Opfer/Ausgelieferten und für ca. 90 % der Gesellschaft. Konsequenz: ein guter Psychopath mit einem ‚guten‘ Anwalt kann jegliches Verbrechen begehen und damit unsanktioniert davonkommen.

Im Zusammenhang mit den Rainer Hackmann betreffenden blog-Beiträgen verkörpern die genannten ‚hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Garanten für Recht und Ordnung‘ ‚political correctness‘: BBS Melle: Henschen, Pieper, Bussmann, Kipsieker, Landesschulbehörde Osnabrück: Rittmeister, Kasling, Giermann, Dierker, Pistorius, Lüthje Verwaltungsgericht Osnabrück: Specht, Schwenke Gesundheitsamt Osnabrück: Bazoche, Fangmann, Europaschule Bad Iburg: Eilert, Blotenberg, Graf-Hülsmann Staatsanwaltschaft Osnabrück: u.a. St Lewandrowski, Ltd. OSt Heuer, Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg: Boumann, Sickelmann, Schöbel, Nieders. Kultusminister Busemann, Heister-Neumann, Althusmann, Nieders. Justizminister Busemann, Heister-Neumann Nieders. Ministerpräsident Wulff, Nieders. Berichterstatter Angeordnete Zielke, Brockmann, Nieders. Landtagsabgeordnete der 15./16. Wahlperiode.

Im Zusammenhang mit den Eva Hackmann betreffenden blog-Beiträgen verkörpern die genannten Firmen und ‚hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Garanten für Recht und Ordnung‘ ‚political correctness‘: Geschäftsführer Bela Vita (unbekannt), FKH GbR und UGV Inkasso GmbH: Werner Jentzer und Heinz Volandt; Kurt Beck Prokurist der UGV; RA Wehnert/von Loefen, RA Dr. Katharina Ludwig und RA Volkmer Nicodemus Mahngericht AG Mayen: Goergen, Wilden, Schmitt, Schmickler, AG Frankenthal: Richter Ecker, Dirion-Gerdes, Präsidentin Irmgard Wolf AG Osnabrück: Präsident Große-Extermöring, Richter Struck, GV Bodi, OGV Egbers, Vollstrecksgewalt/-straftäter:GV-Anwärterin Frau Gering, POK Placke, Oevermann, Wischmeyer, Gering, Staatsanwaltschaft Osnabrück: u.a. ST Voss, OSt’in Krüger, Ltd. OStHeuer, Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg: G ST Finger, Nieders. Justizministerium Staatssekretär Oehlerking, Generalsstaatsanwaltschaft Ost’in Harnischmacher, G ST Regner, G St Kruse, Rheinland pfälzisches Justizministerium Ltd. Ministerialrat Pandel, Dr. Stephanie , Staatssekretärin Frau Reich, Justizminister Hartloff, Rheinland pfälzische Landtagsabgeordnete

Nach investigativer Recherche nachgewiesene und strafangezeigte Täuschungen/Straftaten ermittelten Staatsanwaltschaften und Generalstaatsanwaltschaften beider Länder nicht. Die weisungsbefugten Landesregierungen, hier: Justizminister, wiesen keine staatsanwaltlichen Ermittlung an. Die Landtagsabgeordneten versagten ihnen obliegende legislative Kontrolle über die Justiz. In Kenntnis schlossen die Berichterstatter zweier Petitionen, Brockmann und Zielke, Klärung aus. In der Folge antwortete kein Abgeordneter auf vielzählige Schreiben. Beide Landesregierungen antworteten gar nicht oder nach wiederholten Anmahnungen ohne inhaltlichen Bezug, schlossen Anweisung zur Klärung aus. Damit garantierten in Rheinlandpfalz und Niedersachsen beide Ministerien und Landtagsabgeordnete nach staatsjustiziellem Reframing ‚festgestellte‘ Schein-Realität als wahr und garantierten die Option auf Sanktionierung von E.H. als Schuldnerin/Kriminelle und R.H. als unheilbarer psychisch Kranker. Und betrieben damit Konsistenzsicherung der reframenden Psychopathen.

Die Gemeinsamkeit beider Fälle ist, dass verantwortliche/verursachende Psychopathen mit Lügen und Betrügen zunächst (Schein-)Fakten und damit (Schein-)Realität erzeugten. Jeder Versuch des dagegen Angehens, des Wehrens, wurde durch weitere geheim gehaltene intensivere Unterstellungen, Umdeutungen (=Schein-Fakten) hineingezogenen Unbeteiligten des unmittelbaren persönlichen Umfeldes – ohne deren Wissen – zugewiesen. Von Psychopathen eingesetzte, degenerierte, psychopathische Vertreter staatlicher Justiz bestätigen den konstruierten Personenidentitätsbetrug und die gesamte Schein-Realität als tatsächliche/wirkliche Personenidentität und Fakten/Realität. Bezogen auf die Person R.H., um in der Folge über gewissenlose wissenschaftlich degenerierte staatliche Psychiater, u.a. Prof. Weig, der als Garant nicht befugt ist unwahre Garantenvorgaben zur Disposition zu stellen, mit als wahr vorgegebenen/r psychiatrischen/r Schein-Fakten/-Realität Vernichtung durch Psychiatrisierung betreiben zu lassen. Derart auf Betrug basierende Aussonderung/Dienstunfähigkeit durch Psychiatrisierung ist – auch – gängige/praktizierte Personalpolitik (siehe u.a. www.uni-bielefeld.de/soz/organisationssoziologie/pdf/p0306.pdf ) des Landes Niedersachsen. Praktiziert von der Landesschulbehörde Osnabrück. Gedeckt vom Nieders. Kultusministerium.

Bezogen auf die Person E.H., um in der Folge über rechtlich degenerierte Vertreter staatlicher Justiz, die als Garanten nicht befugt sind unwahre Garantenvorgaben zur Disposition zu stellen, die nachgewiesenen und strafangezeigten Verbrechen konsequent unaufgeklärt zu belassen, mit Psychotrickserei und ‚Straftat beweisenden/r‘ Schein-Fakten/-Realität ihre Sanktionierung, Vernichtung durch Kriminalisierung und materielle Ausbeutung zu betreiben. Der gewissenlose ganz offenbar kriminelle essenzielle Psychopath Werner Jentzer (FKH GbR) betreibt seit mehr als 25 Jahren unter Mitwirkung staatlicher Justiz seine kriminellen Geschäfte, offenbar in einer psychopathischen Kaste.Spitze des Eisberges sind die im Internet dokumentierten mehr als 10’000 Fälle. Dessen ganz offenbare staatliche psychopathische Konsortialpartner unterstützten sich im Zusammenwirken als Gruppe, um in konzertierten Aktion materielle Vorteile aus ihrem Terror zu ziehen.

Erfrischend Frisches zum Abschluss:  Ich Find Dich Scheiße www.youtube.com/watch?v=P7HyGa2YFg4

 

Politische Ponerologie – Interview zum Buch von Andrzej Łobaczewski – Teil 2-

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlich in blog.de 2012-08-06 – 19:10:57

Beginn Teil 2:

Silvia Cattori: Ist der Grund, dass wir mehr und mehr Manipulierer und [psychologisch] verdorbene Leute auf allen Ebenen finden, dass unsere Gesellschaft Narzissten und Individualisten fördert?

Henry: Sehen wir das nicht an den Werten der Neoliberalen? Die ganze Idee des Kapitalismus ist eine narzisstische Idee. In den Vereinigten Staaten, die als das Modell schlechthin für den Rest der Welt hochgehalten werden, wird uns beigebracht, dass „jedermann Präsident werden kann“. Das ist der Mythos des individuellen Erfolgs. „Richte Dich nach der Nummer 1.“ „Wenn du nur hart genug arbeitest, kannst auch du wohlhabend und erfolgreich werden.“ „Scheitern ist deine eigene Schuld.“

Wenn Psychopathen mit einer solchen Ideologie konfrontiert werden, sind sie besser aufgestellt als Leute mit Gewissen, weil sie keine ethischen oder moralischen Empfindlichkeiten haben, die den Fuß auf die Bremse ihrer Handlungen stellen könnten. Sie sind durchaus bereit, auf Andere zu treten, wenn es notwendig ist, zur Spitze aufzusteigen: Hinterhalt, Lügen, Gerüchte über ihre Rivalen verbreiten; und alles ohne einen Moment an Reue zu verschwenden.

Das Aufdrücken des Neoliberalismus auf den Rest der Welt ist auch ein Weg, größere Regionen des Globus zu ponerisieren. Es versteckt sich eine pathologische Ideologie hinter einer wirtschaftlichen Pseudowissenschaft.

Silvia Cattori: Machen wir einen Fehler, wenn wir denken, dass das von Israel in Palästina und von den USA in Afghanistan hervorgerufene Leiden an jenem Tag enden wird, wenn Bush, Olmert o.a. ihre Machtpositionen verlassen? Dass die Ursachen systemisch sind und sogar immun gegen Veränderungen von politischen Parteien oder Regierungen?

Henry: Ja. Sehen Sie sich nur die Vereinigten Staaten an. Die zwei Parteien sind Spiegelbilder voneinander. Beide werden gebraucht, um das Image einer Demokratie am Leben zu erhalten; beide dienen demselben Herren. Aber es gibt keine Anführer in den USA, die aufstehen und über den Völkermord in Palästina sprechen. Die Tode von hunderten und tausenden Irakis werden mit Schweigen begegnet. Es gibt keinen Platz für Gewissen in der US Regierung, in keiner von beiden Parteien, und die Kontrolle über die Presse stellt sicher, dass jene, die einsprechen können, es nicht tun – von anderen Mitteln wie Erpressung und Drohungen einmal ganz abgesehen.

Israel ist ein Staat, der auf einer großen Lüge gegründet wurde: dass ein übernatürliches Wesen erklärte, dass eine kleine Gruppe Menschen „seine Auserwählten“ sind und es ihnen vor Jahrtausenden ein Stück Land im mittleren Osten zusprach. Die große Lüge von Israel und dem Judentum ist gleichzeitig das Fundament des Christentums und des Islams; die zwei anderen großen monotheistischen Religionen. Also haben wir ein riesiges Stück des Globus, der schon seit Jahrtausenden mit Glaubenssystemen lebt, die völlig offensichtlich grotesk sind – wenn die Lehren wörtlich genommen werden, und nicht als verzerrten Ausdruck einer größeren, darunter liegenden spirituellen Wahrheit angesehen werden.

Wie kann der Austausch eines einzigen Spielers in diesem System eine Dynamik beeinflussen, die sich schon seit Jahrtausenden entwickelt? Die von Łobaczewski beschriebene pathokratische Struktur ist nicht nur auf Regierungen anwendbar, sondern auch auf andere Gruppen und Organisationen: überall dort, wo sich Macht konzentriert. Deshalb können genauso religiöse Organisationen und Befreiungsbewegungen ponerisiert werden; und was in seinen Ursprüngen einmal ein echtes Werkzeug der Befreiung gewesen ist, wird dann zu einem Werkzeug der Versklavung.

Wenn es so ist, wie Łobaczewski vorschlägt, dass essenzielle Psychopathen einander erkennen und zusammenarbeiten können, um gemeinsame Ziele für ihre ‚paraspezifische Spezies‘ zu erreichen, die im Gegensatz zu unseren Interessen stehen, dann haben wir sogar einen Mechanismus, der eine Kontrollstruktur beschreibt, die sich zurück in die Zeit erstreckt, zurück bis in die verstaubte Urgeschichte, wo Psychopathen ihre erste Pathokratie gründeten. Urplötzlich erscheinen Theorien, die bisher nur als „Verschwörungstheorien“ belächelt wurden, in einem völlig neuen Licht, mit einer neuen Erklärungsweise, wie sie funktionieren könnten. Das – so denke ich – ist ein wichtiges Gebiet für weitere Nachforschungen.

Eine andere Frage wäre: Welchen Effekt auf eine Persönlichkeit hat es, wenn diese eine Lüge glaubt? Gibt es eine Pathologie, deren Basis es ist, fundamentale Lügen als Glaubenssystem zu haben? Es wurden Studien hinsichtlich Glaubensvorstellungen und dem Charakter von wahren Gläubigen durchgeführt. Aber was ist, wenn der Fehltritt hier nicht so sehr der Glaube an sich ist, sondern eher der Glaube an eine Lüge? Ist jede beliebige Vorstellung der Glaube an eine Lüge, weil unser Wissen unzureichend ist? Und verzerrt sich unsere Persönlichkeit, wenn wir entgegen allen Widrigkeiten, entgegen der Realität, unseren Glauben an etwas fixieren?

Aber um zu Ihrer Frage zurückzukommen: Israel scheint in der heutigen Welt einen besonderen Platz einzunehmen. Es kann internationales Gesetz brechen und sich gleichzeitig nicht darum kümmern, ob es dafür Rechenschaft ablegen werden muss. Es kann brutale Attacken auf die Palästinenser entfesseln und doch immer nur als das Opfer dargestellt werden – eine typische psychopathische Taktik. Angriffe auf Juden werden rund um den Globus penibel katalogisiert und veröffentlicht, während dieselben Taten auf Araber und Moslems akzeptabel sind – eine weitere psychopathische Eigenschaft. Wir haben auch schon in anderen unserer Bücher, wie z.B. 911 – The Ultimative Truth, spekuliert, dass die auf der Spitze der Machtpyramide sitzenden Psychopathen die Juden für eine spezielle Rolle bei der Keulung der gesamten menschlichen Bevölkerung ausgewählt haben. Die Idee, dass es ausschließlich eine große jüdische Verschwörung gibt, ist nur eine ‚Cover-Story‘, die von den psychopathischen Pathokraten herausgelassen wird, um ihre eigenen Pläne zu verdecken. Es gibt eine Verschwörung; aber sie ist nicht jüdisch, sondern pathologisch.

Silvia Cattori: Können die Dinge nur schlimmer werden, weil das makrosoziale Böse dasselbe Böse ist, das auf die Menschheit schon seit der Dämmerung der Zeit einwirkt? Böses, das irgendwie zur menschlichen Natur dazugehört, ohne das wir handlungsunfähig wären?

Henry: Das Böse ist in der menschlichen Natur nicht inhärent – zumindest nicht in normalen Menschen, die ordentlich gebildet sind. Mit diesem Thema macht Łobaczewski einen der wichtigsten Punkte in seiner Analyse des pathokratischen Systems. Das systemische Böse stammt von einer kleinen Gruppe von Menschen, die kein Gewissen haben; entweder, weil sie so geboren wurden, d.h., sind genetische Psychopathen, oder, weil aufgrund von Verletzungen in ihrer Jugend oder in ihrer Erziehung ihr Gewissen verstorben oder verdörrt ist.

Łobaczewski denkt zum Beispiel, dass Stalin ein Charakteropath war. Das heißt, dass er nicht als Psychopath geboren worden ist, sondern sich seine psychopathischen Eigenschaften als Folge von Verletzungen in seiner Jugend entwickelt haben. Seine Pathologie kann identifiziert werden. In Fakt ist Łobaczewskis Forschung befreiend, weil sie uns von der Vorstellung befreit, dass diese grausamen Handlungen des Bösen der „menschlichen Natur“ innewohnen. Diese Individuen sind wie Krankheitserreger in einem Körper – wie Krebs in einer Gesellschaft, oder wie Lepra. Ein Köper kann von einer Krankheit tatsächlich aufgefressen und vernichtet werden; das tut aber die Krankheit, und nicht der Körper.

Wir können nicht wirklich wissen, was genau die „menschliche Natur“ ist, solange der pathokratische Einfluss nicht entfernt worden ist und eine wahrlich menschliche Gesellschaft – d.h., eine, die von und mit Werten, die mit unserer höchsten Natur, unserem Gewissen, in Einklang stehen – gegründet werden kann.

Silvia Cattori: Wir haben gesehen, mit welcher Leichtigkeit ein George Bush oder ein Tony Blair fähig sind, zu lügen. Sie zucken nicht einmal mit einem Auge, lügen ohne jegliche Scham. Denken Sie, dass Lügner, wie Bush und Blair, als Beispiele eines Narzissten und eines Manipulators, verdorben/pathologisch auf die Welt gekommen sind?

Henry: Wir sind keine Psychologen, und wir werden keine Individuen diagnostizieren. Wir weisen jedoch darauf hin, dass es Erzählungen gibt, dass Bush als Kind Frösche mit Knallkörpern explodieren ließ. Er ist weiters absolut unverantwortlich. Nichts ist jemals seine Schuld. Blair hat den glatten Charme, der von Psychologen, die Psychopathie erforschen, so gern zitiert wird. Sie sind, soweit Sie mich fragen, pathologische Gestalten. Was aber wichtig ist, ist das System; das pathokratische System. Individuen agieren innerhalb des Systems verschiedene Rollen aus.

Silvia Cattori: Sind diese Eigenschaften im Individuum verankert, und können sie korrigiert werden?

Henry: Eine Korrektur hängt von vielen Faktoren ab. Bevor wir über die Korrektur dieser Abnormitäten nachdenken können, müssen wir Wege finden, wie wir uns selbst von ihrem Einfluss schützen können. Erstens heißt das, dass wir anerkennen müssen, dass es solche Leute prinzipiell gibt, und dass sie in Machtpositionen angetroffen werden können; und zweitens, dass wir lernen müssen, die Anzeichen ihrer Manipulationen und die pathologischen Eigenschaften in unserem eigenen Denken zu erkennen, um uns von ihrem Einfluss zu befreien.

Laura: Wie Henry bereits sagt, gibt es viele Variablen. Wenn man von Psychopathen im Speziellen spricht, dann gibt es den heutigen Konsens, dass sie nicht nur unheilbar sind, sondern unbehandelbar.

Das erste Problem ist, dass, wenn man ein Problem behandeln will, man zunächst einen Patienten braucht. Das Wort Patient kommt aus dem Lateinischen und bedeutet leiden. Ein Patient ist per Definition also jemand, der leidet und eine Behandlung sucht.

Psychopathen haben keine Schmerzen und denken auch nicht, dass ihnen etwas fehlt; sie leiden nicht an Stress oder Neurosen, und suchen keine Behandlung freiwillig auf. Sie sehen überhaupt nicht ein, dass ihre Haltung und ihr Verhalten fehl sein könnte, und profitieren daher nicht von den vielen Behandlungsmethoden, die erfunden wurden, um ihnen beim Entwickeln von „Empathie“ oder von „Social Skills“ zu helfen. Der Psychopath erkennt in seiner Psyche keinen Makel, keinen Bedarf zur Veränderung. In Gefängnissen jedoch werden sie an diesen Seminaren teilnehmen, um ihre Freilassung zu begünstigen.

Als die Rückfallsquote von Psychopathen und anderen Straftätern, die bereits in Therapie waren, betrachtet wurde, fand man heraus, dass die Rückfallsquote bei allgemeinen Vergehen bei einer therapierten Gruppe und bei einer nicht therapierten Gruppe fast gleich groß war: 87% vs. 90%. Die Rückfallsquote von gewalttätigen Vergehen war in der therapierten Gruppe entscheidend größer als die in der untherapierten Gruppe: 77% vs. 55%. Im Kontrast dazu wiesen therapierte Nicht-Psychopathen eine erheblich geringere Quote bei allgemeinen und gewalttätigen Rückfällen (44% und 22%) als untherapierte Psychopathen (58% und 39%) auf. Es schien also, als ob die Behandlungsmethoden zwar für Nicht-Psychopathen funktionieren, aber echte Psychopathen noch viel durchtriebener machen.

Ein kanadischer Journalist, der von dieser Studie berichtete, schrieb:
Nach ihrer Freilassung fand man heraus, dass jene, die die beste Führung in den Therapieseminaren hatten, die die höchste „Empathie“-Punktezahl erreichten, auch diejenigen waren, die am ehesten erneut straffällig wurden.
Der Psychopath kurz umschrieben: Sie können alles vortäuschen, nur um zu bekommen, was sie wollen.

Die Frage ist: Wie kommt es, dass die Therapie sie noch schlimmer macht? Robert Hares Vermutung ist, dass Gruppentherapie und einsichtsorientierte Therapie den Psychopathen eigentlich dabei hilft, bessere Mittel und Wege der Manipulation und Täuschung und Ausnutzung zu entwickeln, aber nichts dazu beiträgt, sich selbst zu verstehen.

Freud argumentierte, dass Psychopathen durch Psychotherapie unbehandelbar sind, weil Gewissen eine Voraussetzung für den Einsatz von Psychotherapie ist. Es ist das Gewissen und die damit verwandte Fähigkeit der Anteilnahme an Anderen, die die genaue Überprüfung der eigenen Motive, die dem eigenen Verhalten zugrundeliegen, antreiben. Psychopathen jedoch fehlt das Gewissen und die Anteilnahme gerade per Definition.

Silvia Cattori: Wie kann man herausfinden ob man selbst ein Psychopath ist? Und dass wir noch nicht von den Auswirkungen ihrer Verdorbenheit/Pathologie beeinflusst worden sind, während sie Machtpositionen in einer Regierung innehaben, in der wir uns heute wiederfinden – in einer Gewerkschaft, einer politischen Partei, oder anderswo?

Laura: Auf den ersten Teil Ihrer Frage eingehend, lassen Sie mich sagen, dass dies nicht eine unübliche Frage ist – für einen normalen Menschen; aber inzwischen haben Sie vielleicht bereits mitbekommen, dass, wenn eine Person befürchtet, dass mit ihr etwas nicht ’stimmen‘ könnte, sie dann kein Psychopath ist! Erinnern Sie sich: Der Psychopath kann sich einfach nicht vorstellen, dass irgendetwas nicht mit ihm stimmen könnte.

Henry: Es ist durchaus wahrscheinlich – in Fakt, entsetzlich weit verbreitet – ponerisiert zu werden, wie es Łobaczewski nennt; das heißt, mit diesem Bösen infiziert zu werden. Dies beginnt, wenn man pathologisches Denken als normal zu akzeptieren beginnt. Wir haben bereits das Beispiel von Madeleine Albright genannt. Sehen Sie sich zum Beispiel auch professionellen Sport an. Einschüchterung auf dem Spielfeld wird heute bereits als legitimen Teil eines Sports, wie z.B. Fußball, gesehen. Wir haben während der Weltmeisterschaften 2006 gesehen, wie Materazzi ruchlos Zidane einschüchterte. Die Leute denken sich überhaupt nichts dabei. Sie akzeptieren es heute bereits als Teil des Spiels. Solch verbale Gewalt hat aber nichts mit dem Spiel Fußball an sich zu tun. Es ist nur deshalb ein Teil dieses Spiels, weil die Welt des professionellen Sports, und durch ihre Vorbildswirkung in der Welt des gesamten Sports, ponerisiert worden ist. Was pathologisch ist, wird nun als normal akzeptiert.

Und sobald etwas akzeptiert ist, verbreitet sich die Infektion. Wenn wir beginnen, pathologische Formen des Denkens als unser Eigen zu akzeptieren – als normal – dann beginnt unsere Fähigkeit zu Denken zu degenerieren.

Silvia Cattori: Sie sagen, dass es etwa 6% dieser Verdorbenen/Pathologischen in der Bevölkerung gibt. Wie sind sie auf diese Zahl gekommen?

Henry: Łobaczewskis 6% stammen von seiner Analyse und der der anderen Mitglieder der Gruppe, mit der er arbeitete. Aber sie galten für Polen. Es ist möglich, dass die Zahlen von Land zu Land unterschiedlich sind, abhängig von ihrer jeweiligen Geschichte. Wenn wir uns Nordamerika oder Australien ansehen – Kolonien, die in einem gewissen Ausmaß von Leuten bevölkert wurden, weil sie auswandern mussten, Kriminelle oder Abenteurer waren – , können wir uns fragen, ob die Aussicht auf das Erobern von Kontinenten gewissen Typen mehr Anreiz geboten hat als anderen. Zeigt z.B. die Geschichte des amerikanischen Westens und der Völkermord der indigenen Bevölkerung nicht ein höheres Vorkommen von Psychopathie an? Vielleicht ist heute deshalb der Anteil in den Vereinigten Staaten höher.

Laura: Eine kürzlich durchgeführte Studie über die Angehörigen einer Universität fand heraus, dass etwa 5% oder mehr dieser Untersuchungsgruppe als psychopathisch bezeichnet werden könnten. Dies war eine sorgfältig angelegte Studie um Psychopathen aufzustöbern, die nichtkriminell sind, sondern erfolgreiche Individuen innerhalb der Gesellschaft. Diese Studie demonstrierte auch, dass Psychopathie tatsächlich in der Gesellschaft auftritt und zwar umfassender als erwartet; und dass Psychopathie sich scheinbar nur wenig mit Persönlichkeitsstörungen überschneidet, mit Ausnahme von Antisozialer Persönlichkeitsstörung (ASP). Offensichtlich muss noch einige Arbeit geleistet werden um zu verstehen, welche Faktoren den gesetzestreuen (obwohl nicht moralisch treuen) Psychopathen von dem gesetzesbrechenden Psychopathen unterscheiden. Dies hebt eines der größeren Probleme der heutigen Forschung hervor, die sich bisher nur auf gerichtliche Stichproben konzentriert hat.

Silvia Cattori: Beinhaltet das Männer und Frauen im Allgemeinen?

Laura: Obwohl die Mehrheit der Psychopathen männlich sind, gibt es auch weibliche Psychopathen. Laut einer Schätzung sind die Verhältnisse in etwa 1/10 für männliche versus 1/100 für weibliche Psychopathen.

Silvia Cattori: Wie kamen Sie zu dem Schluss, dass dies unter Männern häufiger auftritt? Heißt das, dass in der allgemeinen Bevölkerung etwa eine Person unter zehn gibt, die Tendenzen in sich trägt – stärker oder schwächer – ein Klima des Konflikts zu erzeugen?

Laura: Dies ist der Mittelwert von mehreren Studien. In der eben zitierten Studie über die Angehörigen einer Universität (nebenbei bemerkt waren das Psychologiestudenten, was uns zum Nachdenken anregen sollte!) wurde eine Zahl von etwa 5% genannt. Wir könnten denken, dass es nur diese Stichprobe war, die solch hohe Zahlen lieferte; eine Stichprobe von Menschen, die in das Studium von Psychologie involviert sind – ein einfacher Weg, Macht über Andere zu erhalten. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass diese Studie vermehrt Individuen mit psychopathischen Verhalten einfing, die nicht unbedingt wahre Psychopathen sein müssen. Natürlich könnte die Zahl dort oder da höher sein, höher in einer Profession oder einer anderen, usw. Es muss jedoch im Kopf behalten werden, dass Psychopathen aufgrund ihrer innewohnenden Natur immer zur Spitze aufsteigen – unabhängig von dem Milieu, in dem sie sich wiederfinden. Also stellen Sie sich nicht vor, dass sie in der Kanalisation der Gesellschaft dahinvegetieren, und man ihnen nicht begegnen wird oder nicht von ihnen beeinflusst wird.

Silvia Cattori: Dieser Prozentsatz erscheint sehr klein. Deckt das nur die [psychologisch] Verdorbenen ab, die eine dominante Position innehaben, und die Zwietracht und Durcheinander säen, wohin sie auch gehen?

Henry: Es mag gering erscheinen, weil in einer ponerisierten Gesellschaft viele Menschen von der Krankheit infiziert werden. Sie sehen, was andere tun, und weil sie selbst nicht stark genug sind, ihren eigenen moralischen Werten zu folgen – wenn diese Werte sich von denen ihrer Nachbarn unterscheiden – , dann folgen sie der Herde. Diese Menschen sind die Wählerschaft für den Status Quo. Sie mögen keine Psychopathen an sich sein, aber sie unterstützen und verteidigen sie.

Ein weiterer Aspekt in der Aufrechterhaltung der Wählerschaft ist der Einsatz von Furcht; angefangen durch offene Androhung von Haft oder Folter, bis hin zur Abstempelung, anders zu sein, wie z.B. „gegen den Präsidenten zu sein“ usw.

Laura: Erinnern Sie sich auch an die 12% von Individuen, die für den Einfluss und die Denkweise der Psychopathen anfällig sind. Unter dem Strich hat man in jeder beliebigen Bevölkerung eine Summe von 18% oder mehr, die danach trachten, den Rest zu unterdrücken und zu kontrollieren. Wenn man dann den Rest betrachtet, die 82%, und auch die Normalverteilung, dann sieht man, dass zumindest 80% demjenigen folgen werden, der an der Macht ist. Und da Psychopathen keine Grenzen kennen, etwas zu tun, um an die Spitze aufzusteigen, sind diejenigen, die an der Macht sind, im Allgemeinen pathokratisch. Es ist nicht Macht, die verdirbt, es sind die verdorbenen Individuen, die Macht suchen.

Silvia Cattori: Konflikte scheinen eine Form von Nahrung für diesen Typ von verdorbener/pathologischer Persönlichkeit zu sein. Weil es ihnen erlaubt, ihre Aggression und ihre Gewalttätigkeit auf Andere zu projizieren, und damit sich selbst aus ihren Betrachtungen entfernen?

Herny: Man könnte sagen, dass sie – selbst keine Emotionen habend – sich von der eigenen Macht ernähren, die Emotion Anderer aufzuheizen. Sie gewinnen einen Nervenkitzel aus der Macht, den es ihnen gibt. Es lässt sie fühlen, höherwertig zu sein, und über solchen emotionalen Ausbrüchen zu stehen.

Silvia Cattori: Łobaczewskis Analyse des Lügens ist sehr schlagkräftig. Wenn er demonstriert, dass ein Lügner immer das Recht auf seiner Seite hat, ist er sehr überzeugend. Darin liegt einen neues Verständnis, wie Psychopathen funktionieren. Er erklärt sehr gut die Mechanismen der Lüge. Die Lüge ist das Mittel zum Gewinn und der Kern ihrer Funktionsweise. Ich würde gerne etwas mehr über diesen Mechanismus der Lüge und ihre Effekte erfahren. Wie funktioniert sie? Wie funktionieren all diese Lügner in all ihren Fachbereichen?

Henry: Lügen ist eine äußerst erfolgreiche Strategie, weil sehr wenige Menschen glauben, dass es in der Gesellschaft Lügner aus einem Selbstverständnis heraus gibt.

Denken Sie an eine Scheidung oder andere Gerichtsfälle vor Geschworenen. Die meisten von uns gehen in solch ein Verfahren mit der Vorstellung, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Die beiden gegenübertretenden Parteien werden ihre Geschichten erzählen, ein wenig verschönern, sich selbst im bestem Licht darstellen, und der Richter wird annehmen, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt.

Aber was passiert, wenn einer der beiden Parteien ein Lügner ist und die andere Partei die Wahrheit erzählt? Der Lügner ist im Vorteil, weil der Richter immer noch annimmt, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Somit kann ein Opfer eines Lügners bzw. Manipulators sich nicht hervortun. Die Wahrheit zu sagen kann diejenige Person nicht 100% der Gerechtigkeit einbringen, die sie eigentlich verdient, während Lügen dem Lügner immer etwas bringen.

Das tägliche Leben ist wie solch ein Gerichtsverfahren. Wir werden, wenn wir eine moralische Person sind, zweifelhafte Umstände für Andere immer günstig auslegen. Ein Lügner bzw. Manipulator würde das niemals tun und den guten Willen der gewissenhaften Person gegen sie verwenden.

Lügen ist deshalb immer die Siegesstrategie. Das kann in sich selbst bereits anzeigen, dass wir in einem pathokratischen System leben!

Laura: Unter Betrachtung der unreifen inneren Struktur eines Psychopathen wird es einfacher, diesen lügenden Aspekt zu verstehen. Der Psychopath lügt nicht auf die Art, wie eine normale Person lügt. Psychopathisches Lügen ist nicht nur im Sinne einer Täuschung, sondern auch im Sinne einer Erzeugung der Realität. Die Realität muss dem Verlangen des Psychopathen nachkommen.

Lassen Sie mich versuchen zu erklären. Die psychopathische Realität existiert durch Befehl: sie deklarieren Dinge so zu sein, wie sie es wollen, und erwarten von Anderen, dies zu akzeptieren. Für sie repräsentieren diese Erklärungen, wie die Realität sein sollte; oder zumindest das, was sie gerne hätten, das Andere als Realität akzeptieren. „Wenn ich sage, dass es so ist, warum sollten mir die Leute nicht glauben?“ Genauso wie Intelligenz nur ein vom Psychopathen verwendetes Werkzeug ist, um seine Marotten erfolgreich umzusetzen, so sind auch „Fakten“ ein Instrument, das zum selben Ziel gebraucht und missbraucht wird.

Psychopathen legen ein extrem verzerrtes Verständnis von dem an den Tag, was wir Fakten nennen. Normale Menschen haben wirklich Schwierigkeiten, dies zu verstehen, weil Fakten für uns ein fundamentaler Teil unseres Lebens ist. Wir leben durch sie, basieren unsere Beurteilungen und Entscheidungen auf sie. Wir stellen Fakten fest, testen Dinge dann, und stellen weitere Fakten fest. Wenn wir diskutieren, dann beginnen wir mit Fakten und zeigen, wie wir unsere Schlussfolgerungen aus diesen Fakten ableiten. Wenn wir das tun, dann rechnen wir damit, dass diese Fakten wahr sind, d.h. sich auf die Wirklichkeit abbilden lassen.

Psychopathen tun so etwas nicht. Weil ihnen die Tiefe echter Emotionen fehlt, haben sie keine Bindung an die Vorstellung von Wahrheit. Weil aber Menschen ihre innere Struktur auf einen Psychopath projizieren, verstehen dies die meisten nicht. Normale Menschen versuchen sich selbst davon zu überzeugen, dass es einen anderen Grund für diesen bizarren mentalen Zustand gibt. Wenn Psychopathen sich nicht mit Fakten herumschlagen, dann denken wir, dass sie einen guten Grund dafür haben müssen, zu glauben, was sie sagen; entweder durch ein missverstandenes Faktum, oder einer Wahnidee. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass sie mit solcher Leichtigkeit lügen. Wenn es klar wird, dass der Psychopath lügt, folgern wir, dass sie mit uns ein Spiel spielen.

Genauso wie Cleckley sich damals fragte, ob Psychopathen ihre Pseudo-Emotionen für ‚echt‘ halten, so fragen wir uns, ob sie ihre Pseudo-Fakten glauben. Eine momentane Erklärung mag einer unmittelbar vorhergegangenen Erklärung widersprechen, aber das ist ihnen egal. Sie versuchen erst gar nicht, sich mit dem erzeugten Widerspruch auseinanderzusetzen, weil für sie da kein Widerspruch ist. Denken Sie daran, ein Psychopath kann Abstraktionen wie z.B. Raum oder Zeit nicht verarbeiten, und was sie vor einigen Momenten unter gewissen Umständen gesagt haben, gehört der Vergangenheit an und existiert daher nicht mehr. Es ist für die Realität, die er in den Köpfen aller ihn umgebenden Menschen erzeugen will, nicht mehr relevant.

Als Echo auf die Vorstellung, dass Psychopathen tatsächlich ihre eigenen Lügen glauben, kann man zu Recht herausheben: „Es war einmal eine Zeit, wo – soweit wir wissen – jeder glaubte, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Aber das veranlasste die Sonne trotzdem nicht dazu.“ Wenn man aber auf einen Psychopathen antwortet, „Du behauptest also, dass zu jener Zeit sich die Sonne tatsächlich um die Erde drehte? Und dass nur aus Hörigkeit auf die Glaubensveränderung der Menschen sich die Erde um die Sonne zu drehen begann?“, dann wird man ignoriert oder dafür beschuldigt werden, die ‚Fakten‘ zu verdrehen. Normale Menschen würde denken, dass die Weigerung des Psychopathen, diese Frage zu beantworten – d.h. das Starten eines Angriffs, weil man die ‚Fakten‘ verdreht und sie selbst auch noch dazu – , eine unausgesprochene Bestätigung ist, dass ihr Ausspruch falsch ist. Damit würden sie aber falsch liegen. Sie setzen gleich im Anschluss fort, Proklamationen und Verkündungen über das zu äußern, worauf sie bestehen, das Realität ist; sogar angesichts von Fakten, die das Gegenteil beweisen.

Der Psychopath ist so vollständig selbstzentriert, dass er denkt, dass Andere ihm glauben sollten, einfach nur deshalb, weil er es sagt. Selbst wenn er sich zunächst gewahr ist, dass er lügt, werden sein Bedürfnis, Recht zu haben, kombiniert mit seiner Unfähigkeit, irgendwelche selbstkritischen Gedanken zu haben, ihn überreden, auch ohne die Anderen Recht zu haben. Er spricht ‚einfach nur‘ die Wahrheit. Wie können diese Leute es wagen, seinen guten Ruf in Frage zu stellen? Nicht zuletzt ist er der schlaueste Kerl, den er kennt; warum sollte er also falsch liegen?

Die weitverbreitete New Age Vorstellung „Man erzeugt seine eigene Realität“, ist nur ein Beispiel, wie psychopathisches Denken unsere Gesellschaft durchdrungen hat. Das Prinzip dabei ist folgendes: „Wenn nur genug Menschen glauben, dass etwas wahr ist, dann wird das, was sie glauben, Wirklichkeit.“ Ein Teil des speziellen Wissens der Psychopathen um normale Menschen ist ihre Beobachtung, dass Menschen ihre Glaubensvorstellungen auf Basis der von ihnen wahrgenommenen Fakten bilden. Ein Psychopath wird sich zu einem Experten im Erzeugen von ‚Fakten‘ entwickeln, die normale Menschen veranlassen, an etwas zu glauben, was dem Psychopath dienlich ist.

Ron Suskind, früherer Reporter des Wall Street Journals und Autor von The Price of Loyalty: George W. Bush und Education of Paul O’Neill, schrieb:
Im Sommer des Jahres 2002, nachdem ich einen Artikel für Esquire geschrieben hatte, dass das Weiße Haus Bushs früheren Pressechef, Karen Hughes, nicht mochte, hatte ich ein Treffen mit einem leitenden Berater von Bush. Er drückte den Unmut des Weißen Hauses aus und teilte mir dann etwas mit, dass ich zu jener Zeit noch nicht wirklich verstehen konnte – was aus heutiger Sicht aber direkt das Herz der Bush Präsidentschaft beschreibt.
Der Berater sagte, dass Typen wie ich „in etwas [stecken], das wir die ‚Realitätsbasierte Community‘ bezeichnen“. Er definierte diese als Leute, die „glauben, dass sich Lösungen durch urteilsfähiges Studium der erkennbaren Realität erarbeiten“ lassen. Ich nickte und murmelte etwas über Aufklärungsprinzipien und Empirismus. Er unterbrach mich. „So funktioniert die Welt nicht mehr“, setzte er fort. „Wir sind nun ein Imperium, und wenn wir handeln, dann erzeugen wir unsere eigene Realität. Und während ihr diese Realität studiert – sogar urteilsfähig, wenn sie so wollen – handeln wir schon wieder, erzeugen neue Realitäten, die sie wiederum studieren können, und so werden sich die Dinge abspielen. Wir sind die Macher der Geschichte… und sie, alle von ihnen, werden übrig sein, um einfach nur zu studieren, was wir tun.“
Sie lügen nicht einmal – für sie ist es „neue Realitäten erzeugen“. Nichts von dem, was wir als Wirklichkeit bezeichnen, ist für sie real. Wenn ein normaler Mensch über einen Sessel spricht, dann bezieht er sich dabei auf einen Sessel, der auf seinen Beinen in einem Raum steht. Er ist da, unabhängig davon, ob ihn jemand sieht oder nicht, ob ihn jemand erwähnt oder nicht, oder ob jemand ‚befiehlt‘ ob er da ist oder nicht. Er hat seine eigene souveräne Existenz. Aber so ist das nicht beim echten Psychopathen. Der Psychopath mit seiner/ihrer unreifen inneren Struktur kann nicht nachvollziehen, dass etwas für sich selbst – separat von ihnen – existieren kann. Es ist erst ihre Zurkenntnisnahme, die ihn real macht; und sie nehmen nur das zur Kenntnis, was für sie maßgebend ist; maßgebend im Sinne von „was sie wollen“, und „was sie gut fühlen“ lässt.

Wenn ein normaler Mensch fordert, dass die Erklärungen eines Psychopathen überprüft werden sollten, wird der Psychopath im Gegenzug erklären, dass jener, der solch eine Forderung stellt, keine Integrität hat; was eigentlich heißen soll, dass ihre Stellung – die Erklärung des Psychopathen – nicht gestützt wird!

Aus der psychopathischen Sichtweise ist die Welt wie ein Holodeck. Sie ‚deklarieren‘ Dinge in ihre Existenz. Alles ist nur ein Hologramm. Sie programmieren die Hologramme. Sie interagieren mit ihnen auf genau die Art, die sie wünschen. Sie haben sie unter totaler Kontrolle. Wenn sie sich zur Löschung eines Hologramms entscheiden, erlischt es.

Ein Hologramm ist nicht dazu gemacht, für sich selbst zu denken. Ein Hologramm sollte nicht messen, überprüfen, beurteilen etc. Aber am Wichtigsten ist, dass ein Hologramm nicht seinen Herren kritisieren darf.

Wenn dies aber passiert, kasteien sie es, um es zurück in die Reihe zu bringen. Wenn das nicht funktioniert, ‚löschen‘ sie es. Und wenn sie reale Menschen töten müssen, um das zu tun, dann sei es so.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass das, was wir sagen und worauf wir hinweisen, unabhängig von den Bergen von vorgeführten Fakten, für Psychopathen einfach nicht zählt. Sie haben nur ein Ziel: uns glauben zu machen, sie als normale Menschen anzusehen, damit sie weitermachen können, uns im Sinne ihre eigenen Macht und Herrlichkeit zu täuschen, zu kontrollieren und zu benutzen. Denn das ist es, was sie gut fühlen lässt.

Silvia Cattori: Es gibt deshalb eine andauernde Interaktion: Die Verdorbenen/Pathologischen können nicht alleine über andere dominieren und brauchen daher Alliierte. Daher müssen sie Clans gründen und sie vereinen, um Vorteile jenen anzubieten, die ihren Interessen dienen? Vorteile, die sie an sie binden und sie einsacken? In anderen Worten: Wenn das System verdorben ist, wird dann jeder verdorben und alles ist verloren?!

Henry: Ja und nein. Es gibt innewohnende Schwächen in einem pathokratischen System. Es braucht Zeit. Łobaczewski beschreibt die Dynamik in den östlichen Ländern unter dem Kommunismus. Die Pathokraten sind unfähig, irgendetwas Echtes, Kreatives zu tun. Sie sind angewiesen auf Menschen mit Gewissen, um etwas Kreatives zu verrichten. Nun, eine Gesellschaft ohne Kreativität wird schlussendlich zugrunde gehen. Wenn die bedeutendsten Machtpositionen in dieser Gesellschaft – Regierung, Industrie, Wirtschaft – von Pathokraten besetzt sind, beginnt die absteigende Spirale.

Zeitgleich jedoch beginnen normale Menschen die Gesellschaft so zu sehen, wie sie ist, und entwickeln Überlebensstrategien. Sie beginnen zu begreifen, dass ihre Anführer nicht so sind wie sie selbst.

Wenn eine Gesellschaft zu Sinnen kommt, passiert es unglücklicherweise, dass eine andere Ideologie kommt, die eine weitere Gruppe von [psychologisch] Abweichenden – oder sogar dieselbe Gruppe – tarnt, die bereit sind, den frei werdenden Platz einzunehmen. Als der Kommunismus in der Sovietunion und den osteuropäischen Ländern fiel, waren die kapitalistischen Pathokraten schon gestellt, um die Früchte zu ernten; und einige der kommunistischen Pathokraten waren sogar in der Lage, ein komfortables neues Heim in den ’neuen‘ kapitalistischen Demokratien zu finden.

Die Frage ist, ob solch ein Prozess in den USA bereits begonnen hat, die, wie wir meinen, das heutige Gravitationszentrum für Pathokratie ist. Gegebenen Falles, dass die Pathokraten von einer Agenda getrieben sind, die Bevölkerung des Erdballs um Millionen, wenn nicht Milliarden, durch Krieg oder andere Mittel zu reduzieren, müssen wir uns fragen, ob wir Zeit haben, diesen Zyklus totzulaufen. Wir sind nicht sehr optimistisch.

Aber selbst wenn eine gewisse Ausdrucksform der Pathokratie fällt, bleibt das System selbst an seinem Platz, und zieht seine neuen Anführer anderswo auf, im neuen ‚Zentrum‘.

Silvia Cattori: Ein Beispiel in diese Richtung wäre Irak. Bush wollte Krieg um jeden Preis. Bush log und gewann. Er fand Alliierte vom selben Schlag wie er, wie Blair und Berlusconi. Jene Leute, die ihre Kriminalität aussprechen und ihr freien Lauf lassen. Dies ist ein perfektes Beispiel für das, was Łobaczewski in seinem Buch beschreibt. Es ist schwer zu glauben, wie es kommt, das so wenige Menschen fähig sind zu sehen, was in der Welt vor sich geht und die Konsequenzen beim Namen nennen. Ist es unmöglich, zu diesen Monstern „Nein“ zu sagen?

Henry: Wie sagt man „Nein“, wenn die Medien vollständig durch wieder andere Pathokraten kontrolliert sind? Man kann auf die Straße ziehen, so wie es Millionen von Menschen vor dem Einfall in den Irak taten. Das spielte aber keine Rolle, da die pathokratischen politischen Anführer sich nicht wirklich darum kümmern, was die Leute denken. Sie könnten sich sogar noch weniger darum kümmern, wenn tausende oder Millionen Menschen gegen ihr Vorgehen protestieren – denn sie haben das Militär und furchteinflößende Waffen in ihrem Arsenal. Die Medien verzerrten danach die Message von jenen, die sich widersetzten, und stellten sie als Verräter an die Wand. Sie sind noch immer als Verräter abgestempelt – Jahre nachdem es glasklar wurde, dass der Krieg falsch war und Bush und seine Gang in jeder Hinsicht gelogen hatten.

Und dennoch befinden sich die Vereinigten Staaten immer noch im Irak, und es ist politisch unmöglich geworden, mehr zu erreichen als eine „Diskussion“, ob die Truppen abgezogen werden sollten oder nicht.

Der erste Punkt ist also, wie viele Menschen in einem solchen Kontrollsystem die Realität wahrnehmen; der zweite ist, wie Menschen, die diese Lügen erkennen, reagieren und Veränderungen herbeiführen.

Die Mehrzahl der Menschen haben sich bereits ihr Gewissen zerschmettern lassen, haben so viele Kompromisse akzeptiert, dass sie unfähig geworden sind, über Gegebenheiten korrekt zu denken oder zu fühlen. Sie glauben, dass da draußen unzählige islamische Fundamentalisten herumrennen, die bereit sind, ihre Wohnungen und Schulen zu sprengen. Sie glauben es, unabhängig davon wie absurd diese Vorstellung in Wirklichkeit ist, und angesichts der Tatsache, dass der Großteil dieser Anschläge Operationen unter Falscher Flagge sind. Das gut fundierte Faktum, dass, Geheimdienste Anschläge ausführen um ihre Gegner anzuschuldigen – und es ist unmöglich zu argumentieren, dass dies keine übliche Praxis ist – ist für die Menschen in den USA, in England und anderswo schwerer zu glauben als das Märchen, dass es hunderte islamische Terroristen gibt, die bereit sind, sich selbst im Namen von Allah in die Luft zu sprengen!

Denken Sie zurück zu dem, was Łobaczewski über das benebelte Denken schreibt, das auftritt, wenn sich jemand in der Gegenwart eines Psychopathen befindet. Durch die Medien verbreitet sich diese Benebelung auch unabhängig von einem unmittelbaren persönlichen Kontakt und kann für die Gesellschaft als Ganzes eine Plage werden. Die Gesellschaft an sich erkrankt.

Und für jene, die sich abmühen, mental gesund zu werden und die die Lügen sehen, ist die Kraft, derer sie gegenüberstehen, so überwältigend, dass es leicht passieren kann, dass sie aufgeben. Die Aufgabe erscheint einfach zu übermächtig.

Laura: Ist es unmöglich, „Nein“ zu diesen Monstern zu sagen? Nein. Schwierig? Ja.

Jene Individuen, die denken, dass Veränderung durch rechtliche oder politische Prozesse herbeigeführt werden kann, verstehen nicht, dass sowohl das Recht als auch die Politik im Großen und Ganzen durch pathologisch Typen erschaffen und kontrolliert werden, und dass sie zu ihren Gunsten aufgesetzt sind; und nicht zu Gunsten des normalen Bürgers. So kommt es, dass die Rechtssprechung und die Politik unzureichende Plattformen sind, einer pathologischen Gesellschaft zu konterkarieren, die durch die Bemühungen und den Einfluss von [psychologisch] Abweichenden geschaffen wurde.

Ein weiteres wichtiges Element, woran man sich erinnern sollte, bezieht sich auf Schlichtungen durch rechtliche oder politische Mittel. Die Raffinesse des Pathologischen Abweichenden ist dem eines normalen Menschen weit überlegen. Die meisten Menschen sind sich zwar der außergewöhnlichen Gerissenheit eines Verbrechers bewusst, aber Psychopathie hat in ihren verschiedenen Varianten ein weiteres Element: Maske der Vernunft.

Vor Kurzem haben wir gesehen, wie Cindy Sheehan dem Faktum gegenüber aufgewacht ist, dass die demokratische Partei nur eine weitere Ideologie ist, hinter der die Pathokratie operiert. Sie hat ihre Zelte dort nun abgebaut und ist heute, soweit ich weiß, im 9/11 Truth Movement. Es tut mir leid, sie darüber in Kenntnis setzen zu müssen, dass auch diese Show von Psychopathen umgeleitet wird. Sie haben doch nicht geglaubt, dass sie Verbrechen wie 9/11 durchziehen und nicht gleichzeitig ihren Rücken decken, indem sie eine ‚Wahrheitsbewegung‘ anstiften und kontrollieren, oder?

Wieder und wieder erhalte ich Briefe von politischen Aktionsgruppen, die mich um Geld und Unterstützung bitten. Ich habe ihnen Geld und Unterstützungen gegeben, und habe auch endlose Briefe und E-Mails geschrieben, in denen ich ihnen sagte, dass sie mit ihren „politischen Aktionen“ absolut nichts erreichen werden, wenn sie nicht Psychopathie in die Gleichung miteinrechnen. Sie waren sich alle so sicher, dass, wenn sie die Demokraten wieder an die Macht bringen, sich alles ändern wird. Fakt ist aber, dass sich gar nichts geändert hat. Das ganze Geld und die Mühen sind verschwendet. Und erst jetzt beginnen die Leute das ebenfalls zu verstehen, obwohl wir es von Anfang an gesagt haben.

Also sage ich es nocheinmal – und sage es auch weiterhin – bis das Wissen und das Gewahrsein um pathologische Menschen nicht die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient, gibt es keine Möglichkeit, dass sich die Dinge auf effektive und bleibende Weise verändern. Das ist das erste Gebot in diesem Geschäft, und wenn nur halb so viele Menschen, die sich im Moment für die Wahrheit und den Einhalt von Bush einsetzten, ihre Anstrengungen koordinieren und Zeit und Geld für die Enthüllung von Psychopathie investieren, könnten wir etwas verändern.

Am Ende aber, wurde das Wissen um Psychopathie und darüber, wie Psychopathen die Welt regieren, wirkungsvoll unterdrückt und die Menschen haben daher nicht das adequate, nuancierte Wissen, dass sie wirklich brauchen, um von Grund auf etwas zu verändern. Wieder und wieder war es in der Geschichte das Gleiche: „Triff den neuen Boss, derselbe wie der alte Boss.“

Wenn man es mit Psychopathen zu tun hat, hat man es mit einem kriminellen Geist zu tun, und wenn solche Geister sich in Positionen absoluter Macht befinden – so wie heute – gibt es nichts, was sie zurückhält – und nichts hält sie zurück. Darauf können Sie Gift nehmen.

Bush (oder präziser gesagt, seine Drahtzieher) haben fast vollständige Kontrolle über alle Abteilungen der Regierungen. Man kann das bemerken, wenn man sorgfältig beobachtet, dass egal, was Bush tut, ihn niemand wirklich zur Rede stellt. Alle „Skandale“ die an die Oberfläche gekommen sind – von denen jede eine andere US Administration zu Fall gebracht hätte – , sind bloß Farcen, die für die Öffentlichkeit veranstaltet werden, um sie abzulenken, und ihnen vorzugaukeln, dass die Demokratie immer noch lebt und funktioniert.

Es gibt nur zwei Dinge, die einen Psychopathen unterwerfen können: 1) ein noch größerer Psychopath und 2) die gewaltlose, absolute Weigerung von Allen, sich unabhängig von den Konsequenzen ihrer Kontrolle zu unterwerfen. Wenn jede normale Person in den USA (und weltweit) sich einfach niedersetzen und weigern würde, auch nur einen weiteren Handgriff zu tätigen, um die psychopathische Agenda zu fördern, wenn Menschen sich weigern würden, Steuern zu zahlen, wenn Soldaten sich weigern würden, in den Krieg zu ziehen, wenn Regierungsbedienstete und ‚Business‘-Drohnen nicht zur Arbeit gehen würden, wenn Ärzte sich weigern würden, psychopathische Eliten und ihre Familien zu behandeln, würde das ganze System quietschend zu einem Stillstand kommen.

Aber das kann erst passieren, wenn die Massen über Psychopathie Bescheid WISSEN; in allen Details. Nur wenn sie wissen, dass sie es mit Kreaturen zu tun haben, die nicht wirklich menschlich sind, werden sie verstehen, was sie tun müssen. Aber erst wenn es ihnen miserabel genug geht, dass die Miseren, die ihnen vom Psychopathen zugefügt werden, im Vergleich verblassen, werden sie den Willen haben, das zu tun. Entweder das, oder das Wissen um die schreckliche Welt, die die Psychopathen für ihre Kinder schaffen; in welchem Fall sie aus Liebe für die Zukunft der Menschheit motiviert wären, sich zu widersetzen.

Silvia Cattori: Hat Chirac, nachdem er sich gegen die Invasion des Iraks ausgesprochen hat, dann dennoch Bush unterstützt? Aus Furcht, die Vogelscheuche zu werden? Brauchen die [psychologisch] Verdorbenen eine Vogelscheuche?

Henry: Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Politiker mit Gewissen sind, der einer Welt gegenübersteht, die von Menschen dominiert wird, die bereit sind, jeden Trick aus dem Handbuch einzusetzen, um ihre Macht festzuhalten: Verleumdung, Einschüchterung, Bedrohung. In welchem Ausmaß zielte der in Frankreich publik gemachte Skandal über Chiracs Finanzen dazu, ihn zurück in die Reihe zu bringen? Wir können nur spekulieren.

Wir wissen, dass Bush illegal US Bürger ausforschen ließ. Tat er dies, um Daten zu sammeln, die er dann verwenden konnte, oppositionelle Politiker oder Journalisten einzuschüchtern, weil sie zu viele Fragen stellten? Ich denke, es wäre naiv, diese Möglichkeit außer Acht zu lassen.

Laura: Ich scherze manchmal, dass man heutzutage leicht sagen kann, wer die ‚Guten‘ sind. Es sind diejenigen, die die übelsten Pressemeldungen bekommen! Aber so einfach ist es natürlich nicht. Wir dürfen nicht vergessen, dass der echte Krieg sich zwischen der kontrollierenden psychopathischen Elite und dem Rest von uns abspielt. Brauchen die [psychologisch] Verdorbenen Vogelscheuchen? Sicher, es ist ein Teil der Show, in der wir alle mitwirken dürfen. Genauso wie es einer ihrer Tricks ist, Operationen unter Falscher Flagge zu konstruieren, um Hass auf jene umzuleiten, die sie vernichten wollen. Daher ist es durchaus innerhalb ihres bevorzugten Stils, „Good Cop vs. Bad Cop“ zu spielen. Das ist das kleine 1×1 des Machiavellismus.

Silvia Cattori: Die Dynamik, die Sie beschreiben, ist auch im Missbrauch der Medien augenscheinlich. Journalisten, die die Grundsätze der Tel Aviv/Washington-Achse hochhalten, haben die vollständige Freiheit, diese Kriege zu unterstützen. Sind auch sie Teile dieses Monsters? Können wir die Lügner in den Medien unter die 6% zählen? Wie kommt es, dass die Öffentlichkeit nicht durchschaut, dass sie Gaukler sind?

Henry: Wenn das System erst einmal an seinem Platz ist, werden die moralisch Schwachen sich sammeln um es im Gegenzug zu persönlichen Privilegien zu verteidigen. Ihr Selbstinteresse macht sie offen für die Infektion. Deswegen muss nicht jedes Individuum notwendigerweise unter den vielen verschiedenen Typen sein, die Łobaczewski auflistet. Es gibt tausende moralisch korrupte und schwache Individuen, die bereit sind, die Ausführenden für die Machthaber zu spielen, wenn es Berühmtheit oder Geld einbringt, oder einfach nur ein bescheidenes Leben, wo man in Ruhe gelassen wird.

Was aber nicht heißen soll, dass die Medien frei von Psychopathen, Charakteropathen oder von anderen von Łobaczewski definierten Typten ist.

Silvia Cattori: Um uns vom Bösen zu schützen erscheint es also, dass jeder von uns sich fragen muss, ob man sich in der Präsenz von einem dieser verdrehten Personen befindet, die lügen und nur auf ihre eigenen Interessen aus sind. Aber die Menschen können nicht glauben, dass diese [psychologisch] Verdorbenen/Pathologischen Leute sind, die sich vom Bösen ernähren; sich von Konflikten ernähren. Politische Ponerologie beschreibt dies vorzüglich: Konflikte sind ihre Nahrung, sie lieben den Konflikt; sie brauchen den Konflikt, um zu existieren. Ein normaler Mensch kann sich gar nicht vorstellen, dass es in einer Gesellschaft eine Reihe von Menschen gibt, die nicht anders können, als sich vom Bösen zu ernähren. Denken Sie, dass normale Menschen zwar fühlen, dass etwas nicht stimmt, aber nicht verstehen können, dass sie Opfer sind und sie nur aufgrund der Lügen und Manipulationen der [psychologisch] Verdorbenen/Pathologischen leiden?

Henry: Ja. Aber es verlangt jemanden mit einer starken Persönlichkeit, weil das, was er/sie weiß, einer breiten gesellschaftlichen Opposition gegenübersteht. Wir haben auch die Tendenz, bei zweifelhaften Umständen zugunsten Anderer zu sprechen, weil wir unsere eigenen Denkens- und Verhaltensweisen auf sie projizieren. Wenn wir uns nicht gewahr sind, dass es Leute gibt, die entweder genetisch unfähig sind, Anderen mit Empathie und Mitgefühl zu begegnen, oder deren Gewissen wegen ihren Lebenserfahrungen zerschmettert oder vernichtet worden ist (und daher nicht mehr ‚repariert‘ werden kann), und wenn wir nicht wissen, wie sie funktionieren und manipulieren, dann bleiben wir Opfer.

Als jemand, der Mitglied von Organisationen und Vereinigungen war, die für soziale Veränderung gearbeitet haben, haben Sie wahrscheinlich schon des öfteren diese Dynamik miterlebt. Die gute und ernsthafte Arbeit Vieler kann durch die Handlungen einer einzelnen Person vernichtet werden. Das verheißt angesichts des Versuchs, etwas Gerechtigkeit auf unseren Planeten zu bringen, nichts Gutes! Erst wenn jene, die psychologisch normal sind, verstehen, dass wir einen natürlichen Räuber unter uns haben, eine Gruppe von Menschen, die uns als eine ‚paraspezifische Spezies‘ sieht, werden sie bereit sein, über diese menschenähnliche Rasse zu lernen.

Laura: Wenn es eine Arbeit gibt, die sich auf die Hilfe der Menschheit in dieser dunklen Zeit konzentriert, die Vollzeit-Bemühung und -Widmung verdient, ist es das Studium von Psychopathie und der weitgehenden Verbreitung der Information. Jeder, der wirklich etwas tun will: Lasst uns das Wissen um soziale Pathogene hinausbringen; lernt zunächst, wie man sie identifiziert, und dann können wir entscheiden, wie es weitergeht.

Silvia Cattori: Normale Menschen – jene mit Gewissen – arbeiten, um einen Kompromiss zwischen diesen beiden Dingen zu finden. Würden Sie sagen, dass es ein Fehler ist, ihnen gegenüber wohlgesonnen zu sein? Auch wenn die [psychologisch] Verdorbenen/Pathologischen überhaupt kein Gewissen, keine Skrupel haben, und sich auch nicht zurückhalten, Machtpositionen einzunehmen, selbst wenn sie inkompetent sind?

Henry: Wir haben darüber schon etwas früher gesprochen, als wir die Gesellschaft im Lichte eines Gerichtsverfahren beleuchtet haben, wo jeder die Wahrheit als Mittelwert sucht. So lange es einen Kompromiss gibt, werden die Menschen mit Gewissen immer verlieren. Diese psychologisch Abweichenden müssen von jeglicher Machtposition über normale Menschen mit Gewissen entfernt werden; Punkt. Die Menschen müssen darauf hingewiesen werden, dass solche Individuen existieren und müssen lernen, wie man sie und ihre Manipulationen aufdeckt. Der harte Teil ist, dass man sich auch gegen solche Tendenzen zu Erbarmen und Begnadigung in einem selbst abmühen muss, um nicht Opfer zu werden.

Silvia Cattori: Normale Menschen müssen sich das Gewahrsein bewahren, dass nicht alle Menschen grundlegend gut sind und nicht unbedingt Entscheidungen treffen, die gut für die Gesellschaft sind. Die [psychologisch] Verdorbenen/Pathologischen kümmern sich überhaupt nicht um Moral; für sie zählen nur ihre persönlichen Ziele. Sie können ohne jegliche Gemütsregung lügen. Nehmen Sie Bush als Beispiel. Er kann einfach alles sagen und schämt sich nicht einmal dafür. Kennen die [psychologisch] Verdorbenen/Pathologischen keine Skrupel beim Lügen, selbst bei der Zerstörung eines Lands, eines ganzen Volks, solange es ihren Interessen dient?

Henry: Die Vorstellung, dass „alle Menschen gleich“ sind, und dass wir alle im Kern „gut“ sind, wird uns von unserer Geburt an eingetrommelt. Uns wird beigebracht, dass wir Gottes Abbild sind, und dass wir alle den göttlichen Funken in uns tragen.

Uns zeigt aber die Wissenschaft, dass dieses religiöse Märchen nicht der Wirklichkeit entspricht. Die Menschheit hat einen natürlichen Feind, den Psychopathen, und dieser Räuber ist unsichtbar/getarnt, weil es keine einfach zu erkennenden Merkmale gibt, die ihn von uns unterscheiden.

Mehr noch, durch die Geschichte hindurch sind wir auf Basis von physischen, kulturellen, religiösen, oder anderen leicht erkennbaren Merkmalen, die Psychopathen uns leicht beibringen konnten, in Gruppen eingeteilt worden, während unser wirklicher Feind unter einer Maske blieb.

Wir haben sogar Bücher über Psychopathie gefunden, die das Bild zu vermitteln versuchen, dass wir alle Psychopathen sind[3]! Wir sehen dadurch, dass es einen Versuch zur Schadensbegrenzung gibt. Łobaczewski diskutiert den Missbrauch von Psychologie und Psychiatrie als Werkzeug für die Pathokratie unter dem Kommunismus. Nun, wir sehen dasselbe heute in den Vereinigten Staaten. Es gibt [psychologisch] Abweichende, die Psychologen oder Psychiater werden, und die versuchen, die Psychologie aus Sichtweise des Pathologischen neu zu definieren!

Silvia Cattori: Ist einer der Schwachpunkte unserer Gesellschaft die Toleranz, mit der wir diese Monster ansehen? Dass dies ihnen erlaubt, noch mehr Konflikte zu erzeugen und noch mehr Unschuldige zu töten?

Henry: Ist es Toleranz oder Ignoranz? Menschen sind sich nicht bewusst, dass es eine andere Menschenkategorie gibt: Leute, die wir manchmal „fast menschlich“ nennen – die aussehen wie wir, die mit uns zur Arbeit gehen, die es in jeder Rasse, jeder Kultur gibt, die jede Sprache sprechen, denen aber Gewissen fehlt. Und wenn es irgendetwas gibt, das Menschen von Tieren unterscheidet, dann würde ich sagen, dass es das Gewissen ist.

Angesichts den horrendesten Verbrechen sind wir immer noch tolerant gegenüber Anderen, weil wir unsere eigene innere Welt auf sie projizieren. Wir nehmen an, dass, wenn sie äußerliche Gesichtsausdrücke von Trauer zeigen, sie auch tatsächlich trauern. Aber für diese [psychologisch] Abweichenden gibt es keine Trauer, es gibt nur Schauspielerei; ein Hauch von Theater; konstruiert, um uns dahingehend zu täuschen, dass sie „wie wir“ sind.

Silvia Cattori: Das einzige, was zu tun ist, wäre also, weiterhin die Wahrheit zu sprechen. Und uns selbst zu sagen, dass selbst wenn die Lügenden im Moment über die Wahrheit siegen, die Wahrheit auf lange Sicht die Menschen Schritt für Schritt zum Denken anregt?

Henry: Die Wahrheit ist das Einzige, worauf es wert ist, hinzuarbeiten. Was uns von dem Psychopath unterscheidet ist unser Gewissen, und unser Gewissen muss die Stimme der Wahrheit werden. Wahres Gewissen – wenn wir auf es hören – erhebt uns von dem von Pathokraten gelebten Beispiels tierischen Verhaltens. Denken Sie an den Horror des Abu Ghraib Gefängnisses. Hätte das Gewissen dieser Soldaten nicht geschlafen (unter der Annahme, dass sie überhaupt eines hatten) dann hätten sie sich widersetzt, diese Gräueltaten auszuführen. Wären die Stimmen des Gewissens von den Milliarden anderer Menschen, die eines haben, gehört worden, würde es keinen Krieg mehr geben. Es würden andere Mittel gefunden werden, die Differenzen zu legen. Wenn wir auf unser Gewissen hörten, würde es keinen Hunger geben, weil wir den Schmerz und die Leiden der vor Hunger Sterbenden hören würden, und es wäre unmöglich für uns, nichts zu unternehmen. Und wir müssen über die Wege in unserem eigenen Leben nachdenken, wie wir das letzte Bisschen unseres Gewissens töten und beginnen, die schmerzhafte Entscheidung zu treffen, auf es zu hören, bevor es für immer erlischt.

Wenn wir den Unterschied zwischen jemandem mit Gewissen und jemandem ohne Gewissen sehen könnten, würden wir auch sehen, wie unsere Welt ihre gesamte Geschichte hindurch mit dieser Pathologie infiziert wurde. Mit diesem Wissen, und einer Anwendung dieses Wissenes in vollem Bewusstsein unserer Handlungen könnte eine neue Welt geboren werden.

Silvia Cattori: Zusammenfassend gesagt: Es gibt überall Manipulierer. Sie bilden einen Teil der Gesellschaft, die diesem Modell entsprechend strukturiert ist; eine Struktur, die es ihnen erlaubt, sich überall dort, wo sie sich einmischen, entsprechend zu dieser verdorbenen psychologischen Funktionsweise zu verhalten. Sie sind krumme Menschen ohne moralischen Kodex, bereit, alles zu tun, um ihre Interessen zu verteidigen. Sie vermehren sich. Sie sind nicht unbedingt an eine spezifische Ideologie gebunden. Und an dem Zeitpunkt, wenn wir zu vermuten beginnen, dass jemand zu diesem Prozentsatz an krummen Menschen gehört, müssen wir eine andere Haltung einnehmen?

Henry: Ja. Wir müssen lernen, wie man zu diesen Manipulierungen „Nein“ sagt. Das heißt, dass wir über die Manipulationsarten lernen müssen, und lernen müssen, uns zu weigern, dazu zu tanzen.

Laura: Im Gesamten gesehen hat die Fähigkeit zu Betrügen, im Wettbewerb zu stehen und zu lügen sich als ein unerhört erfolgreiche Anpassung herausgestellt. Die Idee, dass Selektionsdruck dazu beitragen konnte, dass sich Frömmigkeit in einer Gesellschaft ausbreitet, sieht in der Praxis unplausibel aus. Es scheint nicht durchführbar zu sein, Gene, die den Wettbewerb fördern, durch Wettbewerb zu verdrängen. „Nette Jungs“ werden gefressen oder sterben einfach aus. Unbedarfte Leute, die unwissend sind, werden gefressen oder sterben einfach aus. Unbedarftheit oder Nettheit ist heute verschwindend selten, und die Miseren und Qualen jener, die ein Gewissen haben und fähig sind, wahrlich zu fühlen und empathisch gegenüber Anderen zu sein, sind viel zu weit verbreitet. Und die psychopathischen Manipulationen sind dazu ausgelegt, aus uns allen Psychopathen zu machen.

Nichtsdestotrotz, eine Neigung zu Gewissen und Ethik kann Überhand nehmen, wenn und nur wenn sie auch fähig ist, die tiefste Ebene von Selbstlosigkeit zu implementieren: das Objekt der Empathie zu einem höheren Ideal zu machen. Im Sinne Anderer – inklusive unserer Nachkommen – Freiheit und Altruismus im abstrakten Sinne zu vermehren.

Kurz gesagt, unsere Selbstzentriertheit/Egoismus sollte eingesperrt werden, um kollektiv sicherzustellen, dass alle Anderen ebenfalls wohlauf und wohlgesonnen sind; und um sicherzustellen, dass die Kinder, die wir in die Welt bringen ebenfalls die Möglichkeit haben, konstitutionell wohlauf und gegenseitig wohlgesonnen sein können.

Das heißt, dass, wenn Psychopathie die Wohlfahrt der Zukunft der Gruppe gefährdet – was sie tut – mit ihr nur durch weitverbreitete Weigerung, dem Selbst zu erlauben, von ihr auf individueller, persönlicher Basis dominiert zu werden, umgegangen werden kann. Die Wahrung der Freiheit des Selbst in praktischer Hinsicht wahrt in ultimativer Hinsicht die Freiheit von Anderen. Schutz unserer eigenen Rechte ALS die Rechte von Anderen unterstreicht die Position des Freien Willens und die Möglichkeit der Zufriedenheit von allen. Wenn mutante Psychopathen eine mögliche Gefahr darstellen, dann diktieren wahre Empathie, wahre Ethik und wahres Gewissen eine prophylaktische Therapie gegen Psychopathen.

Und deshalb ist die Identifizierung des Psychopathen, die Beendigung unserer Interaktionen mit ihnen, ihre Abschottung von der Gesellschaft und die Beendigung unserer Rolle als ‚Nahrung‘ für sie oder als Objekte, die betrogen und benutzt werden können, die einzige effektive Strategie, die wir ausspielen können.

FUßNOTEN
1. Titel lose übersetzt: Ohne Gewissen, Die Maske der Vernunft, Schlangen in Geschäftsanzügen, AdÜ
2. Auf der einen Seite dieser Kontroverse findet sich die traditionelle Beschreibung von Psychopathie, abgeleitet von der alten europäischen Tradition und diskutiert von Łobaczewski, kombiniert mit der nordamerikanischen Tradition von Hervey Cleckley, Robert Hare und anderen. Sie befindet sich in allgemeiner Übereinstimmung mit den Erfahrungen von praktizierenden Psychiatern, Psychologen, Strafjustizpersonal, experimentellen Psychopathologen und sogar Mitgliedern der Laien-Öffentlichkeit, die persönliche Begegnungen mit Psychopathie hatten.

Auf der anderen Seite der Streitfrage ist das, was sich die neo-Kraeplelin’sche Bewegung der Psychodiagnose (benannt nach Emil Kraepelin) nennt, die eng mit der auf der Washington Universität in St. Louis, Missouri, betriebenen Forschung verbunden ist. Diese spätere Sicht ist sehr eng an die diagnostischen Kriterien des U.S. Psychiatric Manual, bekannt als DSM-III, DSM-III-R und DSM-IV, ausgerichtet. Die grundlegende Herangehensweise dieser Schule ist, dass die Einstufung als Psychopath fast ausschließlich auf öffentlich beobachtbaren oder bekannten Verhaltensweisen beruht, was aber genau im Gegensatz zudem steht, was man über Psychopathen weiß: ihre Fähigkeit zur Maskierung ihrer wahren Natur (die Maske der Vernunft). Das Argument ist hierbei, dass ein Kliniker unfähig ist, die zwischenmenschlichen oder affektiven Charakteristiken zu erfassen. Eine weitere Annahme dieser Schule ist, dass frühmanifeste Delinquenz ein Hauptsymptom von APS (Antisoziale Persönlichkeitsstörung) ist. Dies verlagert die Betonung stark auf straffälliges und antisoziales Benehmen, d.h., öffentlich beobachtbare Verhaltensweisen, die nichts mit dem internen Make-up des Individuums zu tun haben müssen.

Wie auch immer, das DSM-III Handbuch entschied, dass Psychopathie zu der Kategorie „Antisoziale Persönlichkeitsstörung“ gehören sollte.

Die Kriterien des DSM-III Handbuches für APS wurden von einem Komitee der DSM-III Task Force der American Psychiatric Association entschieden und wurde nur gering von einem weiteren Komitee, das des DSM-III-R, überarbeitet. Die DSM-IV Kriterien wurden ebenfalls durch ein Komitee entschieden, aber ohne große Beachtung von empirischer Forschung. Diese Kriterien sind weniger fokussiert auf das Verhalten und sind deshalb den Kriterien anderer DSM-IV Persönlichkeitsstörungen sehr ähnlich.

Wegen den Problemen mit der DSM-III und DSM-III-R Diagnose von APS führte die American Psychiatric Association in Vorbereitung von DSM-IV eine Feldstudie durch, um Daten zu sammeln. Die Feldstudie war dazu entworfen, festzustellen, ob auch Persönlichkeitsmerkmale zu den Kriterien für APS (das ausschließlich auf dem öffentlich sichtbaren Verhalten beruht) gezählt werden können, ohne die Genauigkeit einer Diagnose zu reduzieren. Die Absicht jeder Kliniker, die dafür Lobbying betrieben, war, ASP zurück in die klinische Tradition zu bringen und der Verwechslung zwischen ASP und Psychopathie ein Ende zu setzen.

Die Resultate dieser Feldstudie demonstrierten, dass die meisten Persönlichkeitsmerkmale, die Symptome von Psychopathie anzeigten, genauso zuverlässig waren wie die verhaltensspezifischen DSM-III-R Elemente, und entkräfteten somit die ursprüngliche Prämisse, die Persönlichkeit von der Diagnose von ASP/Psychopathie auszuschließen. Mehr noch: die Resultate demonstrierten, dass Hares PCL-R Maßstab tatsächlich die latenten Merkmale von Psychopathie über ihren gesamten Bereich messen kann! Ähnliche Analysen der Daten des Feldversuches zeigen, dass die ASP Kriterien weniger Unterscheidungsfähigkeit von Merkmalen der Psychopathie aufwiesen, besonders bei größerem Ausmaß der Merkmale! In anderen Worten, die Kriterien für ASP, die durch das DSM-III-R Handbuch festgelegt wurden, wurden dazu ausgelegt – vorsätzlich oder nicht – die psychopathischsten Psychopathen auszuschließen!

Obwohl es nach dieser Studie eine empirische Basis gab, der die inhaltsbezogenen Kriterien für ASP im DSM-IV Handbuch vermehrte, wurde dies nicht miteinbezogen; die Kriterien, die in DSM-IV einflossen, waren nicht einmal in der Feldstudie evaluiert worden.

Die textliche Beschreibung des DSM-IV Handbuches von ASP (die laut diesem Handbuch „auch als Psychopathie bekannt“ ist) bezieht sich auf traditionelle Eigenschaften von Psychopathie, ist aber auf viele Arten nicht deckungsgleich mit den formellen Diagnosekriterien.

Eine der Konsequenzen dieser in DSM-IV inhärenten Uneindeutigkeit der Kriterien von Antisozialer Persönlichkeitsstörung (ASP) und Psychopathie ist, dass es die Tür für Gerichtsfälle offen lässt, wo ein Kliniker behaupten kann, dass der Angeklagte die DSM-IV-Definition von ASP erfüllt, und ein anderer Klinker behaupten kann, dass das nicht so ist, und beide gleichzeitig recht haben können! Der erste Kliniker kann ausschließlich die formellen Diagnosekriterien einsetzen, während der zweite Kliniker sagen kann: „Ja, der Angeklagte mag zwar die formellen Kriterien erfüllen, aber er/sie hat nicht die Persönlichkeitsmerkmale, die im Kapitel ‚Dazugehörige Eigenschaften‘ des DSM-IV Handbuchs stehen.“ In anderen Worten: Ein guter Psychopath mit einem guten Anwalt kann jegliches Verbrechen begehen und damit davonkommen. Das Versagen des DSM-IV Handbuches in der Unterscheidung zwischen Psychopathie und Antisozialer Persönlichkeitsstörung kann (und wird zweifelslos) äußerst schwere Konsequenzen auf unsere Gesellschaft haben.
Ein weiteres Beispiel ist der Ausspruch: „Genie und Wahnsinn liegt nahe beisammen.“

 

 

Politische Ponerologie – Interview zum Buch von Andrzej Łobaczewski – Teil 1 –

2012-08-06 – 15:35:15

Nachtrag:
Interview mit Dr. Andrzej Łobaczewski im Video des nachstehenden Link.
Politische Ponerologie (Videos) | PRAVDA TV – Lebe die …
http://www.pravda-tv.com/2013/10/politische-ponerlogie-videos/

folgende Ausführungen auch unter
http://de.sott.net/articles/show/1025-Der-Trick-des-Psychopathen-Uns-glauben-machen-dass-Boses-von-anderswo-kommt

© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. 6% der Menschen werden genetisch bedingt als Psychopathen geboren.
Wissen Sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Interview mit den Herausgebern der Les Editions Pilule Rouge Ausgabe des Buches Politische Ponerologie

Silvia Cattori: Nachdem ich das Buch Politische Ponerologie, Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke von Andrzej Łobaczewski gelesen hatte, wollte ich den Autor interviewen. Weil er jedoch krank ist, konnte er auf meine Fragen nicht antworten, außer vielleicht auf kürzeste Art, ein kurzer Paragraph. Zum Glück war es mir möglich, Laura Knight-Jadczyk und Henry See, die Editoren dieses Buches, zu interviewen, die sich mit dem Autor über meine Fragen telefonisch unterhielten und deshalb in der Lage waren, für ihn zu sprechen.
Ich denke, dass jeder dieses Buch lesen sollte, da es den notwendigen Schlüssel zum Verständnis von Ereignissen birgt, die wir sonst nicht nachvollziehen könnten. Das Buch beschreibt die Wurzel des „Bösen“ bzw. des „Übels“, das wahre Wesen davon, und illustriert, wie es sich in der Gesellschaft verbreitet.

Herr Łobaczewski verbrachte Jahre damit, jene Menschen in Machtpositionen, deren Handlungen Inkarnationen des Bösen sind, zu beobachten; Menschen, die man in Fachbegriffen der Psychologie als A(nti)soziale, Psychopathen oder Soziopathen bezeichnet.

Das Folgende hat ein schweizer Psychiater mir gegenüber über das Buch Politische Ponerologie erwähnt:
Ich habe noch nirgendwo anders die Dinge gelesen, die Łobaczewski beim Namen nennt. Noch kein anderes Buch hat dieses Thema auf diese Weise bearbeitet. Es war für mich und meine Arbeit sofort von Nutzen. Die Elemente, die er über verdorbenes/pathologisches Verhalten anspricht – Konflikte in der Geschäftswelt genauso wie in der politischen Sphäre, wo immer mehr Konflikte und Leute dieses Typs anzutreffen sind – halfen mir sofort, die Funktionsweise dieser Individuen zu verstehen, die Konflikte in ihrem Tätigkeitsbereich erzeugen und die, wohin sie auch gehen, die Stimmungsatmosphäre verschmutzen.
Silvia Cattori: Warum wählte Łobaczewski einen Titel, der so hermetisch klingt: „Politische Ponerologie“? Und das für ein Buch, das nicht nur Psychologen und Psychiater interessieren sollte, sondern jeden?

Laura: Zuallererst lassen Sie mich anmerken, dass eine emotionale Verbindung zwischen uns und Dr. Łobaczewski existiert und wir uns bezüglich dieses Interviews mit ihm unterhalten haben. Er ist schon recht bejährt und seine Gesundheit hat sich im letzten Jahr verschlechtert. Er bedauert, dass er nicht mehr fähig ist, persönlich zu antworten; er versuchte es zwar, ist aber nicht stark genug, um selbst die kürzesten Antworten auf schriftliche Fragen niederzuschreiben. Und selbst wenn, ist er nach ein paar Minuten Konzentration erschöpft und seine Aufmerksamkeit beginnt abzugleiten. Wir sind darauf bedacht, seine Gesundheit und Wohlfahrt zu bewahren, aber wir wollten auch der Anfrage nach Antworten auf wichtige Fragestellungen nachkommen. Andrzej hob mir gegenüber telefonisch hervor, dass er vollstes Vertrauen in unser Verständnis des Themas hat. Er wiederholte am Telefon, sowie auch schriftlich, dass er nach jemanden Ausschau gehalten hatte, der in die selbe Richtung geht wie er; auf dieselbe Weise denkt; jemand, dem er sein Werk in die Hände legen konnte – sprichwörtlich die Fackel weiterreichen, genauso wie die Werke, die er von Anderen erhalten hatte. Er hielt jahrelang Ausschau nach jemandem; und es war unsere Arbeit, die seine Kriterien erfüllte.

Nachdem das gesagt wurde, lassen Sie mich auf Ihre Frage eingehen: Warum wählte Łobaczewski diesen Titel? Erstens war das Werk ursprünglich eine Sammlung von technischen und akademischen Dokumenten aus verschiedenen Quellen. Wie Łobaczewski in der Einleitung erklärt, geht nur sehr wenig der Arbeit auf ihn selbst zurück; er war sozusagen nur der Zusammensteller. Akademiker neigen dazu, Titel für ihre Publikationen zu wählen, die in akademischer Terminologie formuliert sind, und Wissenschafter sehen es als ihr Vorrecht an, neue Begriffe zu kreieren, die ihre Entdeckungen beschreiben (wie Physiker zum Beispiel mit Begriffen wie Quark, Muon, Lepton, etc. aufwarten); in diesem Sinne also ist dieser Titel absolut nachvollziehbar. Der Begriff Ponerologie war ursprünglich ein obskurer theologischer Begriff, der das Studium des Bösen beschrieb. Andrzej wusste das und beschloss, dieses Wort für den wissenschaftlichen Gebrauch zurückzubeanspruchen und zu rehabilitieren; denn, wie es sich herausstellt, hat unsere Wissenschaft nicht wirklich ein Wort für das Studium des „Bösen“ per se. Wir brauchen eines.

Henry: Als Łobaczewski uns das Manuskript seines Buches übermittelte, waren wir erstaunt. Wir waren damals mit der Frage beschäftigt, warum – unabhängig von dem Ausmaß des Guten Willens in der Welt – es so viel Krieg, Leiden und Ungerechtigkeit gibt. Es scheint egal zu sein, mit welchem Plan, Religion oder Philosophie große Denker aufkommen – nichts scheint unser Los zu verbessern. Und so ist es schon seit tausenden von Jahren, immer und immer wieder.

Wir hatten auch für einige Jahre im Bereich der Frage über Psychopathie geforscht und einige Artikel über das Thema auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Wir hatten auch eine elektronische Fassung der wegweisenden Arbeit über Psychopathie von Dr. Hervey Cleckley, The Mask of Sanity mit Erlaubnis der Inhaber der Urheberrechte zu Forschungszwecken transkribiert, weil es nicht mehr gedruckt wurde. Es ist solch ein relevanter und bahnbrechender Text, dass wir ihn zum freien Download verfügbar gemacht haben. Also hatten wir ein gutes Fundament bezüglich dieser Fragestellungen und auch eine gewisse Ahnung, dass die Frage der Psychopathie und die düstere Situation, der wir auf unserem Planeten gegenüberstehen, miteinander in Verbindung stehen.

Laura: Lassen Sie mich hinzufügen, dass der Grund, warum wir begonnen haben, Psychopathie zu erforschen, darin liegt, dass wir dem Phänomen erster Hand begegnet sind. Wir arbeiteten mit Gruppen von Menschen; und das Phänomen, dass Gruppen von pathologisch Abweichenden korrumpiert werden, indem sie sich unter der Tarnung von Normalität einschleichen (ein Phänomen, das Politische Ponerologie ebenfalls am Beispiel von Gruppen bearbeitet), war uns also aus einem kleineren sozialen Maßstab bekannt. Wir hatten diese Dynamik bereits wiederholt beobachtet und waren mit ihr auch umgegangen, aber in diesen frühen Tagen standen wir sozusagen nur in unseren Unterhosen da. Wir wussten, dass da etwas Merkwürdiges vor sich ging, aber wir hatten noch keine Begriffe oder Kategorien dafür. Wir fanden einige dieser Begriffe und Kategorien in den Texten über Psychopathologie, die aber soziale Dynamiken aussparten.

Henry: Aber Politische Ponerologie präsentiert das Thema auf radikal andere Art als die anderen Texte über Psychopathie und schlägt vor, dass der Einfluss der Psychopathen und anderer [psychologisch] Abweichender nicht nur einer der vielen Einflüsse auf unsere Gesellschaft ist, sondern, unter passenden Umständen, der Haupteinfluss ist, der unsere Lebens- und Denkweise und unser Urteilsvermögen, was rund um uns vorgeht, prägt. Wenn man die wahre Natur dieses Einflusses zu verstehen beginnt – dass sie gewissenlos, emotionslos, selbstsüchtig, kalt, berechnend und ohne jegliche moralische oder ethische Standards ist – , wird man richtiggehend entsetzt; aber gleichzeitig beginnt alles, Sinn zu machen. Unsere Gesellschaft wird immer seelenloser, weil die Menschen, die sie führen und das Beispiel abgeben, selbst seelenlos sind – sie haben buchstäblich kein Gewissen.

Wenn man zu verstehen beginnt, dass die Zügel der politischen und wirtschaftlichen Macht in den Händen von Leuten ruhen, die kein Gewissen, keine Fähigkeit zu echter Empathie haben, eröffnet das eine komplett neue Sichtweise auf das, was wir als „böse“ bezeichnen. „Böses“ ist nicht länger ein moralischer Standpunkt; es kann nun wissenschaftlich analysiert und verstanden werden.

Laura: Durch Łobaczewski ist das Wort Ponerologie von seinem religiösen Begriffsinhalt zurückerobert worden, wo es der Gesellschaft als Ganzes nicht viel Gutes beschert hat, und ist nun die wissenschaftliche Studie über das Böse; über das wissenschaftliche Verstehen der Wurzeln, und wie es Individuen, Gruppen und Gesellschaften wie eine Krankheit infiziert.

Wenn Psychopathen die Schmiede von politischen Linien von Regierungen und die Vorstandsmitglieder von großen Gesellschaften sind, wird die ihre Denkweise und ihre Schlussfolgerungen – ihre ‚Moral‘ – allgemeine Kultur und somit auch die ‚Moral‘ der Bevölkerung, der sie vorstehen. Wenn das passiert, wir der Geist der Bevölkerung infiziert, genauso wie ein Pathogen einen physischen Körper infiziert. Die einzige Art, uns selbst gegen pathologisches Denken zu schützen, ist, uns dagegen zu immunisieren, und das wird gemacht, indem man so viel über die Natur/das Wesen der Psychopathie und deren Einfluss auf uns lernt wie nur möglich. Im Wesentlichen erblüht diese ‚Krankheit‘ in einer Umwelt, wo ihre Existenz selbst verleugnet wird; und diese Verleugnung ist geplant und absichtlich.

Während der Titel des Buches hermetisch erscheinen mag, sollte er im Kontext der großen Schwierigkeiten verstanden werden, die Andrzej hatte, dieses Werk überhaupt einmal zu publizieren. Die ersten beiden Manuskripte sind verloren gegangen, so wie er es in der Einleitung des Buches beschreibt. Eines musste Minuten vor der Ankunft der Polizei bei einer Razzia seiner Wohnung verbrannt werden. Das Zweite wurde über einen Mittelsmann an den Vatikan gesandt, und wurde nie wieder gesehen. Die dritte Version – jene, die von Red Pill Press herausgegeben wird – wurde geschrieben während Andrzej in den USA während der Reagan Präsidentschaft lebte. Zbigniew Brzeszinski bot ihm an, einen Verlag zu finden, aber nach einigen Monaten wurde klar, dass er im besten Fall nichts unternahm, und im schlechtesten Fall sicherstellte, dass es niemals publiziert wird. Das Manuskript lag über zwanzig Jahre daher in einer Schreibtischlade. Es war für eine professionelle Audienz geschrieben worden und der Titel wurde in diesem Kontext gewählt. Das ist auch der Grund, warum der Text äußerst dicht gepackt ist, und der Titel reflektiert daher auch, dass er nicht für den Laien geschrieben wurde. Er wurde für Professionelle in einem akademischen Stil geschrieben, der Łobaczewskis Hintergrund reflektierte.

Wir arbeiten im Moment an einer populäreren Version seiner Ideen.

Silvia Cattori: Łobaczewski hat diese Menschen nicht von einem politischen Standpunkt aus studiert, sondern aus einem psychologischen heraus. Er hat es geschafft zu verstehen, wie es passieren kann, dass böse Menschen, Ideologien und unterdrückende Mächte trotz ihrer Unmenschlichkeit die Unterstützung von großen Bevölkerungszahlen erhalten. Hat nicht jeder von uns eine verdorbene/pathologische Basis; Zeitperioden, wo man durch ein verdorbenes/pathologisches Leben gehen muss?

Henry: Erstens muss gesagt werden, dass „böse Menschen“ die Unterstützung einer großen Bevölkerungszahl nicht brauchen; nur eine machtvolle Minderheit kann die Bevölkerung sowohl ‚anstiften‘ als auch kontrollieren. Sehen Sie sich die Umfragen in den Vereinigten Staaten an. Bushs Popularität bewegte sich jahrelang bei etwa 30% – und das war die gesamte Bevölkerung. Aber weil er von einer äußerst machtvollen Minorität unterstützt wird – die Leute, denen die Medien gehören, die Waffenindustrie und deren Unterstützer beim Militär, die Ölfirmen, und auch noch andere – spielt der allgemeine Missmut keine Rolle. Und so lange Bushs Politik den durchschnittlichen amerikanischen Bürger nicht allzuviel negativ tangiert, kümmert es sie nicht, etwas daran zu verändern.

Laura: In den USA – und überall in der Welt – können selbst die am meisten unterdrückten und unfair behandelten Menschen sehr einfach von Angst kontrolliert werden. Zum Beispiel durch Bedrohungen ihres leistbaren Materialismus: Unterhaltung, Sport, Spiele, usw. Selbst das Versagen von Schulen, des Gesundheitssystems und von sozialen Auffangnetzen bringt die Leute noch nicht dazu, zu hinterfragen was vor sich geht. Es ist, wie Aldous Huxley schrieb, eine wissenschaftliche Diktatur: Brot und Spiele. Kurz gesagt, die meisten AmerikanerInnen sind sich zwar ihrer Unterdrückung bewusst und drücken das in Umfragen aus, aber Jene an der Macht haben sie erfolgreich mit einer Überfülle an Ablenkungen betäubt – Furcht kombiniert mit Vergnügungen – gerade genug, um sie unter Kontrolle zu halten.

Henry: Es ist wie mit der Karotte an der Stock. Solange die Leute in Illusionen leben können, werden sie das auch tun. Wenn jedoch die Illusion Sprünge bekommt, kommt der Stock ins Spiel.

Laura: Menschen ängstigen sich davor, Wellen zu schlagen, weil sie fürchten zu verlieren, was sie besitzen; sie fürchten sich, ihren Frieden zu verlieren und sich anstrengen zu müssen, sich zu widersetzen. Nicht zuletzt verbraucht es ihre ganze Zeit, um die Illusion am Gang zu halten; sie müssen sich täglich versklaven lassen um zu verhindern, dass der neu angeschaffte Geländewagen enteignet wird, und sie wollen Zeit für das Sportprogramm an Samstagen haben.

Henry: Die Bürger malen sich aus, dass Bush ohnedies nur ein paar Jahre Präsident sein wird. Das System wird sich schon von selbst regulieren. Łobaczewski zeigt uns, warum das ein naiver Denkansatz ist. Das System, das an seinem Platz sitzt, ist ein pathologisches System, das sich auf profunde Art vom Wesen bzw. der Natur der meisten Menschen unterscheidet. Menschen mit Gewissen werden von Menschen ohne Gewissen regiert. Dieses Faktum ist die primäre Ungerechtigkeit und der Anfang allen Übels in der Gesellschaft.

Laura: Für viele Jahre operierte dieses System verdeckt, weil es noch gewissenhafte Leute an hohen Positionen gab; aber mit der Zeit wurden sie alle ersetzt bzw. anderweitig beseitigt, und nun ist die Pathologie des Systems ins Freie getreten; aber niemanden kümmert es. Wenn man sich die Geschichte der letzten fünfzig Jahre ansieht, wird man herausfinden, dass fast jede öffentliche Figur, die auf tragische Art umgekommen ist, Gewissen hatte, Mitgefühl für die Leute und genug Einfluss, um Wellen gegen die pathologischen Typen zu schlagen.

Henry: Der zweite Teil Ihrer Frage ist sehr wichtig, denn es ist diese Vorstellung – dass wir alle irgendwie eine verdorbene oder krankhafte Seite in uns haben, dass wir, in Jungs Begriffen eine Schattenseite leben – , die als Hauptantrieb für das pathokratische System dient und es Psychopathen erlaubt, sich in der allgemeinen Bevölkerung zu verstecken. Wir alle sind davon überzeugt worden, dass wir nur Tiere sind und dass es jedem von uns möglich ist, ein Hitler, ein Bush oder ein Mengele zu werden, wenn nur die Rahmenbedingungen dazu stimmen. Wir kaufen diese Idee ab, weil jeder von uns in seinem Leben auch Dinge getan hat, für die wir uns schämen, die wir bereuen. Wir kennen auch die Gedanken, die in Momenten von erhitzter Emotion aufkommen, Gedanken, die besser nicht laut ausgesprochen werden sollten. Wir fühlen, dass wir diese Schattenseite haben, einen Teil von uns, auf den wir nicht stolz sind. Weil wir Scham und Reue über diesen unseren Aspekt von uns fühlen können, projizieren wir diese Eigenschaft auch auf Andere. Am Punkt dieser Projektion machen wir den entscheidenden Fehler.

Dies wirft zwei Situationen auf. Erstens, es gibt Welten Unterschied zwischen jemandem, der in der Hitze des Gefechtes mit einem Anderen die Kontrolle verliert und diese Person physisch oder psychisch missbraucht, und jemandem, der dasselbe mit kalter Berechnung und Vorsatz tut. Die Handlung ist in beiden Fällen falsch. Ich versuche hier nicht, den Missbrauch in einem emotional geladenen Moment herunterzuspielen. Aber die Person, die in einem dunklen Moment ihre Kontrolle verliert, würde sich unmöglich vorstellen können, dieselbe Tat mit kalter Planung zu tun. Etwas in ihm/ihr würde zusammenzucken. In einem Psychopathen existiert diese Stimme des Gewissens nicht. Psychopathen sind fähig, einen Völkermord – so wie heute den Mord der Palästinenser – zu planen; Menschen von Gewissen können so etwas nicht. In der Hitze eines Gefechts mag ein Mensch getötet werden. Durch kalte Planung aber können Tausende getötet werden.

Laura: Ein Weg dies zu verstehen ist zu sagen, dass es Studien gibt die zeigen, dass Psychopathen nicht nur eine höhere Anzahl an gewalttätigen Verbrechen haben, sondern auch andere Arten als nicht-psychopathische Täter begehen. Eine Studie zeigte, dass etwa ein Drittel der Opfer von Psychopathen männliche Fremde waren, während zwei Drittel der Opfer weibliche Familienmitglieder oder Bekannte waren – Verbrechen aus Leidenschaft. Normale Menschen können gewalttätige Handlungen in Zuständen extremer emotionaler Aufwühlung begehen, aber Psychopathen selektieren kaltblütig ihre Opfer aus Rache oder Vergeltung für einen gewissen Zweck. In anderen Worten, psychopathische Gewalt ist instrumental, ist ein Mittel zu einem Zweck, ist räuberisch.

Henry: Zweitens, in einer Gesellschaft, die von pathologischen Werten dominiert ist – wenn man man sie so nennen kann – fördert die Existenz einer kleinen Gruppe von gewissenlosen Leuten eine Kultur von Geiz und Selbstsucht und erzeugt eine Umwelt, wo das Pathologische die Norm ist. In einer solchen Gesellschaft – wie in den Vereinigten Staaten heute, wo der Präsident über Angelegenheiten, die über Leben oder Tod entscheiden, ungestraft lügen kann – wird ein pathologisches Umfeld erzeugt, wo Lügen akzeptabel wird; wo Gewalt akzeptabel wird; wo Gier akzeptabel wird. Es ist eine Nebenwirkung der Ideologie des „Amerikanischen Traums“, wo jeder Erfolg haben kann, unabhängig davon, wieviele man verletzen muss, um ihn zu erlangen. Und die Saat der Pathologie liegt in dem, was man tun muss, um etwas zu erreichen. In solch einer Umwelt nehmen Menschen mit Gewissen, die schwach und leicht zu beeinflussen sind, die Charakteristiken der [psychologisch] Pathologischen an, um zu überleben und Erfolg zu haben. Sie sehen, dass ihre Anführer lügen und betrügen, und schlussfolgern, dass sie, um voran zu kommen, dies ebenfalls tun können.

Laura: Ich nenne das die „Offizielle Kultur“. Linda Mealey von der Abteilung für Psychologie auf dem College of St. Benedict in St. Joseph, Minnesota, schlägt vor, dass in einer wettbewerblichen Gesellschaft – Kapitalismus zum Beispiel – Psychopathie anpassungsfähig (adaptiv) wird und sich höchstwahrscheinlich vermehrt.

Psychopathie ist eine adaptive Überlebensstrategie, die in der amerikanischen Gesellschaft extrem gut gelingt und sich daher in der Bevölkerung vermehrt. Mehr noch, als Konsequenz einer Gesellschaft, in der sich Psychopathie anpasst, werden viele Individuen, die nicht genetische Psychopathen (essenzielle Psychopathen) sind, ebenfalls auf ähnliche Weise angepasst/adaptiert, und werden sogenannte effektive Psychopathen bzw. sekundäre Psychopathen. In anderen Worten: In einer Welt von Psychopathen werden jene, die keine genetischen Psychopathen sind, dazu veranlasst, sich ebenfalls wie Psychopathen zu verhalten, einfach nur um zu überleben. Wenn die Regeln so aufgesetzt werden, dass die Gesellschaft adaptiv für Psychopathie wird, dann macht das aus jedem einen Psychopathen.

Henry: Würde dieser pathologische Einfluss von der Gesellschaft eingedämmt werden, indem man Psychopathen in Quarantäne steckt, oder indem man die Menschen mit Gewissen über die Anzeichen von Psychopathie aufklärt – d.h., wonach man Ausschau halten muss, und wie man mit Manipulation umgeht – , oder indem man die von Psychopathen aufgesetzten Systeme verändert… wenn wir durch solche Methoden fähig wären, diesen ponerischen Einfluss zu entfernen, dann würde der andere Pol, der mit Gewissen, der einflussreichere werden, und alle Menschen würden in Richtung Altruismus und Wahrheit gravitieren, anstatt in Richtung Selbstsüchtigkeit und Lüge.

Wenn wir fähig wären, den pathologischen Einfluss zu entfernen, würden wir herausfinden, dass unsere Vorstellungen der „menschlichen Natur“ falsch und unkorrekt gewichtet waren, weil wir jene, die genetisch bedingt kein Gewissen haben, als „menschlich“ bezeichneten. Entfernt sie und ihre Handlungen aus der Datenmenge, entfernt ihren Einfluss auf die Gesellschaft als Ganzes, und die höheren Qualitäten menschlicher Natur, die zu Gewissen fähig sind, mögen Raum für ihren Ausdruck finden, und zwar auf Arten, die wir niemals für möglich gehalten haben.

Silvia Cattori: Wie können wir zwischen Psychopathen und gesunden Menschen unterscheiden? Können Sie uns das Portrait eines wahren Psychopathen zeichnen? Welche ihrer Fähigkeiten ist problembehaftet?

Laura: Das einfachste, klarste und wirklichkeitsgetreuste Portrait eines Psychopathen wird in den Titeln der drei wegweisenden Arbeiten über das Themengebiet, Without Conscience von Dr. Robert Hare, The Mask of Sanity von Dr. Hervey Cleckley und Snakes in Suits von Dr. Robert Hare und Dr. Paul Babiak gezeichnet[1]. Ein Psychopath ist nicht mehr als das: gewissenlos. Das Allerwichtigste, woran man sich erinnern muss, ist, dass sich diese Eigenschaft einer direkten Beobachtung durch eine Maske der Normalität (auch Maske der Vernunft genannt) entzieht, die oft derart überzeugend ist, dass selbst Experten getäuscht werden können und, als Resultat davon, die Psychopathen zu „Snakes in Suits“ („Schlangen in Geschäftsanzügen“) werden, die unsere Welt kontrollieren. Das war die kurze Antwort.

Henry: Die „Offizielle Kultur“ sieht Psychopathen als Charaktäre wie z.B. Hannibal Lecter aus dem Film Das Schweigen der Lämmer, das heißt, als Serienmörder. Obwohl eine gewisse Zahl an Psychopathen kriminell sind und mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, oder sogar gemordet haben, übertritt der größte Teil jedoch nicht die Schwelle des Legalen. Das sind die Schlaueren und auch die Gefährlichsten, da sie Wege gefunden haben, wie man das System zu ihrem Vorteil ausnutzt.

Es gibt eine Zahl an Wesenszügen, die wir in Psychopathen finden: Ein offensichtliches Merkmal ist das vollständige Fehlen von Gewissen. Ihnen fehlt jeder Sinn von Reue oder Empathie mit Anderen. Sie können aber extrem charmant sein und sind Experten darin sein, wie man durch Sprache ihre Beute bezaubert und hypnotisiert. Weiters sind sie unverantwortlich. Nichts ist jemals ihre Schuld; jemand anders oder die ganze Welt ist immer für ihre ‚Probleme‘ oder Unzulänglichkeiten zu beschuldigen. Dr. Martha Stout identifiziert in ihrem Buch Der Soziopath von Nebenan etwas, das sie Mitleidsmasche nennt. Psychopathen setzen Mitleid ein, um zu manipulieren. Sie überreden dich dazu, ihnen nur eine einzige weitere Chance zu geben, aber niemandem etwas davon zu erzählen, was sie getan haben. Also ist ein weiterer Wesenszug von ihnen – und noch dazu ein sehr wichtiger – ihre Fähigkeit, den Fluss von Informationen zu kontrollieren.

Sie sind weiters unfähig zu tiefen Emotionen. Als Dr. Hare – ein kanadischer Psychologe, der seine gesamte Karriere mit dem Studium von Psychopathie verbracht hat – Gehirntomographien von Psychopathen erstellt hat, während er ihnen zwei Arten von Wörtern zeigte – eine Gruppe voller neutraler Wörter, ohne emotionalen Assoziationen, und eine zweite Gruppe voller emotional geladener Wörter – , sah man, dass, während bei der nichtpsychopathischen Kontrollgruppe unterschiedliche Gehirnregionen aufleuchteten, bei den Psychopathen beide Wortgruppen im selben Bereich im Gehirn verarbeitet wurden: das Sprachzentrum. Sie hatten keine unmittelbare emotionale Reaktion.

Unser gesamtes emotionales Leben ist für sie ein Mysterium, während es aber ein gewaltiges Werkzeug für sie zur Verfügung stellt, uns zu manipulieren. Denken Sie an jene Momente, wo wir durch unsere Emotionen stark beeinflusst werden, und unsere Fähigkeit zu Denken eingeschränkt ist. Stellen Sie sich nun vor, dass sie fähig dazu wären, diese Emotion vorzutäuschen und kühl und berechnend zu bleiben, während die andere Person in einem emotionalen Hexenkessel gefangen ist. Sie könnten Tränen oder Jammern einsetzen, um zu bekommen, was sie wollen, während ihr Opfer wegen den Emotionen, das es durchlebt, bis in die Verzweiflung getrieben wird.

Sie scheinen weiters keine echte Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft zu haben, und leben vollständig für ihre momentanen Bedürfnisse und Verlangen. Wegen der dürren Landschaft ihres Innenlebens suchen sie oft neue Nervenkitzel auf; dazu kann alles zählen, angefangen von dem Machterlebnis beim Manipulieren Anderer, bis hin zum Unternehmen von illegalen Aktivitäten; einfach nur des Adrenalin-Schubs wegen.

Eine weitere Wesensart des Psychopathen ist, was Łobaczewski das spezielle psychologische Wissen über normale Menschen nennt. Sie haben uns studiert. Sie kennen uns besser als wir selbst. Sie sind Experten darin zu wissen, wie man unsere ‚Maschine‘ bedient, wie man unsere Emotionen gegen uns verwendet. Aber noch darüber hinaus: sie scheinen sogar eine gewisse hypnotische Macht auf uns zu haben. Wenn wir im Spinnennetz eines Psychopathen gefangen werden, degeneriert unsere Fähigkeit, zu denken; sie wird benebelt. Sie scheinen eine Art Zauber über uns zu werfen. Erst später, wenn wir nicht mehr in ihrer Gegenwart sind – außerhalb des Einflussbereiches ihres Zaubers – , beginnt die Klarheit unserer Gedanken zurückzukehren und wir fragen uns, wie es möglich war, dass wir unfähig waren, ihren Taten angemessen zu begegnen oder sie zu kontern.

Viele der im englischen Raum geschriebenen Bücher über Psychopathie sprechen über Psychopathen als eine Gruppe, die eine gemeinsame Ansammlung von Merkmalen haben. Der am weitesten verbreitete Maßstab zur Messung von Psychopathie wurde von Dr. Hare entwickelt. Er wird Taxonomie von unterschiedlichen Arten von Psychopathen und anderer pathologischer Typen, und zeigt, wie ihre Abweichungen zusammenwirken, um ein pathologisches System zu formen. Er hat Werke von europäischen Psychologen herausgebracht, die während des Kommunismus verloren gingen.

Laura: Eine Diagnose ist eine umstrittene Sache; es herrscht eine Kontroverse vor, die erklärt werden muss, bevor die Möglichkeiten einer Feststellung verstanden werden können[2].

Łobaczewski diskutiert das Faktum, dass die Psychologischen Wissenschaften in Nazideutschland und dem stalinistischen Russland kooptiert wurden, um totalitäre Regimes zu unterstützen, und dass dies von Psychopathen in Machtpositionen gefördert wurde, die sich anschließend darangemacht haben, jede Möglichkeit, dass akkurate Informationen über diesen Zustand weitreichend bekannt gemacht werden, zu vernichten. Er hebt hervor, dass jedes Regime, das vorrangig von pathologischen Abweichenden zusammengestellt ist, es den Psychologischen Wissenschaften nicht erlauben kann, sich frei zu entwickeln und zu florieren, weil es dazu führen würde, dass das Regime selbst als krankhaft diagnostiziert werden würde, was in weiterer Folge „dem Mann hinter dem Vorhang“ sichtbar machen würde.

Basierend auf Erster-Hand-Observationen des in Frage stehenden Phänomens gibt Łobaczewski an, dass die Unterdrückung von Wissen auf typische Weise von Psychopathen vonstatten geht: verdeckt und hinter einer Maske der Vernunft. Um in der Lage zu sein, die Psychologischen Wissenschaften zu kontrollieren, muss man in der Lage sein zu spüren, was vor sich geht und welche Fragmente der Psychopathologie am gefährlichsten sind. Ein pathologisches politisches Regime ortet jene Individuen innerhalb des Fachgebietes, die selbst Psychopathen sind (üblicherweise ziemlich mittelmäßige Wissenschafter), fördert ihre akademischen Studien, Graduierungen und Erlangung von Schlüsselpositionen mit Aufsichtsfunktion über wissenschaftliche und kulturelle Organisationen. Sie sind dann in der Position, eine oder mehrere talentierte Personen ‚abzuschießen‘, getrieben sowohl durch Eigennutz als auch von dieser typischen Eifersucht, die die Haltung eines Psychopathen gegenüber normalen Menschen kennzeichnet. Sie sind dann diejenigen, die wissenschaftliche Publikationen hinsichtlich ihrer „einwandfreien Ideologie“ beaufsichtigen und versuchen sicherzustellen, dass ein guter Spezialist die wissenschaftliche Literatur, die er braucht, nicht bekommt.

Fakt ist, dass in den letzten 50 Jahren am Konzept der Psychopathie stark genagt wurde und diese sich nun auf eine spezifische Persönlichkeitsstörung bezieht, obwohl es Versuche gegeben hat, die Klassifizierung endgültig loszuwerden und sie nur mehr auf Antisoziale Persönlichkeitsstörung (ASP) zu reduzieren, die eine große Vielfalt von Verhaltensweisen einschließen kann und nicht unbedingt die klinische Diagnose von Psychopathie erfordert. Robert Hare besteht darauf, dass es wichtig ist, dass Psychopathie nicht mit Kriminalität oder Gewalt einhergeht; nicht alle Psychopathen betätigen sich in gewalttätigem und kriminellen Unternehmungen. Umgekehrt sind nicht alle gewalttätigen oder kriminellen Personen Psychopathen.

Nach Robert Hare, Cleckley, Łobaczewski et. al. und vielen andere Experten in Psychopathie, kann eine Diagnose von Psychopathie nicht auf der Basis von einfach sichtbaren Verhaltenssymptomen unter Ausschluss von zwischenmenschlichen und affektiven Symptomen getroffen werden, denn ein solcher Versuch würde Psychopathen aus vielen Menschen machen, die einfach nur durch das Leben oder die Gesellschaft selbst verletzt worden sind, und erlaubt stattdessen den wahren Psychopathen, die eine gut konstruierte Maske der Vernunft tragen, einer Entdeckung zu entgehen.

Nun, kommen wir konkret zur Diagnose und/oder Feststellung im Speziellen: Es gibt eine Anzahl von Theorien über die Ätiologie der Psychopathie – wie z.B. Psychopathie als eine Anpassungsstrategie, als eine Variante normaler Persönlichkeit, eine Fehlfunktion des Gehirns, eine Ausdrucksform von fehlender Zuneigung oder Pathologie in der frühen Kindheit, eine Lernschwierigkeit etc. Es gibt nur sehr wenig empirische Indizien, die die Idee unterstützt, dass ein wahrer Psychopath das Produkt eines Missbrauchs in der Kindheit ist, aber viele Indizien, die die Idee unterstützt, dass Psychopathie genetisch hervorgerufen ist. Das neurobiologische Modell lässt größte Hoffnung zu, dass wir selbst den hinterhältigsten Psychopathen entdecken können.

Wie Henry bereits erwähnt hat, wurde in einer Studie von Reaktionszeiten auf verschiedene Wortarten – emotionale, neutrale und Pseudowörter – festgestellt, dass Ereigniskorrelierte Potenziale (EKP) in Lexikalischen Entscheidungsaufgaben unter Nichtkriminellen anzeigen, dass Reaktionen sowohl auf positive und negative Wörter genauer und schneller ist als jene auf neutrale Wörter. In den Gehirnen dieser Untersuchungssubjekte zeigten die zentralen und seitlichen Gehirnregionen frühe und späte EKP Komponenten im Bezug auf emotionale Wörter. Von den späten Komponenten der EKP dachte man, dass sie eine laufende Verarbeitung des Worts anzeigen.

In derselben Studie zeigten nichtpsychopathische Kriminelle ebenfalls Empfindlichkeit gegenüber den emotionsgeladenen Begriffen. Die Psychopathen jedoch versagten darin, überhaupt eine Reaktionszeit oder EKP-Unterschiede zwischen neutralen und emotionalen Wörtern zu zeigen. Mehr noch, die Morphologie ihrer EKP Diagramme war auffällig von jenen der Nichtpsychopathen verschieden. Die späte Komponente ihres EKPs verzögerte in Nichtpsychopathen lange und war stark, während sie bei Psychopathen kurz und schwach war. Es wird vermutet, dass dies das Faktum reflektiert, dass Psychopathen nur lexikalische Entscheidungen treffen und Informationen nur auf seichter Ebene verarbeiten. Dies wird durch kürzlich durchgeführte bildgebende Verfahren (Gehirnscans) unterstützt, die zeigen, dass psychopathische Rauschgiftsüchtige während der Durchführung von lexikalischen Entscheidungsaufgaben weniger zerebrale Aktivitäten haben als nichtpsychopathische Rauschgiftsüchtige.

Hare et. al. haben weiters entdeckt, dass EKP-Anomalien von Psychopathen sich nicht auf affektive Sprache beschränken, sondern auch abstrakte Sprache. Eine weitere kuriose Entdeckung, die in zwei unabhängigen Studien festgestellt wurde, ist, dass eine unüblich große, negativ geladene Welle über die Frontallappen des Gehirns lief. Eine versuchsweise Interpretation wäre, dass dies eine profunde kognitive und affektive Verarbeitungsanomalie reflektiert.

Andere neue Studien kommen auf ähnliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen: dass Psychopathen eine große Schwierigkeit haben, verbales und nonverbales affektives (emotionales) Material zu verarbeiten, dass sie dazu tendieren, die emotionale Signifikanz von Ereignissen falsch zu erfassen, und, was besonders wichtig ist, dass diese Defizite sich durch Brain-Imaging (Gehirnscan-) Techniken sichtbar machen lassen. Psychopathen zeigen auffällige inter-hemispherische Verteilung von Verarbeitungsprozessen, haben Schwierigkeiten, die subtilen Bedeutungen und Nuancen der Sprache, so wie z.B. Wortwitz, Metaphern etc., zu erkennen, haben schlechte olfaktorische Unterscheidungsgabe – möglicherweise wegen orbitofrontaler Störung – , und haben etwas, was wie eine subklinische Form von Denkstörung aussieht, charakterisiert durch fehlende Kohäsion und Kohärenz in ihrer Sprache. All diese kognitiven und affektiven Anomalien können in keinem einzigen der anderen Modelle der Psychopathie erklärt werden, und sie können durch bildgebende Techniken nachgewiesen werden.

Der letztere Punkt: Die Gedankenstörung ist etwas, womit wir bereits gearbeitet haben: Wir haben versucht, einige allgemeine Regeln zu finden, damit die durchschnittliche Person nach ein paar verdeckten Tests während Diskussionen mit Individuen, von denen sie denkt, dass sie sie manipuliert oder täuscht, eine persönliche Einschätzung machen kann.

Aber das ist eine geladene Streitfrage. Wie Łobaczewski hervorhebt: Wenn sich ein Psychopath selbst als normal betrachtet – was natürlich um einiges leichter fällt, wenn er Autorität besitzt – , dann wird er eine normale Person als ‚anders‘ und somit abnormal sehen. Die Aktionen und Reaktionen einer normalen Person, ihre Ideen und moralischen Kriterien fällt bei Psychopathen als abnormal auf. Einem Psychopathen kommt eine normale Person als naiv vor, so wie ein besserwisserischer Gläubiger an kaum nachvollziehbare Theorien über Liebe, Ehre und Gewissen. Ihn als „verrückt“ zu bezeichnen liegt nicht fern. Das erklärt, warum pathologische Regierungen Dissidenten immer als „mental krank“ abstempelten.

Das Rechtssystem ist nicht ausgelegt damit umzugehen, weil das Rechtssystem natürlich eine Kreation von pathologischen Individuen selbst ist; oder es wird zumindest von diesen administriert. Eine gut ausgefeilte Legislation sollte wissenschaftliche Testung von Individuen verlangen, deren Behauptungen, dass jemand Anderer psychologisch abnormal ist, zu nachdrücklich sind oder auf einer fragwürdigen Basis stehen.

Auf der anderen Seite erzeugt jedes pathologische soziale oder herrschende System, in dem Psychiatrie nur zu politischen Aspekten eingesetzt wird, weitere Probleme. Jede Person, die gegen ein regierendes System, das ihm als befremdlich und amoralisch vorkommt, rebelliert, kann von den Repräsentanten dieses Systems leicht selbst als „mental abnormal“ abgestempelt werden; er wäre dann jemand, der eine „Persönlichkeitsstörung“ hat und sich besser einer „psychiatrischen Behandlung“ unterziehen sollte. Und es gibt eine Überzahl an Wegen, wie sie auf die Tests Zugriff bekommen können. Es kann jederzeit ein wissenschaftlich und moralisch degenerierter Psychiater dafür gefunden werden.

Es ist also eine dornige Angelegenheit.

Silvia Cattori: Welche unterschiedlichen Typen hat Łobaczewski identifiziert?

Henry: Wie die meisten anderen Forscher unterscheidet er zunächst zwischen vererbten Abweichungen und erworbenen Abweichungen, d.h., jene, die mit der Pathologie geboren wurden und jene, die aufgrund von Verletzungen des Gewebes oder Traumen des Gehirns in jungem Alter pathologisch geworden sind. Verletzungen des Hirngewebes kann Narben/ischämische Regionen hinterlassen, die die Fähigkeit des Individuums, wahrzunehmen und zu fühlen, beeinträchtigen können. Die betroffenen Bereiche des Gehirns können ihre Aufgaben dann nicht mehr erfüllen, weswegen die Daten in andere Bereiche umgeleitet werden, die eigentlich für andere Aufgaben vorgesehen wären. Łobaczewski nennt Jene, deren Charaktere sich auf deformierte Art herausbilden, Charakteropathen. Er listet dann mehrere Formen von Charakteropathien auf: der paranoide Charakteropath (er zitiert Lenin als ein Beispiel); frontale Charakteropathie, eine Abweichung durch Verletzungen der vorderen Bereiche der Großhirnrinde hervorgerufen (Stalin ist ein Exemplar dieses Typs); drogeninduziierte Charakteropathie, verursacht durch Konsum von Drogen, die das Zentralnervensystem beschädigen. Weiters gibt es pathogeninduziierte Charakteropathen (er schlägt vor, dass Franklin D. Roosevelt an dieser Krankheit litt) genauso wie Menschen mit Epilepsie (er zitiert Caesar und Napoleon).

Die vererbten Erkrankungen sind: Schizoide Persönlichkeitsstörung, essenzielle Psychopathie asthenische, anankastische, histrionische und skirtoide Persönlichkeitsstörungen und jene, die Łobaczewski als „Schakale“ bezeichnet, d.h. Individuen, die als angeheuerte Schützen bzw. als Mörder gegen Bezahlung enden. Łobaczewski spekuliert, dass dieser Typus eine Mischung der anderen Typen ist. Um eine Vorstellung davon zu vermitteln, möchte ich zwei Typen näher erläutern.

Schizoide Persönlichkeitsstörung ist eine Abweichung, die hypersensible und misstrauische Individuen erzeugt, die Gefühle Anderer geringschätzen. Sie werden von hochtrabenden Ideen angezogen, aber ihre verarmte psychologische Natur limitiert stark ihre Wahrnehmungen und verwandeln ihre sogenannten „guten Absichten“ in Einflüsse des Bösen. Ihre Vorstellung von der menschlichen Natur verdirbt letztendlich ihre Bemühungen. Wie Łobaczewski meint, wird ihre Haltung der Menschheit gegenüber durch das ausgedrückt, was er die „schizoide Deklaration“ nennt: „Die menschliche Natur ist so schlecht, dass Ordnung in der menschlichen Gesellschaft nur durch eine starke Macht, geschaffen von hoch qualifizierten Individuen im Namen einer höheren Idee, aufrecht erhalten werden kann.“ Wie viele Bewegungen, die wir heute sehen – angefangen von Faschismus über Kommunismus bis hin zu Neokonservatismus- basieren auf dieser Idee! Man könnte sich leicht vorstellen, dass diese Aussage zum Beispiel von Leo Strauss stammen könnte.

Essenzielle Psychopathen sind der Typus, der am ähnlichsten zur Vorstellung von Psychopathie, wie sie von Cleckley, Hare, Babiak und anderen diskutiert wird, ist. Łobaczewski erwähnt die furchterregende Anmerkung, dass „sie schon im Kindesalter lernen, sich gegenseitig in einer Menschenmenge zu erkennen, und sie ein Gewahrsein der Existenz Anderer, die ihnen ähnlich sind, entwickeln. Sie werden sich auch gewahr, dass sie sich von der Welt der anderen Menschen, die sie umgeben, unterscheiden. Sie betrachten uns von einer gewissen Distanz, wie eine paraspezifische Spezies.“

Denken Sie über die Folgen dieser Anmerkung nach: Sie sind sich, als Gruppe, in einem gewissen Ausmaß über sich selbst bewusst, sogar schon in der Kindheit! In Anerkennung ihrer fundamentalen Unterschiede zum Rest der Menschheit würde somit ihre Loyalität Anderen ihrer Art gehören, d.h. anderen Psychopathen. Łobaczewski hebt hervor, dass in jeder Gesellschaft unserer Welt psychopathische Individuen oft aktive Zusammenschlüsse unter geheimer Absprache bilden – in einem gewissen Ausmaß entfremdet von der Gemeinschaft normaler Leute. Sie sind sich bewusst, dass sie anders sind. Ihre Welt ist auf ewig im Sinne von „Wir gegen sie“ getrennt; d.h., ihre Welt mit ihren eigenen Gesetzen und Gepflogenheiten versus dieser anderen, „fremden Welt“ der normalen Menschen voller vermessener Vorstellungen und Gebräuchen von Wahrheit, Ehre und Anstand, in deren Licht – so wissen sie – sie moralisch gerichtet würden. Ihr eigener verdrehter Sinn von Ehre verpflichtet sie zu Betrügen und Nicht-Psychopathen und ihre Werte zu verunglimpfen. Im Widerspruch zu den Idealen normaler Menschen denken Psychopathen, dass das Brechen von Versprechen und Abmachungen zu normalem Verhalten zählt. Sie begehren nicht nur Besitztümer und Macht, sondern denken auch, dass sie ein Recht darauf hätten, einfach nur, weil sie existieren und sie es wollen. Aber sie verspüren eine besondere Genugtuung, wenn sie sie von Anderen an sich reißen; was sie plagiieren, erschwindeln und erpressen können sind Früchte, die süßer sind als die, die sie durch ehrliche Arbeit erwirtschaften. Sie lernen auch schon sehr früh, dass ihre Persönlichkeiten traumatisierende Effekte auf die Persönlichkeiten von Nicht-Psychopathen haben können, und wie sie Vorteile aus diesem Terror für die Erfüllung ihrer Ziele ableiten können.

Stellen Sie sich also vor, wie Menschen, die nicht das Wissen um diese Sachverhalte haben, komplett im Dunkeln tappen, und von diesen Individuen getäuscht und manipuliert werden können, wenn sie z.B. in verschiedenen Ländern an der Macht sind und vorgeben, den jeweiligen Bevölkerungen gegenüber loyal zu sein, während sie offensichtliche und leicht zu erkennende physische Unterschiede zwischen Gruppen (wie Rasse, Hautfarbe, Religion etc.) ausspielen. Psychologisch normale Menschen würden in diesem Szenario auf Basis von irrelevanten Unterschieden gegeneinander aufgebracht werden, während die an der Macht sitzenden [psychologisch] Abweichenden – die sich fundamental von dem Rest unterscheiden, da sie kein Gewissen haben und unfähig sind, für andere Menschen zu fühlen – als Drahtzieher die Früchte ernten.

Ich denke, dass dieses Szenario ziemlich genau die Situation beschreibt, mit der wir heute konfrontiert sind.

Silvia Cattori: Können Sie uns Beispiele geben, die uns helfen, das Problem in einem allgemeinen Sinn zu verstehen?

Henry: Łobaczewskis Betrag ist seine Analyse, wie die unterschiedlichen Arten von Psychopathen zusammenarbeiten, um ein System zu formen, wo klinisch pathologische Menschen zu Machtpositionen aufsteigen, wo sie über psychologisch normale Menschen herrschen.

Zu Beginn des Buches beschreibt Łobaczewski seine Erfahrungen auf der Universität, wo er dem Phänomen zum ersten Mal begegnet ist. Er ging in die Bibliothek, um einige Bücher über Psychopathie auszuborgen, nur um zu seinem Erstaunen festzustellen, dass sie alle entfernt worden waren! Dies demonstriert ein Wissen um ihre Unterschiede – zumindest bei einigen von ihnen – , und, im Falle des kommunistischen Polens, von jenen, die genug Macht hatten, um Bücher aus einer Universitätsbibliothek zu entfernen. Laura meinte, dass beim Lesen dieser Passage ihr die Haare im Genick zu Berge standen! Die Implikationen dieses Faktums sind weitreichend im Verständnis unserer Welt, wie sie so werden konnte wie heute, und was wir tun müssen, um sie zu verändern.

Aber hier sind einige Beispiele von psychopathischem Verhalten, wie sie von anderen Autoren dargebracht werden:
(1) Eine Mutter spielt mit ihrer vierjährigen Tochter Verstecken. Sie hält ein großes Küchenmesser in ihrer Hand. Sie sagt ihrer Tochter: „Ich zähle bis einhundert, und wenn ich dich finde, dann schneide ich dir die Daumen ab. Das entsetzte Mädchen versteckt sich in ihrem Schrank, und die Mutter, wissend, wo sie ist, lässt sie dort stehen; entsetzt, geängstigt, traumatisiert, bis zum Schluss. Als die Mutter die Tür öffnet, beugt sie sich über die Tochter und ritzt ihr die Haut an einem ihrer Daumen ein.
(2) Eine Familie hat zwei Söhne. Einer begeht Selbstmord mit einem Jagdgewehr. Beim darauffolgenden Weihnachtsfest schenken die Eltern genau dieselbe Waffe ihrem anderen Sohn. Als sie gefragt werden, warum, sagen sie: „Die Waffe funktionierte einwandfrei!“
Wie passt solches Verhalten in ein Glaubenssystem, wo wir alle einen göttlichen Funken ins uns tragen und jeder ein Gewissen hat? Können Sie sich vorstellen, dies ihren eigenen Kindern anzutun?

Laura: Einer der Hauptfaktoren, der bei der Frage betrachtet werden muss, wie eine Gesellschaft von einer Gruppe von pathologisch Abweichenden übernommen werden kann, ist, dass die einzige Eindämmung eine geringe Teilnahme von empfänglichen Individuen in der jeweiligen Gesellschaft ist. Łobaczewski gibt eine ungefähre Zahl für die aktivsten Abweichenden in der Größenordnung von 6% einer Population an. Diese Zahl wird natürlich von Land zu Land aufgrund vieler Variablen unterschiedlich sein. Die westlichen Gesellschaften haben eine breite Masse an anfälligen Individuen.

Der essenzielle Psychopath befindet sich im Zentrum des Spinnennetzes. Die anderen Psycho- bzw. Charakteropathien, die von Łobaczewski und Anderen beschrieben wurden, formen das erste Glied des Pathologischen Kontrollsystems; es sollte bemerkt werden, dass diese viel Zahlreicher sind als die essenziellen Psychopathen selbst. Diese Gruppe besteht also etwa aus 6% jeder beliebigen Bevölkerung (1% essenzielle Psychopathen plus bis zu 5% andere Psycho- bzw. Charakteropathien).

Das zweite Glied eines solchen Systems ist aus Individuen zusammengesetzt, die normal geboren wurden, die aber entweder durch Langzeiteinwirkung von psychopathischem Material oder durch psychische Schwäche entschieden haben, die Begehren der Psychopathen für ihre eigenen selbstsüchtigen Ziele zu erfüllen. In Zahlen, so Łobaczewski, besteht diese Gruppe unter normalen Umständen aus etwa 12% jeder beliebigen Bevölkerung. Łobaczewski meint, dass es ohne Einsatz von gediegenen, nichtpsychologischen Wissenschaften schwierig ist, eine klare Grenze zwischen diesen letzteren Typen und genetischen Abweichenden zu ziehen. An diesem Punkt können die Unterschiede nur mehr deskriptiv sein.

So kommt es, dass etwa 18% jeder beliebigen Gesellschaft bei der Schaffung und Auferlegung einer Pathokratie (oder einem Versuch desselben) aktiv sind. Die 6% bilden die pathokratische Aristokratie und die 12% das Neubürgertum, dessen wirtschaftliche Situation besonders günstig ist.

Einmal aufgesetzt, korrodiert das elitäre psychopathische System den gesamten sozialen Organismus und verschwendet dessen Talente und Mächte. Wenn eine Pathokratie einmal errichtet ist, folgt sie einem gewissen Kurs und hat eine gewisse ‚Schwerkraft‘. In einer Pathokratie entsteht das sozioökonomische System aus einer sozialen Struktur, die von dem politischen Machtsystem geschaffen wird, das wiederum ein Produkt der spezifischen elitären Weltsicht der pathologisch Abweichenden ist. So kommt es, dass eine Pathokratie ein von menschlichen Pathogenen erzeugter makrosozialer Krankheitsprozess ist, der eine ganze Nation zu solch einem Ausmaß befallen kann, dass Parallelen zu einem metastasierenden Krebs gezogen werden können. Und genauso wie der Prozess von Krebs in einem Körper einem charakteristischen pathodynamischen Prozess folgt, so tut das auch die makrosoziale Krankheit Pathokratie.

Es ist unmöglich, sich solch ein pathologisches Phänomen mit den vorhandenen Mitteln von ’normalen‘ Menschen vorzustellen, die die abweichenden Gedankenprozesse von menschlichen Pathogenen nicht miteinberechnen. Es könnte sicherlich gesagt werden, dass die gesamte Welt schon eine sehr lange Zeit von einer ‚verdeckten Pathokratie‘ (bzw. Kryptopathokratie) beherrscht wurde. Viele Forscher schlagen vor, dass es immer schon so etwas wie eine „Geheimregierung“ gegeben hat, die selbst dann aktiv ist, wenn die ‚öffentlich sichtbare Regierung‘ technisch gesehen keine Pathokratie ist. Der Vorschlag wäre hier, dass Psychopathen sich technisch gesehen immer im Hintergrund befinden, auch in den Zyklen der Geschichte, wo es keine Pathokratien gegeben hat (d.h. während den ‚guten Zeiten‘, die Łobaczewski als die Voraussetzung für einen hysteroiden Kreislauf beschreibt, und die Tür zu einer offensichtlichen Pathokratie öffnet).

Wenn wir den Begriff Pathokratie für die „Herrschaft einer geheimen Regierung“ verwenden, dann würde unsere gesamte Geschichte eine Pathokratie darstellen und die Welt würde ihren Sinn verlieren; also ist es wichtig zu bemerken, dass der Begriff Pathokratie das spezifische Phänomen ist, das aus dem Hedonismus von guten Zeiten resultiert. Und dass es durch essenzielle Psychopathen, von denen 100% in öffentlichen Machtpositionen sitzen, charakterisiert ist. Etwas, das in Nazideutschland und dem kommunistischen Russland und Osteuropa aufgetreten ist. Und, so sollte ich hinzufügen, auch etwas, das gerade jetzt auftritt.

Man kann die uns heute betreffenden Probleme nicht wirklich als ‚politisch‘ bezeichnen – unter Verwendung der herkömmlichen Namen von politischen Ideologien – , weil, wie oben erwähnt, pathologisch Abweichende hinter einer vollständig abdeckenden Maske operieren; und zwar durch Täuschung und andere psychologische Tricks, die sie ausgeklügelt praktizieren. Wenn wir denken oder glauben, dass irgendeine politische Gruppe mit irgendeinem Namen in Bezug auf ihre wahre Natur heterogen ist, dann werden wir nicht fähig sein, die Ursachen und Symptome der Krankheit diagnostizieren zu können. Jede Ideologie wird ausgenutzt werden, um die pathologischen Qualitäten sowohl vor ‚Experten‘ als auch vor ‚Laien‘ zu tarnen. Dies oder jenes also als „links“, „rechts“ oder „mittig“, „sozialistisch“, „demokratisch“ oder „kommunistisch“ etc. zu bezeichnen wird uns niemals helfen, die pathologische Selbstreproduktion und ihre expansionistischen externen Einflüsse zu verstehen. Wie Łobaczewski wiederholt: „Ignota nulla curatio morbi!“ Keine (Volks-)Bewegung wird jemals Erfolg haben, die nicht Psychopathie und Ponerologie in ihre Überlegungen einbezieht!

Silvia Cattori: Die [psychologisch] Verdorbenen sind also jene, die angesichts von Problemen, die sie selbst erzeugt haben, sagen: „Es ist die Schuld von Anderen. Ich habe damit nichts zu tun.“

Henry: Genau. Ein Beispiel, das mir gerade einfällt, ist ein von Hare zitierter Psychopath, der seine Eltern ermordete und dann um ein mildes Urteil bat, weil er ein Adoptivkind war!

Nichts ist jemals ihre Schuld. Sie sind niemals verantwortlich für irgendetwas.

Laura: Ich möchte dieses Phänomen ein wenig näher erklären. Ein Psychopath ist ein Individuum, das die Welt in Schwarz und Weiß einteilt, Gut und Böse, und die Unterteilung ist sehr starr. Die psychopathische Struktur wird um eine sehr einfache Struktur herum gebildet: „fühlt sich gut an, ist daher gut / fühlt sich schlecht an, ist daher schlecht“. Und obwohl diese Struktur sehr starr ist, heißt das nicht, dass sie rational oder stabil ist! Dinge sind entweder gut oder schlecht, aber was gut oder schlecht ist, hängt von den unmittelbaren Umständen ab, d.h., was der Psychopath im betreffenden Moment haben möchte.

Aber das ist kein ‚Abwehrmechanismus‘; es ist einfach nur so, dass für den Psychopathen der Locus der Realität darin liegt, was sich „gut anfühlt“, und zwar ohne jeglichen Bezug auf irgendjemand Anderen, außer auf Objekte, die seinen Bedürfnissen dienen. Man könnte fast sagen, dass die psychologische Struktur des Psychopathen dem eines neugeborenen Säuglings entspricht, der sich niemals entwickelt, niemals aufwächst.

Ein Säugling hat noch kein internes Selbst, außer vielleicht in der Mitte eines Bündels an neurologischen Eingaben und Ausgaben zu stecken, die sich nach Zufriedenstellung sehnen und Unbequemlichkeiten ablehnen. Natürlich gibt es bei einem aufgewachsenen Psychopathen bereits hochentwickelte neurologische Schaltkreise, die sich während des Lernprozesses, was am besten funktioniert, ein Verlangen zu stillen oder einen Bedarf zu decken, entwickelten.

Unter dem Einfluss dieser internen Struktur ist der Psychopath nicht fähig, die Bedürfnisse anderer menschlicher Wesen, die subtilen Schattierungen einer Situation oder Mehrdeutigkeiten zu erkennen. Die gesamte äußere Realität wird durch diese starre und primitive interne Struktur gefiltert und nach ihr ausgerichtet.

Wenn ein Psychopath frustriert ist, scheint er zu spüren, dass die gesamte Welt „da draußen“ gegen ihn geht und dass er selbst gut und schwerleidend ist, und eigentlich nur nach dem Ideal von Liebe, Frieden, Sicherheit, Schönheit, Wärme und Komfort trachtet. Das heißt, wenn ein Psychopath mit etwas Unangenehmem oder Bedrohendem konfrontiert ist, wird das betreffende Objekt (Person, Idee, Gruppe, was auch immer) in die „absolut böse“-Kategorie gesteckt, denn, wenn der Psychopath es nicht leiden kann, dann kann es einfach nicht gut sein!

Nun, hier ist der Clou: Wenn sich die Beweise einstellen, dass eine gewisse Wahl oder Handlung eines Psychopathen ein Problem erzeugt hat, oder eine Situation schlimmer gemacht hat, dann muss auch das als Teil des Selbst verleugnet werden und nach „da draußen“ projiziert werden.

Das bedeutet, dass alles, was als „schlecht“ definiert ist, auf jemandem oder etwas projiziert wird, weil die innere Struktur eines Psychopathen keine Makel erlauben wird, nichts Schlechtes, keine Fehler. Und denken Sie daran, dass das nicht so ist, weil sie es wollen, sondern weil sie nicht anders können. So sind sie eben gemacht. Sie sind wie eine Katze, die Spaß daran hat, eine Maus zu quälen bevor sie sie frisst. Das ist es, was sie tun.

Psychopathen sind Meister von Projektiver Identifikation. Das heißt, sie projizieren auf Andere alles, was schlecht ist (was „schlecht“ ist ändert sich laufend nach den Bedürfnissen des Psychopathen), gehen in einen manipulierenden Modus um das Projizierte in der anderen Person zu induziieren, und trachten danach, die Person zu kontrollieren, die aus ihrer Sicht diese „schlechten“ Charakteristiken manifestiert. Auf diese Art erfährt der Psychopath Vergnügen und fühlt, alles „unter Kontrolle“ zu haben.

Denken Sie daran, dass das, was vom Psychopathen für „gut“ gehalten wird, nichts mit Wahrheit, Ehre, Anstand, Rücksicht auf Andere oder irgend etwas anderes zu tun hat, außer mit dem, was der Psychopath in einem beliebigen Moment haben will. Auf diese Weise kann die Verletzung von Rechten Anderer, jedes Foul, jede böse Tat vom Psychopathen verübt werden, und er wird in der Nacht schlafen wie ein Baby (buchstäblich), weil er nichts „falsches“ gemacht hat!

George Bush und seine Neokonservativen können den Irak zerstören, es „Demokratie bringen“ nennen, und sich dabei gut fühlen. Israelische Psychopathen können palästinensisches Gebiet stehlen, Palästinenser ermorden, und es mit der Bibel rechtfertigen und sich dabei gut fühlen. Natürlich wissen sie, dass sie lügen wenn sie lügen, aber innen glauben sie, dass wahre Güte das ist, was sie in dieser Welt gut fühlen lässt. Und sie wissen auch, dass Wesen, so wie sie selbst, von der Mehrzahl anderer Menschen moralisch verurteilt und angegriffen werden, wenn sie nicht ihren Trieb nach dem, was sie begehren, hinter einer Maske von hochtrabender Rechtfertigung verstecken.

Silvia Cattori: Soll das heißen, dass moderne Pathokraten, die in der heutigen sogenannten „Informationsgesellschaft“ operieren, sich nicht z.B. von Unterstützern von Hitler unterscheiden? Außer vielleicht, dass sie noch viel gefährlicher sind, weil sie fortschrittlichere Werkzeuge haben und fähig sind, die verschiedenen Kommunikationsmittel mit größerem Gewahrsein einzusetzen?

Laura: Das fasst es ganz gut zusammen.

Henry: Ein pathokratisches System, das heißt, eine Regierung voller psychologisch Abweichender, wird unabhängig von der getragenen Maske – wie z.B. Faschismus, Kommunismus oder Kapitalismus – ähnliche Effekte erzeugen. Die Ideologie ist unwichtig. Sie dient nur als eine Tarnung und als ein Sammelpunkt für einen gewissen Prozentanteil der Bevölkerung, der als Wählerschaft dient. Diese Wählerschaft glaubt die Slogans und sind unfähig, hinter die Maske zu blicken. Ein gewisser Prozentsatz von ihnen wird die ideologischen Slogans mit den Augen des Gewissens interpretieren und glauben, dass es ihr [der Slogans]Ziel ist, unser Schicksal zu verbessern. Deshalb hören wir immer Slogans über die Bruderschaft von Menschen oder auch die ausgelaugten, leeren Phrasen über Gerechtigkeit und Freiheit, über die Demokratie im Irak, und so weiter, während die Realität eher von Machtlosigkeit, Trennung und Versklavung zeugt. Wenn einzelne Individuen die Kluft zwischen den Idealen und den Handlungen der Führer bzw. der Partei zu sehen beginnen, werden sie sich zurückziehen und von anderen Individuen ersetzt werden.

In der heutigen Welt, wo Information von einer sehr kleinen Zahl von Medien-Outlets kontrolliert wird, und wo diese Outlets eng mit den pathologischen Regierungen in Verbindung stehen, kann eine große Anzahl von Menschen mit pathologischen Denkweisen beeinflusst und infiziert werden. Ein Beispiel davon ist die berühmte Anmerkung von Madeleine Albright im Jahr 1996, als sie über die 500.000 Todesfälle, hervorgerufen durch die Handelssperre im Irak – die meisten davon Kinder – , befragt wurde. Sie antwortete, dass es „es wert“ war, in anderen Worten, dass diese Tode der notwendige Preis waren, um Saddam Hussein zu stürzen. Das ist unzweifelhaft pathologische Logik; aber wie viele Amerikaner haben diesen Ausspruch gehört und sich nichts dabei gedacht? Jeder, der im Moment dieses Ausspruchs nicht empört gewesen ist, ist mit pathologischem Denken infiziert worden, ist ponerisiert worden. Ihr Denken ist nun durch die pathologische Infektion verzerrt.

Silvia Cattori: Sind das fehlende Gewissen und die Unempfindlichkeit gegenüber Leiden Anderer das, was Psychopathen von normalen Menschen unterscheidet?

Henry: Das ist wahrscheinlich der Schlüsselpunkt, den die Menschen verstehen müssen. Seit Jahrhunderten versuchten Künstler und Schriftsteller zu verstehen, wie es kommt, dass unsere Welt in einer Endlosschleife von Leiden gefangen ist. Sie haben versucht, moralistische Erklärungen zu finden. Łobaczewski diskutiert in der ersten Hälfte seines Buches über die Zwecklosigkeit dieser Herangehensweise und schlägt stattdessen eine wissenschaftliche Herangehensweise vor, basierend auf dem Verständnis des Bösen als eine gesellschaftliche Krankheit; als die Handlungen von pathologischen Abweichenden innerhalb einer Gesellschaft. Ohne die Fähigkeit, sich in jemandem einfühlen zu können, können diese Menschen nicht das Leiden fühlen; genauso wenig wie die Katze das Leiden der Maus fühlen kann, wenn sie sich mit ihr spielt bevor sie sie frisst. Bush kann tausende amerikanische Soldaten in den Irak oder nach Afghanistan schicken, wo sie getötet oder dauerhaft verstümmelt werden, oder wo sie selbst Tausende töten und das gesamte Land zerstören; er kann die Folter von Häftlingen absegnen, die Aktionen von Israel im Libanon unterstützen; es ist absolut kein Leiden, das er damit anrichtet, für ihn real. Es gibt keine Vorrichtung in diesen Menschen, die diese Emotionen verarbeiten könnte. Sie sind auf physiologischer Ebene unfähig, dies zu tun.

Laura: Sie haben nicht die Hardware, um dieses Programm laufen zu lassen.

Henry: Das einzige Leiden, das ein Psychopath kennt, ist, wenn ihm sein Essen weggenommen wird; und ich verwende hier das Wort in einem symbolischen Sinn: wenn er nicht das bekommt, was er will. Nur so tief geht sein emotionales Leben. Alles andere, was wir in sie hineindichten, kommt aus unserer eigenen Vorstellung; wir projizieren unsere eigene interne Realität zurück auf sie.

Und wir tun das die ganze Zeit, denn es ist sehr schwierig für uns zu begreifen, dass es Leute gibt, die nicht die reichen inneren Welten haben, wie normale Menschen.

Laura: Wenn wir unsere eigene innere Struktur auf einen Psychopathen projizieren, verhalten wir uns eigentlich selbst psychopathisch! Wir sind dann in einer ’schwarzen vs. weißen‘ Welt, wo die Nuancen menschlicher Existenz nicht berücksichtigt werden. Faktum ist, wir sind hinsichtlich Intelligenz, Talente, Erscheinungsbild, etc. nicht alle gleich erschaffen. Und genauso wie alles unterschiedlich aussieht, so sind sie in ihrem psychologischem Make-Up unterschiedlich gebaut, selbst wenn dabei gewisse Dinge sind, die wir uns als Spezies teilen. Łobaczewski hebt hervor, dass es ein universelles Gesetz der Natur ist, dass, je höher die psychologische Organisation einer Spezies ist, umso höher auch die psychologischen Unterschiede zwischen individuellen Mitgliedern ist. Der Mensch ist eine stark organisierte Spezies; folglich sind diese Variationen zwischen Individuen am größten. Psychologische Unterschiede treten in allen Details des Musters menschlicher Persönlichkeit sowohl qualitativ als auch quantitativ auf.

Die Erfahrung lehrt uns, dass psychologische Unterschiede zwischen Menschen oft eine Ursache von Problemen sind. Wir können diese Probleme überwinden, indem wir die psychologische Unterschiedlichkeit als Naturgesetz akzeptieren und ihren kreativen Wert anerkennen. Diese Unterschiedlichkeit ist für die Menschheit ein großes Geschenk, und erlaubt menschlichen Gesellschaften, ihre komplexen Strukturen zu entwickeln und sowohl auf individueller als auch kollektiver Ebene höchst kreativ zu sein. Dank der psychologischen Vielfalt ist das kreative Potenzial jeder gegebenen Gesellschaft viele Male höher als wenn unsere Spezies homogener wäre.

Die normale persönliche Persönlichkeit ist in konstantem Fluss: lernen, wachsen, verändern. Ein lebenslanger evolutionärer Prozess ist die Tagesordnung. Manche politische und religiöse Systeme versuchen, exzessive Stabilität und Homogenität unserer Persönlichkeiten aufzuerlegen, aber es ist aus psychologischer Sicht für Individuen und die Gesellschaft ungesund.

Eine Gesellschaft, die psychologisch angemessen gebildet ist, wird Unterschiede kennen und verstehen, und wird auch über die Hauptsache Bescheid wissen, die normale Menschen gemeinsam haben: die Fähigkeit, ein reifes Gewissen zu entwickeln. Auf diese Weise können Unterschiede gefeiert und das kreative Potenzial voll ausgenutzt werden.

Ende Teil 1

 

Psychiatrischer Faschismus in der Maske der Demokratie

 

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlicht in blog.de 2010-08-04 – 18:10:07

Ein Faschist ist grundsätzlich ein Mensch, der auf Grund seiner eigenen Ideologie/Dogmatik Andersdenkende/Andersartige nicht dulden will/kann.

Der lesenswerte im Internet gelöschte Beitrag von Don Weitz !!! nach dem ersten Drittel …

Ergänzung 23.05.2014:
Hinweis auf DSM V:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/32287/Psychiatrie-Haeufige-Interessenkonflikte-der-DSM-V-Autoren
http://www.saez.ch/docs/saez/2013/18/de/SAEZ-01442.pdf
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Die nach außen als Demokraten sich vorgebende Faschisten/Möchtegern-Diktatoren praktizieren Aussonderung des nicht Geduldeten in einem langfristig angelegten konstruierten schleichend zunehmenden Prozess subtiler zielgerichteter Eindrucksmanipulation zu dem Zweck der öffentlichen Ausgrenzung gegenüber den Personen des unmittelbaren sozialen Umfeldes. Vorgenommen durch in der Öffentlichkeit vorgenommene Zuweisung von psychiatrischen Kausalattributionen und damit begründeter psychischer Verhaltensbesonderheit/-auffälligkeit.
Forschungsergebnisse aus den 1990-er Jahren der Professorin Schütz Chemnitz und des Professors Laux Bamberg über zielgerichtete Eindrucksmanipulation belegen diese in der Politik etablierte Methode zur Durchsetzung politischer Zielsetzungen. Beide beziehen sich grundlegend u.a. auf Häder (1958). Der Faschist belässt seine unwahren Meinungen/Aussagen grundsätzlich unaufgeklärt, weist das Klärungsbemühen dem betroffenen Adressaten ursächlich als psychische Störung (psychiatrische Kausalattribution) ebenso zu, wie er Wirkung und Folge dieser langjährig vorgenommenen psychiatrisch kausalattribuiert umgedeuteten Konfliktlagen als manifeste psychische Krankheit dem Betroffenen zuweist. Derartig konstruierte Umdeutungen erfanden die Psychiatern zeitgleich ab 1952 als Krankheit und schufen zum Zweck der Diagnose die Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM).

Durch geschickte Eindrucksmanipulation unbeteiligter Dritte werden diese ohne ihr Wissen zur ‘Bestätigung‘ der unterstellten vermeintlich nicht mehr hinnehmbaren Verhaltensbesonderheiten, damit zur psychiatrischen Sanktionierung und zur weiteren öffentlichen Ausgrenzung missbraucht.

Vor zwei Jahren stellte sich heraus, dass mehr als die Hälfte der Autoren des DMS-IV in den Jahren vor 1994 Gelder von Herstellern der Medikamente erhalten hatte, deren Einsatz sich auf die Definition der im Manual genannten psychiatrischen Erkrankungen gründet. Siehe hierzu auch http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32287. Siehe auch sonderbare und exzentrische Personen: Persönlichkeitsstörungen Übersicht DSM.pdf. Viele der Psychiater, die sich nicht kaufen ließen, lehnen DSM als nicht haltbar ab, da wissenschaftlich nicht reproduzierbar.
Das DSM–IV (in der BRD ab 1996) umfasst psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme (Beispiele: u.a. berufliche Probleme, Probleme im sozialen Umfeld). Ergänzend zu den körperlichen, neurologischen und psychischen Aspekten weist DSM–IV dem sozialen Umfeld eine besondere Bedeutung zu und gilt als ursächlicher Auslöser für viele Störungen.
Die Perfidie: mehrerer gleichzeitig wirkende psychischer Störungen bewirken nicht nur eine additive, sondern eine potenzierende Verstärkung des Morbiditätsrisiko (siehe:
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust_unfall.pdf).

Otto F. Kernberg kritisiert DSM-IV als unwissenschaftlich, da symptomorientiert. Der Reduktionismus/die Zurückführbarkeit ist falsch. Nach seiner Meinung geht es nur darum, dass Medikamente/Behandlungen für den Patienten bezahlt werden.
Das trifft den Kern nicht ganz. DSM-IV pseudo-legitimiert langjähriger Zuweisung psychiatrischer Kausalattributionen umgedeutet als manifeste psychische Krankheit. Zum Zweck der psychiatrischen Aussonderung/Zwangspensionierung eines psychisch nicht kranken unkündbaren Niedersächsischen Landesbeamten. Der mit Beweisfeststellung beauftragte willfährige/skrupellose beamtete Scheuklappenpsychiater eines Landeskrankenhauses beruft sich auf DSM, um nach Fehldiagnose die Fehlbehandlung und damit Zwangs-Psychiatrisierung vorzunehmen. Nach dem Motto, mein Gewissen ist rein – denn ich benutze es nie – blendet dieser die wissenschaftliche Reduktion aus. Er führt damit als Handlanger der Auftrag erteilenden Behörde die psychiatrische Vernichtung aus. Die Kosten dafür hat das Gemeinwesen zu übernehmen.

In der aktuellen Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) sind ca. dreihundert sogenannter angeblich unnormaler psychischer Verhaltensweisen aufgelistet. Diese Liste enthält klassifizierte moralische/psychiatrische Bewertungen über angeblich unnormale Verhaltensweisen.
Das DSM–IV (in der BRD ab 1996) umfasst psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme (Beispiele: u.a. berufliche Probleme, Probleme im sozialen Umfeld).Ergänzend zu den körperlichen, neurologischen und psychischen Aspekten weist DSM–IV dem sozialen Umfeld eine besondere Bedeutung zu und gilt als ursächlicher Auslöser für viele Störungen.
Die Perfidie: mehrerer gleichzeitig wirkende psychischer Störungen bewirken nicht nur eine additive, sondern eine potenzierende Verstärkung des Morbiditätsrisiko (siehe:
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust_unfall.pdf).
Ein Fundus für diese Eindrucksmanipulateure/-konstrukteure.

Einschlägige Literatur, u.a. “Psychiatrische Begutachtung: Ein praktisches Handbuch für Ärzte und Juristen“ von Klaus Foerster, nennt Kriterien für psychiatrische Diagnose und für Unterbringung in die Psychiatrie.
Gesetze wie § 1906 BGB, §§ 20,21, 63 StGB zeigen die juristischen Voraussetzungen für Unterbringung auf.

Eine weitere Fundgrube für Eindrucksmanipulation/-konstruktion psychischer Krankheit.

Zum Zweck der Eindrucksmanipulation zu konstruieren ist ein Neurotiker, der unter seinem eigenen Verhalten leidet, ein Psychotiker, dessen Verhalten von seiner Umwelt als problematisch erlebt wird.
Um DSM, insbesonder auch DSM-IV und die potenzierende Verstärkung, anwenden zu können, erfolgte die langjährig in vielzähligen Einzelaktionen in der unmittelbaren Öffentlichkeit vorgenommene zielgerichtete zermürbende psychosoziale Druckausübung (=Folter), damit einhergehende persönliche und berufliche Diskreditierung und Diskrimenierung zum Zweck der Erschöpfung der Bewältigungsressourcen. Jetzt erfolgt der Abgleich der Wirkungen mit der DSM-Liste und die Zuweisung.

Methoden und Facetten selbstschöpferisch zu konstruierender psychischer/psychiatrischer Zuweisungen – in Unkenntnis des Betroffenen – zeigt auch die Stasi Richtlinie 1/76 auf und sind den Verursachern antrainiert.
Langjährig zielgerichtete zermürbende psychosoziale Mehrfach-Druckausübungen bewirken potenzierte Zunahme traumatischer Extrembelastungen.

Den beamteten Verursachern zum Zweck der Konsistenzsicherung ebenso antrainiert sind die Umdeutungsmechanismen (siehe Häder, Schütz, Laux), um dem Betroffenen die Ursache zuzuweisen, genauer: psychiatrisch kausalattribuiert als Entwicklungsprozess psychischer Störung/Behinderung zuzuweisen. Durch amtsärztlich und behördlich langfristig praktizierte Geheimhaltung einer Vielzahl weiterer konstruierter/zugewiesener Ursachen psychischer Störungen werden die Kenntnis und die Möglichkeit des Wehren/Zurücknehmens dieser Unterstellungen ausgeschlossen. Gleichzeitig beauftragten diese Verursacher einen von ihnen vorgegebenen willfährigen beamteten Psychiater mit der Feststellung dieser Unterstellungen/Zuweisungen als psychische Krankheit/Behinderung, die unmittelbar in der Untersuchungssituation, genauer: während der Beweisfeststellung psychischer Krankheit, dem beauftragten Psychiater als wahr und langjährig akzeptiert/nicht widersprochen vorgegeben wird. Amtsarzt und Behörde als Auftraggeber wissen, dass der beamtete Psychiater verpflichtet ist, deren vielzähligen Vorgaben schwerer psychischer Krankheit nicht nur additiv zu übernehmen, sondern potenzierend als hohes Ko-Morbiditätsrisiko psychiatrisch zu werten. Da Amtsarzt und Behörde als psychische Störung nicht heilbare schwere Depression mit hoher Eigengefährdung unterstellten, ist das potenzierend unterstellte Morbiditätsrisiko einem extrem hohen Mortalitätsrisiko (Eigengefährdung) gleichzusetzen. Amtsarzt und Behörde verpflichteten mit ihren Vorgaben den beauftragten Psychiater somit nicht nur zur Bestätigung der amtsärztlichen 15.12.2002-Feststellung in dessen Beweisfeststellung psychischer Krankheit, sondern wegen ‚Gefahr im Verzug‘, genauer: akuter erheblicher Eigengefährdung, zur sofortiger Heilung, genauer: Einleitung der Zwangsbehandlung/Vernichtung mit Nervengiften.

Diese vom beauftragten Psychiater in der Beweisfeststellung zu benutzende (unvollständigen) Vorgaben/Beweise sind:
In der Geheimakte des Gesundheitsamtes Osnabrück dokumentierte nicht ausgeheilte Hirnerkrankung. Die Behörde Lüthje/Kasling hat das Genesungsgutachten über vollständige Ausheilung nicht weitergeleitet.
Von Amtsarzt, Behörde Ermittlungsführer und Gericht geheim gehaltene Verheimlichung des mir unterstellten Selbsteingeständnisses psychischer Krankheit, das der Amtsarzt als 15.11.2002 festgestellte psychische Krankheit für die in Auftrag gegebene Beweisfeststellung verwandte.
Damit der 15.11.2002 als selbst eingestanden unterstellte bestehende Streit (siehe DSM-IV, Ursache für danach folgende psychiche Störungen)
Damit die 15.11.2002 als selbst eingestanden unterstellte bestehende psychische Krankheit und Betreuung mit bestelltem Betreuer.
Für beide Eingeständnisse lieferte die Landesschulbehörde den vermeintlichen Beweis, genauer: Lügenkonstrukt, den der Ermittlungsführer nach ‚Sachverhaltsermittlung‘ als wahr bestätigte.
Von der Behörde über deren 16.07.2003-Personalkrankenaktenfälschung ab 2000 mir unterstellter verheimlichter Wechsel des vermeintlich mich behandelnden Psychiaters.
Von Behörde, Amtsarzt, Ermittlungsführer und Gericht vor mir geheim gehaltene und in der Beweisfeststellung auf meine Person (nach Sachverhaltsermittlung !!) zur Benutzung vorgegebene personenbezogene psychiatrische Daten eines Anderen.
In der Beweisfeststellung ist der Psychiater verpflichtet, von diesen ‚überprüften‘ Vorgaben als wahr und mir bekannt auszugehen. Da diese Vorgaben heute nachgewiesenes Lügenkonstrukt von Vorstehenden ist und ich diese zum Zeitpunkt der Beweisfeststellung nicht kannte, hätte der Psychiater mein zwangsläufiges Schweigen hierzu als Dissimulation (Verheimlichung) zu werten gehabt.
Vermeintliche Bestätigung des hohen Morbiditätsrisikos und des extrem hohen Mortalitätsrisikos (Eigengefährdung).

Wobei die behördlichen Faschisten/Initiatoren für den Fall des Wehrens über politische Einflussnahme (EDEKA-Prinzip: Ende der Karriere) ihr Aussonderungsanliegen auf die willfährigen Konsortialpartner Gesundheitsamt/Amtsarzt, Ermittlungsführer, Verwaltungsrichter, etc. delegierten und die diesen zur Benutzung zugewiesenen psychiatrischen Eindrucksmanipulationsergebnisse pseudomedizinisch/-rechtlich als deren eigenverantwortliche Enscheidungen festschreiben ließen und ebenfalls mich als Betroffenen in Unkenntnis beließen. Die feigen behördlichen Verursacher halten sich somit sakrosankt und sind somit nicht greifbar. Unter Missbrauch ihrer Garantenfunktion legitimieren und beauftragen diese willfährigen Konsortialpartner/Entscheidungsträger in einer konzertierten Aktion, genauer: in der von den behördlichen Initiatoren in Auftrag gegebenen Beweisfeststellung psychischer Krankheit, den beamteten Psychiater, der als Beamter zur kritischen Hinterfragung nicht autorisiert ist und zur Benutzung deren psychiatrischer Vorgaben verpflichtet ist/wird, zur Konversion der Eindrucksmanipulationsvorgaben in psychische Krankheit und somit zur psychiatrischen Sanktionierung/Aussonderung/Vernichtung. Der Schweregrad der Vernichtung hängt ab vom Schweregrad und der Anzahl der landesschulbehördlichen Zuweisung(en).

Das sind exemplarisch in meinem Fall die von der Landesschulbehörde Osnabrück in Persona Kasling, Giermann, Dierker, Leiter Pistorius mir per Akteneintrag zugewiesenen personenbezogenen psychiatrischen Daten eines Anderen (psychiatrischer Identitätsbetrug) in die Personalkrankenakte.
Das ist die 1998 in einer konzertierten Aktion vom Gesundheitsamt Osnabrück Leiter Manfred Hugo angelegte psychiatrische Krankengeheimakte, in der zum Zweck der forensischen Ursachenermittlung Nichtausheilung einer Hirnerkrankung (Zeckenbiss) dokumentiert wird; wobei die Landesschulbehörde Osnabrück Lüthje/Kasling das 19.10.1998-Genesungsgutachten zum Zweck der psychiatrischen Verwendung/Sanktionierung vorsätzlich nicht an das Gesundheitsamt weiterleitete.
Das ist, offenbar als Folge landesschulbehördlicher Eindrucksmanipulation, die vom Amtsarzt Dr. Bazoche vorgenommene Gutachtenfälschung/-manipulation. Das ist, trotz vorgelegtem gegenteiligem Nachweis (ignorierte detaillierte Mobbingdukumentation), zum einen die behördliche/amtärztliche 15.11.2002-Zuweisung/Unterstellung der Ursache von bestehendem Streit (nach DSM–IV: berufliche Probleme, Probleme im sozialen Umfeld); tatsächlich erklärten die von mir angeschriebenen Kollegen ausdrücklich schriftlich, dass es in den mehr als 30 Dienstjahren keinen Streit gab. Mit dieser Lüge/Zuweisung/Unterstellung verweist Bazoche auf den ursächlichen Auslöser für viele psychische Störungen nach DSM–IV und erklärt/begründet damit zum anderen die vermeintliche Folge: die mir unterstellte Selbstzuweisung schwerer, auch in der Zukunft nicht heilbarer psychischer Krankheit Depression mit hoher Eigengefährdung und deswegen bestehender nervenärztlicher Betreuung als Begründung für Anordnung der psychiatrischen Untersuchung/Beweisfeststellung. Tatsächlich betrifft diese psychische Krankheit/Betreuung, zudem vom Amtsarzt Bazoche als von mir verheimlicht unterstellt, mit den körperlichen, neurologischen und psychischen Aspekten eine andere Person. Ich wiederhole: eine andere Person!
Das ist, offenbar als Folge landesschulbehördlicher Eindrucksmanipulation, die vom Ermittlungsführer Boumann (in 2004 Niedersächsische Regierungsvertretung Oldenburg, ab 2005 Richter beim Verwaltungsgericht Oldenburg) nach vorgegebener aber nicht vorgenommener ‚Sachverhaltsüberprüfung‘ (er behauptet unüberprüft die detaillierte Mobbingdukumentation als unsubstatiiertes Substrat) Bestätigung von bestehendem Streit, um damit dem beamteten Psychiater die Benutzung von DSM–IV vorzugeben: berufliche Probleme, Probleme im sozialen Umfeld). Das ist zum anderen die nach vorgegebener aber nicht vorgenommener ‚Sachverhaltsüberprüfung‘ die Bestätigung der personenbezogenen psychiatrischen Daten eines Anderen als meine und weitere landesschulbehördliche Personalkrankenaktenfälschungen als wahr geltende Beweise ‚meiner‘ psychischer Krankheit.
Das ist das Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht, der nach vorsätzlichem Ausschluss der Nennung der behördlich gefälschten und späterhin vom Ermittlungsführer als wahr bestätigten Akten/Beweismittel die Option für psychiatrische Zwangsuntersuchung mit strafrechtlichem Bezug schuf, begründet mit verweigerter Selbstbeantragung der Beweisfeststellung psychischer Krankheit. In der gerichtlich vorgesehenen Zwangs-Beweisfeststellung sollten die gerichtlich geheim gehaltenen behördlich gefälschten und vom Ermittlungsführer nach Sachverhaltsüberprüfung als wahr bestätigten Akten als Beweise ‚meiner‘ psychischer Krankheit verwendet werden.
Etc.

Nach dem Motte mein Gewissen ist rein – ich benutze es gar nicht – beauftragten diese beamteten Eindrucksmanipulateure/Konstrukteure/Faschisten/Verbrecher nach § 12 StGB am Ende eines derartigen Eindrucksmanipulationsprozesses zu einem geeignet erscheinenden Zeitpunkt einen beamteten Psychiater mit der als psychiatrische Zusatzuntersuchung getarnten Beweisfeststellung psychischer Krankheit. Mit dem Auftrag und der Verpflichtung, den von beamteten Garanten/Faschisten initiierten Eindrucksmanipulationsprozess umgedeutet als Entwicklungsprozess psychischer Krankheit feststellen zu lassen. Grundlage der in Auftrag gegebenen gutachterlichen psychiatrischen Beweisfeststellung sind die von den beamteten Garanten/Faschisten gelieferten, mit ‚fehlendem Rechtsanspruch‘ vor mir geheim gehaltenen, vermeintlichen ‘Beweise psychischer Krankheit‘, die gemäß DSM zur Diagnoseerstellung und in der weiteren Folge zur psychiatrischen Sanktionierung zu verwenden sind. Sanktionierung bedeutet von Faschisten dem Psychiater übertragene Aussonderung des nicht geduldeten Andersdenkenden/Andersartigen über psychiatrische Fehldiagnose, psychiatrische Zwangs-Fehlbehandlung [schwere irreversible körperliche und/oder geistige Schäden nach § 226 StGB durch Vergiftung mit Nervengiften] und langjähriges stationäres Wegsperren in die Psychiatrie [schwerwiegende Beraubung der körperlichen Freiheit].

Den Anstoß und die Legimtimation für langjähriges Wegsperren mit Zwangsbehandlung abverlangten diese Faschisten vom Betroffenen selbst über zunächst keine und dann harmlose Scheinbegründung, um damit mir die Selbstzuweisung psychischer Krankheit bzw. die Selbstbeantragung psychiatrischer Untersuchung und damit gezeigte Krankheitseinsicht abzunötigen. Die Perfidie: derart selbst gezeigte Krankheitseinsicht gilt bereits als selbst eingestandene/festgestellte psychische Krankheit, über die beim freiwilligen Aufsuchen des beamteten Psychiaters in der als Untersuchung vorgegebenen aber tatsächlich in Auftrag gegebenen Beweisfeststellung der Beweis über diese selbst eingestandene psychische Krankheit erhoben werden soll. Freiwilliges Aufsuchen des beamteten Psychiaters wiederum bedeutet in der Psychotrickserei-Kaskade/Täuschung meine vermeintliche Bestätigung des 15.11.2002 unterstellten Selbsteingeständnisses von bestehendem Streit, das nach DSM–IV als vermeintlich von mir ursächlich selbst eingestandener, tatsächlich nicht existenter, psychosozialer und umgebungsbedingter Probleme als ursächlicher Auslöser für weitere psychische Störungen/Krankheiten unterstellt wird. Diese folgen aus der zeitgleich von der Niedersächsischen Regierungsvertretung Landesschulbehörde Osnabrück von Kasling und Giermann als Verursacher vorgenommenen weiteren psychiatrischen Personalkrankenaktenfälschung – in meiner absoluten Unkenntnis. Es handelt sich um mehrjährig mir zugewiesene personenbezogenen psychiatrischen Daten eines Anderen, um die psychiatrische Identität einer ganz anderen Person, mit der Personen der Niedersächsischen Landesregierung/ Verhaltenskonstrukteure/Faschisten/Verbrecher nach § 12 StGB dem beauftragten beamteten Gutachter/Psychiater auf meine Person zu beziehende bestehende für die Zukunft ausgeschlossene Heilbarkeit von psychiatrischer Krankheit und bereits bestehender Betreuung mit hoher Eigengefährdung unterstellten. Derartig eingestandene bestehende psychische Krankheit unterstellte auch der Amtsarzt Dr. Bazoche im vor mir geheim gehaltenen 15.11.2002-Gutachten als am Untersuchungstag 04.11.2002 gesagt. Landesschulbehörde und Gesundheitsamt gaben mit ihren als wahr vorgegebenen Unterstellungen dem Psychiater nochmals nachteilig psychiatrisch verstärkend von mir langjährig verheimlichte Krankheit vor. Die faschistischen beamteten Garanten/Verursacher nötigten mich mit harmloser Scheinbegründung zur Selbstbeantragung/Selbstzuweisung psychischer Krankheit, um mit ihrem eskaliert zunehmendem/verstärktem Lügenkonstrukt eine psychiatrische Verhaltensbilanz zu liefern als zu benutzender aktueller Beweis zur Feststellung schwerster psychischer Krankheit.
Entscheidend für die an mir vorgesehene psychiatrische Sanktionierung/Aussonderung langjähriges Wegsperren und Zwangsbehandlung ist die, unter Bezug auf die mir zugewiesenen personenbezogenen psychiatrischen Daten des Anderen, für diese Person von mehreren beamteten Gutachtern festgestellte Aussichtslosigkeit zukünftiger Heilbarkeit von schwerster Depression und bereits eingerichteter Betreuung mit einhergehender hoher Eigengefährdung. Die faschistischen beamteten Garanten/Verursachern verpflichteten den beauftragten beamteten Psychiater, auf der Grundlage der DSM-IV Unterstellung diese Vorgaben auf meine Person als Verhaltensprognose zu benutzen. Derartige prognostische Einschätzung verpflichtet den beamteten Psychiater aus Gründen der Fürsorge zwingend wegen des dokumentierten Schweregrades zur sofortigen Einleitung einer psychiatrischen Heilbehandlung, auch gegen den Willen des Betroffenen. Allein mein freiwilliges Aufsuchen des beamteten Psychiaters bedeutet gezeigte Krankheitseinsicht und legitimiert/begründet meinen Anspruch auf sofortige medizinische/psychiatrische Hilfe und sofortigen Beginn psychiatrische Heilbehandlung, mit der tatsächlich sofortiger Beginn psychiatrischer Zwangsbehandlung/Vernichtung gemeint ist.

Nochmals: die DSM–IV Unterstellung ist gar nicht existent und die ab Nov. 2000 zugrunde gelegten personenbezogenen psychiatrischen Daten betreffen eine andere Person. Durch Zuweisung nicht existenter und ab Nov. 2000 mehrerer gleichzeitig wirkender existenter (einer eine andere Person betreffender) psychischer Störungen konstruierten Kasling, Giermann, Bazoche verstärkend ein Ko-Morbiditätsrisiko (siehe: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/faust_unfall.pdf). Die beteiligten Konsortialpartner antizipieren und wissen, das der beamtete Psychiater nicht autorisiert ist zu überprüfen, ob ich die landesschulbehördlich vorgegebene zu heilende Person bin.
Kasling, Giermann, Bazoche beauftragten statt mit Heilung mit Vernichtung den damaligen Leiter des Niedersächsischen Krankenhauses Prof. Wolfgang Weig, heute Leitender Medizinaldirektor der in katholischer Trägerschaft befindlichen Magdalenenklink Osnabrück und Honorarprofessor für Psychologie an der Universität Osnabrück. Auf der Grundlage der psychiatrischen Identität eines Anderen und des vorgegebene Ko-Morbiditätsrisikos hätte dieser Scheuklappenpsychiater ohne Identitätsprüfung und ohne Skrupel die schleichende Vernichtung eines psychisch Gesunden/nicht Kranken mit Körper und Geist irreversibel schädigenden Nervengiften realisiert. Es sei denn, dass der Betroffene in Antizipation/Erahnung dieses Vorhabens sich selbst verleugnet, selber bedingungslose Unterordnung/Aussonderung erfleht, um der Vergiftung zu entgehen, damit seine Bereitschaft zur Unterordnung unter die faschistische Ideologie/Dogmatik signalisiert.

Die Brücke zum klassischen Hightech-Faschismus schlägt die Psychiatrie, die sich seiner Zeit unter Hitler und Stalin zum Handlanger der Tyrannen machte und sich heute mit der rücksichtslosen Pharmazie verbündet hat. Deren als Medikamente getarnte Nervengifte schädigen heute einen weiten Teil der Bevölkerung irreversibel.

Siehe hierzu: Psychopharmaka – ein Angriff auf die Menschenwürde. http://www.psychophysischer-terror.de.tl/Psychiatrie.htm
Interview mit Robert Whitaker aus der amerikanischen Zeitschrift Street Spirit

Der taz-Bericht http://www.taz.de/pt/2007/02/01/a0001.1/text über Nordrhein-Westfalen NRW (18 Mill Einwohner) weist pro Jahr mit zunehmender Tendenz auf ca. 20‘000 Zwangseinweisungen/-behandlungen hin.
Hochrechnung: Bundesrepublik 82,37 Millionen Menschen 91’522
Europa 450 Millionen Menschen 500‘000

In 10 Jahren In NRW 200‘000 Zwangseinweisungen
Deutschland 915’220
Europa 5‘000‘000

Nach dem Niedersächsischen Landesamt für Statistik sind ca. 50% der über 50-jährigen Lehrer nicht mehr im Dienst und über ein amtsärztliches Gutachten für (psychisch) krank erklärt worden. In Schleswig Holstein wurde von politischen Entscheidungsträgern eine Evaluierung dieser psychischen Erkrankungen ausgeschlossen, wie diese auch in den anderen Bundesländern nicht durchgeführt wurde. Warum wohl?

Jährlich sterben nach Zwangsbehandlung ca. 90’000 Menschen den bürgerlichen Tod. Zum Vergleich die häufigsten Todesursachen in 2009:
Chronische ischämische Herzkrankheit (77.369 Todesfälle)
Akuter Myokardinfarkt (56.779 Todesfälle)
Herzinsuffizienz (49.995 Todesfälle)
Lungenkrebs (41.495 Todesfälle)
Schlaganfall (26.819 Todesfälle)

Verkehrstote (ca. 5.000 pro Jahr)

Ohne die Anwendung oder Androhung von Gewalt könnte Faschismus nicht existieren. Machiavelli, Mussolini und Hitler wußten das. Wie auch die Möchtegern-Diktatoren der Niedersächsischen Regierungsvertretung Landesschulbehörde Osnabrück in Person Kasling, Giermann, Dierker, Leiter Pistorius sich dieser grundlegenden Tatsache bewußt sind. Dasselbe gilt für die Psychiatrie. Ohne die Anwendung und Androhung von Gewalt könnte die Institution Psychiatrie nicht überleben. Die Psychiatrie erhält ihre Autorität und Macht zum Zwang, zum langjährigen Wegsperren und zur Zwangsbehandlung/-vernichtung vom Staat, über inquisitorisch konstruierte/geführte Akten zum Zweck der Schein-Beweisfeststellung psychischer Krankheit. So wie die Malleus Maleficarum vor mehr als 550 Jahren von Papst Innozenz VIII. legitimiert wurde, so legitimieren und veranlassen heute beamtete christlich orientierte Leitende Medizinaldirektoren über ihre Tätigkeit in Kliniken mit kirchlicher Trägerschaft eine Epidemie von irreversiblen Gehirnschäden, die durch Psychopharmaka verursacht sind. Derartige Schädigung vermindert nach dem Verein PSYCHEX die Lebenserwartung um ca. 25 %, bedeutet für den Rest des Lebens Siechtum, bedeutet allein in unserem Land den staatlich initiierten bürgerlichen Tod von jährlich ca. 90’000 Menschen.
Das ist ein eklantanter Verstoß der vorgenannten beamteten Niedersächsischen Landesbeamten Kasling, Giermann, Dierker, Leiter Pistorius sowie der beteiligten Ermittlungsführer Boumann und Verwaltungsrichter Specht sowie weiter des Amtsarztes Dr. Bazoche und des Prof. Wolfgang Weig gegen den auf die Niedersächsische Verfassung geleisteten Eid zum Schutz der Menschenrechte, gegen § 226 StGB in Verbindung mit § 7 Völkerstrafgesetzbuch und gegen Internationales Vertragsrecht wie Kopenhagener KSZE-Abkommen (16.1). Zudem verstießen Amtsarzt Bazoche und Prof. Weig gegen den geleisteten hippokratischen Eid.
Die Feigheit/Verlogenheit des christlich orientierten Prof. Dr. Wolfgang Weig manifestiert sich darin, dass er in Kenntnis/Erkenntnis nachgewiesener Gutachtenfälschung seines früheren Schülers Dr.Bazoche und behördlicher Aktenfälschung die beantragt Aufklärung mit ‚das ist nicht meine Aufgabe‘ verweigert. Weig sicherte durch vorsätzlich verweigerte Aufklärung in der Zukunft die Wiederholung derartiger auf arglistiger Täuschung beruhenden Beweisfeststellung, die einem anderen beamteten Kollegen übertragen wurde. Weig stellte damit billigend meine langjährige Wegsperrung und Zwangsbehandlung/-vernichtung sicher. Siehe hierzu folgenden blog-Beitrag: ‚Inquisitorische Aktenführung – der Part des Prof. Weig vom LKH Osnabrück‘.

Das ist weiterhin ein eklatanter Verstoß der nachstehend genannten Personen gegen § 13 Aufsichtspflicht Völkerstrafgesetzbuch, die auf Grund ihrer Vorgesetztenfunktion trotz dreimaliger Aufforderung der Aufsichtspflicht nicht nachkamen und bisher keine Reaktion zeigten:
Es sind dies:
– von der Niedersächsischen Regierungsvertretung Landesschulbehörde Osnabrück der jetzige Leiter Schippmann und Dempwolf (Leiter aller Nieders. Landesschulbehörden)
– die Niedersächsischen Landtagsabgeordneten der 15/16. Wahlperiode
– Das Niedersächsische Kultusministerium in Person der früheren Kultusminister Frau Heister-Neumann und Herr Busemann sowie des derzeitigen Kultusministers Herr Althusmann
– Sämtliche anderen Niedersächsischen Minister
– der derzeitige Nieders. Ministerpräsident Herr David MC Allister
– der frühere Nieders. Ministerpräsident und jetzige Bundespräsident Herr Christian Wulff

Adorno sagt, er fürchtet nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern der Faschisten in der Maske der Demokraten.
Die von staatlicher Willkür betroffenen Zwangseingewiesenen und für psychisch krank erklärten Lehrer sowie der aufmerksame Leser vermögen Adornos Befürchtung nachzuvollziehen.

Psychiatrischer Faschismus

von Don Weitz Toronto, Ontario. in:
http://www.mentalpsychologie-netz.de/psychiatrie/psychiatrischerfaschismus.php4

Diesen Link gibt es nicht mehr….

 Fast 150 Jahre lang hat sich die Psychiatrie als eine medizinische Wissenschaft verkleidet, und als einen Zweig der Medizin. Das ist sie nicht, und sie war nie eine Wissenschaft oder eine Form der Heilbehandlung. Die moderne Psychiatrie basiert auf unbewiesenen empirischen Annahmen, medizinischen Vorurteilen und pseudo-wissenschaftlichen Meinungen. Es gibt keine wissenschaftlich gesicherten, unabhängig nachgewiesenen Fakten in der Psychiatrie. Tatsächlich hat die Psychiatrie keine Gesetze oder nachprüfbare Hypothesen und keine zusammenhängende und in sich schlüssige Theorie. Es ist kaum zu übersehen, daß es der Psychiatrie an einem wissenschaftlichen Beweis oder einem Beleg fehlt, der ihre von den News-Medien nachgeplapperten Behauptungen von der Existenz „geistiger Krankheiten“ oder „Störungen“ stützen würde.

Nach siebzig Jahren psychiatrischer Praxis und Forschung gibt es immer noch keinen diagnostischen Test für Schizophrenie oder irgendeine der anderen dreihundert sogenannten geistigen Störungen, die in der aktuellen Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), aufgelistet sind. Es handelt sich dabei im Grunde um eine Liste von klassifizierten moralischen Urteilen über angeblich unnormale Verhaltensweisen, die die American Psychiatric Association veröffentlicht hat und für die sie Propaganda macht. Das DSM ist die offizielle Bibel der organisierten Psychiatrie. Das DSM ist das Ebenbild des mittelalterlichen Malleus Maleficarum, das spanische Inquisitoren benutzten, um Hexen und Ketzer zu identifizieren, zur Zielscheibe zu machen, zu stigmatisieren und zu verbrennen. Die Hexen und Ketzer und Sündenböcke unserer Tage werden mit dem Etikett geisteskrank oder schizophren versehen.

Die klinische Psychiatrie kümmert sich in erster Linie um die Kontrolle des Verhaltens ihrer Insassen mit Hilfe von Änderungsprogrammen, die hohe Risiken bergen, biologischen „Behandlungen“, körperliche und mechanische Fesselung, geschlossene Türen und Stationen, und Absonderungs- / Isolier-Räume, haben immer einige faschistische Elemente sichtbar werden lassen. Ich möchte drei davon besonders hervorheben: Angst, Gewalt und Irreführung. Dies sind die üblichen Prinzipien und Strategien, um Bürger und Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren, die in den Augen von Staatsführern und anderen Autoritäten, einschließlich der Polizei und der sogenannten Fachleute für geistige Gesundheit, als dissident, problematisch oder schwierig zu kontrollieren beurteilt werden. Die Klinische Psychiatrie ist dem Gefängnissystem sehr ähnlich. Im Gefängnis oder im System zur Verhaltenskorrektur wurden Psychiater als Beratungspersonen eingesetzt, um gefährliche, unethische Verhaltensänderungsprogramme zu entwerfen und um an den Häftlingen hochriskante Medikamentenversuche durchzuführen. Sowohl das psychiatrische System als auch das Gefängnissystem benutzen systematisch Angst, Gewalt und Irreführung zum Zwecke der sozialen Kontrolle und zur Bestrafung – nicht zu Zwecken der Behandlung oder Rehabilitation, was beides ein Euphemismus (Schönfärberei) ist. Es ist offensichtlich, oder es sollte es sein, dass eine erzwungene Behandlung in der Tat eine Strafe ist. Sie ist häufig grausam und gängig und sollte deshalb in den U.S. unter dem Eighth constitutional amendment verbannt werden. So gut wie alle Behandlungen in psychiatrischen Einrichtungen werden erzwungen oder sie werden ohne die erforderliche informierte Einwilligung durchgeführt. Sie werden gegen den Willen des „Patienten“ (des Gefangenen) durchgeführt, oder mit einem Einverständnis, das dadurch erreicht wird, dass dem „Patienten“ mit negativen Konsequenzen gedroht wird, oder mit einem Einverständnis, wo dem „Patienten“ wichtige Informationen über ernste Risiken und über Alternativen vorenthalten wurden. Informierte Einwilligung in der Psychiatrie ist eine grausame Farce. Es gibt sie nicht.

Angst/Terror – „Terror hat große Wirkung auf den Körper durch das Medium des Geistes und sollte angewendet werden, um die Verrücktheit zu heilen. Angst in Begleitung von Schmerzen und einem Gefühl von Scham hat manchmal die Krankheit geheilt“. Das wurde vor fast 2 Jahrhunderten, im Jahr 1818 von Dr. Benjamin Rush geschrieben, dem Vater der amerikanischen Psychiatrie, und dem ersten Präsidenten der APA, dessen Gesicht immer noch auf dem offiziellen Siegel der Americam Psychiatric Association erscheint. Dr. Rush befürwortete und praktizierte Terror, indem er die Zwangsjacke erfand und anwendete, ebenso wie den Beruhigungsstuhl und „Todesangst“ bei zahlreichen Insassen von Irrenanstalten des 19.Jahrhunderts. Schließlich hat Rush seinen Sohn in einer Irrenanstalt eingeschlossen – was für ein Vater!

Angst ist ein mächtiges Erziehungsmittel, um Anpassung und Gehorsam zu erzwingen, um die Leute dazu zu bringen, dass sie sich Autoritäten unterwerfen. In der Geschichte war das Auslösen und Manipulieren mit Angst oder verstecktem Terror stets eine Schlüssel-Strategie und -Praxis aller faschistischen Regime, in Italien unter Mussolini ebenso wie in Nazi-Deutschland unter Hitler, der Sowjetunion unter Stalin – faktisch in jeder Diktatur. Die Androhung von Strafe, Folter und die Drohung, man werde getötet, reicht aus, um Angst, Schrecken und Panik in den meisten von uns auszulösen. Wir tun, was man uns sagt, andernfalls.

Die in der Psychiatrie angewandten Formen von Angst und Terror sind spezieller, aber sie sind weit verbreitet und effektiv. Die Institution Psychiatrie nimmt häufig Zuflucht zu erpresserischen Mitteln, um den sehr „unkontrollierbaren“ und schwierigen Patienten, also den Patienten mit geringer „Compliance“, unter Kontrolle zu bekommen. Psychiater und andere Therapeuten drohen ihren Patienten mit verlängerter Haftdauer, höheren Dosen der zwangsverabreichten Neuroleptika oder „Antidepressiva“, und/oder mit der gefürchteten Verlegung in noch schlimmere Hochsicherheitsabteilungen, falls diese nicht tun, was man von ihnen verlangt, wenn sie ihre „Medikamente“ nicht nehmen, wenn sie sich nicht an die Anstaltsregeln halten, oder wenn sie ihre Wärter in anderer Weise ärgern. Allgemein angewendet auf Gemeinschaften gefangener, unfreiwilliger Patienten lösen diese Drohungen bei vielen Angst aus, und die Psychiater wissen das. Zum Beispiel haben mir und einigen anderen Aktivisten-Kritikern vor einigen Jahren verschiedene Patienten und Ex-Patienten des Queen Street Mental Health Centre, der berüchtigten psychiatrischen Klinik oder Psycho-Haftanstalt von Toronto erzählt, dass Psychiater ihnen gedroht hätten, sie nach Penetang zu verlegen, an die Oakridge division of Penetanguishene Mental Health Centre, eine Hochsicherheitseinrichtung zur Verhaltensänderung in Ontario, die für ihr gnadenloses und brutales Milieu bekannt ist. Penetang wurde und wird immer noch als Bestrafung angesehen, eines der barbarischsten Psycho-Gefängnisse von Kanada. Es hätte bereits vor Jahren geschlossen werden sollen, insbesondere nach einem vernichtenden Bericht von Psychiater Steven Harper über viele dort herrschende Missstände.

Auch die Bedrohung von Patienten mit körperlicher Fesselung oder Einzelhaft ist außerordentlich effektiv, um Angst oder Panik bei den Patienten auszulösen. In so gut wie jeder psychiatrischen Station oder Abteilung gibt es einen Ort, den man euphemistisch den „Ruheraum“ nennt, einen kargen, verbotenen, Zellen-ähnlichen Raum, mit einer Matratze oder Waschbecken, gewöhnlich gibt es keine Toilette und keine Bettdecke. Während sie im Ruheraum dahinsiechen, sind die Patienten oft noch zusätzlich gefesselt mit Ledermanschetten, Zweipunkt- und Vierpunkt-Fesseln, stramm um ihre Handgelenke und/oder Fußgelenke gespannt, so dass sie sich kaum bewegen können, so liegen sie da mehrere Stunden lang. Die pure Androhung von Freiheitsentzug, unfreiwilliger Inhaftierung oder dass man in einer psychiatrischen Station oder Anstalt gegen seinen Willen eingeschlossen wird, ohne ein Gerichtsverfahren oder eine öffentliche Anhörung, genügt, um die meisten von uns Furcht und Schrecken einzujagen. In so gut wie jeder Provinz und Gegend von Kanada sind dies die hauptsächlichen Kriterien oder Gründe, um in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen oder inhaftiert zu werden: die Ansicht, jemand hätte eine geistige Krankheit oder Störung, die Ansicht, dass man befürchten müsse, dass jemand sich selbst oder eine andere Person schädigen könnte, die Ansicht, dass jemand nicht in der Lage sei, für sich selbst zu sorgen. Beachten Sie, daß es sich bei diesen Kriterien um subjektive moralische Urteile über ein unangepasstes Verhalten handelt, nicht um medizinische oder wissenschaftliche Fakten. Trotz der Tatsache, daß geistige Krankheit oder geistige Störung, welche in meinen Augen eine Metapher sind für unangepasstes Verhalten, das noch niemals offiziell als medizinische Krankheit oder Leiden klassifiziert worden ist, haben nur Mediziner die gesetzliche Erlaubnis, solche nicht-medizinischen und schicksalsbestimmenden Urteile zu fällen.

In Ontario kann jeder Arzt ein Einlieferungsformular ausstellen, das eine Person dazu zwingt, für die ersten 72 Stunden zu Überwachungs- und Bewertungszwecken in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen zu werden. Zwei weitere Ärzte können ein Formular ausstellen, das dazu berechtigt, die Person weitere 2-4 Wochen gefangen zu halten. Während der letzten Jahre wurden von den Tausenden von Menschen, die in den 9 psychiatrischen Kliniken behandelt wurden, ca. 50% gegen ihren Willen zwangsbehandelt.

Die Androhung oder die Tatsache, seine Freiheit zu verlieren und in einer psychiatrischen Anstalt für Tage oder Monate eingeschlossen zu werden, ist furchterregend. Der minimale oder völlig fehlende Rechtsbeistand, der gegenwärtig in Ontario existiert, macht das Recht auf Berufung oder Protest zur Farce, und das führt zu einer noch verzweifelteren Furcht und Verzweiflung der Leute. Allein schon die Drohung einer erzwungenen psychiatrischen Behandlung kann, ebenso wie die Behandlung selber, entsetzlich sein – z.B. Elektroschock, auch als Elektrokonvulsions-Therapie (EKT) bezeichnet, von Schock-Überlebenden und -Kritikern wie Leonard Frank treffender Elektrokonvulsions-Gehirnwäsche genannt. Mein guter Freund Mel hat mir erzählt, wie er mit diversen Hilfsmitteln durch den Gang zum Schockraum der Klinik geschleift wurde. Ich kann mir seine Panik vorstellen und die Panik der anderen, denen das selbe Schicksal zuteil wurde. Ein ähnlich schreckliches Erlebnis hatte ich, als ich zwangsweise über 50 Subkoma Insulinschocks in den 1959ern erhielt. Zum großen Erstaunen vieler Leute existieren diese barbarischen gehirnschädigenden und die Erinnerung zerstörenden Behandlungsformen nicht nur, sondern sie werden heute in Kanada und den U.S.A. vermehrt angewendet. Hauptsächlich werden sie bei Frauen und bei älteren Leuten angewandt, insbesondere bei älteren Frauen.

Dann gibt es da noch die Drohung mit Psychopharmaka, die man euphemistisch „Medikamente“ nennt. Diese Chemikalien wie Tranquilizer, Antidepressiva und die Antipsychotika wie Haldol, Modicate, Thorazin, und der sogenannte Mood Modifier Lithium sind keine natürlichen Substanzen, sondern sie sind künstlich hergestellte Gifte. Der Psychiater und Psychiatrie-Kritiker Peter Breggin nennt sie in verschiedenen seiner Bücher Neurotoxine (Nervengifte), ebenso Joseph Glenmullen, ein klinischer Ausbilder in Psychiatrie an der Harvard Medical School in seinem Buch Prozac Backlash. Diese Chemikalien haben keinen wissenschaftlich bewiesenen medizinischen Wert oder Nutzen. Ihre Wirkung besteht darin, daß sie jegliche Art problematischen oder störenden Verhaltens, Stimmungslagen und Gefühle unterdrücken. Diese Gifte, insbesondere Neuroleptika wie Haldol, Modicate, Chlorpromazin, wirken sich so hemmend, mächtig und furchterregend aus, daß viele Psychiatrie-Überlebende und andere Kritiker sie als chemische Lobotomie oder chemische Zwangsjacke bezeichnen. Diese Medikamente haben viele ernste und schädigende Effekte, Nebenwirkungen genannt, um zu verniedlichen, wie sie sich tatsächlich äußern, sei es in Zittern, unkontrollierbaren Schüttelbewegungen oder Bewegung der Hände oder anderer Körperteile (wie sie auch bei neurologischen Störungen wie Parkinsonismus oder tardiver Dyskinesie vorkommen), starke Muskelkrämpfe, verschwommenes Sehen, rastloses Hin- und Hergehen, Alpträume, plötzliche Wutanfälle, Aufgeregtheit, Gedächtnisverlust, Schwächeanfälle, Blutbildveränderungen, Schlaganfälle und plötzlicher Tod. Diese sogenannten Nebenwirkungen sind die erwünschten Wirkungen der Medikamente. Diese Furcht vor psychiatrischen Medikamenten wird noch verschlimmert durch Ignoranz und Unsicherheit, da die Psychiater und andere Ärzte ihrer Pflicht nicht nachkommen, die Patienten über die schrecklichen Medikamentenwirkungen zu informieren.

Teil 2

Ohne die Anwendung oder Androhung von Gewalt könnte Faschismus nicht existieren. Machiavelli, Mussolini und Hitler wußten das. Alle Diktatoren, Möchtegern-Diktatoren und Tyrannen sind sich dieser grundlegenden Tatsache bewußt. Dasselbe gilt für die Psychiatrie. Ohne die Anwendung und Androhung von Gewalt könnte die Institution Psychiatrie nicht überleben. Eine Menge von Psychiatern stünden ohne Job da. Ich wünschte, dies würde geschehen! Die Psychiatrie erhält ihre Autorität und Macht zum Zwang, zur Gefangenhaltung, zu unfreiwilliger Verpflichtung und Zwangsbehandlung vom Staat.

Die Gesetzgebung der Psychiatrie gibt den Psychiatern und anderen Ärzten die Macht, jede Person zwangseinzuweisen, von der sie „glauben“, nach einer Untersuchung, die nur wenige Minuten dauert, daß sie gefährlich für sich selbst oder für andere sein könnte. Das ist problematisch. Der Mental Health Act geht fälschlich davon aus, daß Ärzte gefährliches und gewalttätiges Verhalten vorhersehen können. Das können sie natürlich nicht. Wir legen Wert darauf, noch einmal hervorzuheben, daß der Mental Health Act von Ontario, wie andere mental health acts in ganz Kanada und den U.S.A, die Anwendung von Gewalt zum Zwecke der Festnahme oder Gefangennahme von Menschen für Tage, Wochen oder Monate rechtlich sanktioniert. Unglücklicherweise gab es nie einen öffentlichen Aufschrei oder Protest angesichts der Tatsache, daß Leute, von denen man annimmt oder denen unterstellt wird, sie seien verrückt oder gefährlich, die aber keinerlei Gesetzeswidrigkeit begangen haben, daß solche Leute trotz allem eingesperrt werden dürfen, ohne eine Gerichtsverhandlung und ohne die Rechte, die sogar Mördern und Vergewaltigern zugestanden werden. Das ist Präventiv-Arrest, etwas, was in Kanada und in anderen sogenannten demokratischen Staaten illegal ist. Allerdings ist es legal und gängige Praxis in allen Polizeistaaten und totalitären Ländern. Ich wüßte nicht, daß es je ein gerichtliches Widerspruchsverfahren gegen unfreiwillige Verpflichtung gegeben hätte, was als Präventiv-Arrest verfassungswidrig ist.

In den psychiatrischen Anstalten faschistischer Staaten ist die Zwangsbehandlung die Regel, nicht die Ausnahme. Erzwungene Behandlung und quälende, mörderische Medikamentenversuche, Tausenden von Juden, Sintis, politischen Gefangenen, Frauen und Kindern aufgezwungen, wurden während des 2. Weltkriegs in den Todeslagern überall in Nazi-Deutschland durchgeführt. Es gibt jetzt den unwiderlegbaren, dokumentierten Nachweis, daß es die deutschen Psychiater waren, insbesondere prominente Psychiatrie-Professoren und Leiter von Psychiatrie-Fakultäten, die hauptverantwortlich waren für die Einleitung und Durchführung des T4 Programms, für den Massenmord von über 200.000 Psychiatriepatienten und Tausenden von kranken und behinderten Kindern und Erwachsenen während des Holocaust. Die Begriffe Euthanasie und Gnadentod als Umschreibung des mörderischen Programms ist ein grausiger Euphemismus.

Vieles der biologischen Psychiatrie, die in weiten Teilen auf unbewiesenen Annahmen über die biologischen und genetischen Ursachen der Schizophrenie und anderer geistiger Störungen basiert, kann auf den in Nazi-Deutschland tätigen, rassistischen und Eugenik-begeisterten Psychiater Ernst Rudin zurückgeführt werden. Dieser propagierte den Mythos, daß Schizophrenie eine erbliche Krankheit sei. Er wird, zusammen mit Hunderten anderer Psychiater des T4-Programms des Massenmords an Psychiatriepatienten, immer noch in einigen Artikeln in psychiatrischen Fachjournalen zitiert, wie der Forscher und Aktivist Lenny Lapon in seinem brillianten Buch Mass Murderers in White Coats: Psychiatric Genocide in Nazi Germany [Massenmörder in weißen Kitteln: psychiatrischer Genozid in Nazi-Deutschland] nachweist. Er stellt fest, daß verschiedene deutsche Psychiater der Nazi-Ära in die U.S.A. und nach Kanada emigriert sind, und daß es ihnen gelungen ist, viele seiner Kollegen mit seinen biologischen, genetischen und rassistischen Theorien der geistigen Krankheit zu indoktrinieren. Heinz Layman, der im Jahr 1937 nach Kanada emigrierte, ist hauptverantwortlich für die Einführung von Thorazin oder Chlorpromazin, und er propagierte die Anwendung von Psychopharmaka in Kanada.

Wir haben heute eine Epidemie von Gehirnschäden, die durch Psychopharmaka verursacht sind, zum Teil dank Layman und all den anderen Ärzten, die er unterrichtete. In einem Zeitschriftenartikel von 1954 gab Layman zu, daß Thorazin ein „pharmakologischer Ersatz für die Lobotomie“ sei. Trotz dem öffentlichen Eingeständnis dieser alarmierenden Tatsache sah Layman keinen Hinderungsgrund, es auch weiterhin bei vielen „schizophrenen“ Patienten im Douglas Hospital in Montreal anzuwenden. Layman hat auch Ewen Cameron dazu gebracht, Chlorpromazin und viele andere Psychopharmaka und massive Anwendungen von Elektroschocks zu verabreichen. Chlorpromazin, zur damaligen Zeit als experimentelle Droge angesehen, wurde während Cameron’s infamen Gehirnwäsche-Experimenten am Allan Memorial Institute in den 1950ern und 1960ern in großem Stil an viele Patienten verabreicht.

Es gab damals keine informierte Einwilligung, genau wie es heute keine gibt. Während der Nazi-Jahre suchten die Ärzte keine Einwilligung. Gemäß der Nazi-Ideologie handelte es sich um „nutzlose Esser“, „Untermenschen“. Das ist eine Denkweise, die noch immer die biologische Psychiatrie überall in Nordamerika beherrscht. Ein anderes Erbe der Psychiatrie von Nazi-Deutschland ist die weitverbreitete Akzeptanz und Rechtfertigung von entwürdigenden Maßnahmen, um den Willen von unwilligen oder rebellischen Patienten zu brechen. Körperliche oder mechanische Fesseln wie z.B. Gurte, Seile, Gürtel, Handschellen und Einzelarrest werden in psychiatrischen Anstalten nicht zum Zweck der Behandlung oder des Schutzes eingesetzt, sondern um Leute für unangepaßtes oder rebellisches Verhalten zu bestrafen. Es ist diese nackte Demonstration von Gewalt und Bedrohung, die das Klinikpersonal gegen Patienten anwendet, die so sehr an die grausame Brutalität des deutschen Psychiatrie-Personals während des Holocaust erinnert.

Irreführung: Ein sehr zutreffendes Zitat von Leonard Roy Frank, Autor von Influencing Minds [Manipulation des Denkens]: „Die Psychiatrie benutzt die Mystifikation [irrationales Interpretieren von Erscheinungen], wenn Gefahr besteht, daß ihre wahren Gründe herauskommen.“ Viele der Etiketten und Diagnosen, die von Psychiatern benutzt werden, haben keinen Bezug zu realen psychiatrischen Problemen oder zu tatsächlich vorhandenen Krankheiten. Der Psychiatrie-Professor Thomas Szasz hat die Irreführung und den Mythos von der Existenz geistiger Krankheiten in vielen Büchern offengelegt, zuerst in seinem Klassiker The Myth of Mental Illness [Der Mythos der Geisteskrankheit]. Diese Wahrheitsverfälschung ist eine der größten wissenschaftlichen Skandale unseres Wissenschaftszeitalters. Es gibt eine Geheimsprache, die heutzutage in der biologischen Psychiatrie verwendet wird. So helfen z.B. Anti-Depressiva den Leuten nicht dabei, Depressionen zu überwinden oder an die Ursache der Depression zu gelangen. Die Bezeichnung „Ruheraum“ ist ein hinterhältiger Code für Einzelarrest. Das Wort „Medikament“ ist ebenso ein irreführender Euphemismus und eine unrichtige Bezeichnung für giftige Substanzen, denen viele von uns ausgesetzt wurden.

Ich habe versucht zu zeigen, daß die institutionelle Zwangspsychiatrie eine faschistische Geschichte hat, und daß die biologische Psychiatrie, wie sie heute in psychiatrischen Anstalten in Kanada und den U.S.A. praktiziert wird, noch immer auf Angst, Gewalt und Irreführung basiert. Die Psychiatrie verdient nicht die Unterstützung durch die Gesellschaft oder den Staat. Wir müssen darauf hinarbeiten, daß die Psychiatrie abgeschafft wird. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, Selbsthilfegruppen zu gründen, mehr Beratungsstellen und mehr erschwingliche, unterstützende Unterkünfte in unseren Kommunen. Wir müssen unsere eigenen Alternativen zu dem monströsen und unheilvollen Mental Health-System schaffen. Indem wir das tun, werden wir unsere Kraft und unsere Rechte zurückerlangen. Das ist unsere Arbeit, unsere Herausforderung und unsere Hoffnung.

Zum Autor:

DER AUTOR Don Weitz ist ein Psychiatrie-Überlebender und antipsychiatrischer Aktivist, er engagiert sich seit 24 Jahren im Psychiatric Survivor Liberation Mouvement. Außerdem ist er Co-Editor von „Shrink Resistant: The Struggle Against Psychiatry in Canada“ (1988), Host-Producer des Antipsychiatrie-Programms „Shrinkrap“ auf CKLN Radio (88.1 FM) in Toronto, Mitglied der People Against Coercive Treatment (P.A.C.T.), und Mitglied der Ontario Coalition Against Poverty (OCAP).

[ Teil I + II: (Übers.: Heinz Kaiser)
Adresse des englischen Originaltexts:
http://www.antipsychiatry.org/weitz2.htm
www.antipsychiatry.org

 

 

Hirn-OP mit dem Eispickel – Nobelpreis für Medizin an Prof. Moniz

Rainer Hackmann. Erstmals veröffentlicht in blog.de 2008-07-27 – 18:20:06

Ein Usenet Newsgroup Hinweis auf einen Spiegel-Online Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/
mensch/0,1518,druck-562025,00.html

Passend dazu die Geschichte der Lobotomie. Prof. Moniz hat 1949 dafür sogar den Nobelpreis für Medizin bekommen, der ihm bis heute nicht aberkannt wurde.

Diese Behandlung wird heute durch stereotaktische Operationen ersetzt, z. B. die Thalamotomie und die Zingulotomie. Insbesondere auch durch die Behandlung mit Psychopharmaka.

FRÜHE NEUROCHIRURGIE
Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

Ob Depressionen, Angstzustände oder Alkoholismus – der Neurologe Walter Freeman glaubte um 1950, psychische Erkrankungen durch grobe Schnitte ins Gehirn heilen zu können. Die Methoden des „Hirnschneiders“ waren rabiat, die Folgen für die Patienten fatal.
Der zwölfjährige Howard Dully liegt festgeschnallt auf einem Krankenbett. Vier Elektroschocks hat ihm der Neurologe Walter Freeman versetzt. Nach dem ersten Stromstoß aber kam der Junge schnell wieder zu Bewusstsein. Daraufhin wurde sein Gehirn drei weitere Male unter Spannung gesetzt – mit Erfolg: Howard ist ins Koma gefallen.
Die Schnitte ins Hirn sollen seine Persönlichkeit verändern.
Freeman lässt noch ein Foto machen, dann zieht er beide Stahlnadeln heraus. Nicht einmal zehn Minuten dauert die Operation im Doctors General Hospital in San Jose, Kalifornien. Zehn Minuten, die Howard Dullys Leben beinahe zerstören.
Zwei Monate zuvor, im Oktober 1960, ist Howards Stiefmutter in Freemans Büro erschienen. Etwas stimme nicht mit dem Jungen. Er sei aufsässig, schneide boshafte Grimassen, benehme sich schlecht bei Tisch. Kleinere Diebstähle habe er schon begangen, etwa Kleingeld aus einem Zeitungskasten geklaut.
Sechs Psychiater hat die Stiefmutter bereits aufgesucht. Alle haben sie fortgeschickt mit der Diagnose, Howard sei völlig normal. Doch das ist nicht die Antwort, die seine Stiefmutter hören will.
Freeman will den Jungen heilen – durch Lobotomie
Walter Freeman unterhält sich mit dem Jungen. Howard mag den Psychiater sofort. Der kultivierte, elegante, freundliche Mann hat warme Augen und eine sanfte Stimme. Und er kann zuhören – anders als Howards Eltern. Zu Hause wird der Junge verprügelt, wenn er sich auf dem Heimweg von der Schule verspätet oder unerlaubt eine Banane vom Küchentisch nimmt. Oft ist sein Körper von Blutergüssen übersät. Dabei hat Howard gute Noten und ist ein ausgezeichneter Schachspieler. Aber seine Stiefmutter will ihn loswerden.
Nach mehreren Gesprächen steht Freemans Diagnose fest: Der Junge leide an Schizophrenie. Doch er könne geheilt werden – durch eine „Lobotomie“, eine Operation an den Stirnlappen des Gehirns, die sein trotziges Wesen besänftigen werde. Die Eltern stimmen zu.
Howard ahnt nicht, was mit ihm geschehen soll, als er 16 Tage später ins Krankenhaus kommt. Er weiß nicht, dass Walter Freeman schon Tausende „lobotomisiert“ hat. Dass der 65-Jährige vorhat, die psychiatrische Medizin zu erneuern – mit einer Operation, die manche für einen Meilenstein der Wissenschaft halten und die andere an ein mittelalterliches Folterritual gemahnt.
Walter Freeman, geboren am 14. November 1895 in Philadelphia, stammt aus einer wohlhabenden Familie. Er studiert Sprachen und Geschichte in Yale, eher ziellos. Dann jedoch wendet er sich der Medizin zu. Freeman faszinieren plötzlich Nervenkrankheiten und die Physiologie des menschlichen Gehirns.
Es sind die Jahre, in denen Sigmund Freuds Psychoanalyse in den USA populär wird. Doch die neue Theorie hat starke Widersacher. Sie glauben, dass Erkrankungen der Psyche rein organische Ursachen haben: Fehlfunktionen des Nervenapparats, die durch Gespräche nicht zu kurieren sind. Auch Freeman zählt zu den Anti-Freudianern.
Tatsächlich versagt Freuds Analyse bei schweren Psychosen zumeist, viele Patienten werden in den Heilanstalten nur verwahrt. Deshalb wagen Nervenärzte in Europa und den USA immer rabiatere Kuren. Sie lassen Elektrizität durch die Körper Depressiver laufen, traktieren Schizophrene mit Eisbädern und Duschen, injizieren ihnen Malaria-Erreger, um ein „heilendes“ Fieber zu erzeugen, oder giftige Zyanide, um Gehirn und Nervensystem zu stimulieren.
Nebenwirkungen nimmt Freeman in Kauf
Auch Walter Freeman, der ab 1924 in Washington als Neurologe und Psychiater arbeitet, wendet die Schocktherapien an. Er spritzt Substanzen wie Insulin und Metrazol (ein Analeptikum, dass starke Krampfanfälle auslöst, ähnlich wie bei der Elektroschocktherapie), selbst wenn sich die Patienten danach in so starken Krämpfen winden, dass sie manchmal Knochenbrüche erleiden.
Die Nebenwirkungen nimmt Freeman in Kauf. Denn dass die Psychiatrien in den USA so überfüllt sind, hält er für eine Verschwendung menschlicher Ressourcen. Er will aus Kranken nützliche Mitglieder der Gesellschaft machen – gleich mit welchen Mitteln.
Im Frühjahr 1936 liest Freeman in einem medizinischen Journal von einer radikal neuen Methode: In Portugal operiert der Neurologe Egas Moniz psychisch Kranke direkt am Gehirn, um sie zu kurieren. Er bohrt ihnen zwei Löcher ins Schädeldach und dringt mit einer Kanüle zu den Stirnlappen vor.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

2. Teil: Empörung über die neue „Psychochirurgie“
Bis dahin ist wenig bekannt über die Funktion der einzelnen Hirnareale. Man weiß aber, dass sich in den Stirnlappen unzählige Nervenfasern verzweigen. Moniz glaubt, dass diese Verbindungswege bei Gemütskranken gleichsam erstarrt sind, dass sich in ihnen fixe Ideen und Wahnvorstellungen verfestigt haben. Man müsse die Nervenbahnen zerstören und das Gehirn zwingen, neue, gesündere Verbindungen zu knüpfen.
Anfangs spritzt Moniz Alkohol in die Stirnlappenregion, um die Nervenfasern abzutöten. Dann vollführt er mit einer Stahlschlinge oder kleinen Schneideklinge kreisrunde Schnitte, um Nervengewebe zu durchtrennen: ein höchst ungenauer und zerstörerischer Eingriff.
Viele Patienten leiden danach an Fieber, Gesichtsstarre, wirken desorientiert und apathisch – das alles, so glaubt Moniz, seien nur vorübergehende Symptome.
Nach 20 Operationen verkündet der Portugiese in einem Aufsatz, 70 Prozent seiner Patienten seien völlig kuriert oder in besserer Verfassung als zuvor und sie hätten weder an Gedächtniskraft noch Intelligenz eingebüßt. Besonders gut wirkten die Schnitte ins Gehirn gegen Depressionen.
Doch die Erhebung ist viel zu hastig publiziert, die langfristigen Folgen sind vollkommen ungewiss. Viele Psychiater reagieren empört auf die neue „Psychochirurgie“. Zumal Moniz für seine Theorien jeden Beweis schuldig bleibt.
Walter Freeman aber ist beeindruckt von den Ergebnissen des Portugiesen – ob dessen Theorie tatsächlich stimmt, ist ihm gleichgültig. Der Mann aus Philadelphia träumt davon, ein Pionier der Psychochirurgie in den USA zu werden. Kurzerhand bestellt er einige der Instrumente, mit denen Moniz operiert. Weil er keine chirurgische Ausbildung hat, bittet Freeman einen Neurochirurgen um Hilfe. Gemeinsam üben sie an Leichen die neue Operationsmethode.
Die Fehlschläge bremsen Freemans Eifer nicht
Im September 1936 fühlen sie sich für den Eingriff gerüstet. Ihre erste Patientin ist eine 63-jährige Hausfrau aus Kansas, die an Schlaflosigkeit, Ängsten und Depressionen leidet. Sie trepanieren in den Schädel zwei Löcher und setzen an zwölf Stellen Schnitte in die Stirnlappen.
Mehrere Tage danach stottert die Patientin und ist unfähig, leserlich zu schreiben. Freeman und sein Kollege gratulieren sich zu einem „brillanten“ Ergebnis: Offenbar sind alle Ängste verschwunden – und sie kann bald wieder ihren eigenen Haushalt führen.
Freeman ist wie euphorisiert. Auch eine zweite Patientin scheint von ihren Depressionen und Halluzinationen befreit zu sein: Die Buchhalterin kann zwei Monate nach der Operation sogar ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Aber es gibt auch Rückschläge: Die vierte Patientin leidet nach sechs Wochen erneut an ihren alten Angstzuständen. Und beim fünften Eingriff verletzen die beiden Ärzte Blutgefäße im Gehirn des Operierten. Die Folgen: epileptische Anfälle und Blaseninkontinenz.
Die Fehlschläge bremsen Freemans Eifer nicht. Nach nur sechs Versuchen lädt er einen Reporter ein, Zeuge einer „Lobotomie“ zu sein, wie er die Schnitte in die Stirnlappen (engl. = frontal lobes) nun nennt. In dem Artikel vom November 1936 wird die Operation als eine der wohl „größten chirurgischen Erfindungen“ der Gegenwart gefeiert.
Nur wenige Wochen später der erste Todesfall: Eine 60-Jährige stirbt nach der Operation an einer Gehirnblutung. Der Kunstfehler hat keinerlei Konsequenzen für die beiden Ärzte.
Die meisten Fachkollegen bleiben skeptisch
Dabei erleiden auch andere ihrer Patienten Hirnschäden, müssen zum Teil gefüttert oder lange gepflegt werden. Rosemary Kennedy, die Schwester des späteren US-Präsidenten, hat nach ihrer Lobotomie 1941 den Verstand eines Kindes und verbringt 63 Jahre in geschlossenen Anstalten.
Selbst Freeman hält den Eingriff zu dieser Zeit nach wie vor für ein letztes, da besonders riskantes Mittel. Zugleich aber propagiert er die Lobotomie auf Kongressen im ganzen Land. Die meisten Fachkollegen bleiben skeptisch. Sie halten die Operation für zu zerstörerisch, manche auch für kriminell.
Nur einige andere Neurologen erproben die neue Psychochirurgie. Weniger wohl, als sich Freeman erhofft. Zwischen 1940 und 1944 verzeichnen die Krankenakten in den USA 684 Lobotomien. Allein Walter Freeman hat bis 1943 mehr als 200 Patienten operiert, die Erfolgsquote gibt er mit 63 Prozent an.
Sein missionarischer Eifer ist damit nicht gestillt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die 180 staatlichen Psychiatrien des Landes überfüllt. Hunderttausende, schätzt Freeman, warten in den Anstalten auf Behandlung. Möglichst vielen will er mit einer Lobotomie helfen. Sie soll bald nicht mehr das allerletzte Mittel sein, sondern der erste Schritt zu einer Therapie. Dazu aber muss er den aufwendigen Eingriff vereinfachen.
Freeman erinnert sich, dass es einen leichteren Zugang zum Gehirn gibt, als Löcher in die Schädeldecke zu bohren: durch die Augenhöhle (Orbita), die von den Stirnlappen nur durch eine dünne Knochenwand getrennt ist.
Aber noch fehlt ihm ein geeignetes Werkzeug, die Instrumente des Portugiesen brechen zu leicht. Zu Hause wird er fündig: Ein langer stählerner Pickel, mit dem man Cocktail-Eis zerstoßen kann, scheint genau richtig.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

3. Teil: Freemans Vision: Psychiater überall im Land sollen Eispickel-Lobotomie praktizieren
Im Januar 1946 erprobt Freeman erstmals die „transorbitale“ Lobotomie. Einer 29-jährigen Frau, die unter manischen Schüben und Depressionen leidet, schiebt er den Eispickel am Augapfel vorbei ins Stirnhirn. Dann schwingt er das Instrument hin und her, um Nervenbahnen zu durchtrennen. Die Patientin scheint schlagartig geheilt; zwar wirkt sie in ihrem ganzen Wesen auffallend gedämpft, kann aber wieder als Krankenschwester arbeiten.
Diesmal hat Freeman nicht in einem Krankenhaus operiert, sondern in seinem Büro – das spart Zeit und Geld. Auch die Betäubungsmethode ist unkonventionell: Freeman versetzt seine Patienten durch Elektroschocks in ein kurzes Koma. Nach dem Aufwachen schickt er sie im Taxi nach Hause. Er operiert ohne sterile Handschuhe, ohne Gesichtsmaske und Arztkittel, alles soll schnell gehen.
Die transorbitale Methode ist lebensgefährlich
Freemans Vision: Künftig sollen Psychiater überall im Land die Eispickel-Lobotomie praktizieren. Die transorbitale Methode dauert ja nur etwa sieben Minuten.
Doch sie ist lebensgefährlich, jederzeit können Blutgefäße im Kopf verletzt werden, kann sich Hirngewebe infizieren. Entsetzt wendet sich der Neurochirurg, mit dem Freeman bis dahin operierte, von ihm ab. Der aber lässt sich nach dem Modell des Eispickels neue Spezialwerkzeuge anfertigen, aus hartem Stahl und mit scharfer Klinge.
enn inzwischen öffnen ihm immer mehr Psychiatrien im Land ihre Tore. Das Personal ist mit den Patienten oft überfordert – und Freemans Versprechungen klingen verlockend. Tatsächlich können viele nach seiner Eispickel-Lobotomie entlassen werden: Weil die Schnitte offenbar alle Emotionen kappen, aus Psychotikern friedfertig-apathische Wesen machen.
Der Operateur hofft, in die Geschichte der Medizin einzugehen – als ein Revolutionär, der alte Menschheitsübel wie Depression und Hysterie ausmerzt. Freeman macht sich möglicherweise sogar Hoffnungen auf den Medizin-Nobelpreis; den jedoch bekommt 1949 Egas Moniz zugesprochen, der Erfinder der herkömmlichen Lobotomie.
Die Ehrung ist wie ein Gütesiegel; sie lässt viele Gegner verstummen. Inzwischen praktizieren Ärzte in vielen Ländern den Eingriff. Wurden bis dahin weltweit etwa 5000 Lobotomien vorgenommen, so sind es in den ersten vier Jahren nach der Preisvergabe allein in den USA 20.000. Ein Drittel davon nach Freemans transorbitaler Methode.
Er operiert nun überall. Das Chirurgenbesteck passt in seine Jackentasche; er hat ein tragbares Elektroschock-Gerät dabei, ein Hämmerchen sowie einen Fotoapparat – mehr benötigt er nicht.
Allein im Sommer 1951 legt er 11.000 Meilen zurück, operiert wie am Fließband. Im Jahr darauf behandelt er in West Virginia 228 Patienten in zwölf Tagen. Nach der Massen-Lobotomie – vier Menschen sterben – können 81 Patienten die Anstalten verlassen; der Bundesstaat spart Zehntausende Dollar an Unterbringungskosten.
Freeman genießt die großen Auftritte. Einmal operiert er vor einem Auditorium von 50 Ärzten und Reportern. Ein anderes Mal sogar mit gebrochenem Arm. Und er ist fahrlässig. Ein Patient stirbt, weil das Lobotomie-Messer abrutscht, als Freeman wie üblich während der Operation ein Foto macht.
Freeman wird zur Berühmtheit
Trotz solcher Pannen erscheinen in populären Magazinen Artikel über den Hirnschneider. Er ist zu Beginn der 1950er Jahre eine Berühmtheit, muss sogar Autogrammkarten verschicken; Anrufer erbitten eine Lobotomie – für sich selbst oder für Verwandte.
Doch dann wird er von einer neuen Erfindung gestoppt: 1954 kommt Thorazine auf den Markt, das erste Neuroleptikum. Eine „chemische Lobotomie“, wie die Herstellerfirma wirbt. Das Medikament unterdrückt Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Das Anstaltspersonal kann damit tobende und schreiende Patienten ruhigstellen.
Schon im ersten Jahr wird das Wundermittel an zwei Millionen Menschen erprobt. Der Effekt ist erstaunlich: Viele Patienten sind so gedämpft, dass man sie nach Hause entlassen kann. Die Zahl der Psychiatrie-Insassen beginnt zu sinken.
Thorazine ist weitaus ungefährlicher als Freemans Psychochirurgie. Die große Zeit des Lobotomisten ist vorbei.
Walter Freeman zieht 1954 nach Los Altos, Kalifornien. Nur ein Krankenhaus in einem Außenbezirk dort erlaubt ihm noch, Lobotomien durchzuführen.
Los Altos ist die Stadt, in der Howard Dully aufwächst. Hier hat sich noch nicht herumgesprochen, dass die Eispickel-Methode umstritten ist. Jemand muss sie Howards Stiefmutter empfohlen haben.
Am 16. Dezember 1960, um 13.30 Uhr, erledigt Freeman den raschen Eingriff.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

4. Teil: Howard ist abgestumpft, interesselos, wie betäubt – er ist ein anderer Mensch geworden
Am Morgen danach wacht Howard Dully desorientiert auf, wie in einen Nebel gehüllt. Sein Kopf schmerzt, und die Augen sind von Blutergüssen schwarz umrandet (Freeman rät den Operierten stets, eine Sonnenbrille zu tragen).
Nach fünf Tagen wird der Zwölfjährige aus dem Krankenhaus entlassen. Doch er kann nicht zur Schule gehen, wirkt apathisch. Howard scheint ein anderer Mensch geworden zu sein: abgestumpft, interesselos, wie betäubt.
Für Walter Freeman aber ist der Eingriff ein voller Erfolg: „Howard wirft seiner Stiefmutter keine gruseligen Blicke mehr zu“, schreibt er etwa drei Wochen nach dem Eingriff in die Krankenakte.
Der Skandal beschleunigt Freemans Abstieg
Ein paar Tage später fährt er im Auto vor. Der Operateur will Howard in San Francisco einem Auditorium von Ärzten vorführen – noch immer führt er unermüdlich seinen Feldzug für die Lobotomie. Doch im Saal wird Empörung laut, als Freeman das Alter des hochgewachsenen Jungen nennt. Er hat ein zwölfjähriges Kind lobotomisiert?
Freeman verliert die Fassung. Er schleudert einen Kasten auf das Podium, gefüllt mit Hunderten von Gruß- und Weihnachtskarten, geschrieben von dankbaren Patienten. „Wie viele Weihnachtskarten bekommen Sie von Ihren Patienten?“, schreit er in den Saal. Dann wird er von der Bühne gebuht.
Der Skandal beschleunigt seinen Abstieg. Dass Freeman weiterhin die Lobotomie an Kindern propagiert, ruiniert seinen Ruf endgültig.
Howard Dullys Leidenszeit beginnt jetzt erst. Zwar spürt er anders als viele andere Patienten Freemans keine Ausfälle, er kann klar sprechen und denken. Doch der Nebel im Kopf bleibt.
Und noch immer ist die Stiefmutter unzufrieden mit seinen Tischmanieren: Sie will ihn aus dem Haus haben. Freeman hilft mit einem Gutachten. Howard kommt zu einer Pflegefamilie, wird dann zu Verwandten abgeschoben.
Obwohl er wieder zur Schule geht, ist seine Stiefmutter entschlossen, ihn in einer Psychiatrie unterzubringen. 1963 wird der 14-Jährige in Handschellen dorthin abtransportiert.
Ein Jahr dauert die Internierung, doch die Ärzte wissen nichts mit dem Jungen anzufangen. Dann kommt Howard auf eine Sonderschule und erneut für zwei Jahre in die Psychiatrie.
1969 findet sich in Freemans Notizen ein Eintrag über Howard Dully: Der Junge mache eine „unbefriedigende“ Entwicklung durch.
Zwei Jahre zuvor hat Walter Freeman die letzte seiner etwa 3500 Lobotomien ausgeführt – nach drei Tagen starb die Patientin an einer Gehirnblutung. Kein Hospital in Los Altos erlaubt ihm nun mehr zu operieren.
Freeman verkauft sein Haus, fährt fortan im Campingbus durch die USA. Wie ein Gespenst auf der Spur seiner Patienten, die er besucht und befragt. Die Datensammlung soll seinen Ruf retten. Doch seine Erfolgsstatistiken sind von zweifelhafter Aussagekraft, stützen sich auf flüchtige Beobachtungen.
Als Walter Freeman am 31. Mai 1972 mit 76 Jahren an Darmkrebs stirbt, praktiziert wohl kaum noch ein Arzt die Lobotomie.
In den Jahrzehnten zuvor, so schätzt ein Historiker, sind rund 100.000 Menschen weltweit lobotomisiert worden, darunter auch Gefängnisinsassen und möglicherweise Dissidenten in der Sowjetunion.
Der Schatten der Lobotomie liegt über der Psychochirurgie
1978 erlässt das US-Gesundheitsministerium strenge Restriktionen gegen jegliche Psychochirurgie, lehnt es jedoch ab, sie gänzlich zu verbieten; in Japan, Australien und Deutschland ist die Lobotomie bereits vorher untersagt worden.
Womöglich steht das Operieren am Gehirn psychisch Kranker heute, im Zeitalter bildgebender Verfahren und moderner Präzisionsinstrumente, vor einer Renaissance. Noch aber sind solche Eingriffe sehr selten und werden von Ärzten nur in Erwägung gezogen, wenn alle anderen Behandlungsmethoden erfolglos bleiben – weil Neurologen und Psychiater wissen, dass das Gehirn ein kompliziertes Netzwerk ist, in dem sich einzelne Funktionen nicht genau lokalisieren lassen.
Und weil der Schatten des Lobotomisten Walter Freeman über der Psychochirurgie liegt.
Howard Dully kommt erst im Frühjahr 1969 endgültig frei, mehr als acht Jahre nach seiner Operation. Er hat keine Ausbildung, lebt zeitweise als Obdachloser und von staatlicher Fürsorge. Er lässt sich treiben. Mit 45 Jahren macht er einen Abschluss als Computer-Fachmann, findet aber keine Stelle.
Heute arbeitet er als Busfahrer und lebt mit seiner Frau in San Jose, Kalifornien. Er wird nie genau herausfinden, was die Schnitte in seinem Gehirn angerichtet haben.
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Dr. Ralf Berhorst, 41, Wissenschaftsjournalist in Berlin, schreibt regelmäßig für GEOkompakt.

 

m Eispickel – Nobelpreis für Medizin Prof. Moniz

von E2200 @ 2008-07-27 – 18:20:06

Ein Usenet Newsgroup Hinweis auf einen Spiegel-Online Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/
mensch/0,1518,druck-562025,00.html

Passend dazu die Geschichte der Lobotomie. Prof. Moniz hat 1949 dafür sogar den Nobelpreis für Medizin bekommen, der ihm bis heute nicht aberkannt wurde.

Diese Behandlung wird heute durch stereotaktische Operationen ersetzt, z. B. die Thalamotomie und die Zingulotomie. Insbesondere auch durch die Behandlung mit Psychopharmaka.

FRÜHE NEUROCHIRURGIE
Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

Ob Depressionen, Angstzustände oder Alkoholismus – der Neurologe Walter Freeman glaubte um 1950, psychische Erkrankungen durch grobe Schnitte ins Gehirn heilen zu können. Die Methoden des „Hirnschneiders“ waren rabiat, die Folgen für die Patienten fatal.
Der zwölfjährige Howard Dully liegt festgeschnallt auf einem Krankenbett. Vier Elektroschocks hat ihm der Neurologe Walter Freeman versetzt. Nach dem ersten Stromstoß aber kam der Junge schnell wieder zu Bewusstsein. Daraufhin wurde sein Gehirn drei weitere Male unter Spannung gesetzt – mit Erfolg: Howard ist ins Koma gefallen.
Die Schnitte ins Hirn sollen seine Persönlichkeit verändern.
Freeman lässt noch ein Foto machen, dann zieht er beide Stahlnadeln heraus. Nicht einmal zehn Minuten dauert die Operation im Doctors General Hospital in San Jose, Kalifornien. Zehn Minuten, die Howard Dullys Leben beinahe zerstören.
Zwei Monate zuvor, im Oktober 1960, ist Howards Stiefmutter in Freemans Büro erschienen. Etwas stimme nicht mit dem Jungen. Er sei aufsässig, schneide boshafte Grimassen, benehme sich schlecht bei Tisch. Kleinere Diebstähle habe er schon begangen, etwa Kleingeld aus einem Zeitungskasten geklaut.
Sechs Psychiater hat die Stiefmutter bereits aufgesucht. Alle haben sie fortgeschickt mit der Diagnose, Howard sei völlig normal. Doch das ist nicht die Antwort, die seine Stiefmutter hören will.
Freeman will den Jungen heilen – durch Lobotomie
Walter Freeman unterhält sich mit dem Jungen. Howard mag den Psychiater sofort. Der kultivierte, elegante, freundliche Mann hat warme Augen und eine sanfte Stimme. Und er kann zuhören – anders als Howards Eltern. Zu Hause wird der Junge verprügelt, wenn er sich auf dem Heimweg von der Schule verspätet oder unerlaubt eine Banane vom Küchentisch nimmt. Oft ist sein Körper von Blutergüssen übersät. Dabei hat Howard gute Noten und ist ein ausgezeichneter Schachspieler. Aber seine Stiefmutter will ihn loswerden.
Nach mehreren Gesprächen steht Freemans Diagnose fest: Der Junge leide an Schizophrenie. Doch er könne geheilt werden – durch eine „Lobotomie“, eine Operation an den Stirnlappen des Gehirns, die sein trotziges Wesen besänftigen werde. Die Eltern stimmen zu.
Howard ahnt nicht, was mit ihm geschehen soll, als er 16 Tage später ins Krankenhaus kommt. Er weiß nicht, dass Walter Freeman schon Tausende „lobotomisiert“ hat. Dass der 65-Jährige vorhat, die psychiatrische Medizin zu erneuern – mit einer Operation, die manche für einen Meilenstein der Wissenschaft halten und die andere an ein mittelalterliches Folterritual gemahnt.
Walter Freeman, geboren am 14. November 1895 in Philadelphia, stammt aus einer wohlhabenden Familie. Er studiert Sprachen und Geschichte in Yale, eher ziellos. Dann jedoch wendet er sich der Medizin zu. Freeman faszinieren plötzlich Nervenkrankheiten und die Physiologie des menschlichen Gehirns.
Es sind die Jahre, in denen Sigmund Freuds Psychoanalyse in den USA populär wird. Doch die neue Theorie hat starke Widersacher. Sie glauben, dass Erkrankungen der Psyche rein organische Ursachen haben: Fehlfunktionen des Nervenapparats, die durch Gespräche nicht zu kurieren sind. Auch Freeman zählt zu den Anti-Freudianern.
Tatsächlich versagt Freuds Analyse bei schweren Psychosen zumeist, viele Patienten werden in den Heilanstalten nur verwahrt. Deshalb wagen Nervenärzte in Europa und den USA immer rabiatere Kuren. Sie lassen Elektrizität durch die Körper Depressiver laufen, traktieren Schizophrene mit Eisbädern und Duschen, injizieren ihnen Malaria-Erreger, um ein „heilendes“ Fieber zu erzeugen, oder giftige Zyanide, um Gehirn und Nervensystem zu stimulieren.
Nebenwirkungen nimmt Freeman in Kauf
Auch Walter Freeman, der ab 1924 in Washington als Neurologe und Psychiater arbeitet, wendet die Schocktherapien an. Er spritzt Substanzen wie Insulin und Metrazol (ein Analeptikum, dass starke Krampfanfälle auslöst, ähnlich wie bei der Elektroschocktherapie), selbst wenn sich die Patienten danach in so starken Krämpfen winden, dass sie manchmal Knochenbrüche erleiden.
Die Nebenwirkungen nimmt Freeman in Kauf. Denn dass die Psychiatrien in den USA so überfüllt sind, hält er für eine Verschwendung menschlicher Ressourcen. Er will aus Kranken nützliche Mitglieder der Gesellschaft machen – gleich mit welchen Mitteln.
Im Frühjahr 1936 liest Freeman in einem medizinischen Journal von einer radikal neuen Methode: In Portugal operiert der Neurologe Egas Moniz psychisch Kranke direkt am Gehirn, um sie zu kurieren. Er bohrt ihnen zwei Löcher ins Schädeldach und dringt mit einer Kanüle zu den Stirnlappen vor.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

2. Teil: Empörung über die neue „Psychochirurgie“
Bis dahin ist wenig bekannt über die Funktion der einzelnen Hirnareale. Man weiß aber, dass sich in den Stirnlappen unzählige Nervenfasern verzweigen. Moniz glaubt, dass diese Verbindungswege bei Gemütskranken gleichsam erstarrt sind, dass sich in ihnen fixe Ideen und Wahnvorstellungen verfestigt haben. Man müsse die Nervenbahnen zerstören und das Gehirn zwingen, neue, gesündere Verbindungen zu knüpfen.
Anfangs spritzt Moniz Alkohol in die Stirnlappenregion, um die Nervenfasern abzutöten. Dann vollführt er mit einer Stahlschlinge oder kleinen Schneideklinge kreisrunde Schnitte, um Nervengewebe zu durchtrennen: ein höchst ungenauer und zerstörerischer Eingriff.
Viele Patienten leiden danach an Fieber, Gesichtsstarre, wirken desorientiert und apathisch – das alles, so glaubt Moniz, seien nur vorübergehende Symptome.
Nach 20 Operationen verkündet der Portugiese in einem Aufsatz, 70 Prozent seiner Patienten seien völlig kuriert oder in besserer Verfassung als zuvor und sie hätten weder an Gedächtniskraft noch Intelligenz eingebüßt. Besonders gut wirkten die Schnitte ins Gehirn gegen Depressionen.
Doch die Erhebung ist viel zu hastig publiziert, die langfristigen Folgen sind vollkommen ungewiss. Viele Psychiater reagieren empört auf die neue „Psychochirurgie“. Zumal Moniz für seine Theorien jeden Beweis schuldig bleibt.
Walter Freeman aber ist beeindruckt von den Ergebnissen des Portugiesen – ob dessen Theorie tatsächlich stimmt, ist ihm gleichgültig. Der Mann aus Philadelphia träumt davon, ein Pionier der Psychochirurgie in den USA zu werden. Kurzerhand bestellt er einige der Instrumente, mit denen Moniz operiert. Weil er keine chirurgische Ausbildung hat, bittet Freeman einen Neurochirurgen um Hilfe. Gemeinsam üben sie an Leichen die neue Operationsmethode.
Die Fehlschläge bremsen Freemans Eifer nicht
Im September 1936 fühlen sie sich für den Eingriff gerüstet. Ihre erste Patientin ist eine 63-jährige Hausfrau aus Kansas, die an Schlaflosigkeit, Ängsten und Depressionen leidet. Sie trepanieren in den Schädel zwei Löcher und setzen an zwölf Stellen Schnitte in die Stirnlappen.
Mehrere Tage danach stottert die Patientin und ist unfähig, leserlich zu schreiben. Freeman und sein Kollege gratulieren sich zu einem „brillanten“ Ergebnis: Offenbar sind alle Ängste verschwunden – und sie kann bald wieder ihren eigenen Haushalt führen.
Freeman ist wie euphorisiert. Auch eine zweite Patientin scheint von ihren Depressionen und Halluzinationen befreit zu sein: Die Buchhalterin kann zwei Monate nach der Operation sogar ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Aber es gibt auch Rückschläge: Die vierte Patientin leidet nach sechs Wochen erneut an ihren alten Angstzuständen. Und beim fünften Eingriff verletzen die beiden Ärzte Blutgefäße im Gehirn des Operierten. Die Folgen: epileptische Anfälle und Blaseninkontinenz.
Die Fehlschläge bremsen Freemans Eifer nicht. Nach nur sechs Versuchen lädt er einen Reporter ein, Zeuge einer „Lobotomie“ zu sein, wie er die Schnitte in die Stirnlappen (engl. = frontal lobes) nun nennt. In dem Artikel vom November 1936 wird die Operation als eine der wohl „größten chirurgischen Erfindungen“ der Gegenwart gefeiert.
Nur wenige Wochen später der erste Todesfall: Eine 60-Jährige stirbt nach der Operation an einer Gehirnblutung. Der Kunstfehler hat keinerlei Konsequenzen für die beiden Ärzte.
Die meisten Fachkollegen bleiben skeptisch
Dabei erleiden auch andere ihrer Patienten Hirnschäden, müssen zum Teil gefüttert oder lange gepflegt werden. Rosemary Kennedy, die Schwester des späteren US-Präsidenten, hat nach ihrer Lobotomie 1941 den Verstand eines Kindes und verbringt 63 Jahre in geschlossenen Anstalten.
Selbst Freeman hält den Eingriff zu dieser Zeit nach wie vor für ein letztes, da besonders riskantes Mittel. Zugleich aber propagiert er die Lobotomie auf Kongressen im ganzen Land. Die meisten Fachkollegen bleiben skeptisch. Sie halten die Operation für zu zerstörerisch, manche auch für kriminell.
Nur einige andere Neurologen erproben die neue Psychochirurgie. Weniger wohl, als sich Freeman erhofft. Zwischen 1940 und 1944 verzeichnen die Krankenakten in den USA 684 Lobotomien. Allein Walter Freeman hat bis 1943 mehr als 200 Patienten operiert, die Erfolgsquote gibt er mit 63 Prozent an.
Sein missionarischer Eifer ist damit nicht gestillt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die 180 staatlichen Psychiatrien des Landes überfüllt. Hunderttausende, schätzt Freeman, warten in den Anstalten auf Behandlung. Möglichst vielen will er mit einer Lobotomie helfen. Sie soll bald nicht mehr das allerletzte Mittel sein, sondern der erste Schritt zu einer Therapie. Dazu aber muss er den aufwendigen Eingriff vereinfachen.
Freeman erinnert sich, dass es einen leichteren Zugang zum Gehirn gibt, als Löcher in die Schädeldecke zu bohren: durch die Augenhöhle (Orbita), die von den Stirnlappen nur durch eine dünne Knochenwand getrennt ist.
Aber noch fehlt ihm ein geeignetes Werkzeug, die Instrumente des Portugiesen brechen zu leicht. Zu Hause wird er fündig: Ein langer stählerner Pickel, mit dem man Cocktail-Eis zerstoßen kann, scheint genau richtig.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

3. Teil: Freemans Vision: Psychiater überall im Land sollen Eispickel-Lobotomie praktizieren
Im Januar 1946 erprobt Freeman erstmals die „transorbitale“ Lobotomie. Einer 29-jährigen Frau, die unter manischen Schüben und Depressionen leidet, schiebt er den Eispickel am Augapfel vorbei ins Stirnhirn. Dann schwingt er das Instrument hin und her, um Nervenbahnen zu durchtrennen. Die Patientin scheint schlagartig geheilt; zwar wirkt sie in ihrem ganzen Wesen auffallend gedämpft, kann aber wieder als Krankenschwester arbeiten.
Diesmal hat Freeman nicht in einem Krankenhaus operiert, sondern in seinem Büro – das spart Zeit und Geld. Auch die Betäubungsmethode ist unkonventionell: Freeman versetzt seine Patienten durch Elektroschocks in ein kurzes Koma. Nach dem Aufwachen schickt er sie im Taxi nach Hause. Er operiert ohne sterile Handschuhe, ohne Gesichtsmaske und Arztkittel, alles soll schnell gehen.
Die transorbitale Methode ist lebensgefährlich
Freemans Vision: Künftig sollen Psychiater überall im Land die Eispickel-Lobotomie praktizieren. Die transorbitale Methode dauert ja nur etwa sieben Minuten.
Doch sie ist lebensgefährlich, jederzeit können Blutgefäße im Kopf verletzt werden, kann sich Hirngewebe infizieren. Entsetzt wendet sich der Neurochirurg, mit dem Freeman bis dahin operierte, von ihm ab. Der aber lässt sich nach dem Modell des Eispickels neue Spezialwerkzeuge anfertigen, aus hartem Stahl und mit scharfer Klinge.
enn inzwischen öffnen ihm immer mehr Psychiatrien im Land ihre Tore. Das Personal ist mit den Patienten oft überfordert – und Freemans Versprechungen klingen verlockend. Tatsächlich können viele nach seiner Eispickel-Lobotomie entlassen werden: Weil die Schnitte offenbar alle Emotionen kappen, aus Psychotikern friedfertig-apathische Wesen machen.
Der Operateur hofft, in die Geschichte der Medizin einzugehen – als ein Revolutionär, der alte Menschheitsübel wie Depression und Hysterie ausmerzt. Freeman macht sich möglicherweise sogar Hoffnungen auf den Medizin-Nobelpreis; den jedoch bekommt 1949 Egas Moniz zugesprochen, der Erfinder der herkömmlichen Lobotomie.
Die Ehrung ist wie ein Gütesiegel; sie lässt viele Gegner verstummen. Inzwischen praktizieren Ärzte in vielen Ländern den Eingriff. Wurden bis dahin weltweit etwa 5000 Lobotomien vorgenommen, so sind es in den ersten vier Jahren nach der Preisvergabe allein in den USA 20.000. Ein Drittel davon nach Freemans transorbitaler Methode.
Er operiert nun überall. Das Chirurgenbesteck passt in seine Jackentasche; er hat ein tragbares Elektroschock-Gerät dabei, ein Hämmerchen sowie einen Fotoapparat – mehr benötigt er nicht.
Allein im Sommer 1951 legt er 11.000 Meilen zurück, operiert wie am Fließband. Im Jahr darauf behandelt er in West Virginia 228 Patienten in zwölf Tagen. Nach der Massen-Lobotomie – vier Menschen sterben – können 81 Patienten die Anstalten verlassen; der Bundesstaat spart Zehntausende Dollar an Unterbringungskosten.
Freeman genießt die großen Auftritte. Einmal operiert er vor einem Auditorium von 50 Ärzten und Reportern. Ein anderes Mal sogar mit gebrochenem Arm. Und er ist fahrlässig. Ein Patient stirbt, weil das Lobotomie-Messer abrutscht, als Freeman wie üblich während der Operation ein Foto macht.
Freeman wird zur Berühmtheit
Trotz solcher Pannen erscheinen in populären Magazinen Artikel über den Hirnschneider. Er ist zu Beginn der 1950er Jahre eine Berühmtheit, muss sogar Autogrammkarten verschicken; Anrufer erbitten eine Lobotomie – für sich selbst oder für Verwandte.
Doch dann wird er von einer neuen Erfindung gestoppt: 1954 kommt Thorazine auf den Markt, das erste Neuroleptikum. Eine „chemische Lobotomie“, wie die Herstellerfirma wirbt. Das Medikament unterdrückt Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Das Anstaltspersonal kann damit tobende und schreiende Patienten ruhigstellen.
Schon im ersten Jahr wird das Wundermittel an zwei Millionen Menschen erprobt. Der Effekt ist erstaunlich: Viele Patienten sind so gedämpft, dass man sie nach Hause entlassen kann. Die Zahl der Psychiatrie-Insassen beginnt zu sinken.
Thorazine ist weitaus ungefährlicher als Freemans Psychochirurgie. Die große Zeit des Lobotomisten ist vorbei.
Walter Freeman zieht 1954 nach Los Altos, Kalifornien. Nur ein Krankenhaus in einem Außenbezirk dort erlaubt ihm noch, Lobotomien durchzuführen.
Los Altos ist die Stadt, in der Howard Dully aufwächst. Hier hat sich noch nicht herumgesprochen, dass die Eispickel-Methode umstritten ist. Jemand muss sie Howards Stiefmutter empfohlen haben.
Am 16. Dezember 1960, um 13.30 Uhr, erledigt Freeman den raschen Eingriff.

Hirn-OP mit dem Eispickel
Von Ralf Berhorst

4. Teil: Howard ist abgestumpft, interesselos, wie betäubt – er ist ein anderer Mensch geworden
Am Morgen danach wacht Howard Dully desorientiert auf, wie in einen Nebel gehüllt. Sein Kopf schmerzt, und die Augen sind von Blutergüssen schwarz umrandet (Freeman rät den Operierten stets, eine Sonnenbrille zu tragen).
Nach fünf Tagen wird der Zwölfjährige aus dem Krankenhaus entlassen. Doch er kann nicht zur Schule gehen, wirkt apathisch. Howard scheint ein anderer Mensch geworden zu sein: abgestumpft, interesselos, wie betäubt.
Für Walter Freeman aber ist der Eingriff ein voller Erfolg: „Howard wirft seiner Stiefmutter keine gruseligen Blicke mehr zu“, schreibt er etwa drei Wochen nach dem Eingriff in die Krankenakte.
Der Skandal beschleunigt Freemans Abstieg
Ein paar Tage später fährt er im Auto vor. Der Operateur will Howard in San Francisco einem Auditorium von Ärzten vorführen – noch immer führt er unermüdlich seinen Feldzug für die Lobotomie. Doch im Saal wird Empörung laut, als Freeman das Alter des hochgewachsenen Jungen nennt. Er hat ein zwölfjähriges Kind lobotomisiert?
Freeman verliert die Fassung. Er schleudert einen Kasten auf das Podium, gefüllt mit Hunderten von Gruß- und Weihnachtskarten, geschrieben von dankbaren Patienten. „Wie viele Weihnachtskarten bekommen Sie von Ihren Patienten?“, schreit er in den Saal. Dann wird er von der Bühne gebuht.
Der Skandal beschleunigt seinen Abstieg. Dass Freeman weiterhin die Lobotomie an Kindern propagiert, ruiniert seinen Ruf endgültig.
Howard Dullys Leidenszeit beginnt jetzt erst. Zwar spürt er anders als viele andere Patienten Freemans keine Ausfälle, er kann klar sprechen und denken. Doch der Nebel im Kopf bleibt.
Und noch immer ist die Stiefmutter unzufrieden mit seinen Tischmanieren: Sie will ihn aus dem Haus haben. Freeman hilft mit einem Gutachten. Howard kommt zu einer Pflegefamilie, wird dann zu Verwandten abgeschoben.
Obwohl er wieder zur Schule geht, ist seine Stiefmutter entschlossen, ihn in einer Psychiatrie unterzubringen. 1963 wird der 14-Jährige in Handschellen dorthin abtransportiert.
Ein Jahr dauert die Internierung, doch die Ärzte wissen nichts mit dem Jungen anzufangen. Dann kommt Howard auf eine Sonderschule und erneut für zwei Jahre in die Psychiatrie.
1969 findet sich in Freemans Notizen ein Eintrag über Howard Dully: Der Junge mache eine „unbefriedigende“ Entwicklung durch.
Zwei Jahre zuvor hat Walter Freeman die letzte seiner etwa 3500 Lobotomien ausgeführt – nach drei Tagen starb die Patientin an einer Gehirnblutung. Kein Hospital in Los Altos erlaubt ihm nun mehr zu operieren.
Freeman verkauft sein Haus, fährt fortan im Campingbus durch die USA. Wie ein Gespenst auf der Spur seiner Patienten, die er besucht und befragt. Die Datensammlung soll seinen Ruf retten. Doch seine Erfolgsstatistiken sind von zweifelhafter Aussagekraft, stützen sich auf flüchtige Beobachtungen.
Als Walter Freeman am 31. Mai 1972 mit 76 Jahren an Darmkrebs stirbt, praktiziert wohl kaum noch ein Arzt die Lobotomie.
In den Jahrzehnten zuvor, so schätzt ein Historiker, sind rund 100.000 Menschen weltweit lobotomisiert worden, darunter auch Gefängnisinsassen und möglicherweise Dissidenten in der Sowjetunion.
Der Schatten der Lobotomie liegt über der Psychochirurgie
1978 erlässt das US-Gesundheitsministerium strenge Restriktionen gegen jegliche Psychochirurgie, lehnt es jedoch ab, sie gänzlich zu verbieten; in Japan, Australien und Deutschland ist die Lobotomie bereits vorher untersagt worden.
Womöglich steht das Operieren am Gehirn psychisch Kranker heute, im Zeitalter bildgebender Verfahren und moderner Präzisionsinstrumente, vor einer Renaissance. Noch aber sind solche Eingriffe sehr selten und werden von Ärzten nur in Erwägung gezogen, wenn alle anderen Behandlungsmethoden erfolglos bleiben – weil Neurologen und Psychiater wissen, dass das Gehirn ein kompliziertes Netzwerk ist, in dem sich einzelne Funktionen nicht genau lokalisieren lassen.
Und weil der Schatten des Lobotomisten Walter Freeman über der Psychochirurgie liegt.
Howard Dully kommt erst im Frühjahr 1969 endgültig frei, mehr als acht Jahre nach seiner Operation. Er hat keine Ausbildung, lebt zeitweise als Obdachloser und von staatlicher Fürsorge. Er lässt sich treiben. Mit 45 Jahren macht er einen Abschluss als Computer-Fachmann, findet aber keine Stelle.
Heute arbeitet er als Busfahrer und lebt mit seiner Frau in San Jose, Kalifornien. Er wird nie genau herausfinden, was die Schnitte in seinem Gehirn angerichtet haben.
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Dr. Ralf Berhorst, 41, Wissenschaftsjournalist in Berlin, schreibt regelmäßig für GEOkompakt.

 

 

Politik und Diagnose – Politische Psychiatrisierung

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlicht 2008-07-27 – 16:04:02

Diagnose ‚Totalschaden‘ – doch bei wem?
Die Psychiatrie, die sich selbst als Teilbereich der Medizin bezeichnet, ist zwangsläufig eine Art außergesetzlicher sozialer Kontrolle und pseudomedizinischer staatlicher Macht, jenseits der Gesetze und mit Befugnissen, die das Recht und all seine Garantien für das Individuum übergehen, außer Kraft setzen und für null und nichtig erklären, sogar dem Gesetz widersprechen.
Der Zweck ist Machtgier und ein unglaubliches Maß an kurzsichtiger Dummheit. Gepart mit skrupelloser Menschenverachtung.

Nützliche Informationen über die Mentalpsychologie und Psychologie.
http://www.mentalpsychologie-netz.de/informationenzu/psychiatrie/schoeneneuewelt.php4

Teil 1 Schöne neue Welt
‚Brave new world‘, Aldous Huxley ( 1894-1963),
‚Brave new world‘, 1932 erschienen, hieß der bekannte Zukunftsroman des englischen Wissenschaftlers und Literaten Aldous Huxley ( 1894-1963),
sein prophetischer Alptraum einer übertechnisierten und entindividualisierten Welt, in der die Versklavung der Massen mit einem durch die Droge ‚SOMA‘ garantierten und genormten Glück Hand in Hand gehen. 1959 veröffentlichte er ‚Brave new world revisited‘ (deutsche Übersetzung: ‚Wiedersehen mit der Schönen neuen Welt‘, späterer Titel: ’30 Jahre danach‘). Huxley maß seine Visionen der 30er Jahre an der Realtität der späten 50er und kam zu dem Schluß, daß ein Teil längst bittere Wirklichkeit geworden war.Hierzu zählte er die Manipulation des Menschen durch ‚SOMA‘. Wäre es Huxley vergönnt gewesen, noch ’60 Jahre danach‘ zu schreiben, hätte er vermutlich den Boom an Tranquilizern für den Aufbruch in ein realisiertes modernes Soma-Zeitalter gehalten.

Wie die Medizin und insbesondere die Psychiatrie mit Kritikern umgeht:
Und wehe es ist jemand nicht so für diese schöne neue Psychiatrie- und Chemiewelt, sei er nun aus den eigenen Reihen oder aus einem anderen Fachgebiet. Der wird mit den übelsten Methoden sogleich niedergemacht. Denn nichts vertragen sie so schlecht, wie Kritik an ihrer Unfehlbarkeit, die selbst ernannten “Götter in Weiß”

Ein illustratives und gleichwohl beliebig austauschbares Beispiel eines vermutlich selbst schwer gestörten Experten bot der Facharzt für Psychotherapeutische Medizin (Name bekannt) aus Freiburg. Der Psychotherapie-Arzt, dessen Approbation es ihm per Gesetz erlaubt, über die psychische Gesundheit anderer zu befinden, offenbarte sein eigenes verzerrtes Weltbild in einem Leserbrief mit dem selbst gewählten Titel: ‚Totalschaden‘ und der Forderung, die Redaktion der Zeitschrift ‚Psychotherapie‘ in lebenslange Sicherungsverwahrung zu stecken: Die kritisch-sachbezogene und wissenschaftlich fundierte Aufklärung in ‚Psychotherapie‘ attackierte der Arzt neben weiteren Verbalinjurien mit den Worten, ‚Aufmachung und Inhalt scheinen […] von Leuten verbrochen, die aufgrund eines ausgeprägten Dachschadens auf Dauer weggeschlossen gehören‘.

Verständlich, dass es angesichts dieser Realität nicht immer leicht fällt zu beurteilen, wer tatsächlich verrückt ist, Klient oder Therapeut. ‚Ein geschickter Therapeut hat keine Schwierigkeit, über mich ein Gutachten zu erstellen, das mich als therapiebedürftig qualifiziert‘, kritisierte Ellis Huber am 21. August 2001 im Interview mit PSYCHOTHERAPIE den regelhaften Missbrauch, den Psychotherapeuten und Psychiater in und mit ihrem Beruf betreiben.
Diagnose ‚Totalschaden‘ – doch bei wem?

Ideologisches Fehlgeleitetsein, psychotische Wirklichkeitsverkennung oder Ignoranz infolge destruktiver Triebstruktur, das sind Etikettierungen, die viele Psychiater, die pharmazeutische Industrie und die von ihr mit teuren Anzeigen gesponserten Fachzeitschriften für die Warner vor unkalkulierbaren Risiken psychiatrischer Anwendungen parat haben, die sie für segensreich, einzigartig effektiv zu preisen keine Mühen und Kosten scheuen.

Psychiater sprechen in der Öffentlichkeit im wesentlichen von positiven Erfahrungen, Kritiker/Innen lassen sie in aller Regel nicht zu Wort kommen, nicht in ihren Einrichtungen, nicht in ihren Zeitschriften, nicht auf ihren Veranstaltungen. Sie sprechen von Elektroschocks, die keine Schäden anrichten, von Neuroleptika und Antidepressiva, die nicht abhängig machen, von geringen Risiken, die zudem erst nach langer Zeit der Verabreichung, unter hohen Dosen und vorwiegend bei vorgeschädigten älteren Menschen in Einzelfällen auftreten.
Eine Profession, die so wenig Kritik erträgt und – so viel soll vorweggenommen sein – Risiken und Schäden derart bagatellisiert, sollte sich nicht wundern, wenn davor gewarnt werden muß, ihr weiterhin Vertrauen entgegenzubringen.
B.R.[*11]
Anm.: Zu den Themen ‚Warum Medizin keine Naturwissenschaft ist‘, ‚Mythos Medizin‘ und ‚Mythos Psychiatrie‘ habe ich umfangreiche Archive aufgebaut. Teilweise auch e-Publikationen dazu erstellt. Ebenso zu ‚Krebswelt‘ , ‚Pharmamafia‘ usw.
Wo man auch hinsieht in diesem Land: Machtkartelle über Machtkartelle….Die Wahrheit oder Redlichkeit bleibt dabei gewöhnlich auf der Strecke.

Teil 2 Politische Psychiatrie

Politik und Diagnose: Politische Psychiatrie 1-2

II Politik und Diagnose am Beispiel der Psychiatrie

In der Psychiatrie begegnen sich, wie es scheint, Extreme und zwar in einer Weise, die in der Medizin einzigartig ist. … , andrerseits praktiziert sie in einer Bereitwilligkeit kaum Zumutbares an Staatsexekutive, das man an der regulären Exekutive selten beobachten dürfte, angefangen mit der sog. Euthanasie und der Durchsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses bis in die Gegenwart, in der die sowjetische Psychiatrie weltweites Aufsehen erregt, weil sie, wie es scheint, bereit ist, politische Abweichung als antisoziale Einstellung und diese als geisteskrank zu werten, die Regimegegner in ihren Heilanstalten zu internieren und dort unter Verschluß zu halten oder sogar zu behandeln. [ Paul LÜTH: Medizin als Politik, 1976]

Diagnostische Etikettierung

Innerhalb des Rahmens der medizinischen Denkweise wird das diagnostische Etikettieren als wissenschaftlicher Vorgang des Einordnens angesehen.

….Bei dieser diagnostischen Etikettierung hat sich zwischen verschiedenen Psychiatern und Diagnostikern eine Übereinstimmung nur auf der allgemeinen Ebene abstrakter Kategorien wie Psychose oder organische Erkrankungen ergeben. Dieser Mangel an Übereinstimmung, zusammen mit der logischen Folgerung der Ungeeignetheit medizinischer Modellvorstellungen bei der geistigen Gesundheit, erweckt natürlich erhebliche Zweifel an dem Wert der medizinischen Einstellung sowie der wissenschaftlichen Gültigkeit solchen Etikettierens.

Auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit wird das Etikettieren immer mehr in Frage gestellt, weil die Wahl der richtigen Pille oder der richtigen Behandlung im Sinne der Diagnose nur dann als angemessen gilt, wenn das Krankheitsmodell gültig ist.

Und doch bleibt die die Macht des Etikettierens auf dem Gebiete der geistigen Gesundheit bestehen, und die Praxis stellt sich äußerst langsam auf neue Einsichten um, weil sie aus dem festgefahrenen Beglaubigungswesen der Spezialisten auf diesem Gebiet nicht herauskommt.

Außer der ‚Kunst‘ des Katalogisierens geistiger Krankheiten, die der Psychiater in seiner medizinischen Ausbildung lernt, muss man bei ihm auch mit der Möglichkeit rechnen, dass er in seiner Person auf Wertungen der Gesellschaft reagiert und den herrschenden gesellschaftlichen Strömungen folgt. So hat GOFFMAN erkannt, dass die Symptomatologie der sog. Geisteskrankheiten mehr mit der Struktur der gesellschaftlichen Ordnung als mit der Natur der ‚Geisteskranken‘ zu tun hat.
In einer neueren Untersuchung sind am Adolf-Meyer-Center diagnostische Etiketten untersucht worden. Aus Vergleichen dieser Art geht hervor, dass die Praxis des Etikettierens von der Definition der Probleme und dem allgemeinen gesellschaftlichen Klima ebenso entscheidend abhängt wie von der wissenschaftlichen Krankheitslehre.

Da die Diagnostiker selbst vielleicht auf persönliche Wertvorstellungen, auf herrschende soziokulturelle Missstände und sogar auf gesellschaftspolitische Konflikte reagieren, wenn sie Geisteskrankheiten diagnostizieren, bleibt der Wert der Diagnose für die Heilung des Patienten fraglich.

Wobei schon genau genommen der Begriff ‚Geisteskrankheit‘ ein Mythos ist.
1. Genau genommen können Krankheiten nur den Körper affizieren; daher kann es keine Geisteskrankheiten geben.
2. ‚Geisteskrankheit‘ ist eine Metapher. Ein Geist kann nur in dem Sinne ‚krank‘ sein wie Schwarzer Humor ‚krank‘ ist oder die Wirtschaft ‚krank‘ ist.
3. Psychiatrische Diagnosen sind stigmatisierende Etiketten; sie sollen an die medizinische Diagnosepraxis erinnern und werden Menschen angehängt, deren Verhalten andere ärgert oder verletzt.
4. Gewöhnlich werden Menschen, die unter ihrem eigenen Verhalten leiden und darüber klagen, als ’neurotisch‘ und jene, unter deren Verhalten andere leiden und über die sich andere beklagen, als ‚psychotisch‘ bezeichnet.
5. ‚Geisteskrankheit‘ ist nicht etwas, was eine Person hat, sondern etwas, was sie tut oder ist.

U.a. [Josef RATTNER (Hrsg): Wandlungen der Psychoanalyse][]

Die Beherrschung des ‚Patientenguts‘ funktioniert im medizinischen Bereich reibungslos, wo Menschen willig und bereit sind, die Patientenrolle zu spielen, damit die Ärzte den Diagnostiker und Therapeuten spielen können. Das Autoritätsverhältnis zwischen beiden Seiten ähnelt dabei der Beziehung, die in der religiösen Welt des Mittelalters zwischen Priester und Gläubigen bestand.

Nichts hassen die modernen Mediziner dagegen so sehr wie Patienten, die sich weigern, brav die Patientenrolle zu spielen. [und unverschämterweise auch noch eine eigene abweichende Meinung von der ‚Ihrigen’= ‚Schulmedizindogmatismus‘ haben.]

Prototyp solcherart unwilliger Patienten ist für SZASZ in den sechziger Jahren die ‚delinquente‘ Jugend. Studentenprotest wird von gar nicht wenigen Psychologen und Psychiatern als Ausdruck einer grundlegenden charakterlichen Deformation gewertet, an der die jungen Leute leiden. Für Szasz leiden aber weniger die unruhigen jungen Leute daran als vielmehr Schulleiter, Universitätsrektoren und Psychiater. Aus deren Sicht ist die Unwilligkeit der Jungen, sich in die Krankenrolle zu begeben und damit den Ärzten auszuliefern, ein gefährliches Zeichen. Die besorgten Warnungen lassen ahnen, wohin sie die Gesellschaft im ganzen ziehen möchten; den Individuen soll das unveräußerliche Recht auf Leiden verweigert werden, sich standardisierten Behandlungen zu unterziehen, die vom bürokratischen Staat im Namen von Freiheit und Gesund-heit verabreicht werden. [Szasz zit. nach http://userpage.fu-berlin.de/psy/FT/szasz.html][]

Genau in diese Denkweise paßt auch der damalige Fall des Dr. Wolfgang Huber.
”Fatal für die bundesdeutsche Justiz und Psychiatrie war auch das Vorgehen gegen den Gründer des sog. Sozialistischen Patienten-Kollektivs (SPK) in Heidelberg, Wolfgang Huber. Das Landgericht Karlsruhe richtete unterm 10.05.1972 an die Psychiatrische Abteilung des Vollzugskrankenhauses auf dem Hohenasperg folgende erstaunliche Anfrage:

‚Unterstellt, jemand lehne die Rechts- und Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik ab, stelle sich in bewussten Gegensatz zu ihren Wirtschaftsstrukturen und begehe Straftaten, um sie zu verändern: Könnte nach den anerkannten Regeln der Psychiatrie darin allein schon ein ausreichender Hinweis darauf gefunden werden, daß ein solcher Beschuldigter an einer Bewußtseinsstörung, krankhafter Störung der Geistestätigkeit oder an einer Geistesschwäche leidet?‘
Vielleicht darf noch hinzugefügt werden, dass kein geringerer als der damalige Heidelberger Ordinarius für Psychiatrie, W.v. Baeyer, Mitverfasser übrigens einer ‚Psychiatrie der Verfolgten‘ (1964), am 17.8.1971 vor der Polizei aussagte, der angeschuldigte Dr.med. W. Huber habe sich ihm gegenüber bei der Visite ‚respektlos und vorwurfsvoll verhalten‘, Hubers Vorwürfe hätten sich aber ‚hauptsächlich gegen die an der Klinik betriebene Psychiatrie‘ gerichtet. W.v. Baeyer kam zu dem Schluß: ‚Hinsichtlich einer etwaigen psychischen Störung des Herrn Huber möchte ich nicht sagen, dass er geisteskrank im engeren Sinne ist, vielmehr dürfte seine Persönlichkeitsentwicklung abnorm verlaufen sein, etwa in der Entwicklung zu einem fanatischen Psychopathen.‘ [ Dr.med.Paul LÜTH: Medizin als Politik][]

Genauso die Praktiken der sowjetischen Psychiatrie. Bevorzugte Diagnosen weltweit der Psychiatrie in solchen Fällen: ‚Schizophrenie‘, was immer darunter verstanden sein mag, ‚Psychopathie‘ und ‚abnorme Persönlichkeitsentwicklung‘.

Das entspricht genau den Präzisierungen W.v.Baeyers, die übrigens auch in einer Aussage eines seiner Mitarbeiter vor dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg vom 13.8.1971 erscheinen: ‚Es handelt sich bei Dr. Huber sicher um eine zu paranoid-projektivem Verhalten neigende Persönlichkeit, die von unbewußten Affekten gesteuert wird… Allerdings kann man die politisch-ideologischen Zielsetzungen gerade auch im Bereich der Psychiatrie, die Dr. Huber vertritt, nicht per se als krankhaft bezeichnen, sie haben vielmehr, was zu seiner Person auch paßt, utopischen Charakter.‘ [wie 4][]
Diagnose als Urteil:
Nirgends wird so deutlich, dass Diagnose Urteil meint, soziales Urteil, wie in der Psychiatrie.
…. Und so stört die Justiz auch nicht, daß beispielsweise in der Aussage W.v. Baeyers überdeutlich klar wurde, daß W.v. Baeyer den Angeschuldigten vor allem deshalb für geistig nicht voll gesund hielt, weil dieser Kritik an seiner Klinik und seinen klinisch-psychiatrischen Methoden übte.

Die Verschränkung der Psychiatrie mit staatlicher Macht ist ebenso alt wie die Psychiatrie selbst. FOUCAULT, DÖRNER, CASTEL, SCHEFF und andere haben in der nötigen Ausführlichkeit klar machen können, dass die Psychiatrie, seit ihrer Geburt als ‚medizinische Wissenschaft‘, nicht nur einen therapeutischen Auftrag übernahm, sondern darüber hinaus auch die ihr vom Staat zugewachsene Aufgabe der ‚Ausgrenzung der Unvernunft.‘ In der Praxis kam sie dieser Aufgabe nach durch die Schaffung jeweils zeitgemäßer Institutionen sowohl der ärztlichen Behandlung als auch der sozialen Kontrolle usw., wissenschaftlich dadurch, dass sie ihre Krankheitsbegriffe an diese Praxis anpasste und diese so auch theoretisch abstützen konnte. In jüngster Zeit haben GÜSE und SCHMACKE die von Foucault und Dörner bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts vorgetriebene Analyse bis 1945 weitergeführt und dabei auch Praxis und Begriffsgerüst der gerichtlichen (‚forensischen‘) Psychiatrie im deutschen Sprachraum untersucht. In allerneuester Zeit kann man u.a. auch Ernst KLEE mit seinen ‚Psychiatriereports‘ dazu zählen.

Zieht man aus diesen wohl dokumentierten Arbeiten eine Quintessenz, so ist man versucht zu sagen, dass die Verwendung der Psychiatrie zu politischen Zwecken (genauer gesagt, psychiatrischer Zwangsmittel und des diese rechtfertigenden Begriffsapparates) für diese Wissenschaft bisher nichts Zufälliges, Beiläufiges, Äußerliches war, sondern ein wesentlicher Teil ihres gesellschaftlichen Auftrages, soweit dieser immer auch auf die Ausgrenzung und Unterdrückung dessen hinauslief, was der Staat und die durch diesen repräsentierten gesellschaftlichen Mächte als ‚Unvernunft‘ definierten. Missbrauch und (Gebrauch der) Psychiatrie wären somit, zum Teil wenigstens deckungsgleich.

 

 

Psychische Krankheit ein Phantom

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlich in blog.de 2008-07-25 – 18:46:00

Kate Millett
http://www.irresein.de/millett.html
Folgender Aufsatz wurde durch in Klammern gesetzte Anmerkungen ergänzt

Wie kann es soweit kommen, dass ein menschliches Wesen mit Ledermanschetten auf einem Tisch festgeschnallt wird und diese Qual und Demütigung stundenlang ertragen muss? Welches Gesetz kann das jemals rechtfertigen? Wo gibt es in unserem hoch entwickelten System von bürgerlichen Rechten und Freiheiten etwas, das einen solchen Vorgang jemals zulassen würde? Wie ist es möglich, dass Menschen durch ein Unterbringungsverfahren all ihre Rechte verlieren? Wieso werden sie bei den Anhörungen zur Einweisung unter Drogen gesetzt, wo für sie doch alles auf dem Spiel steht, sogar ihre Freiheit? Irgendwo hat die Gesetzgebung kläglich versagt, irgendwie verraten die AnwältInnen ihre Klientel (Anmerkung: Nicht nur Rechtsanwälte, insbesondere auch Juristen der Verwaltungsgerichte; unausgesprochen gilt das Standesrecht der Juristen, siehe teredo.de). PflichtverteidigerInnen sind es; sie arbeiten zumindest in den USA für einen Hungerlohn, kennen ihre KlientInnen nicht und geleiten sie durch ein Scheinverfahren, in dem alles gegen das Opfer gerichtet ist. In solchen Anhörungen geben die JuristInnen den MedizinerInnen gegenüber klein bei (Anmerkung: den Juristen droht anderenfalls der Verlust der Zulassung); all das, wofür Rechtsprechung steht ­ verfassungsmäßige Garantien, Anzweiflung bloßer Behauptungen, Forderung nach Fakten und Beweisen, wird den Ansprüchen der psychiatrischen Medizin preisgegeben. AnwältInnen beugen sich (Anmerkung: auch und insbesondere die Verwaltungsrichter! Über den Zwischenschritt der unbegründet erfolgten amtsärztlichen Vermutung eines psychiatrischen Krankheitsbildes und danach erfolgter Anordnung des Amtsarztes zur psychiatrischen Untersuchung; ein dienstlicher Ermittlungsführer als dienstlicher Richter und sechs!! Verwaltungsrichter verweigern sich meiner Frist setzender Forderung, die Nennung dieser Anordnungsgründe durch Amtsarzt und Bez.reg. zu veranlassen. Feststellungsklage zur Grundnennung und Unterlassungsklage gegen psychiatrische Untersuchung bei fehlender Grundnennung werden vom Verwaltungsrichter als unzulässig abgelehnt.) den PsychiaterInnen, die Individuen als ‚wahnsinnig‘ bezeichnen. Der Verzicht (Anmerkung: Nicht Verzicht, sondern die verwaltungsgerichtliche Verhinderung) auf die traditionelle gesetzliche Verpflichtung zur Verteidigung (Anmerkung: NBG§54(5,12) sieht explizit die gerichtliche Überprüfung der Anordnungsgründe (dienstliche Feststellungen) vor. Das setzt die Grundnennung voraus) ist vollständig.

Bedenken Sie, wie lange Strafverfahren dauern, wie konkret und ausführlich dort Beweismaterial eingebracht wird, denken Sie an die Schwurgerichtsbarkeit, daran, wie lange es gedauert hat, das Prinzip der zwei widerstreitenden Parteien hervorzubringen, wie langsam und schrittweise verfassungsmäßige Garantien und Bürgerrechte im 18. und 19. Jahrhundert errungen wurden, die sich im 20. Jahrhundert über die ganze Welt verbreiteten. Alles hinweggefegt in den wenigen, unkontrollierten Augenblicken eines Unterbringungsverfahrens. (Anmerkung: hinweggefegt bereits in den beiden Augenblicken wo:
1.- (a) auf der Basis der dem Betroffenen vorenthaltenen Anordnungsbegründung sowie (b) durch amtsärztliche Falschbezeugung dem Betroffenen abgeluchstes Einverständnis in eine derartige Untersuchung
2. in der ¾ stündigen psychiatrischen Untersuchung, der vorbestimmte professorale Gutachter eines Landeskrankenhauses ein psychiatrisches Krankheitsbild konstatiert.)

Wie kommt es, dass der Staat über bestimmte Individuen eine solch außergewöhnliche Macht besitzt? Wo und weshalb hat unser Schutzsystem versagt? Es heißt, diese Personen seien von einer seltsamen, schrecklichen Krankheit befallen, weshalb sie gewaltsam zu behandeln seien. Daher müsse das Gesetz denen zur Dienerin werden, die sich mit dieser Krankheit auskennen. Gesetzliche Bestimmungen seien erforderlich, um Zwang ausüben zu können, doch die Notwendigkeit, diese Bestimmungen umzusetzen, liege nicht beim Gesetz oder bei den JuristInnen, sondern bei einer ganz anderen Expertengruppe, der das Gesetz nun dienen müsse. Diese ausführenden Organe müssten ihre PatientInnen einsperren und sie ihrer Entscheidungsfreiheit berauben, was den ersten Schritt zu ihrer Heilung darstelle.

Lassen Sie uns den Begriff der Zwangsbehandlung einmal näher betrachten. Warum wird behandelt? Wegen merkwürdiger Handlungsweisen, zu lauten Redens, wegen Wut, Stress oder irrationalen Verhaltens, wegen Anstößigkeiten? Selbstverständlich beziehen wir uns hier auf das Gesetz, nicht auf die Medizin. Hat diese Person einer anderen etwas zuleide getan, den Frieden gestört, sich irgendeinen Übergriff erlaubt? Zuständig hierfür ist die Justiz. Wie kam die Medizin ins Spiel? Man sagt uns dann, es wurde zwar gegen kein Gesetz verstoßen, aber die Nachbarn (Anmerkung: bei der partiellen, auf das berufliche Umfeld bezogen Psychiatrisierung sind es z.B die Betriebe (Plural!!)) beschwerten sich (Anmerkung: Die Beschwerde ist das Ergebnis von Verhaltensmanipulation; die Verursacher bewirken durch Eindruckslenkung von Eindrucksentscheidern (Zuweisung von psychischen Störung als Kausalattribution; Schütz UNI Chemnitz, Laux UNI Bamberg), das ein Verantwortlicher dieses Betriebes diese Eindrücke attribuiert. Eine vom Manipulierten geäußerte Beschwerde z.B „die Schülern lernen bei dem Hackmann nichts“ ist daher nicht das Ergebnis eigener Erkenntnis, sondern von Eindrucksmanipulation. Lediglich eine derartige Beschwerde wird pauschalisiert und auf eine unbestimmte Vielzahl ausgeweitet. ), die Familie sei aufgebracht. (Anmerkung: bei der partiellen, auf das berufliche Umfeld bezogenen Psychiatrisierung ist auch das „Aufgebrachtsein“ von den Verursachern konstruiert. Jedem der ahnungslosen Arbeitskollegen wurde seitens der Eindrucksmanipulatoren ein von jedem einzelnen Kollegen selbst initiertes „Aufgebrachtsein“ unterstellt, ohne das diese von ihrer „Initiative“ wussten, ohne diese von der unzutreffenden Zuweisung in Kenntnis zu setzen. Diese kollegiale manipulative Eindrucksentscheidung zur späteren optionalen Nutzung durch den Psychiater ist rechtsverbindliche Personalakteneintrag in der PA!! Nur: die Kollegen und insbesondere der Betroffene wissen nichts davon!! Die arglistige Täuschung/Perfidie dabei: PA-Einträge können ohne Einwilligung des Betroffenen dem Arzt als Entscheidungsträger ausgehändigt werden.) Es könnte ein Verbrechen (Anmerkung: Die Stoffvermittlung ist unzureichend (a) bzw. der Erziehungsauftrag und/oder die berufliche Sozialisation der Schüler erfolgt nicht im Sinn der Bez.reg./Betriebe (b), oder ist falsch (c) (statt zum Funktionieren erfolgt die Erziehung zu Selb- und Eigenständigkeit)) geschehen. Unsere Gesetze erlauben es nicht, jemand vorsorglich zu verhaften oder einzusperren. Es könnte ein Verbrechen geschehen… aber tatsächlich wurde keines begangen. Stattdessen geht es um anstößiges Verhalten (Anmerkung: anstößiges Verhalten als „psychische Störung bedingtes Konstrukt von Verhaltensauffälligkeit“ durch Eindrucksmanipulatoren: optionale Zuweisung von Kausalattributionen als „psychisch krank“ in Personalakten, vor dem Betroffenen geheim gehalten. „Nichtzurücknahme“ wird als Akzeptanz umgedeutet. Der Manipulator antizipiert die Eindrucksentscheidung des Psychiaters als „psychisch krank“) lediglich allgemein beschrieben, nicht einmal mit eigenen Augen gesehen. Die Person ist nicht kriminell, sondern Opfer einer seltsamen Krankheit, die nur gegen ihren eigenen Willen geheilt werden kann. Welche Krankheit könnte es je mit sich bringen, dass die betroffene Person nicht selbst den Wunsch hat, behandelt zu werden? Im Bereich der physischen Medizin ist Zwangsbehandlung nicht zulässig; das ideale Verhältnis zwischen Arzt und Patient beinhaltet Einverständnis, Zusammenarbeit, Suche nach Unterstützung und Trost. Wesentliches Merkmal einer solchen Behandlung ist Freiwilligkeit. Die Idee der Zwangsbehandlung ist derart absurd, ist medizinisch, juristisch und moralisch derart schwer zu rechtfertigen, dass man sich auf geheimnisvolle Umstände berufen muss.(Anmerkung: Durch Falschbezeugung des Amtsarztes unter Einbeziehung seiner unwissenden Sekretärin sollte meine Akzeptanz der vorgegebenen Begründung einer psychiatrischen Untersuchung und damit die psychiatrische Untersuchung selbst erreicht werden. Über amtsärztliche Falschbezeugung erreichte Akzeptanz sollte der Anschein einer an sich unzulässigen medizinischen Zwangsbehandlung aufgehoben werden)

Aber es gibt die Aufforderung, dem Übeltäter bzw. der Übeltäterin einen Heilplan aufzuzwingen (Anmerkung: Zunächst dem `Übertäter`die eigene Einsicht in die psychische Krankheit aufzuzwingen/aufzuoktroieren). Es gibt ‚interessierte Parteien‘ (Anmerkung: Schulaufsicht Schulleitung, einige karrieregeile Kollegen,) und Angehörige (Anmerkung: einige karrieregeile Kollegen,), die ein persönliches Verlangen nach Kontrolle haben und soziale Zustimmung, Unterstützung und Billigung anstreben für ihre Feindseligkeit gegen den einzelnen auffälligen Menschen. Sie brauchen nur zum Telefon zu greifen. Die Gesellschaft ist dafür gerüstet, einen Menschen zu ergreifen und einzusperren, zu bestrafen und ohne jede Einschränkung all seiner Rechte (Anmerkung: partielle Dienstunfähigkeit: partielle Einschränkung der Rechts- und Handlungsfähigkeit) zu berauben. Trotzdem bedarf es einer ‚vernünftigen‘ Erklärung, eines Etiketts, eines Mittels zur Überzeugung, einer schwerwiegenden Anklage. Verrücktheit genügt all diesen Anforderungen, ebenso wie Ketzerei oder politische Subversion.
Gedankenverbrechen. (Anmerkung: Gleichzusetzen mit Mindfuck (engl., wörtl. Hirnfick). (http://mindfuck.adlexikon.de/Mindfuck.shtml Mindfuck ist eine Aktion die den Geist derer verwirrt, die ihm ausgesetzt sind. Der Begriff wurde vor allem von Robert Anton Wilson mit seiner Trilogie Illuminatus! geprägt. Das Ziel eines Mindfuck ist in der Regel, der Zielperson zu der Erleuchtung zu verhelfen, bis diese wenig oder gar nichts mehr darüber weiß, was Realität ist. Wenn die Verursacher den Eindruck gewonnen haben, das dieser angestrebte Realitätsverlust eingetreten ist, erfolgt die psychiatrische Untersuchung).

Zuständig hierfür ist heutzutage die Psychiatrie; sie ist der ausführende Arm sozialer Gewalt, ausgestattet mit staatlichen und polizeilichen Machtmitteln, mit Schloss und Riegel, mit Psychodrogen und Folterinstrumenten. Sie verkörpert aber auch eine bestimmte Vorstellung, die Annahme nämlich, das Individuum sei Träger einer unsichtbaren Krankheit oder erblichen Belastung, die zwar pathologisch nicht nachweisbar sei, aber von ExpertInnen aufgespürt und unter Anwendung von Zwang geheilt werden könne. Durch allgemeine Zustimmung, durch Werbung und Propaganda gewinnt diese Vorstellung Oberhand; das Ansehen der Wissenschaft lässt sie glaubwürdig erscheinen und die Staatsgewalt mit der überwältigenden Fülle ihrer physischen Zwangsmittel legitimiert sie.

Die Psychiatrie, die sich selbst als Teilbereich der Medizin bezeichnet, ist zwangsläufig eine Art außergesetzlicher sozialer Kontrolle und staatlicher Macht, jenseits der Gesetze und mit Befugnissen, die das Recht und all seine Garantien für das Individuum übergehen, außer Kraft setzen und für null und nichtig erklären, vielleicht sogar dem Gesetz widersprechen. Die garantierten Rechte, Ergebnis einer Jahrhunderte währenden Entwicklung, werden in bestimmten Fällen aufgehoben. Der Staat erlaubt der Familie (Anmerkung: der Behörde Bez.reg.), ihr Objekt der Unterdrückung selbst zu wählen. Die Familie (Anmerkung: die Behörde Bez.reg.) wiederum, als Bevollmächtigte des Staates, bedient sich der Psychiatrie, denn das letzte Wort hat der Psychiater. Wenn sie eine(n) Verwandte(n) (Anmerkung: im beruflichen Umfeld einen Kollegen) einsperren wollen, müssen Sie immer noch einen willfährigen Arzt (Anmerkung: das sind die vom Staat/Land besoldeten Ärzte wie Amtsarzt, Psychiater eines Landeskrankenhauses) finden, letztlich entscheidet er. Die Tatsache jedoch, dass Familien (Anmerkung: der Behörde Bez.reg.) ein Opfer präsentieren können, ist für sich genommen schon erstaunlich, eine informelle soziale Kontrolle.

Wir alle glauben doch an diese geheimnisvolle Macht, diese Krankheit, dieses psychische Leiden. Es kann passieren, dass Ihr Verstand einfach aufgibt, Ihre Nerven zusammenbrechen, einer konstitutionellen Schwäche unterliegen (Anmerkung: Als Folge erzeugter erlernter Hilflosigkeit. Die Symptomatik ist alleiniger Beweis, mit dem diese Ärzte dem Betroffenen ursächlich eine psychische Störung zuweisen; gleichzeitig schließen diese Ärzte vorsätzlich die einzige von außen erzeugte psychische Störung aus: PTSD als Ergebnis des jahrelangen zermürbenden Mobbings und mindfucks. Diese vorsätzliche/bewusste Umdeutung von Tatsachen ist gängige Praxis der politischen Verhaltenspsychologie (Schütz, Laux). Es ist daher von Vorsatz auszugehen, da Amtsärzte und Landespsychiater um diese nicht dem Betroffenen zuweisbare psychische Störung wissen, die einzig wahre/zutreffende Diagnosemöglichkeit aus Systemschutzgründen (Vermeidung von Schadensersatzansprüchen, Imagebewahrung) nicht stellen dürfen). Unsichtbare Kräfte zwingen Sie in die Knie (Anmerkung: das ist die Unkenntnis des Betroffenen über soziale Verhaltensmanipulation). Und der Glaube ist alles. Glaube versetzt Berge. Man muss ihn nur ausweiten und propagieren, institutionalisieren, finanzieren, bürokratisieren, in einen blühenden Industriezweig verwandeln Spender von Hunderttausenden und später Millionen von Arbeitsplätzen und ‚Diensten‘.

Das System würde ohne Zwang nicht funktionieren. Letztlich basiert es auf roher Gewalt, wie jedes System sozialer Kontrolle. Es gründet auch auf einer Ideologie. Hier ist die Ideologie das medizinische Modell psychischer Krankheit, eine Perversion von Vernunft und Wissenschaft. Viele PsychologInnen und PsychoanalytikerInnen stimmen vermutlich der Auffassung zu, dass es sich beim medizinischen Krankheitsmodell um eine irreführende Analogie handelt, denn sie gehen davon aus, dass psychisches Leiden von Konflikten des Individuums mit seinem Umfeld herrührt, ob sie nun durch die persönliche Geschichte oder die gesellschaftlichen Verhältnisse bedingt sind. Mit anderen Worten, das Leben ist nicht leicht. Der Tod ist nur schwer zu verkraften, ebenso wie Trauerfälle, das Ende einer Liebe, vergebliche Liebesmüh‘, schwere wirtschaftliche Zeiten, Verlust des Arbeitsplatzes, verpasste Chancen, die verbitternde Häufigkeit von Enttäuschungen aller Art. Dies ist ein Wirklichkeitsmodell, welches von Tatsachen ausgeht.

Das medizinische Modell dagegen hat keinerlei Bezug zu irgendeiner Realität, es ist nicht einmal medizinisch, obwohl es vom Ansehen der Körpermedizin profitiert und die Existenz physischen Leidens nutzt, um uns an der Nase herumzuführen und einen allgemeinen gesellschaftlichen Konsens zu erzwingen, legal oder am Gesetz vorbei. Letzten Endes handelt es sich um einen gesellschaftlichen Mythos, der mittels des Unterbringungsverfahrens sowohl dem Staat als auch der Psychiatrie eine enorme Macht überträgt.

Es gibt kaum Länder, in denen nicht formell oder informell, öffentlich oder privat die Vorstellung von der Existenz psychischer Krankheit Baustein des Glaubenssystems geworden ist. Psychische Krankheit ist ein wichtiges Handlungsfeld der Regierung, eines Ministeriums, einer Verwaltungsabteilung, einer Unterabteilung jeder Bürokratie auf bundesstaatlicher, Landes-, Kreis-, kommunaler und lokaler Ebene.

Einige Menschen stellen sich vor, dass psychische Krankheit
(Anmerkung: Posttraumatische Belastungsstörung ist zwar auch eine, aber nicht vom Betroffenen ursächlich zu verantwortende, sondern von außen erzeugte/konstruierte psychische Krankheit als Folge des Mobbings. Der Amtsarzt als medizinisch verlängerter Arm der Behörde/Bez.reg. schließt im Vorfeld durch Nichtthematisierung des Mobbings in seinem Gutachten die Diagnosemöglichkeit PTSD des Entscheidungsträgers Psychiaters konsequent aus. Ein der Behörde willfähriger Psychiater (Landeskrankenhaus) weist auf der Basis der PTSD-Symptomatik nach vorherigem Ausschluss von PTSD in seiner Diagnose dem Betroffenen eine ganz andere psychische Störung zu – aber, und das ist entscheidend „ ursächlich“. Auf Grund der Symptomüberschneidungen bei psychischen Störungen ist eine einmal erstellte Fehldiagnose durch einen professoralen Gutachter für Psychiatrie nahezu unumkehrbar. Wenngleich nach NBG §54(12) eigene Vorschläge bei der Psychiaterauswahl zu berücksichtigen sind, verhindert die Bez.reg./Behörde generell die Berücksichtigung solcher professoralen Psychiater, die eine Berücksichtigung der gutachterlich aufgearbeiteten Mobbingproblematik (siehe hierzu
http://www.cesnur.org/testi/endber/KA5_1.HTM Enquete-Kommission 14.04.1997 nimmt Stellung zur Frage der seelischen Manipulation des Menschen. Formen sozialer Kontrolle und psychischer Destabilisierung (Fragen zur seelischen soziale Manipulation)) als Voraussetzung für die Differentialdiagnose der PTSD(Anmerkung: =Mobbing) als psychische Störung erwarten lassen)
wie eine Lungenentzündung diagnostiziert werden kann, epidemisch wie AIDS auftritt und so erkennbar und möglicherweise heilbar ist wie Krebs. Unsere gemeinsame Überzeugung von der Existenz psychischer Krankheit ist in gewisser Hinsicht mysteriös und wunderlich. Am Ende des 20. Jahrhunderts und nach mehreren Jahrhunderten wissenschaftlicher Entdeckungen und dem Triumph wissenschaftlicher Erkenntnisse ist sie durch und durch glaubensbedingt und unwissenschaftlich. Wir glauben einfach daran, ohne jeglichen Beweis für das, was wissenschaftlich unter Krankheit zu verstehen ist. Damit meine ich die Pathologie. In der Medizin gibt es keine Störung oder Erkrankung ohne Pathologie, und pathologische Veränderungen sind etwas, was beobachtet und nachgewiesen werden kann. Körpermedizin und Wissenschaft überhaupt beruhen größtenteils auf Beweisen, wirklichen Beweisen für eine Krankheit. Es gibt Erreger, es gibt Bluttests, es gibt Antikörper, es gibt Schwellungen und Körperflüssigkeit, es gibt Ödeme und Zelldeformation. Es gibt Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems, deren Existenz nachgewiesen werden kann: Tumore, Lähmungen, Alzheimersche Erkrankung, Chorea Huntington. Dies sind wirkliche Krankheiten, tatsächlich nachweisbar.

Wenn wir jedoch von psychischer Krankheit sprechen, meinen wir eine Vielzahl so genannter Krankheiten, für die keine pathologischen Vorgänge nachgewiesen sind, auch wenn man schon über ein Jahrhundert an sie glaubt. (Anmerkung: Konstrukt durch Kausalattributionen des Dienstvorgesetzten in PA)

Schizophrenie ist die bedeutendste psychische Krankheit, gefolgt von manisch- depressivem Irresein und Paranoia; üblicherweise werden diese drei miteinander kombiniert. Gleichzeitig ist man sich selbst unter Psychiatern über ihre eigentliche Existenz nicht immer einig. Innerhalb der klassischen Psychologie fällt der Beweis psychischer Krankheit auch nicht leichter, denn es gibt keinen Psycho- Katalog des Pathologischen. Es gibt nur das Verhalten.

Jemanden für psychisch krank zu erklären, weil er bzw. sie auf eine bestimmte Art handelt oder sich verhält, ist etwas völlig anderes, als eine Krankheit festzustellen, für die es physiologische Anhaltspunkte gibt. Verhalten als Indiz für eine Krankheit ist kein objektiver Tatbestand. Dieser ist darüber hinaus auch deswegen subjektiv, weil Verhalten eine Sache der Beobachtung und Deutung ist. Kurz gesagt, was in den Augen des einen Menschen verrückt ist, ist für den anderen völlig erklärbar, ja sogar vernünftig. Was dem einen abscheulich ist, hält der andere lediglich für schlechte Manieren, und ein Dritter wiederum mag das Verhalten sogar witzig finden. Die Einschätzung hängt weniger vom Verhalten selber ab als von der Einstellung, die der Beobachtung zugrunde liegt: Eigeninteressen, Gehässigkeit, Zwang, Wut, Missbilligung, der Wunsch zu kontrollieren, zu strafen, zu erniedrigen. (Anmerkung: Der Dienstvorgesetzte (Schulleiter, Schulaufsichtsbeamte) erzeugte/konstruierte durch Kausalattributation eine Zuweisung von durch „psychischen Störungen bedingte Verhaltensauffälligkeiten“. Diese wurden dem Betroffenen in Form eines Personalakteneintrags zwar zugewiesen, aber absichtlich deshalb vorenthalten, um eine Stellungnahme bzw. eine Zurücknahme zu verhindern. Unter Verweis auf die Zugangsmöglichkeit zur PA wird die nicht vorgenommene Entkräftung bzw. nicht veranlasster Zurücknahme als vom Betroffenen vorgenommene rechtsverbindliche Zustimmung/Bestätigung zu diesem Konstrukt gewertet. Der Dienstvorgesetzte antizipiert, das die von ihm mit „psychisch krank“ kausalattribuierten Verhaltensauffälligkeiten von den amtlichen Ärzten gutachterlich übernommen werden. Soziale und medizinische Verhaltensmanipulation. )

Mit der Lungenentzündung ist es ganz anders: Wir haben sie oder wir haben sie nicht. Und wenn wir sie haben, wollen wir eine Behandlung. Wenn wir beschuldigt werden, psychisch krank zu sein, stehen wir unter Anklage, sind wir Opfer einer Verleumdung, sind wir in Verteidigungsposition und unfähig, uns selbst zu verteidigen gegen einen Vorwurf, dessen Existenz selbst der Beweis für die Schuld ist. Anders bei der Lungenentzündung: niemand wird vorgeladen, um die Erkrankten vor Gericht anzuklagen, einen Richter davon zu überzeugen, dass die Patientinnen und Patienten schuldig sind, da sie von Keimen befallen wurden. Wir werden nicht isoliert und vor Freundinnen und Freunden (Anmerkung: vor den Kollegen des Arbeitsumfeldes) gedemütigt, verlieren nicht die Arbeit und das Sorgerecht für die Kinder. Lungenentzündung tut keinem Menschen so etwas an.

Die Vorstellung von psychischer Krankheit ist einfach: Man nehme psychisches Leid als Beweis für eine Krankheit, auf die nur eine hochspezialisierte, hochqualifizierte und hochbezahlte Gruppe von Heilern, fast schon eine Priesterschaft, überhaupt einwirken kann. (Anmerkung: In der Regel erfolgt keine jahrelange Dokumentation des Mobbings und der Nachweis der Verhaltensmanipulationstechniken (Kausalattribution), in der Regel ist zum Zeitpunkt der amtsärztlichen „Entdeckung“ einer psychischen Krankheit keine Erkenntnis/Nachweismöglichkeit über deren Konstruiertheit vorhanden, und das dieses Leid durch Mobbing und durch Kausalatribution vorsätzlich erzeugt wurde. In der Regel wird eine längere Krankheit zum Anlass für eine amtsärztliche Untersuchung genommen, um in diesem Rahmen durch eine amtsärztliche Vermutung eines psychiatrischen Krankheitsbildes auf eine psychiatrische Untersuchung auszudehnen) Und man sei nicht sparsam mit drastischen Maßnahmen gegen diese mysteriöse Krankheit. Man benutze Psychopharmaka, Grausamkeit und Schrecken, Einkerkerung und elektrischen Strom für das Gehirn. (Anmerkung: Die harmlose Variante ist der Rausschmiss aus dem Dienst, wenn der Betroffene ursächlich an sich diese psychiatrische Krankheit akzeptiert. Fehlt die „Einsicht“ in diese Krankheit, erfolgt die amtsärztliche Einweisung in einer Psychiatrie zur Beobachtung und Verabreichung von Psychopharmaka). Bloße Gesprächstherapie ist zu einfach, so wie auch Gespräche, Freundschaft oder Ratschläge zu billig sind. Dafür braucht man weder Rezepte noch Genehmigung, keinen akademischer Grad, keine Fachausbildung.

Menschliches Elend, Ungewissheit, Lebenskrisen, die schmerzhaften Trennungsprozesse, durch die wir wachsen, Neues schaffen, uns verändern oder Entscheidungen treffen…. all das sind Zeiten der Verwundbarkeit. Von Seiten unserer Umwelt oder aus unserem Inneren regt sich mit Sicherheit Widerstand. Wir sind uns unserer selbst unsicher, als Mann oder als Frau, als Liebende, Bruder oder Schwester, Kinder oder Eltern; wir können verwirrt sein, überwältigt, beschämt, eingeschüchtert, geschwächt oder erniedrigt. Ganz besonders dann, wenn wir davon überzeugt wurden, die eigenen Gefühle, Reaktionen und Beweggründe nicht zu kennen, die eigene Urteilskraft unzuverlässig und unsere psychischen Prozesse falsch zu finden. Dann erkläre man das Menschsein an sich zum medizinischen Problem, definiere die Psyche als eine Abfolge von mysteriösen Unwägbarkeiten und behaupte, es handle sich um ein chemisches Konstrukt von unsicherem Gleichgewicht, um ein Rätsel, dem wir ausgeliefert sind. Nur die Psychiatrie kann an dieser multiplen Mixtur herumpfuschen, kann sie in Ordnung bringen mit Psychopharmaka, deren Wirkungsweise nicht einmal die Doktoren vollständig verstehen, von denen sie aber behaupten, dass sie uns nicht schaden.

Wir haben es hier mit Stigmatisierung und Zwang zu tun, mit Staatsgewalt und Kontrolle der Bürger und mit riesigen multinationalen Pharmakonzernen, die bereit stehen, ihre Profite aus der verordneten Zwangsverabreichung psychiatrischer Drogen an die Opfer dieser mysteriösen Krankheiten zu ziehen, und zwar sowohl wenn die Menschen gegen ihren Willen eingesperrt sind, als auch nach ihrer Entlassung, die in Wahrheit nur vorübergehend und auf Probe ist. Freiheit, Leben, Nahrung, Obdach und Beschäftigung hängen allesamt davon ab, ob sich ein Mensch unterwirft und die Psychopharmaka nimmt, die ihn brandmarken und schwächen.

Mit diesen Drogen ist weniger Medizin gemeint, eher »Medis« oder Medikation. Diese stellt ruhig, stumpft ab, macht träge oder hektisch, vermindert oder erzeugt Stress, stört die Konzentrationsfähigkeit und verzerrt die Wahrnehmung, verhindert in der Tat vernünftiges Denken. Medis sind Drogen, und sie tun das, was Drogen eben tun: sie entstellen, aber sie heilen nicht, wie auch, wenn gar keine Krankheit vorliegt. Psychische und emotionale Belastungen und Beschwerden sind nun mal natürliche Bestandteile des menschlichen Lebens und keine Krankheitssymptome.

Peter Breggin hat eine umfassende Besprechung von Forschungsarbeiten herausgegeben, die sich mit Neuroleptikabedingten Schädigungen beschäftigen (Breggin 1990). Neuroleptika sind so genannte antipsychotische Präparate wie z.B. Haloperidol (Duraperidol, Eulabat, Haldol, Sigaperidol), Chlorpromazin (Clorazin, Largactil, Megaphen, Propaphenin), Thioridazin (Melleril, Sonapax) oder Fluphenazin (Dapotum, Lyogen, Lyorodin, Omca). (PatientInnen, die mit Neuroleptika behandelt werden, dürfen diese entweder ‚freiwillig‘ nehmen, oder sie verlieren ihre Vergünstigungen.) Breggin beschäftigte sich mit den Auswirkungen solcher Psychopharmaka auf höhere Funktionen des menschlichen Gehirns; außerdem fasste er szintigraphische (durch nuklearmedizinische zweidimensionale und intensitätsproportionale Darstellung erfolgte) Hirnuntersuchungen sowie Tierstudien zusammen. Er fand heraus, dass die Neuroleptikabedingten Hirnschäden häufig durch die Eigenwirkung der Psychopharmaka kaschiert werden und daher erst während des Entzugs zum Vorschein kommen, wenn sie bereits irreversibel (unumkehrbar) sind. Das führt dann häufig zu lebenslanger Einnahme von Neuroleptika. Breggin beschreibt auch, wie psychiatrische Psychopharmaka das Gehirn gewissermaßen ’schrumpfen‘ lassen und über die kurzfristige Ruhigstellung und Behinderung intellektueller Prozesse hinaus bleibende kognitive (die Erkenntnisfähigkeit betreffende) Defizite verursachen. Er nennt die seuchenartige Ausbreitung der neuroleptikabedingten tardiven Dyskinesien (oft irreversible veitstanzartige Muskelstörungen) eine (physisch bedingte) »iatrogene (vom Arzt verursachte) Tragödie« und appelliert an die Ärzteschaft, die Verantwortung für die Schädigungen zu übernehmen, die Millionen von Menschen in der ganzen Welt erfahren mussten.

Im Gegensatz zum medizinischen beinhaltet das humanistische psychologische Modell die Respektierung der Menschenrechte besonders im Hinblick auf Einweisung und Zwangsbehandlung. Aber dieses Modell ist in unserer Gesellschaft nicht gebräuchlich. All die Übergriffe im Zusammenhang mit Zwangsbehandlung und Zwangsunterbringung, all die Verletzungen von Menschen und bürgerlichen Rechten durch Schockbehandlungen und qualvolle Fixierung, bei der jemand an Händen und Füßen gefesselt und mit Psychopharmaka abgefüllt oder niedergespritzt wird, all dies wird durch das medizinische Krankheitsmodell gerechtfertigt, denn es unterstellt, dass die Opfer erkrankt und diese Barbareien Therapiemethoden einer mysteriösen und unsichtbaren Krankheit sind.

So gesehen wirkt das medizinische Modell sowohl niederträchtig als auch töricht. Es ist eine laizistische Religion, aber auch eine massive Bedrohung unserer Menschen und Staatsbürgerrechte ebenso wie unsere Fähigkeit, mit Logik und Verstand solch komplizierte Dinge wie Medizin und Krankheit zu betrachten. Das medizinische Modell lehrt die ursächliche Vorbestimmtheit allen Geschehens: Freiheit und Verantwortung, gut und böse, Wahlmöglichkeit und Vernunft werden von ihm ausgelöscht. Das alles hat enorme politische Auswirkungen. Wir werden geführt und kontrolliert. Wir werden auf Linie gebracht, korrigiert und geleitet von sozialen Institutionen, diesen gewaltigen Kreaturen der Regierung, bestehend aus Landeskrankenhäusern und staatlichen gemeindepsychiatrischen Einrichtungen oder Kliniken unter privater Trägerschaft.

Hinter den Vorstellungen von ‚psychischer Gesundheit‘ und ‚psychischer Krankheit‘ steckt eine gigantische Industrie mit Hunderttausenden von Jobs, Gehältern und Posten, mit Zuschüssen und Ausgaben, Doktoren, Krankenschwestern und Pflegern, ein totales Überwachungssystem mit geschlossenen Abteilungen und entsprechenden Hilfsmitteln, Sicherheitspersonal und technischen Vorrichtungen, Herstellerfirmen von Gerätschaften für Fixierung und Überwachung und von Elektroschock- Apparaten; schließlich ist da noch die riesige Pharmaindustrie selbst, zusammen mit der Rüstungsindustrie weltweit der größte und ertragreichste Industriezweig. Im Umfeld gibt es Tausende von Beschaffungs- und Zulieferfirmen, Zeitschriften und Bildungseinrichtungen, die Anerkennungs- und Beglaubigungsbürokratie, Aktenverwalter und andere Büroangestellte, Tagungsstätten und Ausbildungszentren, Bauunternehmer und Wartungspersonal, die ganzen Ausstattungsfirmen und die Geldgeber, die Versicherer und schließlich noch die RechtsberaterInnen und BuchhalterInnen.

Ständig ertönt der Ruf nach mehr Geld, nach mehr Forschung zu psychiatrischen Krankheiten, nach mehr Einrichtungen zur Unterbringung und Absonderung, nach größerem Spielraum bei Einweisung und geschlossener Unterbringung. Gleichzeitig wird mit erbärmlicher Heuchelei immer wieder die salbungsvolle Bitte vorgetragen, doch mehr Toleranz und Verständnis zu zeigen, wobei sogar noch weitergehende Krankheitsvorstellungen gezimmert werden, ein noch perfekteres Verständnis dahingehend, dass wir alle mehr oder weniger Keime psychischer Krankheit in uns tragen und einer immer mehr auszuweitenden, immer umfassenderen Behandlung bedürfen.

In all dem stecken so viel Geld, so viel Macht, so viele Arbeitsplätze und Karrieren, dass dadurch die Kirche mit ihren sozialen Normen als mächtigste Einrichtung zur Kontrolle der Gesellschaft bereits in den Schatten gestellt wurde. Darüber hinaus sind die psychiatrischen Kriterien gesetzlich abgesichert und juristisch durchsetzbar; d.h. es handelt sich in der Anhörung des Unterbringungsverfahrens im buchstäblichen Sinn um eine Frage von Freiheit und Gefangenschaft. Dies gilt auch für die Psychiatriegesetze und die Vormundschaft, die einem Individuum die Fähigkeit abspricht, selbständig persönliche Entscheidungen zu treffen. Alles, was sein weiteres Schicksal betrifft, wird von Dritten entschieden. Eine Person, die der psychischen Krankheit überführt wurde, existiert rechtlich nicht mehr, ihr selbständiger Status und die persönliche Identität sind ausgelöscht, und das betrifft alle Bereiche der Lebensgestaltung und des Selbst. (Anmerkung: Im Mittelalter wurden Menschen mit Aussatz aus der bürgerlichen Lebensgemeinschaft ausgestoßen. Zwar physisch noch am Leben, hing ihr Überleben von der Mildtätigkeit der Mitbürger ab. Das war der mittelalterliche bürgerliche Tod. Nach “Einsicht“ in eine psychische Krankheit führt eine danach erfolgte gutachterliche professorale Konstatierung bei einem deutschen Beamten zu dessen bürgerlichen Tod der Neuzeit: die gutachterlich konstatierte „psychische Störung“ impliziert eine auf den Beruf bezogenen partiellen Handlungs- und Rechtsunfähigkeit, damit den Ausstoß aus dem Beruf (partiellen Existenzvernichtung) und der bürgerlichen Lebensgemeinschaft. Die erreichte Pensionsberechtigung als vom Verursacher zugestandene zugestandene Mildtätigkeit sichert das notdürftige Überleben.)

Der Glaube an eine eingebildete, trügerische Krankheit ist fest. Die sozialen Kontrollmöglichkeiten sind zufällig oder absichtlich derart überwältigend, dass wir langsam erkennen, dass ihr Missbrauch nicht etwa ungewollt ist, sondern bewusster Bestandteil des Konzepts (Staatssystems). Ergebnis und tatsächlicher Zweck ist die Schaffung zwanghafter sozialer Konformität. Sünde und Religion sind grobe Parallelen und haben es nicht verdient, zu einem ernsthaften Vergleich herangezogen zu werden. Sogar die Inquisition verblasst neben solchen Erfindungen. Es ist nicht leicht, an den Terror heranzureichen, der von durch Elektroschock bedingten Krampfanfällen, von Vierpunkt- Fixierungen und massiven Spritzen den Verstand tötender Drogen ausgeht. Dieses System ermöglicht die Anwendung totalen Zwangs gegenüber vollständiger Hilflosigkeit.

Aber natürlich handeln soziale Institutionen im Allgemeinen nicht ungeschützt. Normalerweise sind sie in das Alltagsleben integriert, als gegeben hingenommen, akzeptiert als unvermeidbar, als nützlich, Teil des allgemeinen Zivilisationsziels oder als Rettung. Bedenken Sie die Macht und die Struktur der staatlichen Psychiatrie, einer Einrichtung, deren Geltungsbereich, Größe und Komplexität, Ausweitung und Effizienz von internationalem Zuschnitt ist. Bedenken Sie den Einfluss der Psychiatrie in Schulen und Universitäten, in unserem gesamten Beschäftigungssystem, ihren Einfluss auf alle Fragen unserer Gesundheitsversorgung, auf das Wohlfahrtssystem, auf öffentliche Hilfe, staatliche Subventionen, auf das private Miteinander. Vor allem aber bedenken Sie die kulturelle Akzeptanz und die gesellschaftliche Anerkennung der Psychiatrie, die hehren Ziele der ‚helfenden Berufe‘, laut sozialem Konsens höchst ehrenwerte und von größter Nächstenliebe geprägte Ziele. Ist die Mission nicht göttlich, nicht heilig, dann aber wenigstens vornehm und edel, eine Offenbarung wissenschaftlicher Wahrhaftigkeit, unsere moderne und weltliche Religion. Wenn es sich auch um eine Pseudowissenschaft handelt: der Wunsch, daran zu glauben, hat die Suche nach Fakten und Beweisen ersetzt. Behauptungen werden als Tatsachen akzeptiert.

Wie kann eine Illusion die Macht des Faktischen erlangen? Dadurch, dass die Beherrschten an sie glauben und sie billigen. (Anmerkung: Nicht glauben und billigen! Dem Betroffenen wird mit Sanktionierung z.B. „Gehaltskürzung auf den Ruhegehaltssatz“ gedroht (Nötigung), um ihm damit die „Einsicht in seine psychische Krankheit“ abzuzwingen/abzuverlangen, z.B. selber einen Termin mit dem Psychiater zu vereinbaren. Durch Androhung eines derartig großen Übels (Nötigung) soll der Betroffene „die Illusion selber zum Fakt machen“, wobei nach gezeigter Einsicht der Betroffene selbst diesen Fakt schaffen würde; diese Einsicht/Akzeptanz ist Voraussetzung und Legitimierung zugleich, die Umsetzung der ihm angekündigten Sanktionierung erst rech vorzunehmen. ) Wie jeder Aberglaube hat auch dieses System aus Gedankenkonstrukten eine enorme Macht. Aber da es auf Panzerglas, Schlüsseln und Polizeigewalt beruht, wäre diese Macht auch existent, wenn wir nicht an sie glaubten. Trotzdem bekommt sie durch unseren Glauben noch größeren Einfluss, gottgleiche Machtfülle. Diese Macht hat sie über uns gehabt, die wir physisch und psychisch ihre Gefangenen waren.

Die Psychiatrie mag unsere Körper eingesperrt haben oder nicht, durch die Diagnose hielt sie unsere Seelen immer gefangen. Man verurteilt uns, indem man so tut, als bestimme man eine Krankheit, indem man vorgibt, Symptome zu identifizieren und einen medizinischen Nachweis zu erbringen. (Anmerkung: politische Verhaltenspsychologie: Umdeutung. Siehe Schütz Uni Chemnitz, Laux, Uni Bamberg) So sicher, als wenn man uns sagen würde, dass wir unheilbar an Krebs erkrankt wären oder AIDS hätten, sind wir dazu verurteilt, uns als oftmals hilflose Opfer von Entkräftung und lebenslanger Krankheit zu sehen, verkümmert und chronisch. Unser Leben verdunkelt sich, hört dadurch fast auf, die Hoffnung erlischt. All dies geschieht durch die Diagnose, das Instrument, durch das wir nicht nur unsere Freiheit (mittels Einkerkerung) verloren haben, sondern auch unseren eigenen Sinn für Integrität und unser Selbst, unseren Sinn dafür, vollständig, gesund und mit Fähigkeiten ausgestattet zu sein. Aufgrund der Diagnose passierte uns etwas noch Schlimmeres als Freiheitsberaubung: wir sind ohne Selbstvertrauen; ob frei oder eingesperrt, können wir uns selbst nicht länger glauben, unseren eigenen Wahrnehmungen, Gedanken und Einsichten. Nach üblicher Definition versteht man unter ‚gesundem Menschenverstand‘ die Fähigkeit, den eigenen Wahrnehmungen zu trauen; diese Fähigkeit ist uns genommen worden. Wir sind uns unserer selbst nicht mehr sicher, nichts ist uns mehr sicher. Unser Selbstbewusstsein ist eingegangen, es ist jeden Augenblick trügerisch wie ein Schatten. Die ständige Sorge um unser verlorenes Selbstvertrauen steigert sich bis zur Panik und ähnelt bald dem, was wir uns unter körperlichen Krankheitssymptomen vorstellen. Unser Kummer gleicht einer Depression; wir überführen uns selbst des Wahnsinns. Wenn nicht schon geschehen, dann lauert er in der Zukunft auf uns. Sogar für uns selbst sind wir unberechenbar, rätselhaft, wir sind wie ein geladenes Gewehr, wie Dynamit, explosiv, außer Kontrolle.

Deshalb müssen wir uns ergeben und erniedrigen. Die Feindseligkeit der Menschen um uns herum, meistens der Verwandten (Anmerkung: die wenigen kollegialen psychiatrischen Eindrucksmanipulateure, die unbeteiligte der Kollegen des Arbeitsumfeldes, ohne das diese die an ihnen ausgeübte Eindrucksmanipulation erkennen, zur psychiatrischen Sanktionierung bewegen), hat unser Selbstwertgefühl bereits ausgehöhlt. Über das Stigma der psychiatrischen Diagnose hinaus, die selbst eine Strafe ist, unmenschlich, zerstörerisch und ein Verbrechen, setzte man uns außer Gefecht, machte man uns unsicher und wankelmütig. Unorganisiert und ohne MitstreiterInnen sind wir leicht zu zerstören, könnten lebenslänglich PatientInnen sein, Krüppel, groteske Gestalten. Einige von uns stolperten, weil wir die Dinge gemäß unserer Natur als RebellInnen und existentielle FragenstellerInnen problematisierten. Wir waren anderer Meinung und durchschauten die Show. Wir sind in der Hölle gewesen und zurückgekehrt.

Wir sind auch die Überlebenden eines der übelsten Unterdrückungsapparate, die je entwickelt wurden, seine Opfer ebenso wie seine KritikerInnen. Wir sind diejenigen, die die Wahrheit erzählen müssen, die klarmachen müssen, dass psychische Krankheit ein Phantom ist, sowohl intellektuell als auch wissenschaftlich, aber auch ein System zur sozialen Kontrolle von noch nie da gewesener Gründlichkeit und Allgegenwart. Es ist unsere Aufgabe, dieses Phantom als solches bloßzustellen und uns alle zu befreien, denn wir alle stehen unter Zwang, wir alle werden von diesem Phantom psychische Krankheit eingeschüchtert, eingeschränkt und unterdrückt. Wir setzen Vernunft gegen Irrtum und Aberglauben, wir setzen Phantasie gegen Anpassung und Unterdrückung. Was für ein Glück, an einem solchen Kampf für Freiheit und Menschenrechte teilzuhaben.

Kate Millet

Aus dem Amerikanischen von Ulrike Stamp und Rainer Kolenda
Mit Anmerkungen von Rainer Hackmann

Anmerkung d.H.

(1) Dieser Artikel basiert auf einer Vorlesung zum Thema Justiz und Medizin, die Kate Millett am 5. März 1992 an der Juristischen Fakultät der Law of Queen’s University of Kingston, Ontario/Kanada, hielt. Kate Millett überarbeitete ihre Vorlesung und veröffentlichte sie original unter dem Titel: »Legal Rights and the Mental Health System« im Queen’s Law Journal, Vol. 17 (1992), Nr. 1, S. 215 — 223.

 

 

Psychiatrie und Faschismus

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlichet in blog.de 2008-07-25 – 18:30:06

In einer Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. (George Orwell)

http://anti-mobbing-blog.blogspot.com/2007/11/beispiel-eines-typischen.html

Notizen über den Psychiatrischen Faschismus
von Don Weitz, Toronto, Ontario
(Übers.: Heinz Kaiser)
Adresse des englischen Originaltexts:
http://www.antipsychiatry.org/weitz2.htm

Fast 150 Jahre lang hat sich die Psychiatrie als eine medizinische Wissenschaft verkleidet, und als einen Zweig der Medizin. Das ist sie nicht, und sie war nie eine Wissenschaft oder eine Form der Heilbehandlung. Die moderne Psychiatrie basiert auf unbewiesenen empirischen Annahmen, medizinischen Vorurteilen und pseudo-wissenschaftlichen Meinungen. Es gibt keine wissenschaftlich gesicherten, unabhängig nachgewiesenen Fakten in der Psychiatrie. Tatsächlich hat die Psychiatrie keine Gesetze oder nachprüfbare Hypothesen und keine zusammenhängende und in sich schlüssige Theorie. Es ist kaum zu übersehen, dass es der Psychiatrie an einem wissenschaftlichen Beweis oder einem Beleg fehlt, der ihre von den News-Medien nachgeplapperten Behauptungen von der Existenz „geistiger Krankheiten“ oder „Störungen“ stützen würde.

Nach siebzig Jahren psychiatrischer Praxis und Forschung gibt es immer noch keinen diagnostischen Test für Schizophrenie oder irgendeine der anderen dreihundert sogenannten geistigen Störungen, die in der aktuellen Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), aufgelistet sind. Es handelt sich dabei im Grunde um eine Liste von klassifizierten moralischen Urteilen über angeblich unnormale Verhaltensweisen, die die American Psychiatric Association veröffentlicht hat und für die sie Propaganda macht. Das DSM ist die offizielle Bibel der organisierten Psychiatrie. Das DSM ist das Ebenbild des mittelalterlichen Malleus Maleficarum, das spanische Inquisitoren benutzten, um Hexen und Ketzer zu identifizieren, zur Zielscheibe zu machen, zu stigmatisieren und zu verbrennen. Die Hexen und Ketzer und Sündenböcke unserer Tage werden mit dem Etikett geisteskrank oder schizophren versehen.

Die klinische Psychiatrie kümmert sich in erster Linie um die Kontrolle des Verhaltens ihrer Insassen mit Hilfe von Änderungsprogrammen, die hohe Risiken bergen, biologischen „Behandlungen“, körperliche und mechanische Fesselung, geschlossene Türen und Stationen, und Absonderungs- / Isolier-Räume, haben immer einige faschistische Elemente sichtbar werden lassen. Ich möchte drei davon besonders hervorheben:
Angst, Gewalt und Irreführung.

Dies sind die üblichen Prinzipien und Strategien, um Bürger und Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren, die in den Augen von Staatsführern, anderen Autoritäten und der sogenannten Fachleute für geistige Gesundheit, als dissident, problematisch oder schwierig zu kontrollieren beurteilt werden. Die Klinische Psychiatrie ist dem Gefängnissystem sehr ähnlich. Im Gefängnis oder im System zur Verhaltenskorrektur wurden Psychiater als Beratungspersonen eingesetzt, um gefährliche, unethische Verhaltensänderungsprogramme zu entwerfen und um an den Häftlingen hochriskante Medikamentenversuche durchzuführen. Sowohl das psychiatrische System als auch das Gefängnissystem benutzen systematisch Angst, Gewalt und Irreführung zum Zwecke der sozialen Kontrolle und zur Bestrafung – nicht zu Zwecken der Behandlung oder Rehabilitation, was beides ein Euphemismus (Schönfärberei) ist. So gut wie alle Behandlungen in psychiatrischen Einrichtungen werden erzwungen oder sie werden ohne die erforderliche informierte Einwilligung durchgeführt. Sie werden gegen den Willen des „Patienten“ (des Gefangenen) durchgeführt, oder mit einem Einverständnis, das dadurch erreicht wird, daß dem „Patienten“ mit negativen Konsequenzen gedroht wird, oder mit einem Einverständnis, wo dem „Patienten“ wichtige Informationen über ernste Risiken und über Alternativen vorenthalten wurden. Informierte Einwilligung in der Psychiatrie ist eine grausame Farce. Es gibt sie nicht.

Angst/Terror – „Terror hat große Wirkung auf den Körper durch das Medium des Geistes und sollte angewendet werden, um die Verrücktheit zu heilen. Angst in Begleitung von Schmerzen und einem Gefühl von Scham hat manchmal die Krankheit geheilt“. Das wurde vor fast 2 Jahrhunderten, im Jahr 1818 von Dr. Benjamin Rush geschrieben, dem Vater der amerikanischen Psychiatrie, und dem ersten Präsidenten der APA, dessen Gesicht immer noch auf dem offiziellen Siegel der Americam Psychiatric Association erscheint. Dr. Rush befürwortete und praktizierte Terror, indem er die Zwangsjacke erfand und anwendete, ebenso wie den Beruhigungsstuhl und „Todesangst“ bei zahlreichen Insassen von Irrenanstalten des 19.Jahrhunderts. Schließlich hat Rush seinen Sohn in einer Irrenanstalt eingeschlossen – was für ein Vater!

Angst ist ein mächtiges Erziehungsmittel, um Anpassung und Gehorsam zu erzwingen, um die Leute dazu zu bringen, dass sie sich Autoritäten unterwerfen. In der Geschichte war das Auslösen und Manipulieren mit Angst oder verstecktem Terror stets eine Schlüssel-Strategie und -Praxis aller faschistischen Regime, in Italien unter Mussolini ebenso wie in Nazi-Deutschland unter Hitler, der Sowjetunion unter Stalin – faktisch in jeder Diktatur. Die Androhung von Strafe, Folter und die Drohung, man werde getötet, reicht aus, um Angst, Schrecken und Panik in den meisten von uns auszulösen. Wir tun, was man uns sagt, andernfalls.

Die in der Psychiatrie angewandten Formen von Angst und Terror sind spezieller, aber sie sind weitverbreitet und effektiv. Die Institution Psychiatrie nimmt häufig Zuflucht zu erpresserischen Mitteln, um den sehr „unkontrollierbaren“ und schwierigen Patienten, also den Patienten mit geringer „Compliance“, unter Kontrolle zu bekommen. Psychiater und andere Therapeuten drohen ihren Patienten mit verlängerter Haftdauer, höheren Dosen der zwangsverabreichten Neuroleptika oder „Antidepressiva“, und/oder mit der gefürchteten Verlegung in noch schlimmere Hochsicherheitsabteilungen, falls diese nicht tun, was man von ihnen verlangt, wenn sie ihre „Medikamente“ nicht nehmen, wenn sie sich nicht an die Anstaltsregeln halten, oder wenn sie ihre Wärter (Pfleger) in anderer Weise ärgern.
Auch die Bedrohung von Patienten mit körperlicher Fesselung oder Einzelhaft ist außerordentlich effektiv, um Angst oder Panik bei den Patienten auszulösen. In so gut wie jeder psychiatrischen Station oder Abteilung gibt es einen Ort, den man euphemistisch den „Ruheraum“ nennt, einen kargen, verbotenen, Zellen-ähnlichen Raum, mit einer Matratze oder Waschbecken, gewöhnlich gibt es keine Toilette und keine Bettdecke. Während sie im Ruheraum dahinsiechen, sind die Patienten oft noch zusätzlich gefesselt mit Ledermanschetten, Zweipunkt- und Vierpunkt-Fesseln, stramm um ihre Handgelenke und/oder Fußgelenke gespannt, so dass sie sich kaum bewegen können, so liegen sie da mehrere Stunden lang. Die pure Androhung von Freiheitsentzug, unfreiwilliger Inhaftierung oder dass man in einer psychiatrischen Station oder Anstalt gegen seinen Willen eingeschlossen wird, ohne ein Gerichtsverfahren oder eine öffentliche Anhörung, genügt, um die meisten von uns Furcht und Schrecken einzujagen. In so gut wie jeder Provinz und Gegend von Kanada sind dies die hauptsächlichen Kriterien oder Gründe, um in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen oder inhaftiert zu werden: die Ansicht, jemand hätte eine geistige Krankheit oder Störung, die Ansicht, dass man befürchten müsse, dass jemand sich selbst oder eine andere Person schädigen könnte, die Ansicht, dass jemand nicht in der Lage sei, für sich selbst zu sorgen. Beachten Sie, dass es sich bei diesen Kriterien um subjektive moralische Urteile über ein unangepasstes Verhalten handelt, nicht um medizinische oder wissenschaftliche Fakten. Trotz der Tatsache, dass geistige Krankheit oder geistige Störung, welche in meinen Augen eine Metapher sind für unangepasstes Verhalten, das noch niemals offiziell als medizinische Krankheit oder Leiden klassifiziert worden ist, haben nur Mediziner die gesetzliche Erlaubnis, solche nicht-medizinischen und schicksalsbestimmenden Urteile zu fällen.

In Ontario kann jeder Arzt ein Einlieferungsformular ausstellen, das eine Person dazu zwingt, für die ersten 72 Stunden zu Überwachungs- und Bewertungszwecken in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen zu werden. Zwei weitere Ärzte können ein Formular ausstellen, das dazu berechtigt, die Person weitere 2-4 Wochen gefangenzuhalten. Während der letzten Jahre wurden von den Tausenden von Menschen, die in den 9 psychiatrischen Kliniken behandelt wurden, ca. 50% gegen ihren Willen zwangsbehandelt.

Die Androhung oder die Tatsache, seine Freiheit zu verlieren und in einer psychiatrischen Anstalt für Tage oder Monate eingeschlossen zu werden, ist furchterregend. Der minimale oder völlig fehlende Rechtsbeistand, der gegenwärtig in Ontario existiert, macht das Recht auf Berufung oder Protest zur Farce, und das führt zu einer noch verzweifelteren Furcht und Verzweiflung der Leute. Allein schon die Drohung einer erzwungenen psychiatrischen Behandlung kann, ebenso wie die Behandlung selber, entsetzlich sein – z.B. Elektroschock, auch als Elektrokonvulsions-Therapie (EKT) bezeichnet, von Schock-Überlebenden und -Kritikern wie Leonard Frank treffender Elektrokonvulsions-Gehirnwäsche genannt. Mein guter Freund Mel hat mir erzählt, wie er mit diversen Hilfsmitteln durch den Gang zum Schockraum der Klinik geschleift wurde. Ich kann mir seine Panik vorstellen und die Panik der anderen, denen das selbe Schicksal zuteil wurde. Ein ähnlich schreckliches Erlebnis hatte ich, als ich zwangsweise über 50 Subkoma Insulinschocks in den 1959ern erhielt. Zum großen Erstaunen vieler Leute existieren diese barbarischen gehirnschädigenden und die Erinnerung zerstörenden Behandlungsformen nicht nur, sondern sie werden heute in Kanada und den U.S.A. vermehrt angewendet. Hauptsächlich werden sie bei Frauen und bei älteren Leuten angewandt, insbesondere bei älteren Frauen.

Dann gibt es da noch die Drohung mit Psychopharmaka, die man euphemistisch „Medikamente“ nennt. Diese Chemikalien wie Tranquilizer, Antidepressiva und die Antipsychotika wie Haldol, Modicate, Thorazin, und der sogenannte Mood Modifier Lithium sind keine natürlichen Substanzen, sondern sie sind künstlich hergestellte Gifte. Der Psychiater und Psychiatrie-Kritiker Peter Breggin nennt sie in verschiedenen seiner Bücher Neurotoxine (Nervengifte), ebenso Joseph Glenmullen, ein klinischer Ausbilder in Psychiatrie an der Harvard Medical School in seinem Buch Prozac Backlash. Diese Chemikalien haben keinen wissenschaftlich bewiesenen medizinischen Wert oder Nutzen. Ihre Wirkung besteht darin, daß sie jegliche Art problematischen oder störenden Verhaltens, Stimmungslagen und Gefühle unterdrücken. Diese Gifte, insbesondere Neuroleptika wie Haldol, Modicate, Chlorpromazin, wirken sich so hemmend, mächtig und furchterregend aus, dass viele Psychiatrie-Überlebende und andere Kritiker sie als chemische Lobotomie oder chemische Zwangsjacke bezeichnen. Diese Medikamente haben viele ernste und schädigende Effekte, Nebenwirkungen genannt, um zu verniedlichen, wie sie sich tatsächlich äußern, sei es in Zittern, unkontrollierbaren Schüttelbewegungen oder Bewegung der Hände oder anderer Körperteile (wie sie auch bei neurologischen Störungen wie Parkinsonismus oder tardiver Dyskinesie vorkommen), starke Muskelkrämpfe, verschwommenes Sehen, rastloses Hin- und Hergehen, Alpträume, plötzliche Wutanfälle, Aufgeregtheit, Gedächtnisverlust, Schwächeanfälle, Blutbildveränderungen, Schlaganfälle und plötzlicher Tod. Diese sogenannten Nebenwirkungen sind die erwünschten Wirkungen der Medikamente. Diese Furcht vor psychiatrischen Medikamenten wird noch verschlimmert durch Ignoranz und Unsicherheit, da die Psychiater und andere Ärzte ihrer Pflicht nicht nachkommen, die Patienten über die schrecklichen Medikamentenwirkungen zu informieren.

Ohne die Anwendung oder Androhung von Gewalt könnte Faschismus nicht existieren. Machiavelli, Mussolini und Hitler wussten das. Alle Diktatoren, Möchtegern-Diktatoren und Tyrannen sind sich dieser grundlegenden Tatsache bewusst. Dasselbe gilt für die Psychiatrie. Ohne die Anwendung und Androhung von Gewalt könnte die Institution Psychiatrie nicht überleben. Eine Menge von Psychiatern stände ohne Job da. Ich wünschte, dies würde geschehen! Die Psychiatrie erhält ihre Autorität und Macht zum Zwang, zur Gefangenhaltung, zu unfreiwilliger Verpflichtung und Zwangsbehandlung vom Staat.

Die Gesetzgebung der Psychiatrie gibt den Psychiatern und anderen Ärzten die Macht, jede Person zwangseinzuweisen, von der sie „glauben“, und dies nach einer Untersuchung, die nur wenige Minuten dauert, dass sie gefährlich für sich selbst oder für andere sein könnte. Das ist problematisch. Der Mental Health Act geht fälschlich davon aus, dass Ärzte gefährliches und gewalttätiges Verhalten vorhersehen können. Das können sie natürlich nicht. Wir legen Wert darauf, noch einmal hervorzuheben, dass der Mental Health Act von Ontario, wie andere mental health acts in ganz Kanada und den U.S.A, die Anwendung von Gewalt zum Zwecke der Festnahme oder Gefangennahme von Menschen für Tage, Wochen oder Monate rechtlich sanktioniert. Unglücklicherweise gab es nie einen öffentlichen Aufschrei oder Protest angesichts der Tatsache, dass Leute, von denen man annimmt oder denen unterstellt wird, sie seien verrückt oder gefährlich, die aber keinerlei Gesetzeswidrigkeit begangen haben, dass solche Leute trotz allem eingesperrt werden dürfen, ohne eine Gerichtsverhandlung und ohne die Rechte, die sogar Mördern und Vergewaltigern zugestanden werden. Das ist Präventiv-Arrest, etwas, was in Kanada und in anderen sogenannten demokratischen Staaten illegal ist. Allerdings ist es legale und gängige Praxis in allen Polizeistaaten und totalitären Ländern.

Es gibt jetzt den unwiderlegbaren, dokumentierten Nachweis, dass es die deutschen Psychiater waren, insbesondere prominente Psychiatrie-Professoren und Leiter von Psychiatrie-Fakultäten, die hauptverantwortlich waren für die Einleitung und Durchführung des T4 Programms, für den Massenmord von über 200.000 Psychiatriepatienten und Tausenden von kranken und behinderten Kindern und Erwachsenen während des Holocaust. Die Begriffe Euthanasie und Gnadentod als Umschreibung des mörderischen Programms ist ein grausiger Euphemismus.

Vieles der biologischen Psychiatrie, die in weiten Teilen auf unbewiesenen Annahmen über die biologischen und genetischen Ursachen der Schizophrenie und anderer geistiger Störungen basiert, kann auf den in Nazi-Deutschland tätigen, rassistischen und Eugenik-begeisterten Psychiater Ernst Rudin zurückgeführt werden. Dieser propagierte den Mythos, dass Schizophrenie eine erbliche Krankheit sei. Er wird, zusammen mit Hunderten anderer Psychiater des T4-Programms des Massenmords an Psychiatriepatienten, immer noch in einigen Artikeln in psychiatrischen Fachjournalen zitiert, wie der Forscher und Aktivist Lenny Lapon in seinem brillianten Buch Mass Murderers in White Coats: Psychiatric Genocide in Nazi Germany [Massenmörder in weißen Kitteln: psychiatrischer Genozid in Nazi-Deutschland] nachweist. Er stellt fest, dass verschiedene deutsche Psychiater der Nazi-Ära in die U.S.A. und nach Kanada emigriert sind, und dass es ihnen gelungen ist, viele seiner Kollegen mit seinen biologischen, genetischen und rassistischen Theorien der geistigen Krankheit zu indoktrinieren. Heinz Layman, der im Jahr 1937 nach Kanada emigrierte, ist hauptverantwortlich für die Einführung von Thorazin oder Chlorpromazin, und er propagierte die Anwendung von Psychopharmaka in Kanada.

Wir haben heute eine Epidemie von Gehirnschäden, die durch Psychopharmaka verursacht sind, zum Teil dank Layman und all den anderen Ärzten, die er unterrichtete. In einem Zeitschriftenartikel von 1954 gab Layman zu, dass Thorazin ein „pharmakologischer Ersatz für die Lobotomie“ sei. Trotz dem öffentlichen Eingeständnis dieser alarmierenden Tatsache sah Layman keinen Hinderungsgrund, es auch weiterhin bei vielen „schizophrenen“ Patienten im Douglas Hospital in Montreal anzuwenden. Layman hat auch Ewen Cameron dazu gebracht, Chlorpromazin und viele andere Psychopharmaka und massive Anwendungen von Elektroschocks zu verabreichen. Chlorpromazin, zur damaligen Zeit als experimentelle Droge angesehen, wurde während Cameron’s infamen Gehirnwäsche-Experimenten am Allan Memorial Institute in den 1950ern und 1960ern in großem Stil an viele Patienten verabreicht.

Es gab damals keine informierte Einwilligung, genau wie es heute keine gibt. Während der Nazi-Jahre suchten die Ärzte keine Einwilligung. Gemäß der Nazi-Ideologie handelte es sich um „nutzlose Esser“, „Untermenschen“. Das ist eine Denkweise, die noch immer die biologische Psychiatrie überall in Nordamerika beherrscht. Ein anderes Erbe der Psychiatrie von Nazi-Deutschland ist die weitverbreitete Akzeptanz und Rechtfertigung von entwürdigenden Maßnahmen, um den Willen von unwilligen oder rebellischen Patienten zu brechen. Körperliche oder mechanische Fesseln wie z.B. Gurte, Seile, Gürtel, Handschellen und Einzelarrest werden in psychiatrischen Anstalten nicht zum Zweck der Behandlung oder des Schutzes eingesetzt, sondern um Leute für unangepasstes oder rebellisches Verhalten zu bestrafen. Es ist diese nackte Demonstration von Gewalt und Bedrohung, die das Klinikpersonal gegen Patienten anwendet, die so sehr an die grausame Brutalität des deutschen Psychiatrie-Personals während des Holocaust erinnert.

Irreführung: Viele der Etiketten und Diagnosen, die von Psychiatern benutzt werden, haben keinen Bezug zu realen psychiatrischen Problemen oder zu tatsächlich vorhandenen Krankheiten. Es gibt eine Geheimsprache, die heutzutage in der biologischen Psychiatrie verwendet wird. So helfen z.B. Anti-Depressiva den Leuten nicht dabei, Depressionen zu überwinden oder an die Ursache der Depression zu gelangen. Die Bezeichnung „Ruheraum“ ist ein hinterhältiger Code für Einzelarrest. Das Wort „Medikament“ ist ebenso ein irreführender Euphemismus und eine unrichtige Bezeichnung für giftige Substanzen, denen viele von uns ausgesetzt wurden.

Ich habe versucht zu zeigen, dass die institutionelle Zwangspsychiatrie eine faschistische Geschichte hat, und dass die biologische Psychiatrie, wie sie heute in psychiatrischen Anstalten in Kanada und den U.S.A. praktiziert wird, noch immer auf Angst, Gewalt und Irreführung basiert. Die Psychiatrie verdient nicht die Unterstützung durch die Gesellschaft oder den Staat. Wir müssen darauf hinarbeiten, dass die Psychiatrie abgeschafft wird. Wir müssen weiterhin daran arbeiten, Selbsthilfegruppen zu gründen, mehr Beratungsstellen und mehr erschwingliche, unterstützende Unterkünfte in unseren Kommunen. Wir müssen unsere eigenen Alternativen zu dem monströsen und unheilvollen Mental Health-System schaffen. Indem wir das tun, werden wir unsere Kraft und unsere Rechte zurückerlangen. Das ist unsere Arbeit, unsere Herausforderung und unsere Hoffnung.

Copyright 2001 by Don Weitz – used by permission

DER AUTOR Don Weitz ist ein Psychiatrie-Überlebender und antipsychiatrischer Aktivist, er engagiert sich seit 24 Jahren im Psychiatric Survivor Liberation Mouvement.

 

Stigma Psychiatrie

Rainer Hackmann. Erstmals veröffentlicht in blog.de 2008-07-25 – 18:27:48

In: psychiatrie.blog.ch/ 14.4.2008 14:36 | Beaetel
DAS PSYCHIATRISCHE STIGMA folgt Dir, wohin Du auch gehst,
für den Rest Deines Lebens
Eine Warnung von Lawrence Stevens, J.D.

Adresse des englischen Originaltexts:
http://www.antipsychiatry.org/stigma.htm (Übers.: Heinz Kaiser, gekürzt: Beaetel)

Ein Problem, das Sie bedenken sollten, bevor Sie einen Psychotherapeuten (Mental Health Professional) aufsuchen, oder jemand anderen dazu ermuntern, dies zu tun, ist das Stigma, eine sogenannte Therapie erhalten zu haben. Wenn Sie Rat oder „Therapie“ von einem Psychiater oder Psychologen suchen, wie werden Sie Fragen beantworten, die man Ihnen bei der Bewerbung um einen Job stellt, bei der Ausstellung von Arbeitszeugnissen, Führerscheinen, Anträgen für Gesundheits- oder Lebensversicherungen, Bewerbungen bei Schulen und Colleges, der Art: „Waren Sie jemals in psychiatrischer oder psychologischer Therapie?“ Wenn Sie sich um einen Job bewerben, oder eine Arbeitserlaubnis brauchen oder einen Führerschein ablegen oder eine Versicherungspolice abschließen wollen oder die Zulassung für eine Ausbildungsmaßnahme benötigen, werden Sie oft gezwungen sein, solche oder ähnliche Fragen zu beantworten. Wenn Sie solche Fragen ehrlich beantworten, und zugeben, psychiatrische oder psychologische „Hilfe“ erhalten zu haben, wird das Ergebnis oft eine Einschränkung wichtiger Möglichkeiten sein. Solche Fragen mit „Ja“ zu beantworten, führt oft dazu, daß Sie den Job nicht bekommen oder die Arbeitserlaubnis, oder das Aufnahmezeugnis für die Schule oder das Ausbildungsprogramm, oder daß ihnen der Versicherungsschutz verwehrt wird. Manchmal werden Sie gezwungen, Ihren „Therapeuten“ von seiner Schweigepflicht zu entbinden, damit er einen Bericht über Sie machen kann, damit Sie den Job bekommen, die Urkunde, den Versicherungsschutz oder die Genehmigung zum Schulbesuch. Wenn Sie verschweigen, daß Sie mit psychiatrischer oder psychologischer „Therapie“ Erfahrung gemacht haben, indem Sie „nein“ sagen, müssen Sie anschließend sehr vorsichtig damit sein, was Sie sagen, und zu wem, und Sie haben einigen Grund dafür, sich darum zu sorgen, daß nichts rauskommt – ansonsten besteht das Risiko, daß Sie Ihren Job verlieren, oder von der Schule fliegen, oder Ihre Urkunde wird Ihnen aberkannt, wenn Ihre Täuschung irgendwann einmal entdeckt wird. Sie werden möglicherweise feststellen, daß die Versicherungspolice, für die Sie viele Jahre lang Prämien bezahlt haben, wertlos ist, aufgrund dessen, was Sie beim Abschluß der Versicherung viele Jahre vorher verschwiegen haben.
In seinem Buch The Powers of Psychiatry[Die Macht der Psychiatrie], wies Jonas Robitscher, J.D., M.D., Professor of Law and Behavioral Sciences at Emory University’s Schools of Law and Medicine, besonders darauf hin, daß „Bewerber für die State of Georgia Bar Examination, sowie Bewerber in vielen anderen Staaten, verpflichtet sind, Auskunft darüber zu geben …ob Sie jemals eine Diagnose erhalten haben über …emotionale Störungen, eine nervöse oder geistige Störung, oder ob sie für irgendeine dieser Leiden eine regelmäßige Behandlung erhalten haben. Obwohl kein Fall bekannt ist, in dem am Gericht von Georgia eine solche Information benutzt worden wäre, um einen Bewerber nicht zur Prüfung zuzulassen oder ihm die Anstellung zu verweigern, gibt es Fälle an anderen Gerichten, wo Bewerber deshalb abgewiesen wurden.“(Houghton Mifflin Co., 1980, p. 234).
Im selben Buch beschreibt Dr. Robitscher den Fall einer Bewerberin einer Medical School, die am College magna cum laude graduiert hatte, zugelassen zu Phi Beta Kappa, und die im Zulassungstest des Medical College mit 99 Prozent abgeschnitten hatte – die aber abgelehnt wurde, weil sie psychiatrische Behandlung gesucht hat. (pp. 238-239). Er sagte, das sei typisch für „die Voreingenommenheit der Verwaltungen, keine Studenten aufzunehmen oder wiederaufzunehmen, die in psychotherapeutischer Behandlung waren oder sich einer solchen unterziehen wollen.“ (p. 239).
Ein Flugzeugpilot erzählte mir, die Federal Aviation Administration hätte ihn 7 Monate gesperrt, weil er auf einem Fragebogen zu seiner Krankengeschichte offenbart hatte, bei einem Psychiater gewesen zu sein (für eine sogenannte Outpatient Psychotherapie). Der Fragebogen war Teil seiner routinemäßig stattfindenden regelmäßigen medizinischen Untersuchungen, zu denen Flugzeugpiloten verpflichtet sind, das Verheimlichen der gefragten Informationen wird mit Geldstrafen bis 10.000 Dollar und /oder bis zu 5 Jahren Haft bestraft. Er erzählte mir, der Besuch beim Psychiater habe ihm gutgetan, aber die Unannehmlichkeiten, die sich durch die Infragestellung seiner beruflichen Qualifikation ergaben, hätten den Nutzen der psychiatrischen Behandlung bei weitem übertroffen.
Bruce Ennis, ein ACLU Anwalt, der Leute vertreten hat, die aufgrund des psychiatrischen Stigmas ihren Arbeitsplatz verloren haben, führt aus: „Auf dem Arbeitsmarkt ist es besser, ein entlassener Strafgefangener zu sein, als ein ehemaliger Psycho-Patient.“ Er sagt: „Nur sehr wenige Arbeitgeber werden wissentlich einen ehemaligen Psycho-Patienten einstellen.“ Daraus folgert Mr. Ennis „Es wird höchste Zeit, daß Psychiater und Richter den brutalen Fakten ins Auge sehen. Wenn sie eine Person in die Klinik einweisen, nehmen sie ihr nicht nur die Freiheit, sondern auch jegliche Chance auf ein ordentliches Leben in der Zukunft.“ Auf der Grundlage seiner Erfahrung als Anwalt von Leuten, denen das psychiatrische Stigma aufgebürdet wurde, bemerkt er: „Selbst ein freiwilliger Aufenthalt in der Klinik schafft so viele Probleme und verschließt so viele Türen, daß ein alter Witz neue Wahrheit erlangt – eine Person, die sich selber in eine Psycho-Klinik begibt, muß verrückt sein“ (Bruce J. Ennis, Prisoners of Psychiatry: Mental Patients, Psychiatrists, and the Law,Harcourt Brace Jovanovich, 1972, pp. 143-144).
In einem ihrer Bücher schreibt Eileen Walkenstein, M.D., eine Psychiaterin: „Eine psychiatrische Diagnose ist wie die Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe, ein unauslöschlicher Makel in Deiner Akte, der Dir folgt, wohin Du auch immer gehst“ (Don’t Shrink To Fit! A Confrontation with Dehumanization in Psychiatry and Psychology [Laß Dich nicht kleinkriegen! Eine Konfrontation mit der Entmenschlichung in Psychiatrie und Psychologie], Grove Press, 1975, p. 22). Wenn Sie einen Mental Health Professional konsultieren, bekommen Sie wahrscheinlich eine Artvon „Diagnose“. Zumindest in einigen Staaten sind Mental Health Professionals, einschließlich Psychologen, dazu verpflichtet, eine schriftliche Akte über „Diagnose“ und „Behandlung“ anzulegen.
Im Jahr 1992 sagte Peter Manheimer, Vorsitzender der Commission for the Advancement of the Physically Handicapped, in einem Kommentar zu Americans with Disabilities Act (ADA) „Es ist überaus angebracht, daß die ADA genesende Drogenabhängige, Alkoholiker, Personen mit AIDS und Personen mit mentalen und psychischen Behinderungen schützt, da diese die am meisten mißverstandene und gefürchtete Gruppe in der Gemeinschaft der Behinderten bilden. Sie haben unter der massivsten Diskriminierung zu leiden. “ (Peter Manheimer,“Reporting on persons with disabilities“, letter to the editor, Miami Herald, July 24, 1992, p. 16A – italics added).
„Eine Studie des National Institute of Mental Health in 1993 fand heraus, daß selbst Ex-Häftlinge gesellschaftlich besser akzeptiert werden als ehemalige Psycho-Patienten.“ (Chi Chi Sileo, „Rip-offs Depress Mental Health Care“, Insight magazine, January 24, 1994, p. 14.) Dieser Artikel zitiert einen Patienten einer psychiatrischen Klinik: „Das Stigma ist unglaublich…Denk nicht mal dran, es einem Arbeitgeber zu sagen! Manchmal kriegen sie’s trotzdem raus, und von jetzt auf nachher bist Du nicht mehr fähig, dort zu arbeiten“ (ebd.). In seiner Autobiographie sagt Kenneth Donaldson, nachdem er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden war, die Leute „akzeptierten eine psychiatrische Diagnose, die die Struktur meines Lebens für immer zerstört hat. Danach hat nicht nur die Gesellschaft im Ganzen, sondern haben auch meine Familienangehörigen mich nicht mehr als Ken, den Sohn, Vater und Freund gesehen, sondern nur noch als den psychisch kranken Patienten. Daraus würde sich eine unvorstellbare Misere entwickeln, ein Nebel, der unser aller Leben unter sich begrub. Und unsere Situation wäre, selbstverständlich, repräsentativ für Millionen anderer. Der Nebel würde einsickern in meine Arbeitsstelle, meine Beziehungen zu Ärzten, meinen Zugang zu Anwälten und Gerichten. Jede Unternehmung, in der ich mich engagierte, würde durch das Etikett vergiftet. Ich quälte mich und jagte anderen Angst ein.“ (Insanity Inside Out, Crown Pub.,1976, p. 321).
In seinem Buch The Powers of Psychiatry, Emory University Professor Jonas Robitscher, J.D., M.D., sagt: „Psychiater sind wegen der Fehler und Vagheit ihrer Diagnosemethoden deshalb so kritisiert worden, weil das Krankheitsetikett selbst eine neue Behinderung erzeugt, das eine schwere Belastung darstellt, oft noch lange, nachdem die Symptome bereits verschwunden sind, die zu dem Etikett geführt haben. … Eine Studie der Einstellungen der Bewohner einer kleinen Stadt ergab, daß fellow townspeople andere Mitglieder der Gemeinschaft umso mehr ablehnten, umso professioneller und spezieller die Hilfe war, die von diesen in Anspruch genommen wurde. Mit der geringsten Ablehnung, wenn Hilfe bei einem Geistlichen gesucht wurde, steigende Prozentzahlen der Ablehnung von Leuten, die Hilfe bei Ärzten und Psychiatern suchen, und die meiste Ablehnung gegenüber denen, die Hilfe in einer psychiatrischen Klinik suchen. Der tatsächliche und der potentielle Schaden, der Psycho-Patienten und ehemaligen Psycho-Patienten angetan wird, beschränkt sich nicht allein auf diejenigen, die ernsthaft erkrankt waren, in Kliniken eingewiesene oder die, die ihre Karrieren oder Ausbildung abbrechen mußten. Psychiater wissen, daß viele Leute, die zu ihnen als ambulante Patienten (Outpatients) kommen, weit weniger ‚krank‘ sind als viele oder die meisten der Durchschnittsbevölkerung. Wenn diese Leute sich entschieden hätten, nicht Patienten zu sein, sondern Klienten oder Gemeindemitglieder, und hätten ihre Probleme zu einem Sozialarbeiter gebracht, zu einem Rechtsberater oder Geistheiler, das Stigma wäre ihnen erspart geblieben. …
Im Consumer Report vom August 1990 weist ein Artikel mit dem Titel „The Crisis in Health Insurance“ auf die Schwierigkeit hin, eine Krankenversicherungs-Police zu erhalten, nachdem man psychiatrische oder psychologische „Therapie“ gesucht hat, ja selbst Eheberatung: „Praktisch keine kommerziellen Träger und nur eine Handvoll von Blue Cross und Blue Shield Plans sind bereit, Versicherungspolicen zu verkaufen an jemand, der eine Herzkrankheit gehabt hat, inneren Krebs, Diabetes, Schlaganfall, Adrenalin-Störungen, Epilepsie oder eitrige Colitis. Behandlung wegen Alkohol- oder Drogenmißbrauch, Depression, ja sogar Besuche bei einer Eheberatung können zu einer Verweigerung führen. Wenn Sie weniger ernsthafte Leiden haben, bekommen Sie möglicherweise einen Versicherungsschutz, aber zu ungünstigen Bedingungen“ (p. 540 -italics added).
Das Stigma, das damit verbunden ist, eine psychiatrische „Therapie“ zu bekommen, wurde in einem Artikel von Kolumnist Darrell Sifford mit dem Titel „Should You Lie About Psychiatric Care?“ diskutiert, der in The Charlotte Observer(Charlotte, N.C.) vom 10.Juni 1990 erschienen ist. Eine Mutter schrieb an Mr. Sifford und fragte, ob ihr Sohn, ein Teenager, der dabei war, sich zur Aufnahme an einem College zu bewerben, die Fragen über eine psychiatrische Behandlung, die er im Alter von 15 hatte, wahrheitsgemäß beantworten solle. Sie schrieb: „Viele dieser [College Application] Formulare fragen nach Informationen betreffs irgendwelchen psychiatrischen Behandlungen. Und wenn er erst mal draußen im richtigen Leben ist, fragen die meisten Einstellungsformulare bei der Jobsuche nach der selben Information… Haben wir [indem wir darauf bestanden, daß er psychiatrische Hilfe bekommt] ihn dazu verdammt, in Zukunft beim Ausfüllen von Bewerbungsformularen zu lügen, aus Angst vor dem Verlust der Position oder des College? Was sollen wir tun?“ Der Kolumnist der Zeitung erkannte, daß es sich bei der Frage, die die Frau ihm gestellt hatte, um etwas handelt, was er „a serious question. Very Serious.“ nannte. Er besprach den Brief der Frau mit Paul Fink, vor kurzem noch Präsident der American Psychiatric Association. Hier Dr. Finks Ratschlag: “ Ich würde ihnen raten, in den Formularen zu lügen … Das Stigma ist vorhanden, das zu leugnen und sich selbst zu opfern, indem man die Wahrheit sagt, macht keinen Sinn. … Mit der großen Öffentlichkeit arbeite ich daran, das Stigma zu vermindern, aber den einzelnen Patienten mache ich immer eindrücklich klar, wie weitverbreitet und tiefverwurzelt das Stigma ist. …
Wollen Sie mit so einer Art von Geheimnis durch’s Leben gehen? Wie gefällt Ihnen der Gedanke, für den Rest Ihres Lebens bei Bewerbungen zu lügen? Wenn es Ihr rebellierender Jugendlicher ist, oder Ihr Ehegatte macht Ihnen solche Sorgen, daß Sie eine psychiatrische „Behandlung“ in Erwägung ziehen, stellen Sie sich selbst diese Frage: Hassen Sie Ihren rebellischen Jugendlichen oder Ihren Ehegatten wirklich genug, um ihm diese Sorte von Problem aufzuladen? Ist es wirklich das Richtige, das zu tun? Die Probleme, die Sie veranlassen, einem Familienmitglied eine sogenannte Therapie aufzunötigen, sind möglicherweise vorübergehend, aber das psychiatrische Stigma währt ewig.
Ein weiteres ist der Effekt des psychiatrischen Stigmas auf persönliche Beziehungen: Geheimnisse voreinander zu haben bedeutet, daß Sie Teile von sich verschweigen müssen, was Sie daran hindern wird, eine emotionale Nähe aufzubauen, wie sie sich die meisten Leute mit Freunden und insbesondere mit ihrem Ehegatten wünschen; aber das Teilen diesesGeheimnisses macht Sie zum offenen Ziel für Erpressung oder ähnliche Formen des Drucks. Das Verheimlichen von psychiatrischer „Behandlung“ vor einem Arbeitgeber (was oft notwendig ist, um einen Job zu bekommen), aber es dem Ehegatten oder einem Freund zu offenbaren, gibt dem Ehegatten oder Freund ein Wissen, das er gegen Sie verwenden kann, wenn’s in der Beziehung kriselt. Sollten Sie in eine Situation gebracht werden, wo Sie ihren Ehegatten oder Freund anlügen müssen, um die Geschichte ihrer sogenannten psychiatrischen oder pschychologischen „Therapie“ geheimzuhalten (z.B. wenn er oder sie fragen sollte), bringen Sie Unwahrhaftigkeit in eine Beziehung, wo Sie sich möglicherweise wünschen, Sie könnten ehrlich und aufrichtig sein. Selbst wenn Sie Ihrem Ehegatten oder jemandem, den Sie vielleicht heiraten wollen, nichts sagen, liegt die Scheidungshäufigkeit heute schon nahe an der Mehrheit der Eheschließungen. Und bei einer Scheidung – besonders wenn es Streit gibt um das Sorgerecht, oder gar das Besuchsrecht – wird der Anwalt Ihres Ehegatten Sie möglicherweise fragen, je nach den Umständen auch unter Eid, ob Sie jemals in psychiatrischer oder pschychologischer „Behandlung“ waren – was Sie vor die Wahl stellen könnte, entweder Meineid zu begehen oder Ihr Arbeitsverhältnis in Gefahr zu bringen, wenn Sie die Wahrheit sagen. Ob Sie zugeben, in psychiatrischer oder pschychologischer „Behandlung“ gewesen zu sein – oder wenn es auf andere Art herauskommt, das dadurch entstehende Stigma könnte dazu führen, daß Sie Ihre Kinder in einem Vormundschaftsstreit verlieren, und Drohungen, dem Arbeitgeber die Wahrheit zu sagen, könnten benutzt werden, um Druck auf Sie auszuüben, einer Güterteilung oder Alimentation (oder Verzicht darauf) zuzustimmen, oder einem unangemessenen Anteil an Kinderunterstützung.
Wenn die sogenannte Therapie eine so große Hilfe wäre, könnte sie die Probleme wert sein, die durch das Stigma verursacht werden, psychiatrische oder pschychologische „Hilfe“ in Anspruch genommen zu haben. Allerdings wird der Nutzen, den man von einer psychiatrischen oder psychologischen „Therapie“ erwartet (an sich eine fragwürdige Annahme) bei weitem übertroffen durch das Stigma, das aus der Behandlung resultiert. Das Stigma, das davon herrührt, daß man zu Psychiatern, zu Psychologen oder psychiatrischen Sozialarbeitern geht, ist ein starkes Argument zugunsten der Möglichkeit, Freunde, Familienangehörige oder nichtprofessionelle Ratgeber zu konsultieren, deren Einschätzung aus dem wirklichen Leben kommt, statt von einer „professionellen“ Ausbildung, oder indem man einfach daran arbeitet, seine Probleme selbst zu lösen.

DER AUTOR, Lawrence Stevens, ist ein Anwalt, zu dessen Aufgabengebiet unter anderem auch die Vertretung psychiatrischer „Patienten“ gehört. Seine Pamphlete unterliegen nicht dem Copyright. Sie sind eingeladen, Kopien davon zu machen für alle, von denen sie denken, daß sie ihnen nützen könnten.

 

 

Die erstaunlichen Parallelen zwischen Inquisition und Zwangspsychiatrie

Rainer Hackmann. Zuerst veröffentlich in blog.de 2008-07-25 – 16:11:22

Siehe Nachtrag am Ende des Blogs.

Beginn der Ausführungen:
Siehe:
www.demokratie.biz/

Die Inquisition hat die Menschen eingesperrt. Auch die Zwangspsychiatrie bedient sich dieses Mittels. In den Kerkern der Inquisition sind die Menschen gefoltert worden. Gleiches geschieht in den psychiatrischen Anstalten. Unterschiede bestehen lediglich in den Methoden. Die Inquisition pflegte die rohe Folter. Die Zwangspsychiatrie operierte früher mit Lobotomien, Sterilisationen, Elektroschocks, Zwangsjacken, Deckelbädern etc.. Heute werden die Eingesperrten gezwungen, als Medikamente getarnte heimtückische Nervengifte zu schlucken. Wenn sich jemand weigert, werden Aufgebote von bis zu einem Dutzend Pflegern zusammengetrommelt. Das Opfer wird gewaltsam gepackt und aufs Bett gefesselt. Alsbald werden ihm die Substanzen mittels einer Injektionsnadel in den Körper gepumpt.
Gemeinsam war und ist beiden Institutionen das sog. Geständnis. Die Opfer der Inquisition wurden hochnotpeinlichen Verhören unterworfen, bis sie gestanden, Ketzer zu sein. Die Opfer der Zwangspsychiatrie müssen gestehen, geisteskrank zu sein. Es findet eine eigentliche Gehirnwäsche statt. Meist schon bei der Einweisung, jedenfalls aber in der Anstalt wird ihnen von den Ärzten eröffnet, sie seien krank. Ihr spontaner Protest wird mit der Feststellung quittiert, sie seien krankheitsuneinsichtig. Die Krankheitsuneinsichtigkeit wiederum wird als wesentliches Merkmal einer Geisteskrankheit bewertet. Eine teuflische Falle. Den Opfern wird klargemacht, eine Entlassung komme erst in Frage, wenn sie einsehen würden, krank zu sein. Das zwingt sie, in wochen-, monate- und manchmal sogar jahrelangen Prozessen ihr ganzes Bewusstsein umzukrempeln und schliesslich das verlangte Geständnis abzulegen. Ein Lippenbekenntnis genügt keineswegs und wird von den Ärzten nicht akzeptiert. Um die Krankheitseinsicht zu fixieren, wird den Entlassenen häufig die Pflicht auferlegt, sich der Kontrolle eines Arztes zu unterziehen und weiterhin die »Medikamente« einzunehmen. Im Unterlassungsfall wird mit erneuter Einweisung in die Anstalt gedroht. Die Masse der Zwangspsychiatrisierten verwandelt sich so in läppische, verängstigte, scheue, devote, jedenfalls aber fürs ganze Leben gezeichnete Menschen. Nur wenigen gelingt es, standhaft zu bleiben, mit zum bösen Spiel gemachter guter Miene die Ärzte zu übertölpeln und sich durchzusetzen. Gross ist die Zahl derjenigen, welche die Prozeduren völlig brechen. Sie werden als »Chronische« abgebucht und verbringen praktisch das ganze Leben hinter den Mauern.
Abgeschafft ist – im Gegensatz zur Inquisition – der Scheiterhaufen. Allerdings gibt es bedeutend mehr Tote in den psychiatrischen Anstalten, als früher Ketzer verbrannt worden sind. Die Selbstmordrate in den Anstalten und nach solchen Aufenthalten ist bis zu 100-fach höher als bei der »Normal«-Bevölkerung. Die demütigenden Prozeduren – überfallsmässiger Abtransport in die Anstalt, im Falle des Widerstands mit Polizeigewalt und in Handschellen; die Zwangsmedikation, vorab das »Herunterspritzen« und die Drohungen damit; die Suspendierung praktisch sämtlicher Menschenrechte – lassen den Tod häufig als das kleinere übel erscheinen. Die Behandlungen mit den Nervengiften enden nicht selten tödlich. Die heimliche statt öffentliche Beseitigung von Menschen dürfte mit dem allgemeinen Stilwandel zusammenhängen, welchen die französische Revolution eingeleitet und die russische abgeschlossen hat: Die gekrönten Häupter, die sich bis dahin mit grossem Pomp zur Schau gestellt hatten, durften ungestraft einen Kopf kürzer gemacht werden. Das hat die gesamte Herrscherclique bewogen, in den Untergrund zu tauchen und von dort aus ihre Imperien – als Demokratien vermarktete Plutokratien – um die Welt zu spannen. Diskretion ist zu einem ihrer obersten Gebote geworden. Fanale wie öffentliches Verbrennen, Enthaupten oder Erhängen werden vermieden. Die heute bevorzugte Methode besteht darin, die das Herrschaftssystem störenden ‚Elemente‘ in hermetisch abgeschotteten Massenanstalten aufzubewahren und die anfallenden Toten unauffällig zu entsorgen.
Inquisition und Zwangspsychiatrie kannten bzw. kennen beide die sog. Verdachtsstrafe. Sie bedeutet, dass es keiner Beweise, sondern des blossen Verdachts der Ketzerei bzw. der Geisteskrankheit bedurfte und bedarf, um die vorgesehenen Sanktionen auszulösen. Eine Denunziation rief die Organe der Inquisition auf den Plan. Heute genügt ein Anruf bei einem Psychiater, um einen lästigen Menschen loszuwerden.
Gemeinsam haben Inquisition und Zwangspsychiatrie die absolute Geheimhaltung. Die Folterknechte von damals mussten heilige Eide schwören, kein Sterbenswörtchen über die Vorgänge verlauten zu lassen. Das Anstaltspersonal hat mit Strafverfolgung rechnen, falls es Geheimnisse ausplaudert. Die Gerichtsverfahren waren und sind geheim.
Damals wie heute drohten bzw. drohen Verteidigern von Ketzern bzw. von Geisteskranken Berufsverbote.
Ketzer und Geisteskranke wurden bzw. werden mit den gleichen Euphemismen bedacht. »Wir wollen Dir ja nur zum rechten Glauben verhelfen und so Deine arme Seele vor dem Teufel und ewiger Verdammnis retten«, haben die Ketzer von den Inquisitoren zu hören bekommen. »Wir wollen für Dich im geschützten Rahmen einer Klinik sorgen und Dich gesund machen, damit Du wieder ein wohlfunktionierendes Mitglied unserer Gesellschaft werden kannst«, flöten die Ärzte den Geisteskranken ins Ohr.
Die Zwangspsychiatrie geht sogar noch einen Schritt weiter, als die Inquisition. Um die letzte Jahrhundertwende herum ist das Prinzip der Eugenik entwickelt worden. »Geisteskranke« dürfen sich nicht mehr fortpflanzen. Wer in einer Anstalt landet, kann faktisch keine Kinder zeugen. Die aufgezwungenen Gifte machen impotent. Psychiatrische Diagnosen stigmatisieren und behindern die Etikettierten massiv bei der Partnersuche.
Im Urteil der Zeit waren die Inquisitoren und ihre Auftraggeber hochgeachtete Persönlichkeiten. Das gleiche gilt von den Organen der Zwangspsychiatrie. Erst im Urteil der Geschichte ist die Inquisition als das infame Herrschaftsinstrument demaskiert worden, welches es gewesen ist. Noch ist die Zwangspsychiatrie Gegenwart. Ich bin indessen zuversichtlich, dass die Geschichte mit ihr gleich wie mit der Inquisition verfahren wird. Keine Epoche hat bis jetzt ewig gedauert. Noch jede ist früher oder später zusammengekracht. Wer das Knistern im Gebälk der Zwangspsychiatrie nicht hört, das Wackeln von Dach und Fundamenten der hiesigen und übrigen westlichen Plutokratien nicht sieht, ist taub und blind.

Nachtrag vom 04.03.2015
Zum besseren Verständnis sind Kenntnisse über  politische Ponerologie wichtig. In dieser Kenntnis ist die Gemeinsamkeit von Inquisition und Zwangspsychiatrie nachvollziehbar.
Diese Gemeinsamkeit besteht darin, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte in jeder Generation der ständige Anteil (1%) der Machtpositionen innehabenden kontrollierenden psychopathischen Elite genetisch bedingte essenzielle Psychopathen waren/sind. Die Geschichte belegt die vielzähligen herausragenden Epochen, in denen diese einen Vernichtungskampf zur Entledigung politischer Gegner führten.
Eine Epoche war die Inquisition.
Die Inquisition wirkte von ihrem Entstehen Anfang des 13. Jahrhunderts über den Höhepunkt im 17. Jahrhundert hinaus bis zu ihrem weitgehenden Verschwinden Ende des 18. Jahrhunderts und war hauptsächlich Instrument der römisch-katholischen Kirche.

Insbesondere förderte Papst Innozenz VIII. mit der Bulle Summis desiderantes affectibus aus dem Jahr 1484 Inquisition und Hexenverfolgung. Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere pensionierte Papst Benedikt XVI. rechtfertigte den ‚Einsatz der Inquisition als dem Evangelium nicht entsprechende notwendige Methoden zum Schutz der Wahrheit‘. http://www.theologe.de/LInquisition.htm
Deren Vertreter waren Psychopathen und betrieben zielgerichtet diese Hexenverfolgungen mit bis zum Tod führender Folter.

In der Gegenwart sind es ebenfalls die (1%) Psychopathen, die u.a. in geheim gehaltenen Unterstellungen mit psychiatrisch attribuierten Akten einen Entwicklungsprozess nicht heilbarer psychiatrischer Krankheit mit weiterhin geheim gehalten unterstellter Selbst- und Fremdgefährdung sowie unterstelltem psychisch kranken Straftäter konstruierten. Um mit diesen „Beweismitteln“ zielgerichtet Vernichtung Unschuldiger zu betreiben, genauer: Vernichtung Unschuldiger über eindrucksmanipulative Einflussnahme auf Richter, von diesen legitimieren ließen, die diese scheinrechtlich in Auftrag gaben. Über den staatlichen Psychiater, der diese Vorgaben von ‚Garanten für Recht und Ordnung‘ nach richterlicher Anordnung verpflichtend als ‚psychiatrischen Wahrheiten‘, tatsächlich geheim gehaltene, gefälschte und sogar psychiatrische Daten eines psychiatrisch als nicht heilbar attestierten ganz Anderen (nachweislich vorgenommen in Verantwortung des Boris Pistorius, heute Niedersachsens Innenminister unter Ministerpräsident Stephan Weil),benutzt, erfolgt über diesen Psychiatrierung mit Wegsperren in die Psychiatrie/Forensik mit darin bis zum Tod führender Folter durch als Medikamente getarnt vorgegebenen Nervengiften. In folgendem exemplarischen Beispiel nachweislich über einem psychisch nicht Kranken im Geheimen zugewiesene psychiatrisch attribuierte/gefälschte Akten, um sich seiner über den stattlichen Psychiater zu entledigen.

ZDFmediathek
Der Fernsehfilm der Woche | 02.03.2015, 20:15
„Die Seelen im Feuer“ https://www.youtube.com/watch?v=b4_Qewk3cOo
Bamberg auf dem Höhepunkt der Hexenverfolgungen um 1630

Entledigung politischer Gegner
Fuchs von Dornheim, der die Hexenverfolgung als reinen Kampf gegen das Werk des Teufels begann, nutzt inzwischen unter dem Einfluss seines intriganten Weihbischofs Förner die Hexenverfolgung zunehmend für eigene Zwecke: Er entledigt sich seiner politischen Gegner, vor allem der selbstbewussten Bamberger Stadträte. Sie werden als Hexer denunziert und nach deren Verbrennung lässt er – rechtswidrig – das Erbe der Hingerichteten in die fürstbischöfliche Kasse fließen. Weihbischof Förner füllt mit seinen angsttreibenden Predigten seine Kirchen wieder bis auf den letzten Platz. Es ist eine Frage der Zeit, bis auch Cornelius, der sich mit den Stadträten schließlich verbündet hat, in den Bannkreis der Hexenverfolgung gerät. Und so sehr sich auch, vor allem in den gebildeten Kreisen, zögerlich aber stetig eine Skepsis und Gegenwehr formiert – so hat doch kaum jemand, der einmal in die Mühlen der Verfolgung hineingeraten ist, eine Chance zu entkommen.

Ein Stoff des 17. Jahrhunderts mit traurig klaren Bezügen zum 20. Jahrhundert – und zur Gegenwart! Die filmische Umsetzung versucht, so authentisch wie möglich zu erzählen. Dabei hat geholfen, dass die Bamberger Hexenprozesse der Jahre 1612-1632 recht gut dokumentiert sind. In der Romanvorlage der Historikerin Sabine Weigand sind viele der handelnden Figuren historisch, das heißt an Menschen angelehnt, die die Verfolgungen selbst erlitten oder diese auf der anderen Seite gelenkt haben. So ist der berührende Brief des im Bamberger Malefizhaus eingekerkerten und auf dem Scheiterhaufen verbrannten Bürgermeisters Junius erhalten geblieben, wie auch viele originale Protokolle von Verhören und Folterungen, die durch die Hexenkommissare Herrenberger und Schwarzcontz durchgeführt wurden. In diesen Protokollen werden die Perfidie und perverse Grausamkeit der Hexenverfolgungen deutlich, die vom regierenden Fürstbischof Fuchs von Dornheim und seinem „Spin Doctor“, dem Weihbischof Förner, veranlasst und durchgesetzt wurden. Diesen schrecklichen Zeugnissen in der Darstellung gerecht zu werden, war eine Herausforderung.
Ein Anliegen war überdies, zu zeigen wie die katholische Kirche die Hexenprozesse im Kampf gegen das aufkommende Bürgertum und für die Gegenreformation politisch instrumentalisiert hat. In der Inszenierung waren Regisseur Urs Egger,
Drehbuchautorin Annette Hess und Drehbuchautor Stefan Kolditz wichtig, die Gottesfürchtigkeit der Menschen und ihren weitverbreiteten Glauben an Magie und Hexerei ernst zu nehmen und erfahrbar zu machen – sogar der Hexenbrenner Dornheim ist ja immer wieder in magischem Denken gefangen.
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Im Fall des Rainer Hackmann (
http://www.taz.de/dx/2005/12/17/a0320.1/text ) hat der Rausschmiss aus dem Lehrerdienst die Dimension der Vernichtung des politischen Gegners durch Psychiatrisierung. Innovative Arbeiten zur Modernisierung des Unterrichts im fachlichen Bereich und im menschlichen Umgang mit den Schülern, obwohl das Niedersächsische Kultusministerium hierzu explizit aufforderte, kam an der BBS Melle nicht an. In Verbindung mit Diskriminierung und Diskreditierung u.a. der damaligen Kollegen Henschen, Pieper konstruierten der Schulleiter Kipsieker und die Landesschulbehörde Osnabrück mit Leitendem Regierungsschuldirektor Rittmeister, Kasling, Giermann und letztendlich in Verantwortung des damaligen Behördenleiters Boris Pistorius, in geheim gehaltenen Akten einen eskaliert zunehmenden Entwicklungsprozess psychischer Krankheit. Mit darin Rainer Hackmann unterstellter/angedichteter, von ihm als verheimlicht unterstellter, am Ende erfolgloser jahrelanger psychiatrischer Behandlung in Verbindung mit mehrfach privatärztlich und amtsärztlich gutachterlich festgestellter Aussichtslosigkeit der Heilung von schwerster psychiatrischer Krankheit. Dieser Vorgang und diese mehrfachen psychiatrischen Diagnosen betrafen einen anderen gleichaltrigen Berufsschullehrer, den Kasling/Giermann/Pistorius bereits aus dem Lehrerdienst entfernten. Der damalige Behördenleiter der Landesschulbehörde Osnabrück Boris Pistorius über dessen Mitarbeiter Wilfried Kasling und Giermann unterstellten, diese von denen dem R.H. unterstellte ‘Verheimlichung  des Ergebnisses einer einjährigen psychiatrischen Behandlung‘ unmittelbar vor der dem Termin der von Pistorius in Auftrag gegebenen psychiatrischen Beweisfeststellung aufgedeckt zu haben, um mit diesen Daten eines Anderen ein weiteres Beweismittel gegen R.H. zu konstruieren als Indiz für ‘seine Krankheit‘. Pistorius benutzte die Akte des Anderen ein zweites Mal gegen R.H.
Nach Übernahme von Verwaltungsrichter Boumann weiterhin verstärkt durch forensische Attribute/Unterstellungen Selbst- und Fremdgefährdung sowie psychisch kranker Straftäter.
Mit einem irrelevanten harmlosen Scheingutachten nötigten mich Verwaltungsrichter Specht, Behörde Pistorius und Amtsarzt Dr. Bazoche zur Selbstbeantragung einer psychiatrischen Untersuchung aus Krankheitseinsicht.
Derselbe Amtsarzt Dr. Bazoche und die Behörde Pistorius beauftragten mit geheim gehaltenem zweitem Gutachten einen staatlichen Psychiater statt mit Untersuchung mit Beweisfeststellung psychiatrischer Krankheit auf der Grundlage dieser vor R.H. geheim gehaltenen behördlich vorgegebenen und richterlich bestätigten ‘Beweise psychiatrischer Krankheit‘.

Verwaltungsrichter Specht setzte den Rausschmiss über Psychiatrisierung um.
Er ignorierte zunächst einen unanfechtbaren Beschluss dreier Richterkollegen. Die von zwei Richtern als rechtens bestätigten Beweise, die dauerhaftes Wegsperren in die Forensik bedeuten, wären von Verwaltungsrichter Specht vor der ‘Untersuchung’ dem R.H. mitzuteilen gewesen. Das tat er zielgerichtet nicht. Denn diese behördlich konstruierten ‘Beweise‘ sollte der staatliche Psychiater für Beweisfeststellung psychischer Krankheit benutzen. R.H. hätte nach Nennung die Vielzahl der von Pistorius initiierten und zu verantwortenden Beweis-/Aktenfälschungen und das psychiatrische Vernichtungsvorhaben erkannt, aufgedeckt und gestoppt.

Ohne Nennung abverlangte er eine freiwillig zu beantragende psychiatrische Untersuchung und kündigte im Fall der Weigerung die Zwangsuntersuchung an.
Rainer Hackmann wurde klar, dass nach 14 Tagen der Verweigerung im staatlichen Landeskrankhaus ein staatlicher Psychiater die psychiatrische Zwangsuntersuchung durchführt und dieser die vom Richter Specht nicht genannten vor R.H. geheim gehaltenen behördlich, richterlich und amtsärztlich konstruierten/gefälschten Beweismittel benutzt hätte, deren Aussagebedeutung sofortiges stationäres Wegsperren in die Forensik bedeutet hätte.
Der lebensrettende Glücksumstand war, dass Richter Specht keine psychiatrische Untersuchung bei einem staatlichen Psychiater im staatlichen Landeskrankhaus abverlangte. Um Zwangsuntersuchung und damit die antizipierte psychiatrische Vernichtung über einen staatlichen Psychiater auszuschließen, ließ ich sofort zwei privatärztliche Gutachten machen.
Ein privatärztliches Gutachten schloss psychische Krankheit sowie Selbstgefährdung und Fremdgefährdung aus. Ein weiteres privatärztliches Gutachten stellte die amtsärztlichen Begründungen des harmlosen Scheingutachtens, auf Grund derer die amtsärztliche/behördliche Selbstbeantragung einer psychiatrischen Untersuchung vorgegeben wurde, als Nonsens fest. Ebenso stellten die privatärztlichen Gutachter den Betrug des Amtsarztes fest, dass das harmlose Scheingutachten für Untersuchung nur R.H. erhielt, nicht der staatliche Psychiater, sowie der staatliche Psychiater statt mit Untersuchung mit Beweisfeststellung psychischer Krankheit beauftragt wurde, wovon wiederum R.H. keine Kenntnis erhielt.

Einmal über Zwangsuntersuchung unter Benutzung der landesschulbehördlich gefälschten psychiatrischen Akte, genauer: über die Akten einer anderen Person, in Verbindung mit von juristischen Dezerneten Boumann konstruierter und unterstellter Selbst- und Fremdgefährdung sowie gesteigert unterstellter psychisch kranker Straftäter,  in der Forensik lebenslänglich eingesperrt und zwangsvergiftet, bestand in 2002 für R.H. kein Akteneinsichtsrecht.
Nach gängigen oberlandesgerichtlichen Rechtsprechungen, Zitat in obigem Urteil:
‚Für ein uneingeschränktes Akteneinsichtsrecht besteht kein zwingendes Bedürfnis‘.
war damit ab 1945 bis 2006 nach erfolgter forensischer Wegsperrung R.H. Kenntnis der benutzten geheim gehaltenen ‘Beweise‘ ausgeschlossen war.

Volljurist Pistorius betrieb in Kenntnis der in 2002 gängigen oberlandesgerichtlichen Rechtsprechungen über in seiner Verantwortung zielgerichtet psychiatrisch gefälschten Personalakten des R.H. zielgerichtete Täuschung des staatlichen Psychiaters, damit dieser die forensische Wegsperrung des R.H. betreibt.
Pistorius war klar, das R.H. keine Kenntnis der Akten erhält. So wie die Person, die das Bundesverfassungsgerichtsurteil
http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20060109_2bvr044302.html erwirkte.

Dessen Aussage: an der Akteneinsicht im Maßregelvollzug besteht ein besonders starkes verfassungsrechtlich geschütztes Interesse, weil der Betroffene ohne sie seinen Anspruch auf Löschung oder Berichtigung falscher Informationen gegenüber der die Informationen erhebenden und verarbeitenden Stelle nicht verwirklichen kann (vgl. BVerfGE 100, 313 <361>, dort im Rahmen von Ausführungen zu Art. 10 GG; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 25. April 2001 – 1 BvR 1104/92, 1086/99 -, DVBl 2001, S. 1057 <1059>; OLG Hamm, NStZ 2002, S. 615 <616>) 

Allein die Möglichkeit, um aus der Forensik als vergiftetes menschliches Wrack herauszukommen, schlossen Volljurist Pistorius und seine Mitarbeiter Volljurist Wilfried Kasling und Dezernent Volljurist Giermann aus. Selbst wenn diese Möglichkeit nach Bundesverfassungsgerichtsurteil 2006 formal bestand: unmittelbar nach Benutzung der psychiatrischen Akte der anderen Person durch den von Pistorius beauftragten stattlichen Psychiater hätte Pistorius diese wieder aus der Akte des Rainer Hackmann herausgenommen, der Akte der anderen Person zugeordnet und sich selber als Koordinator der Psychiatrisierung des R.H. schadlos gehalten.

Hier zeigt sich die Parallele zu vorstehendem ZDF-Beitrag. Der zur politischen Verfolgung und Vernichtung (=Landesschulbehörde Osnabrück Leiter Boris Pistorius) auserkorene Rainer Hackmann hatte so gut wie keine Chance, der dauerhaften lebenslangen Wegsperrung in die Forensik in Verbindung mit schleichender Vergiftung/Ermordung durch als Medikamente getarnte Nervengifte zu entkommen.

Als verantwortlicher Initiator dieser Vernichtung konstruierte Pistorius mit seinen Mitarbeitern Kasling und Giermann eine scheinlogische, von Richter Specht richterlich für wahr übernommene, aber vor dem Opfer R.H. geheim gehaltene, abgesegnete psychiatrische Beweismittelkaskade. Die Umsetzung erreichten diese über Eindrucksmanipulation des jungen Amtsarztes Dr. Bazoche, der Leiter des Gesundheitsamtes Oldenburg werden wollte, des jungen juristischen Dezernenten Boumann, der Richter am Verwaltungsgericht Oldenburg werden wollte, und des jungen, am Anfang der Karriere stehenden, Richters Sprecht vom Verwaltungsgericht Osnabrück. Die vom Richter Specht für Wahrheit/Recht erklärte Beweismittelstraftatenkaskade (diese andere Person) hat der staatliche Psychiater nicht als unwahr zur Disposition zu stellen, sondern verpflichtend als R.H. betreffend und psychiatrisch wahr zu benutzen.
Und das bedeutet ausschließlich Wegsperren des R.H. in die Psychiatrie/Forensik, ausgeschlossene Akteneinsicht und dem staatlichen Psychiater übertragene ‚Behandlung‘ auf Grundlage der Diagnose einer Person. Genauer: politische Vernichtung.

Der Leser vermag nach
http://www.youtube.com/watch?v=ToYGNPdYAkY&list=UU8ZI77Hn8IkcoydKuugOWfQ
sowie der Niederschrift hierzu:
http://www.21061953.blog.de/2014/12/05/verteidigung-psychopathen-19805823/
selber die für Boris Pistorius, Wilfried Kasling und Giermann zutreffende Typologie herausfinden.

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück deckte den nachgewiesenen gemeinschaftlich begangenen Straftatenkomplex (=Verfassungshochverrat), insbesondere den hauptverantwortlichen Koordinator/Drahtzieher/Initiator Boris Pistorius, der heute als Niedersachsens Innenminister oberster Verfassungsschützer ist. Googeln u.a. unter Wilfried Kasling, Dr. Bazoche Richter Specht, Richter Boumann. Die angezeigten Beiträge dokumentieren den nach investigativer Recherche im Detail nachgewiesenen Straftatenkomplex dieser Personen.

Nach Vorlage der beiden psychiatrische Krankheit ausschließenden privatärztlichen psychiatrischen Gutachten verweigerte die Landesschulbehörde Pistorius sowie Richter Specht den beantragten sofortigen Dienstantritt. Mit der Begründung, ich habe die Untersuchung nicht bei einem staatlichen Psychiater beantragt und durchführen lassen (=Beweisfeststellung unter Benutzung der geheim gehaltenen ‘Beweis‘), erfolgte meine Entlassung als Lehrer. Auch die Wiedereingliederung nach einem weiteren Jahr machte Pistorius von Selbstbeantragung der psychiatrischen Untersuchung (=Beweisfeststellung unter Benutzung der geheim gehaltenen ‘Beweis‘) durch einen von ihm vorgegebenen staatlichen Psychiater abhängig. Und das bedeutet psychiatrisches Wegsperren in die Forensik.
Mit Wiedereingliederung lockend, unternahm Pistorius einen weiteren Versuch der politischen Vernichtung.

 

 

Unrecht und Missbrauch des § 63 Strafgesetzbuch

Rainer Hackmann. Erstellt 2008-01-11. Zuerst veröffentlich in blog.de in zwei Teilen: 2008-07-22/24

Unrecht des §63 StGB

Die Dissertation von Annelie Prapolinat über § 63 Strafgesetzbuch und die Forensik.

Zusammenfassung: Werner Fuss Zentrum

Im Jahr 2004 hat Annelie Prapolinat eine Doktorarbeit im Fach Jura in Hamburg abgegeben, die inzwischen im Internet veröffentlicht wurde. Mit dieser Arbeit weist Frau Prapolinat nach, dass der berüchtigte § 63 Strafgesetzbuch nicht nur Unrecht, sondern Unrecht an sich ist, also durch kein Gesetzgebungsverfahren mehr repariert werden kann. Mit dem § 63 gibt es aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens bei erwiesenen Straftaten von angeblich „Geisteskranken“ zwar wegen deren angeblicher „Schuldunfähigkeit“ keinen Schuldspruch, aber stattdessen wird auf unbestimmte Zeit in der Forensik, dem so genannten Maßregelvollzug, weggesperrt und systematisch durch Zwangsbehandlung gefoltert, bzw. permanent mit dieser Misshandlung bedroht.

Im Grunde genommen wird nach einen solchen Urteil rein willkürlich nach ärztlicher Maßgabe und regelmäßig viel später als im Knast überhaupt wieder entlassen. Es herrscht also eine extrem diskriminierende Sonderbehandlung für Menschen, die als Geisteskranke medizinisch verleumdet werden, wenn ihnen eine Straftat nachgewiesen werden kann.

Annelie Prapolinat zerbricht dieses besondere Entrechtungs-Reglement von innen heraus.

Ihre Argumentation geht dabei von der Wurzel dessen aus, was Kriminologen und Juristen überhaupt unter einer rechtswidrigen Tat verstehen. Ganz wesentlich ist dabei nämlich der Vorsatz, bzw. die Absicht mit der eine Tat begangen wird. Diese Unterscheidung ist wichtig, um irrtümliche Handlungen auch juristisch von Handlungen zu unterscheiden, die nicht irrtümlich sondern unter richtiger Einschätzung der Umstände zu Rechtsverletzungen, Verletzung anderer Menschen oder Verstößen gegen die Rechtsordnung geführt haben. Irrtum schützt zwar nicht gänzlich vor Strafe, aber zumindest vor der Schuld, die bei einer durch absichtliches Handeln herbeigeführten Rechtsverletzung entsteht.

Der völlig zutreffende Angriffspunkt von Annelie Prapolinat ist dabei die denkbar extrem verschiedene Behandlung von Irrtümern, je nach dem, ob sie einem als „geisteskrank“ Disqualifizierten oder einem für „geistesgesund“ Befundenen unterlaufen. Dabei ist schon epistemisch geradezu absurd, eine falsche Annahme dessen, was der Fall sei, noch in geistesgesund und geisteskrank zu unterscheiden, weil beides ja gerade auf einer falschen Unterstellung beruht, wie die Welt gerade beschaffen sei, bzw. was tatsächlich Realität ist.

Ein Irrtum führt dann zwar in beiden Fällen nicht nur dazu, dass keine Schuld beim Verursacher entsteht, sondern sogar dazu, dass es sich um gar keine rechtswidrige Tat handelt, da die subjektive Voraussetzung für eine solche Tat, eben ein Wissen um die Rechtswidrigkeit der Handlung, fehlt.  Während der als „geistesgesund“ befundene Verursacher dann nur den entstandenen Schaden begleichen muss, eventuell noch eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, wird der zum „Geisteskranken“ erklärte damit automatisch zu einer Gefahr per se, die eine so besondere Gefährlichkeit darstelle, dass dieser Person nahezu sämtliche Menschenrechte und bürgerlichen Grundrechte mit einem Urteil basierend auf § 63 Strafgesetzbuch abgesprochen werden. Dies führt dazu, dass sogar das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, die persönliche Integrität, durch psychiatrische Zwangsbehandlung verletzt werden darf, durchgängig mit dem Ziel sog. „Krankheitseinsicht“ nach willkürlicher Feststellung von Ärzten herbeizufoltern. Wie willkürlich diese Feststellung ist, zeigen solche denkbar absurden Zwickmühlen-Diagnosen von Psychiatern wie „vorgetäuschte Krankheitseinsicht“.

Die Strafzeit in den Folterzentren der forensischen psychiatrischen Gefängnisse ist entsprechend rein willkürlich nach den astrologischen Prognosen der dort herrschenden Ärzte. Wie willkürlich dieses gesamte Herrschaftsregime ist, wurde gerade in der BRD besonders augenfällig bewiesen, weil Gert Postel zu einem Chefarzt eines solchen Folterzentrums ernannt wurde.

Ein schlagender Beweis dass es keines Wissens dafür bedurfte, weil er in seinen eigenen Worten nur die Sprechblasen erlernt hatte, die jeder Ziege andressiert werden können.

Wir zitieren ein Beispiel aus der Dissertation von Annelie Prapolinat, die ihre Argumentation fein ziseliert sowohl mit allen dabei in Betracht kommenden höchstrichterlichen Entscheidungen wie Diskussionssträngen in Forschung und Lehre ausgearbeitet hat.

Mit zahlreichen Literaturhinweisen versehen ist Ihre Arbeit ein brillanter Beweis der Paradoxien, Inkohärenzen, ja Absurditäten in der juristischen Theorie und Praxis im Zusammenhang des § 63, die diesen zu einen durch kein Gesetz reparierbaren Unrecht machen.

Nach der Vorsatztheorie ist das Unrechtsbewusstsein Teil des Vorsatzes. Geht der Täter irrtümlich vom Vorliegen der tatsächlichen Voraussetzungen eines  Rechtfertigungsgrundes aus, ist darin nach der Vorsatztheorie ein Tatbestandsirrtum zu sehen. § 16 I 1 findet direkte Anwendung; mangels Vorsatz liegt keine rechtswidrige Tat vor. Zu einer direkten Anwendung des § 16 I 1 gelangt auch die Lehre von den negativen Tatbestandsmerkmalen  (die der eingeschränkten Schuldtheorie im weiteren Sinne zugerechnet werden kann), welche einen zweistufigen Deliktsaufbau vertritt und mit Ausnahme der objektiven Bedingungen der Strafbarkeit und der Schuldelemente sämtliche unrechtsbegründenden und – ausschließenden Merkmale unter den Begriff des Gesamt-Unrechtstatbestandes fasst.

Nach dieser Ansicht gehören zum Vorsatz sowohl die Kenntnis aller positiven Umstände des Tatbestandes als auch das Wissen um das Nichtvorliegen der sog. negativen Tatbestandsmerkmale, das heißt z.B. Merkmalen eines das Verhalten im konkreten Falle rechtfertigenden Erlaubnistatbestandes. Nach der Lehre von den negativen Tatbestandsmerkmalen entfällt bei irriger Annahme rechtfertigender Tatumstände damit der Vorsatz als solcher. Eine analoge Anwendung des § 16 I 1 bejaht die eingeschränkte Schuldtheorie im engeren Sinne. Die Vertreter dieser Meinung sehen die Merkmale von Tatbestand und Erlaubnistatbestand im Hinblick auf die Frage nach der Strafrechtswidrigkeit eines Verhaltens als qualitativ gleichwertig an. Mithin müsse ein Erlaubnistatbestandsirrtum die gleiche rechtliche Behandlung erfahren wie ein Tatbestandsirrtum. Die dogmatische Behandlung eines Erlaubnistatbestandsirrtums innerhalb der eingeschränkten Schuldtheorie im engeren Sinne ist allerdings uneinheitlich. So werden differierend Vorsatz, Vorsatzunrecht oder Handlungsunwert der Tat verneint. Im Gegensatz zu den drei genannten Theorien ist nach der strengen Schuldtheorie der Irrtum über die tatsächlichen Voraussetzungen eines Rechtfertigungsgrundes als ein Verbotsirrtum im Sinne des § 17 anzusehen.

Annelie Prapolinat deckt im weiteren Verlauf ihrer Dissertation auf, dass es auch keinerlei Rechtfertigung dafür gibt, dass der § 63 nicht sofort abgeschafft wird. Die dafür ins Feld geführten kriminalpolitischen Erwägungen dürfen um den Preis des Rechtstaat als solchen nie die Oberhand darüber behalten, dass im Recht Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden muss. Eine so krasse Diskriminierung, wie sie mit dem  § 63 erhalten wird, kollidiert total mit allen Gesetzen und Konventionen zur Abschaffung von Diskriminierung. Aktuell ist es insbesondere die neue Konvention der Vereinten Nationen zur Sicherung der Menschenrechte und Würde von Behinderten, die demnächst auch in Deutschland ratifiziert werden soll.

Die Beweisführung von Annelie Prapolinats Dissertation ist einer der drei Felsen, an dem sich die Ernsthaftigkeit der Bundesdeutschen Gesetzgebung zeigen wird oder an dem diese Konvention zerschellen und zur bloßen Lachnummer verkommen wird.

 

Missbrauch des §20 und § 63 StGB

§ 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen

Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.

§ 63 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

Hat jemand eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit (§ 20) oder der verminderten Schuldfähigkeit (§ 21) begangen, so ordnet das Gericht die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und seiner Tat ergibt, dass von ihm infolge seines Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten sind und er deshalb für die Allgemeinheit gefährlich ist.

 

Über amtsärztliche Gutachtenmanipulation und -Fälschung des Dr. Bazoche vom Gesundheitsamt Osnabrück (Leiter Dr. Fangmann) des Landkreises Osnabrück (Leiter früherer Richter Landrat Hugo), von der Landesschulbehörde Osnabrück (Leiter Boris Pistorius, heute Niedersachsens Innenminister) ganz offenbar initiiert und vorgegeben, über landesschulbehördlich von Pistorius in Auftrag gegebener, von seinen Mitarbeitern Kasling und Giermann umgesetzter, gefälschter und verwendeter gefälschter/unwahrer Personalakten, vor mir geheim gehalten, sollte ein behördlich vorbestimmter willfähriger amtlicher/behördlicher Psychiater (u.a. Leiter des Landeskrankenhauses Osnabrück Prof. Dr. Weig) mir  ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensauffälligkeiten‘, eine nach §20 krankhafte seelische Störung, und damit „Schuldunfähigkeit“ eines angeblich „Geisteskranken“, zuweisen. Mit der dienstrechtlichen Konsequenz der Zwangspensionierung.

 

Der in 2002 stellvertretende Amtsarzt Dr.Bazoche vom Gesundheitsamt des Landkreis Osnabrück, heute Amtsarzt in Oldenburg, gab als Postulat (von lat. postulatum Forderung) in seinem 15.11.2002-Gutachten eine plausibel erscheinende Annahme einer psychischen Störung und damit von Schuldunfähigkeit (§ 20) vor. Der von ihm behördlich beauftragte und mir nicht genannte Psychiater sollte unter Anerkennung dieses Gutachtens und eines von der Landesschulbehörde Kasling gelieferten Beweisweges psychische Krankheit und derartige Schuldunfähigkeit konstatieren.

Dieser Beweisweg dokumentiert vermeintlich von einer Vielzahl von Personen meines Umfeldes und von mir selber festgestellte psychische Störung:

– am Untersuchungstag 04.11.2002 vom Amtsarzt mir unterstellte Aussagen, im 15.11.2002-Gutachten als ‘meine Mitteilungen an den Arzt‘ festgeschrieben

– von mir selbst beantragte psychiatrische Untersuchung (behördlich von Kasling abgenötigte Selbstzuweisung psychiatrischer Krankheit),

– in der Personalakte ab 1992 dokumentierte Datenerhebungen von Dritten (Betriebe, Schüler, Kollegen, etc.)

– vom Nervenarzt Dr.Zimmer dokumentierte eskalierte psychiatrische Krankheit,

– in der Akte des Gesundheitsamtes dokumentierte nicht ausgeheilte Erkrankung von der Hirnhautentzündung als Ursache für psychische Krankheit

 

Zunächst unterstellte Amtsarzt Dr.Bazoche mir am Untersuchungstag 04.11.2002 nachweislich nicht gemachte ‘eigene Mitteilungen an den Arzt‘. Diese postulierte er in seinem Gutachten v. 15.11.2002 als einen ab 1992 aktuell bestehenden Streit zwischen den Kollegen und Vorgesetzten sowie eine deswegen bestehende nervenärztliche Betreuung mit Betreuer. Dieses Postulat ist Lüge und darauf basierender Konversionsbetrug. In Kenntnis des ihm 06.09.2002 und 04.11.2002 dargelegten und ab 1992 dokumentierten Mobbings nahm Bazoche gutachterlich eine Umdeutung in Streit vor. Der namentlich genannte Betreuer und das Amtsgericht Osnabrück dementierten schriftlich das Vorliegen einer mir vom Amtsarzt unterstellten Betreuung. Der Amtsarzt Bazoche als Verursacher von Betrug und Lüge vorenthielt mir nach erstmals 30.11.2002 schriftlich gestelltem Antrag auf Aushändigung einer Abschrift seines Gutachtens das 15.11.2002-Gutachten, wie auch eine Vielzahl weiterer Anträge in 2003 unbeantwortet blieben. Erst nach realisierter Zwangspensionierung und erneut gestelltem Antrag 2006 erhielt ich vom Gesundheitsamt eine Abschrift. Bazoche teilte Konversionsbetrug und Lüge im Einvernehmen mit der Landesschulbehörde dem beauftragten Zusatzgutachter Psychiater Prof. Weig, Leiter des LKH Osnabrück, per 15.11.2002-Untersuchungsauftrag mit. Bestandteil dieses Auftrags war das 15.11.2002-Gutachten mit den relevanten Anordnungsbegründungen, auf deren Basis der von ihm beauftragte Psychiater in den Räumlichkeiten des LKH angebliche „Geisteskrankheit“ feststellen sollte.

 

Richter Specht 3A116/02 v. 04.11.2004 und Ermittlungsführer Boumann Bericht 01.12.2004 schlossen mit Behauptungen aus, das es sich bei dem 15.11.2002 mir unterstellten Streit um Mobbing weniger Personen meines dienstlichen Umfeldes handelt. Diese schlossen damit die Möglichkeit aus, das Mobbing und die dafür verantwortlichen Personen festzustellen. Diese schlossen weiterhin die Feststellung aus, das es sich um einen von der Landesschulbehörde gedeckten langjährigen Verstoß dieser Personen gegen das Arbeitsschutzgesetz (EU-Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit, von Deutschland 07.08.1996 übernommen und als Gesetz verabschiedet, die Grundvorschrift des § 5 ArbSchG, Beurteilung der Arbeitsbedingungen betreffend) handelt und damit um meine langjährige Gefährdung durch Mobbing, als deren unmittelbare Folge sich schwere Herzrhythmusstörungen mit der weiteren Folge Insult einstellten. Von beiden Krankheiten bin ich vollständig genesen. Das von mir per Daten-DVD nachgewiesene dokumentierte Mobbing überprüften Specht und Boumann nicht. Statt Sachverhaltsermittlung vorzunehmen deuteten sie es um als ‘Mobbingszenario‘ (siehe Def. von Szenario unter Wikipedia) und als ‘unsubstantiiertes Substrat‘. Damit unterstellten beide nicht nur das Mobbing als nicht existent, sondern erklärten das Mobbing unter Ignorierung meiner Mobbingnachweise unausgesprochen als Hirngespinst eines psychisch Kranken, wodurch beide die mir unterstellten Aussagen des 15.11.2002-Gutachtens stützen.

Dieses Postulat sollte zudem über eine landesschulbehördlich gelieferte Beweiskette bestätigt werden, und zwar über unbeteiligte Dritte meines dienstlichen Umfeldes durch von diesen ausgedrückte soziale Unverträglichkeit, ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensauffälligkeiten‘. Diese vermeintlichen Beweise ab 1992 beruhen nachweislich auf landesschulbehördlicher Rechtswidrigkeit und Personalaktenfälschung.

 

Weitere Voraussetzung für die Untersuchung und erster Bestandteil des Beweisweges sollte die nach NBG mit amtsärztlicher Anordnung begründete Mitwirkungspflicht sein. Auf Basis erfolgter amtsärztlicher Anordnung nötigten mich Amtsarzt Bazoche und die Landesschulbehörde Kasling zur schriftlichen Einwilligung/Selbstbeantragung dieser Untersuchung. Ich soll nach erfolgter Anordnung einer vermeintlichen Pflicht nachkommen, die jedoch nachweislich auf Konversionsbetrug und Lüge des Amtsarztes beruht: den mir mit 15.11.2002-Gutachten unterstellten tatsächlich nicht gemachten ‘eigenen Mitteilungen an den Arzt‘. Eine Abschrift dieses Gutachtens wurde mir bis 2006 verweigert. Mit derart abverlangter Pflichterfüllung sollte ich in absoluter Unkenntnis das amtsärztliche Postulat der gutachterlich 15.11.2002 unterstellten ‘eigenen Mitteilungen an den Arzt‘ bestätigen und meine psychische Gesundheit selbst zur Disposition stellen.

 

Der weitere Beweisweg zum Nachweis dieses 15.11.2002-Postulats sollte über die Personalakteneinträge der Landesschulbehörde Osnabrück und des Gesundheitsamtes des Landkreises Osnabrück erfolgen.

Die von der Landesschulbehörde vorgegebenen/vorliegenden Akten ab 1992 als vermeintliche Nachweise sind als vermeintlich von Dritten (Betriebe, Lehrerkollegen, Schüler, etc.) erhobene Daten formuliert. Diese Dritten meines beruflichen Umfeldes gelten als diejenigen, die das Postulat vermeintlich bestätigen/beweisen. Nachweisbar handelt es sich um Manipulation meiner Akten durch den verantwortlichen Verfasser Schulleiter Kipsieker der BBS Melle, der derartige Aussagen diesen Dritten zugeordnete/unterstellte. Nur: diese Dritten wussten von derart in ihrem Namen erfolgten Einträgen nichts. Insbesondere ließ Kipsieker über diese Dritten mir soziale Unverträglichkeit ausdrücken, als hätten diese mir ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensauffälligkeit‘ zugewiesen. Derart kausalattribuierte PA-Einträge drücken eine vermeintliche Schwerwiegendheit aus, nochmals verstärkend ausdrückt über die gewählten Formulierungen Verhaltensbilanz, -prognose und Nachsichtzeigendes Verhalten. Weiterhin verstärkend mit dem diskriminierenden expliziten Hinweis des Kipsieker auf eine vermeintliche psychische Störung und der vorgegebenen vermeintlich von Kollegen geäußerten Bitte um Schutz vor mir.

Diese vom „geistesgesund“ geltenden Verursacher Kipsieker angewandten Techniken sind keine Sozialtechniken bzw. Psychotechniken, sondern eher hochgradig moralisch verwerfliche perfide niederträchtige kriminelle Machenschaften, treffender psychosoziale Foltertechniken mit dem Zweck, mich zum einen über manipulierte unwissende Dritte als geisteskrank medizinisch verleumden zu lassen, diese dem Psychiater als wahr vorzugeben, und über derartige Manipulation des Psychiaters von diesem weiteren Dritten mich endgültig nach §20 und §63 als geisteskrank abqualifizieren zu lassen.

Da der beauftragte Psychiater die Integrität des psychisch gesund geltenden Verfassers und der psychisch gesunden Dritten nicht bestreitet, insbesondere nicht in Frage stellt, ob diese Dritten die Aussagen tatsächlich machten und diese Aussagen wahr sind, entfällt die erforderliche Beweisführung zur Feststellung des Wahrheitsgehalts. Ein Konstrukt, mit dem die Analogie zum Geisterfahrer hergestellt wurde: wieso einer, die fahren ja alle falsch. Unbewiesen gelten daher über die Akten 1992-2004 die diesen Dritten unterstellten Aussagen als von diesen ausgedrückte, ständig zunehmende und im dienstlichen Umgang nicht mehr hinnehmbare schwerwiegende ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensauffälligkeiten‘ als wahr.

 

Es handelt sich bei diesen vermeintlichen Nachweisen von Dritten um von dem Schulleiter der BBS Melle Kipsieker ohne Kenntnis/Einverständnis dieser Dritten erstellte, von der Landesschulbehörde Osnabrück Kasling ohne Hinterfragung übernommene, ohne Anhörung in meine Akte aufgenommene und vom Leiter der Landesschulbehörde Pistorius Juli 2000 unaufgeklärt gehaltene unwahre, auf Manipulation dieser Dritten beruhende Personalakteneinträge 1992-2000. Diese sind für den Psychiater Beweis- und Untersuchungsgegenstand. Diese Dritten wurden über die ihnen übertragene Sanktionierung, genauer: Lieferung des Beweises für Psychiatrisierung, meiner Person in ihrem Namen nicht in Kenntnis gesetzt.

Und in unmittelbarer zeitlicher Fortsetzung fälschte (16.07.2003) selbst die Landesschulbehörde in Person des Kasling und dessen Vorgesetzten Dezernent Giermann vorsätzlich meine Personalkrankenakte, mit der diese Personen für den Zeitraum Jan. 2000 bis über 16.07.2003 hinausgehend über das 16.07.2003-Schreiben des Psychiater/Nervenarzt Dr.Zimmer mir im Plural psychiatrische Krankheiten, Diagnosen, Therapien, psychiatrische Begutachtungen mit konstatierter psychiatrischer Erkrankung zuwiesen. Wissend, das ich diese Person definitiv nicht bin. Auch hier das gleiche Spiel: Dr. Zimmer wurde über die ihm übertragene Sanktionierung, genauer: Lieferung des Beweises für Psychiatrisierung, meiner Person in seinem Namen nicht in Kenntnis gesetzt.

Dr.Zimmer teilte mir schriftlich mit, das auf Grund der in seinem Schreiben genannten Kenndaten die Möglichkeit eines Versehens ausgeschlossen ist. Diese im Zwangspensionierungs-/Psychiatrisierungsverfahren vor mir geheim gehaltene Akte ist das Ergebnis vorsätzlicher landesschulbehördlicher Fälschung und war ganz offenbar letzter Teil des vom Psychiater als wahr zu verwendenden Beweisweges, mit dem nicht nur fachärztlich das 15.11.2002-Postulat bestätigt/bewiesen werden sollte, sondern auch die nach 1992-2000 eskalierte Zunahme derartiger Krankheit – und besonders perfide: gleichzeitig sollten sämtliche festgestellten Ausschlüsse psychiatrischer Krankheit mit dieser Aktenfälschung für bedeutungslos erklärt werden. Für den Zeitraum der zeitlichen Überschneidung von ca. 2 Jahren gelten die in meinen Akten nicht existenten Behandlungsunterlagen des Dr.Zimmer für den Psychiater zudem als Indiz dafür, dass ich dem Amtsarzt 04.11.2002 und der Behörde meine vermeintliche nervenärztliche Behandlung und Krankheit vorenthalten habe. Auch meinen Ärzten. Sämtliche von denen festgestellten Ausschlüsse von psychiatrischer Krankheit, zuletzt im 18.11.2002-Bericht der Schüchtermannklinik, wären zum Zeitpunkt der psychiatrischen Untersuchung auf einen Schlag bedeutungslos, denn der behördlich beauftragte Psychiater hätte das nach den Akten behördlich vorgegebene 16.07.2003-Schreiben mit den psychiatrischen Aussagen auf mich bezogenen und nicht als Fälschung, sondern als wahr anzunehmen gehabt und wegen des als wahr geltenden 16.07.2003-Schreibens im Rückschluss von krankheitsbedingtem Verschweigen von psychiatrischen Behandlungsunterlagen.

 

Ferner bezieht sich ein weiterer dieser vermeintlichen Nachweise auf spezielle und ganz offenbar manipulierte Akten des Gesundheitsamtes des Landkreises Osnabrück, die auf die vermeintliche Ursache psychischer Krankheit hinweisen und krankheitsbedingte vermeintliche Schuldunfähigkeit ausdrücken. Diese Akten wurden ohne meine Kenntnis auf Veranlassung der Landesschulbehörde (früher Bez.reg. Weser Ems) 1998/99 meiner Hauptakte des Gesundheitsamtes entnommen und sind bis heute nicht darin existent. Im Normalfall wäre meine Einsicht in diese Akten ausgeschlossen. Diese 1998/1999 ohne mein Einverständnis entnommenen Akten werden auch heute noch separat als im Computer des Landkreises Osnabrück eingescannte Akten des Gesundheitsamtes Osnabrück geführt. Die Existenz derart geführter Akte leugnete der Landkreis vehement, bis ich den Nachweis vorlegte. Zweck war ganz offenbar, diese im Normalfall nicht für mich zugänglich zu halten, sondern ausschließlich für den behördlich beauftragten Psychiater. Eingescannt sind umfangreiche Behandlungsunterlagen über eine Hirnhautentzündung in 1998 wegen einer borellioseverseuchten Zecke. Aus dieser eingescannten Akte wurden vor der Einscannung auf Anordnung der Landesschulbehörde und in Kenntnis des Schulbez.personalrats Otte u.a. das Gutachten über die vollständige Genesung von dieser Krankheit und volle Dienstfähigkeit entfernt. Die Nichtexistenz des Genesungsgutachtens erlaubt dem Psychiater den Rückschluss auf eine in 1998 nicht ausgeheilte Hirnhautentzündung und nicht wiedererlangte volle Genesung, und damit gleichzeitig den Rückschluss auf die vermeintliche Ursache der über die Akten landesschulbehördlich unterstellten eskalierten Entwicklung einer „Geisteskrankheit“. Insbesondere erklärte diese vermeintliche Ursache scheinbar für die Zeit nach 1998 die behördlich unterstellten unwahren, eskalierend zunehmenden und gefälschten Zuweisungen (16.07.2003) psychiatrischer Krankheit. Es handelt sich um behördlich konstruierten Scheinbeweis für Schuldunfähigkeit nach §20 und eröffnet die Möglichkeit für die Anwendung des §63 StGB. Der Leiter des Landkreis Osnabrück Landrat Hugo weigerte sich bis heute, die von mir in Kopie vorgelegten vernichteten Akten, auch das Gutachten über die vollständige Genesung von der Hirnhautentzündung, zur eingescannten Akte und zur normalen Akte Gesundheitsamtes zu nehmen.

Taktisches Kalkül des Landrat Hugo vom Landkreis Osnabrück: Die Hauptakte wurde erst auf meine Veranlassung hin nach dem Zeitpunkt meiner Einsichtnahme in 2006 paginiert. Das bedeutet, dass ich bis zu den Zeitpunkten 2002 und 2004 der psychiatrischen Untersuchung für den Fall einer beim Gesundheitsamt beantragten Akteneinsicht die eingescannten Akten nicht erhalten und nicht gesehen hätte. Das bedeutet insbesondere, dass bis 2006 jederzeit die Möglichkeit der Aktenmanipulation durch das Gesundheitsamt bestand. Bei Akteneinsicht des Psychiaters, zu der mein Einverständnis nicht erforderlich ist, könnten problemlos Kopien der eingescannten Akten angefertigt und der Hauptakte als Scheinbeweise beigefügt werden, der diese beigefügten Akten als mir bekannt und wahr unterstellte und psychiatrisch gegen mich verwendet hätte. Nach Verwendung und Rückgabe wären diese Kopien wieder der Hauptakte entnommen worden, ohne dass ich bei nochmaliger Akteneinsicht derartigen Missbrauch hätte feststellen können. Das problemlose Entnehmen und Einfügen von Kopien der eingescannten Akten ist durch nicht paginierte Hauptakte möglich. Landrat Hugo hat die Nicht-Paginierung bis 2006, damit die Möglichkeit der Aktenmanipulation und damit der weiteren Möglichkeit der Manipulation des Psychiaters mit dem Zweck einer psychiatrischen Fehlentscheidung zu verantworten.

 

Sowohl das amtsärztliche 15.11.2002-Gutachten als relevante Anordnungsbegründung für die 2002 und 2004 vorgesehenen psychiatrischen Untersuchungen als auch sämtliche dieser landesschulbehördlichen Nachweise/Personalakteneinträge wurden mir als Betroffenen trotz mehrfach gestellter Anträge nach 30.11.2002 vor den psychiatrischen Untersuchungsterminen nicht genannt. Die Möglichkeit meiner Kenntnis, meiner Stellungnahme, meines Widerspruchs und deren Berichtigung schlossen als Konsortialpartner das Gesundheitsamt Amtsarzt Dr.Bazoche, die Landesschulbehörde Osnabrück Kasling, die Bez.reg. Oldenburg Boumann und zuletzt das Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht 3B23/04 v. 13.07.2004 konsequent aus. Für die Umsetzung des gemeinsamen Ziels Zwangspensionierung durch Psychiatrisierung und zur Konsistenzsicherung der Verursacher nur zu logisch: denn das 15.11.2002-Gutachten und sämtliche dieser vermeintlich wahren Nachweise/Personalakteneinträge sind unwahr/gefälscht, sollten aber vom beauftragten Psychiater als wahr verwendet werden. Und das geht nur in meiner Unkenntnis. Um die Möglichkeit meines Nachweises von Fälschung auszuschließen, wurde mir die Vielzahl gestellter Anträge auf Nennung der 15.11.2002-Anordnungsbegründung und diese begründenden vermeintlichen Nachweise, die Summe der relevanten psychiatrischen Untersuchungsgegenstände also, vor der Untersuchung verweigert vom:

– Amtsarzt Dr.Bazoche vom Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück

– Kasling von der Landesschulbehörde Osnabrück,

– Ermittlungsführer Boumann von der Bez.reg. Oldenburg und

– Richter Specht vom Verwaltungsgericht Osnabrück.

 

Die Landesschulbehörde Kasling begründete die mir abverlangte nach NBG bestehende Mitwirkungspflicht mit der vom Amtsarzt angeordneten psychiatrischen Untersuchung. Anordnung selbstverständlich im Singular! Aber nicht für den Amtsarzt Bazoche und die Landesschulbehörde Kasling! Für diese galt Plural. Tatsächlich fertigte der Amtsarzt bezogen auf die 04.11.2002-Untersuchung zwei verschiedene Gutachten mit inhaltlich verschiedenen Anordnungen an. Diese Gutachtenmanipulation hat Kasling entscheidend zu verantworten. Das dem beauftragten Psychiater vom LKH zugesandte 15.12.2002-Gutachten mit den relevanten Begründungen vorenthielten mir Kasling und Bazoche. Nach §59a NBG ist mir auf Antrag eine Abschrift des 15.11.2002-Gutachtens auszuhändigen. Der Jurist Kasling beriet Bazoche 05.04.2003 rechtlich und forderte ihn zum Verstoß gegen §59a NBG auf, nämlich mir das 15.11.2002-Gutachten nicht auszuhändigen. Trotz mir verweigerter Abschrift/Nennung des 15.11.2002-Gutachtens und dieser vermeintlichen Nachweise sollte ich 2002 und nochmals in 2004 unter Verweis auf eine bestehende Mitwirkungspflicht die psychiatrische Untersuchung selber beantragen. Aber auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens und in Unkenntnis des 15.11.2002-Gutachtens.

 

Nach 2006 Erhalt des 15.11.2002-Gutachtens wies ich Unwahrheit/Fälschung der Anordnungsbegründung für die psychiatrische Untersuchung nach. Wegen Fälschung und Gutachtenmanipulation stellte ich Strafanzeige gegen Bazoche. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück thematisierte 560 Js 26009/06 v. 13.10.2006 und sanktionierte die Gutachtenmanipulation, die Verwendung von zwei inhaltlich verschiedenen Gutachten also, nicht. Durch Nichtthematisierung schloss die Staatsanwaltschaft aus, dass ich überhaupt eine Strafanzeige wegen Gutachtenmanipulation stellte.

Diese Gutachtenmanipulation wurde von Amtsarzt Bazoche in Absprache mit Kasling erst nach dem psychiatrischen Untersuchungstermin 10.12.2002 mit dem irrelevanten 18.12.2002-Gutachten vorgenommen. Es handelt sich um eine arglistige Täuschung, denn statt einer Abschrift des 15.11.2002-Gutachtens fertigte Bazoche als Folge meines 30.11.2002-Antrags ein inhaltlich vollkommen anderes an. Zweck des nach dem 10.12.2002 erstellten manipulierten 18.12.2002-Gutachtens war, das ich eventuell doch den 10.12.2002 Untersuchungstermin wahrnehme, damit das 15.11.2002-Gutachten verwendet wird.

Das relevante 15.11.2002-Gutachten war nicht als solches deklariert, sondern Bestandteil des an Weig gerichteten 15.11.2002-Untersuchungsauftrags.

 

Die Staatsanwaltsschaft Osnabrück bezog sich nur auf das 15.11.2002-Gutachten als das vermeintlich einzige und schloss 13.10.2006 eine bewusste Verfälschung des 15.11.2002-Gutachten aus, die diese wegen der Zeitspanne am 13.10.2006 als nicht mehr nachweisbar vorgab.

Die Staatsanwaltschaft thematisierte auch nicht, dass mir das relevante 15.11.2002-Gutachten bis 04.2006 vorenthalten (Verstoß gegen §59a NBG) wurde, das ohne meine Kenntnis ausschließlich dem beauftragten Psychiater zugesandt wurde und Entscheidungsgrundlage sein sollte. Auch nicht sanktioniert wurden die nachgewiesenen inhaltlichen Fälschungen des 15.11.2002-Gutachtens. Meine Beweise, u.a. meine Tonbandaufzeichung von der amtsärztlichen Untersuchung v. 04.11.2002, die schriftliche Erklärung der Sekretärin des Bazoche, die Aussage meiner 04.11.2002 anwesende Frau, ignorierte Staatsanwalt Töppich. Verantwortlich für diese vorsätzlich vorgenommene zeitliche Verschleppung war der Jurist Kasling von der Landesschulbehörde Osnabrück, der in Absprache mit Amtsarzt Bazoche auf meine Anträge vom 30.11.2002 und 05.04.2003 mir die Abschrift des 15.11.2002-Gutachtens verweigerte.

 

Der Jurist Kasling, der in dem Untersuchungsauftrag 21.10.2002 an den Amtsarzt als Untersuchungszweck meine Zwangspensionierung vorgab, der die amtsärztliche Gutachtenmanipulation (zwei Gutachten für eine Untersuchung) entscheidend mit zu verantworten hat, der die Fälschung des 15.11.2002-Gutachtens mit veranlasste, der die beantragte Aushändigung einer Abschrift dieses Gutachtens verweigerte und den Amtsarzt stattdessen zur Erstellung eines inhaltlich ganz anderen 18.12.2002-Gutachtens veranlasste, der mit seinem Vorgesetzten Giermann die 16.07.2003-PA-Krankenaktenfälschung vornahm, etc., der also meine Zwangspensionierung über Psychiatrisierung auf Basis von ihm vorgenommener Aktenmanipulationen bezweckte, konnte sich offenbar diesen Entscheidungen der Staatsanwaltschaft sicher sein.

Ganz offenbar geht Standesehre der beamteten Juristen und Schutz des Systems Landesschulbehörde Osnabrück vor Recht.

Im Ergebnis legalisierte diese staatsanwaltschaftliche Entscheidung nicht nur Gutachtenmanipulation und –fälschung, sondern Töppich erklärte die auf zwei verschiedenen Anordnungen beruhende psychiatrische Untersuchung und meine Pflicht zur Mitwirkung auf Basis des irrelevanten 18.12.2002-Gutachtens als Folgen davon für rechtens. Er erklärte damit die auf Basis des 15.11.2002-Gutachtens vorgesehene psychiatrische Untersuchung für rechtens und legalisierte damit auch die von mir bis zum Urteil 04.11.2004 ausgesetzte und nicht durchgeführte Untersuchung als ‘schuldhaft verweigert‘ und wegen dieser vermeintlichen Verweigerung ‘Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘ (Bericht des Ermittlungsführers 01.12.2004), also eine psychische Störung nach §20. Er erklärte auch für rechtens, das die Landesschulbehörde in Person der Frau Dierker 17.03.2005 meine fristgerecht abgegebene 16-seitige Stellungnahme zu diesem 01.12.2004-Bericht (meine fundierte Entkräftung der Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen) als nicht abgegeben vorgab, mit nicht ‘abgegeben‘ meine Akzeptanz der unterstellten psychischen Störung vorgab/übernahm und trotz März 2005 vorgelegten psychiatrischen Gutachtens mit dem Ergebnis des Ausschlusses einer psychischen Störung meine Zwangspensionierung vornahm.

 

Anmerkung: Frau Dierker wurde Febr. 2005 mit meinen Fall befasst. Das 17.03.2005-Schreiben weist nach dem Briefkopf Kasling als Verfasser aus und wurde lediglich von Dierker unterschrieben. Dierker war 22.02.2005 anwesend, als meine Frau und ich Kasling und Pistorius die abgegebene Stellungnahme und das psychiatrische März 2005-Gutachten vorlegten. Nach Dierker 29.03.2005 waren es nun die ‘Gesamtumstände‘, ( Synonymie nach §63: ‘Gesamtwürdigung‘) mit denen die Landesschulbehörde die Zwangspensionierung bestätigte.

 

Außerdem: Derselbe Kasling schloss meine Kenntnis und die Möglichkeit meiner Stellungnahme zu sämtlichen unwahren Personalakteneinträgen (Datenerhebungen von Dritten) ab 1992 aus, die der Psychiater als objektiv und als vermeintlichen Beweis für die 15.11.2002-Anordnungsbegründungen verwenden sollte. Auch hier ermittelte Staatsanwalt Töppich nicht. Dennoch: Nach Auskunft dieser Dritten (u.a. der Lehrerkollegen) wurde keiner über die in ihrem Namen erhobenen Daten in Kenntnis gesetzt, keiner autorisierte die Landesschulbehörde zur Verwendung; mir liegen Nachweise vor, das Kollegen manipuliert wurden.

Außerdem: Derselbe Kasling fälschte vorsätzlich meine Personalkrankenakte, als er mit dem Dr.Zimmer-Schreiben v. 16.07.2003 mir ab Jan 2000 bis über 16.07.2003 hinaus psychiatrische Erkrankungen/Diagnosen/Therapien einer ganz anderen Person zuwies, ebenfalls als vermeintlicher Beweis vorgesehen zur Manipulation des Psychiaters. Auch hier stellte Staatsanwalt Töppich das Verfahren gegen Kasling ein – es war nur ein Fehler.

 

Der §63 StGB ist schon Unrecht an sich. Die besonders perfide Niederträchtigkeit: über die vorsätzliche Fälschung und Manipulation von Nachweisen beließen mich vorstehende Konsorten konsequent zu beiden psychiatrischen Untersuchungsterminen in Unkenntnis. In einer konzertierten Aktion schufen und betrieben

– die Landesschulbehörde Osnabrück, insbesondere die Personen Pistorius (damaliger Behördenleiter, jetzt Osnabrücks Oberbürgermeister), Giermann, Kasling, Dierker,

– das Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück in Person des Leiters Landrat Hugo und des Amtsarztes Dr.Bazoche

– der Ermittlungsführer Boumann, juristischer Dezernent bei der Bez.reg. Oldenburg

– das Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht

– und ganz offenbar auch die Staatsanwaltschaft der Stadt Osnabrück Töppich

die Voraussetzung für die Feststellung/Festschreibung von vermeintlicher „Geisteskrankheit“ und somit für die Anwendung der §20 und § 63 StGB.

 

Die Voraussetzung wohlgemerkt, denn den eigentlichen Missbrauch der §20 und § 63 StGB delegierten Amtsarzt Bazoche bzw. die Landesschulbehörde Osnabrück auf den behördlich beauftragten Psychiater. Dieser hat das amtsärztliche 15.11.2002-Postulat und die das Postulat vermeintlich begründende und von den Volljuristen der Landesschulbehörde vorgegebene Beweiskette als wahr zu übernehmen. Ihm ist nicht gestattet, diese in Frage zu stellen (der Beamte als Wahrer von Recht und Gerechtigkeit §62 (5) NBG, Kommentar). Der Psychiater hätte daher auf der Grundlage des amtsärztlichen Postulats, einer von mir selbst beantragten Untersuchung (Mitwirkungspflicht) und der behördlich vorgegebenen Beweiskette keine andere Entscheidungsmöglichkeit, als ‘§ 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen‘ zu konstatieren.

Wenngleich vorstehend genannte Konsorten kenntnishabende Beteiligte sind, ging die Initiative dieser Manipulation/dieses Unrechts von den Juristen der Landesschulbehörde Osnabrück aus, insbesondere von der Person Kasling.

 

Da der behördlich beauftragte Psychiater von den Beamten der Landesschulbehörde (Juristen) und des Gesundheitsamtes als Garanten für Recht und Ordnung auszugehen hat, ist der Psychiater verpflichtet, die von diesen Beamten/Juristen vorgelegte Beweiskette anzuerkennen und hat diese nicht anzuzweifeln. Zweck dieser Anerkennung ist, das der Psychiater nach §20 die Feststellung, genauer Zuweisung, von Geisteskrankheit vornimmt und die damit verbundene angebliche „Schuldunfähigkeit“ eines angeblich „Geisteskranken“. Diese Feststellung des Psychiaters übernähme wiederum die Landesschulbehörde Kasling zum Zweck der Feststellung meiner Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen. Hierin ist der Missbrauch des § 20 und damit der Konversionsbetrug der Landesschulbehörde Kasling begründet: der Psychiater ginge von meiner Kenntnis des Postulats und der Beweiskette aus. Diese befinden sich aus nicht von mir zu vertretender Unkenntnis widerspruchsfrei in meiner Personalakte und gelten daher für den Psychiater als von mir akzeptiert. Diese wurden jedoch von der Landesschulbehörde rechtwidrig, ohne meine Kenntnis, in meine Akte platziert und Juli 2000 vom damaligen Behördenleiter Pistorius unaufgeklärt gehalten und deren Nichtverwendung erklärt. Tatsächlich erfolgte nach Juli 2000 deren Verwendung im Bericht des Ermittlungsführers 01.12.2004, wie nach Juli 2000 und vor 01.12.2004 die psychiatrische Verwendung ohne meine Kenntnis beabsichtigt war. Nennung und Verwendung dieser Vorfälle/Akten als psychiatrische Untersuchungsgegenstände verweigerten mir Landesschulbehörde, Gesundheitsamt, Ermittlungsführer wiederholt gestellter Anträge, zuletzt das Verwaltungsgericht mit Beschluss 13.07.2004. Ich blieb somit in absoluter Unkenntnis über deren Verwendung, wodurch diese widerspruchsfrei blieben und als von mir akzeptiert gelten.

Es ist davon auszugehen, dass die als objektiv zu verwendenden behördlich vorgelegten Untersuchungsgegenstände/Beweise vom Psychiater lediglich für dessen Entscheidung verwendet und mir als Betroffenen ebenfalls nicht genannt und nicht erläutert werden. Mit zwangsläufig ausbleibendem Widerspruch aus Unkenntnis hätte ich als Betroffene nicht nur diese Zuweisung von „Geisteskrankheit“ und damit die Psychiatrisierung akzeptiert, sondern gleichzeitig neben dem 15.11.2002-Postulat auch diese vermeintlichen Beweise.

Damit wäre das Ziel der inquisitorischen Aktenführung der Landesschulbehörde Osnabrück erreicht: Zwangspensionierung nach § 20 aus psychischen Gründen.

 

Widerspricht der angeblich „Geisteskranke“ der festgestellten vermeintlichen „Geisteskrankheit“, so kann dieser wegen der landesschulbehördlich konsequent ausgeschlossenen Nennung/Erläuterung der relevanten Untersuchungsgegenstände in der Untersuchungssituation keinen begründeten Widerspruch vornehmen. Dessen Aussagen wirken daher zwangsläufig zusammenhanglos und wirr.

Für diesen Fall konstatierte der Psychiater Wirrheit und mangelnde Einsicht, erfolgte auf Basis des §20 und §63 das Wegsperren auf unbestimmte Zeit in die Forensik und systematische Folter durch Zwangsbehandlung bzw. permanente Bedrohung mit dieser Misshandlung. Die Möglichkeit der sofortigen nahtlosen Umsetzung dieses Vorhabens war durch Vorgabe der psychiatrischen Untersuchung in den Räumlichkeiten des LKH gewährleistet und ganz offenbar vorgesehen.

 

Die von der Landesschulbehörde Kasling deklarierte Mitwirkungspflicht ist nach NBG begründet mit erfolgter Anordnung des Amtsarztes Dr.Bazoche. Die Bazoche-Anordnung ist Gutachtenmanipulation, da er bezogen auf die 04.11.2002-Untersuchung zwei inhaltlich verschiedene Gutachten (15.11.2002: hat der Psychiater erhalten, ich nicht || 18.12.2002: habe ich erhalten, aber der Psychiater nicht) erstellte. Die Landesschulbehörde verlangte von mir unter Verweis auf die Mitwirkungspflicht die Selbstbeantragung der psychiatrischen Untersuchung, und zwar auf Basis des in ihren sämtlichen Schreiben ausschließlich verwandten 18.12.2002-Gutachtens. Die Landesschulbehörde Kasling bezweckte jedoch, das der behördlich beauftragte Psychiater die Untersuchung auf die Anordnungsbegründungen des 15.11.2002-Gutachtens bezieht und die behördlich vorgegeben unwahren und gefälschten Akten ab 1992 als vermeintliche Beweiskette verwandt. Die Landesschulbehörde Kasling verweigerte mir Kenntnis, Klärung, Widerspruchsmöglichkeit und Berichtigung des 15.11.2002-Gutachtens und dieser Akten, und zwar vor der Untersuchung und vor deren Verwendung durch den Ermittlungsführer. Insbesondere nach von mir beantragter Nennung der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände schlossen die Landesschulbehörde und das Verwaltungsgericht die Nennung dieser Akten aus, um damit deren widerspruchsfreie Verwendung als psychiatrische Beweiskette in der psychiatrischen Untersuchung sicherzustellen – in meiner Unkenntnis. Daher handelt es sich nicht um eine behördlich geforderte Pflicht zur Mitwirkung auf der Grundlage von wahren Tatsachen, sondern um eine selbst beantragte Selbstvernichtung auf der Grundlage mir vorenthaltener unwahrer Tatsachen.

Wiedereingliederung wäre nach einem Jahr möglich gewesen. Voraussetzung dafür wäre die erneute Selbstbeantragung einer psychiatrischen Untersuchung unter Verwendung der nicht berichtigten Nachweise.

Meine Selbstvernichtung beantragte ich nicht, sondern eine Berichtigung sämtlicher Akten nach §101f NBG (Kommentar 4), die Gegenstände der psychiatrischen Untersuchung sein sollten. Die Landesschulbehörde lehnte meinen Antrag ab.

 

Im Ergebnis unterstellte mir Boumann 01.12.2004 ‘durch mein Verhalten schuldhaft vereitelt Verwendung eines Beweismittels‘, von Kasling und Frau Dierker von der Landesschulbehörde bis Mai 2005 verharmlosend als ‘schuldhaft verweigerte‘ Mitwirkung bezeichnet. Mit der Boumann-Formulierung wird der Bezug zu krankheitsbedingter Strafvereitelung nach §258 StGB hergestellt und dadurch eine ärztliche (psychiatrische) Behandlung notwendigerweise vorgegeben. Mit ‘schuldhaft verweigert‘ stellen diese Personen bereits den Bezug zu §63 her: Schuldunfähigkeit nach §20. Mit Verweigerung unterstellten beide bezogen auf die Untersuchungszeitpunkte 2002 und 2004 nicht ausgeräumte Zweifel (unausgesprochen: nicht ausgeräumte Zweifel bezogen auf meine Psyche). Durch den über die Boumann-Unterstellung hergestellten Bezug zu §258 StGB wird der Psychiater quasi zur psychiatrischen Zwangsbehandlung verpflichtet. Näheres unter Google: Inquisitorische Aktenführung – Ermittlungsführer Boumann

 

Auf wahren Tatsachen beruhende Zweifel gab und gibt es nicht. Es gab nur auf Unwahrheit/Fälschung/Manipulation beruhende nicht ausgeräumte Zweifel, auf deren Nennung ich nach Richter Specht 13.07.2004 vor der Untersuchung keinen Rechtsanspruch habe und die vor der psychiatrischen Untersuchung nicht ausgeräumt werden konnten und sollten. Die Summe der 13.07.2004 ausgeschlossenen Nennung der Untersuchungsgegenstände, diese nicht ausgeräumten Zweifel also, werden in einer psychiatrischen Untersuchung auch nicht ausgeräumt, da der Psychiater in der Fremdanamnese die behördlichen Vorgaben als wahr und objektiv zu übernehmen hat und nicht zu Disposition zu stellen hat. Ich selber hätte diese Zweifel nicht ausräumen können, da Boumann 22.06.2004 und Specht 13.07.2004 die Nennung dieser Zweifel ausschlossen.

 

Die von Boumann 01.12.2004 gemeinten nicht ausgeräumten Zweifel beruhen nachgewiesenermaßen auf amtsärztlicher Gutachtenmanipulation und –fälschung sowie behördlich in Person des Kasling rechtswidrig in meine Personalakte platzierten unwahren Personalakteneinträgen (Vorfälle ab 1992) und von ihm gefälschten Krankenakteneinträgen. Zweifel, über die ich amtsärztlich, behördlich und gerichtlich in 3B23/04 v. 13.07.2003 mit der Begründung in Unkenntnis gelassen wurde, dass ich vor der psychiatrischen Untersuchung keinen Rechtsanspruch auf deren Nennung habe. Und die Landesschulbehörde unterstellte verweigerte Mitwirkung zudem noch als meine Schuld. Mit der Brechstange zwingen die Juristen der Landesschulbehörde meine psychiatrische Vernichtung durch. Die Behörde weiß, dass selbst die unterstellte verweigerte Mitwirkung unwahr ist, insbesondere nicht schuldhaft. Denn ich veranlasste als unmittelbare Folge des Gerichtsbeschlusses 3A116/02 v. 04.11.2004 Ende Nov.2004 selber diese psychiatrische Untersuchung mit dem behördlich nicht anerkannten Ergebnis des Ausschlusses einer psychiatrischen Erkrankung. Im Klartext: weil ich in dem Zeitraum 04.11.2004 bis 01.12.2004 nicht die Untersuchung von einem behördlich vorbestimmten Psychiater vornehmen ließ, stellten der juristische Dezernent Boumann von der Bez.reg. Oldenburg (Bericht 01.12.2004) und der Verwaltungsrichter Specht unter Ignorierung der begonnenen psychiatrischen Exploration ‘Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘ fest. Und diese ‘Hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Nieders. Landesbeamte‘ Juristen (Richter und juristischer Dezernet) begründen und unterstellten damit, ohne explizit § 20 zu nennen, Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen.

 

Der juristische Dezernent Ermittlungsführer Boumann von der Bez.reg. Oldenburg wurde von der Landesschulbehörde Osnabrück Kasling März 2003 mit der Sachverhaltsermittlung beauftragt. Von Kasling, der im Einvernehmen mit seinem Vorgesetzen Giermann und dem damaligen Behördenleiter Pistorius wenige Monate später 16.07.2003 meine Personalkrankenakte fälschte. Diese Juristen begingen damit ebenso Strafvereitelung im Amt (§ 258a StGB), wie der juristische Dezernent Ermittlungsführer Boumann, der nach seiner Aussage im 01.12.2004-Bericht vom gesamten Akteninhalt ausging. Tatsächlich jedoch verwandte er nur einen Teil: von den verschiedenen amtsärztlichen Gutachten verwandte er nur das vom 18.12.2002, das relevante vom 15.11.2002 erwähnt er mit keinem Wort, wie er die Personalaktenfälschung vom 16.07.2003 ebenfalls nicht verwandte. Der von ihm verwendete Aktenteil bezog sich nur auf Akten über Vorfälle von 1992 bis 2000, die soziale Unverträglichkeit als Prozess ausdrücken. Juli 2000 beließ der damalige Behördenleiter Pistoris diese Vorfälle unaufgeklärt und nötigte mich unter Androhung großen Übels zum Klärungsverzicht. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Nach diesem Motte nahm Boumann zum unwahren/gefälschten/manipulierten gesamten Akteninhalt nicht nur keine Sachverhaltsermittlung vor, die zum Nachweis von Rechtsverstößen seiner Juristenkollegen der Landesschulbehörde Osnabrück geführt hätte. Stattdessen kausalattribuierte er verstärkend die von ihm verwandten 1992-2000- Aktenteile/-inhalte mit psychiatrischen Aussagen:

– durch mein Verhalten schuldhaft vereitelt Verwendung eines Beweismittels

– permanente Konfrontation des Beamten mit Lehrerkollegen und Vorgesetzten, auch mit dem Dienstvorgesetzen der Bez.reg.Weser Ems / Landesschulbehörde,

– körperlichen und seelischen Reaktionen des Beamten auf aufgetretene Schwierigkeiten

– die einseitige Sichtweise des Beamten, der sich nur noch als Opfer rechtswidriger Maßnahmen fühlt, gegen die er sich ständig zur Wehr setzen muss,

– er unterstellte mir eine gesundheitliche Situation, die ich selber nicht für zutreffend halte.

 

Statt Sachverhaltsermittlung vorzunehmen, verstärkte Boumann mit seiner im 01.12.2004-Bericht vorgenommenen pauschalen Unterstellung ‘permanente Konfrontation‘ die landesschulbehördlich unterstellte soziale Unverträglichkeit als langjährigen Prozess und unterstellte diese mit den von ihm gewählten Formulierungen nicht nur als langjährigen Entwicklungsprozess psychischer Krankheit, sondern stellt mit Zuweisung von Vereitelung den Bezug zu §258 StGB her, genauer: auf psychiatrische Behandlung.

Mit seinen Ausführungen unterstellte er mir 01.12.2004 ‘Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘ und damit eine psychische Störung. Genauer: nach ‘§ 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen‘. Denn über seine Formulierungen drückt meine Unfähigkeit aus, meine ‘Tat‘ wegen krankhafter seelischer Störung einzusehen und/oder danach zu handeln. § 63 nennt ‘rechtswidrige Tat‘. Boumann verwandte als Synonym von ‘Tat‘ soziale Unverträglichkeit.

Statt gemäß seiner Funktion als Ermittlungsführer Sachverhaltsermittlung bezogen auf die Vorfälle ab 1992 zu betreiben, übernahm Bouman die Aktenaussagen als wahr, unterstellte mir ursächlich langjährige soziale Unverträglichkeit und nahm mit ‘… aus psychischen Gründen‘ eine Konversion vor als langjährigen Entwicklungsprozess psychiatrischer Krankheit. Damit wies mir Boumann im Bericht 01.12.2004 nach § 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen zu und begründte damit Dienstunfähigkeit.

Damit sicherte Boumann gleichzeitig die Konsistenz der für diese gesamten Vorfälle/Personalakteneinträge verantwortlichen Verursacher (Schulleiter Kipsieker der BBS Melle und Leiter der Landesschulbehörde Pistorius). Außerdem schloss Boumann allein die Möglichkeit aus, das diesen Vorfällen zugrunde liegende und von mir nachgewiesene Mobbing als Ursache zu ermitteln, indem er das Mobbing unüberprüft als Mobbingszenario und unsubstantiertes Substrat behauptete.

 

Bouman stellte mit ‘… aus psychischen Gründen‘ den Bezug her zu §20. Und die Schmalspurjuristin Frau Dierker von der Landesschulbehörde Osnabrück hat nichts Eiligeres zu tun, als ihre Scheuklappen aufzusetzen und derartigen geistigen Ausfluss der Juristen Boumann und Specht zu übernehmen. Nach dem Missbrauch des §20 durch Boumann kam nun der Missbrauch des §63 durch Dierker: Ohne explizite Nennung § 63 zu nennen, wandte sie über die übernommenen Formulierungen diesen § an.

 

  • 63 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus

Hat jemand eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit (§ 20) oder der verminderten Schuldfähigkeit (§ 21) begangen, so ordnet das Gericht die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, wenn die Gesamtwürdigung des Täters und seiner Tat ergibt, daß von ihm infolge seines Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten sind und er deshalb für die Allgemeinheit gefährlich ist.

 

Dierker übernahm die Ausführungen des Boumann als Synomym für ‘rechtswidrige Tat‘ nach § 63, nämlich das ich ‘eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit § 20 begangen habe‘ und das ‘infolge meines Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten sind und das ich für die Allgemeinheit gefährlich‘ sei. In Synonymie ausgedrückt im Dierker-Schreiben vom 06.05.2005 durch unterstellte ‘Beeinträchtigung des Ansehens der Lehrerschaft und der Beamten im Allgemeinen bei Schüler, Eltern, Ausbildungsbetrieben und der Bevölkerung‘. Bereits 29.03.2005 übernahm sie eine weitere § 63 Formulierung: Die Würdigung der Gesamtumstände ergibt, das ich dienstunfähig bin (aus psychischen Gründen). Mit dieser Begründung ordnete sie den sofortigen Vollzug meiner Versetzung in den Ruhestand an und begründet dies mit besonderem öffentlichem Interesse.

Ich wurde zwangspensioniert und für berufs- und lebensunwert erklärt.

 

Die Ausführungen des Boumann und der Dierker nennen sämtliche entscheidenden Voraussetzungen für die Anwendung des §63 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Hätte ich mich nach selbst beantragter psychiatrischer Untersuchung Juni 2004 dem behördlich vorgegebenen Psychiater ausgeliefert, wäre dieser vom Vorliegen dieser § 63 Voraussetzungen ausgegangen und die Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus vollzogen worden.

 

Anmerkung: Nach Gerichtsbeschluss vom 04.11.2002 veranlasste ich im Nov. 2004 die geforderte psychiatrische Untersuchung. Am 24.12.2004 erhielt ich den Bericht 01.12.2004 des Ermittlungsführers, seines Zeichens juristischer Dezernet der Bez.reg. Oldenburg. Er ließ die Katze ein Stückweit aus dem Sack, als er nun einige der 13.07.2004 gerichtlich verweigerten Untersuchungsgegenstände verwandte:

– die Akten ab 1992.

– 18.12.2002-Gutachten

– nach amtsärztlicher Anordnung verweigerter psychiatrischer Untersuchung bezogen auf die das irrelevante 18.12.2002-Gutachten,

 

Boumann zitierte und verwandte in seinem Bericht 01.12.004 das 18.12.2002-Gutachten, obwohl er nach den Akten wusste, dass dies das irrelevante Gutachten war und das 15.11.2002-Gutachten das relevante.

Boumann erwähnte nur das Dr.Zimmer-Schreiben und ermittelte nicht den Sachverhalt der behördlichen Aktenfälschung.

Boumann stellte ‘Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘ fest. Man stelle sich vor: ein Jurist stellt eine medizinische/psychiatrische Diagnose!! und ignoriert ein existentes psychiatrisches Gutachten mit dem Ergebnis des Ausschlusses einer psychiatrischen Erkrankung.

 

In der Nov. 2004 begonnenen von mir als Folge des Gerichtsbeschlusses 3A116/02 initiierten psychiatrischen Untersuchung wurde das von mir ab 1992 dokumentierte Mobbing berücksichtigt, der Nachweis der behördlichen Krankenaktenfälschung 16.07.2003 erbracht und mein Nachweis der Personalakteneinträge als unwahr!! und zudem als rechtswidrig erstellt berücksichtigt und im Ergebnis per psychiatrischem Gutachten der Ausschluss einer psychiatrischen Erkrankung bestätigt. In der psychiatrischen Exploration nicht berücksichtigt werden konnte die Gutachtenmanipulation, da ich das 15.11.2002-Gutachten erst 2006 erhielt.

Den beabsichtigten Dienstantritt auf Basis des März 2005 fertiggestellten Gutachtens verweigerte die Landesschulbehörde in Person der Frau Dierker, weil ich mich nicht in der Zeitspanne 04.11.2004 bis 01.12.2002 von einem behördlich vorgegebenen Psychiater habe untersuchen lassen. Anmerkung: da ich gegen die Anordnung der psychiatrischen Untersuchung klagte, war die Pflicht zur Durchführung der Untersuchung bis zum 04.11.2004 ausgesetzt. Es bestand daher keine Verpflichtung zur Teilnahme an derartiger Untersuchung, und das wissen die Juristen der Landesschulbehörde Osnabrück, der juristische Dezernent Boumann und Richter Specht. Vor diesem Zeitpunkt 04.11.2004 hielten mich diese Juristen in vollkommener Unkenntnis über die sämtlich unwahren/gefälschten psychiatrischen Untersuchungsgenstände, von denen der behördlich beauftragte Psychiater aber als wahr ausgehen sollte.

 

Bis Ende 2007 hatte ich sämtliche vermeintliche ‘Nachweise‘ dieser Beweiskette als amtsärztliche und landesschulbehördlich konstruierte Unwahrheiten und Fälschungen !! nachgewiesen und beim jetzigen Leiter der Landesschulbehörde Osnabrück Schippmann meinen Anspruch auf Berichtigung (Kommentar zu §101f NBG) meiner Personalakte geltend gemacht. Ich beantragte, den unwahren und gefälschten Akten meine dokumentierte Nachweise von Unwahrheit und Fälschung zuzuordnen mit dem Vermerk, dass diese Akten ab 1992 ohne Anhörung rechtswidrig in meine Akte aufgenommen wurden. Diese Berichtigung verweigerte mir 07.09.2007 unter Bezug auf §101f NBG Schippmann. Nach seiner Auskunft habe ich nur das Recht, einen Antrag auf Vernichtung der unwahren Akten zu stellen. Aber es sind nicht einfach nur unwahre Akten, die wegen eines Irrtums unwahr sind, sondern auf Straftat/Rechtswidrigkeit beruhende, vorsätzlich gefälschte Akten. Die Perfidie: Ob und welche Akten vernichtet werden, entscheidet die dafür verantwortliche Landesschulbehörde – Kasling. Sind Akten vernichtet, können die dafür Verantwortlichen, u.a. Kasling, strafrechtlich nicht mehr belangt werden.

Leben wir in einem pervertierten Rechtsstaat?

Die als seelisch Gesund geltenden Kasling und Bazoche, die Hoheitliche Aufgaben wahrnehmenden Beamten der Landesschulbehörde Osnabrück und des Gesundheitsamtes Osnabrück, begingen nachgewiesenermaßen ab 1992 bis 2004 permanent Rechtswidrigkeiten und Konversionsbetrug, gedeckt/ mitgetragen/initiiert von deren Dienstvorgesetzten. Tatsächlich sind es diese beteiligten Mitarbeiter und Dienstvorgesetzten, die rechtswidrige Taten begingen. In Anlehnung an §63 ergibt die ‘Gesamtwürdigung der Täter und deren Taten, dass infolge ihres Zustandes erhebliche rechtswidrige Taten zu erwarten und diese deshalb für die Allgemeinheit gefährlich sind‘.

Da diese Personen in der Lage waren, das Unrecht ihrer Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln, kann denen nicht nach § 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen zugesprochen werden. Auch nicht Irrtum, sondern kriminelle Machenschaften, wie die erbrachten Nachweise belegen. Ein Fall daher fürs Gericht oder die Staatsanwaltschaft?

 

Aber das Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht lehnte in 3A116/02 v. 09.09.2004 (später korrigiert auf 04.11.2004) meine eingereichte Feststellungsklage mit dem Zweck der Nennung und Feststellung der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände ab. Damit schloss Richter Specht allein die Möglichkeit aus, dass deren Taten als kriminelle Machenschaften vom Gericht zur Disposition gestellt werden.

Auch die Staatsanwaltschaft Osnabrück Töppich schloss allein die Möglichkeit aus, die nachgewiesenen Rechtswidrigkeiten als Straftat zur Disposition zu stellen, allenfalls wurden diese auf Fehler reduziert.

Ebenso der jetzige Behördenleiter Schippmann, der sich weigert, die von Kasling aus Unwahrheiten konstruierte und gefälschte Beweiskette zu berichtigen. Stattdessen gab er unter Verweis auf § 101f NBG als einzige Möglichkeit vor, einen Antrag auf Vernichtung der von Kasling gefälschten Akten stellen. Und das, obwohl ich den Volljuristen Schippmann auf ‘Nieders. Beamtengesetz – Kommentar‘ (BUND-Verlag ISBN 3-7663-2960-X; dieses Werk verwendet auch Richter Specht) hingewiesen habe, wonach §101f (Kommentar 4) NBG ausdrücklich diesen Berichtigungsanspruch nennt.

 

Diese juristischen Entscheidungsträger schlossen damit nicht nur die Möglichkeit des Erkennenwollens von Rechtswidrigkeiten und der Sanktionierung der Verursacher dieser Straftaten aus, sondern nahmen damit gleichzeitig eine Konversion vor. Genauer: Konversionsbetrug. Gemäß § 140 BGB ist bei einer Konversion der Wille beider Parteien aufrechtzuerhalten. Genau das ist nicht der Fall. Mir als der einen Partei wurden die ab 1992 in meiner Personalakte dokumentierten und auf Unwahrheit und Fälschung beruhende psychiatrische Untersuchungsgegenstände selbst vom Gericht Specht 3B23/04 v. 13.07.2004 vor mir geheim gehalten. Und diese Untersuchungsgegenstände beziehen sich auf eine Vielzahl von Vorfällen ab 1992, die mir in der Summe nach den Akten ein nicht mehr hinnehmbares zunehmendes besonderes/auffälliges Verhalten (festgestellte soziale Unverträglichkeit nach §54 (Kommentar 5) NBG) zuweisen und damit in der Summe und im Ergebnis eine vermeintlich gestörte Psyche. Nach dem Gerichtsbeschluss v. 13.07.2004 habe ich keinen Rechtsanspruch auf Nennung der Untersuchungsgegenstände, den in den Akten (Personalakteneinträgen) ursächlich vom Verfasser mir zugewiesenen, soziale Unverträglichkeit ausdrückenden ‘dienstlich festgestellten Verhaltensbesonderheiten‘ nach § 54 (5) NBG. Damit wurde also höchstrichterlich meine Unkenntnis über die psychiatrische Verwendung dieser Vorfälle beschlossen. Mit ausgeschlossener Nennung der Untersuchungsgegenstände, den nachweislich vom Verfasser der Personalakteneinträge konstruierten sozialen Unverträglichkeiten, schloss Richter Specht die Möglichkeit aus, diese als unwahr nachzuweisen. Damit wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, meine Widerspruchsmöglichkeit auch zu der über die Akten dokumentierten und von Boumann 01.12.2004 so bewerteten sozialen Unverträglichkeit und mir unterstellten gestörten Psyche, vor der psychiatrischen Untersuchung und vor dem 01.12.2004 auszuschließen. Um damit diese nicht widersprochenen Vorfälle als wahr und als das Ergebnis meines Willens festzuschreiben.

 

Zweck der psychiatrischen Untersuchung ist die Konversion des langjährigen Prozesses unterstellter sozialer Unverträglichkeit in psychische Störung. Wobei mein Wille gemäß § 140 BGB nicht aufrechterhalten wurde, denn ich beantragte keine Konversion bzw. stimmte dieser nicht zu. Die rechtlich notwendige und erforderliche Zustimmung zu dieser Konversion basiert auf landesschulbehördlichem Betrug. Zum einen unterstellte mir der Amtsarzt im 15.11.2002-Gutachten am 04.11.2002 ‘eigene Mitteilungen an den Arzt‘, nach denen ich mir selber ab 1992-2002 eine bestehende soziale Unverträglichkeit zugewiesen habe und eine darauf zurückzuführende bestehende nervenärztliche Behandlung/Betreuung. Zum anderen sollte ich unter landesschulbehördlichem Verweis auf ‘amtsärztliche Anordnung‘ und darauf basierender Mitwirkungspflicht nach NBG selber eine psychiatrische Untersuchung beantragen. Diese amtsärztliche Anordnung ist das Ergebnis amtsärztlicher/landesschulbehördlicher Gutachtenmanipulation und damit arglistige Täuschung, denn die für die Konversion erforderliche Willenserklärung gemäß § 140 BGB erteilte ich nicht, da ich die im 15.11.2002-Gutachten mir unterstellten Aussagen ich am 04.11.2002 nicht machte und über die ich trotz 30.11.2002 gestellten Antrags nicht nur von Landesschulbehörde und Amtsarzt in Unkenntnis belassen wurde. Das 30.11.2002 beantragte 15.11.2002-Gutachten erhielt ich nicht. Meine Unkenntnis wurde zudem durch ein nachträglich erstelltes zweites 18.12.2002-Gutachten bewusst aufrecht erhalten. Ich sollte auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens die psychiatrische Untersuchung selber beantragen.

Ich sollte meine Zustimmung zur Konversion auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens erteilen, wobei der Psychiater meine Willenserklärung auf das 15.11.2002-Gutachten bezogen hätte. Dieser sollte auf Basis des 15.11.2002-Gutachtens den unterstellten langjährigen Prozesses zunehmender sozialer Unverträglichkeit in einen langjährigen Prozess zunehmender psychischer Krankheit vornehmen. Auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens selbst beantragter psychiatrischer Untersuchung.

Wie der Ermittlungsführer 01.12.2004 aus den Akten eine psychische Störung nach § 20 ableitete, so sollte auch der behördlich vorbestimmte Psychiater die Vorfälle als eskalierend zunehmende soziale Unverträglichkeiten (Verhaltensauffälligkeiten/-besonderheiten) auf eine gestörte Psyche (kranker Wille) zurückführen. Der Psychiater sollte auf Basis einer auf arglistiger Täuschung beruhenden Willenserklärung und der als wahr vorgegebenen Akten/Untersuchungsgegenstände die Konversion der ab 1992 unterstellten sozialen Unverträglichkeiten als Entwicklungsprozess psychiatrischer Krankheit vornehmen und nach § 20 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen konstatieren. Die psychiatrischen Untersuchungsgegenstände, bis zur endgültigen Konstatierung einer psychischen Störung vor mir geheim gehalten, gelten für den Psychiater als das Ergebnis meines Willens. Die Perfidie: mit zugewiesener psychischer Störung wäre mir damit auch der freie Wille abgesprochen. Und damit wäre die Möglichkeit nahezu ausgeschlossen, diesen Konversionsbetrug rückgängig zu machen.

 

Ganz offenbar von der Landeschulbehördenleitung gewollt, konnte der Jurist Kasling ab 1992 eine derartige Vielzahl von eklatant unwahren Akteneinträgen und schwerwiegenden Aktenfälschungen ganz offenbar nur aus der Gewissheit/Sicherheit heraus begehen, dass Verwaltungsgericht und Staatsanwaltschaft derartige Rechswidrigkeiten nicht sanktionieren. Denn derartige Machenschaften bedeuten normalerweise für einen Juristen den beruflichen Exitus. Die juristische Unangreifbarkeit/Unfehlbarkeit des Kasling resultiert ganz offenbar daraus, das derartige ganz offenbar kriminelle landesschulbehördliche Machenschaften politisch vorgegeben/gewollt und ganz offenbar Machtbestandteil des politischen Systems sind – die Verursacher werden von Gericht und Staatsanwaltschaft sanktionsfrei gehalten. Ist in unserem Land die Gewaltenteilung aufgehoben und die Judikative, Verwaltungsgericht und Staatsanwaltschaft also, zum Systemschützer/Handlanger der Exekutive mutiert?

 

Die Landesschulbehörde in Person des Kasling nimmt Akteneinträge vor und verwaltet meine Akten. Er hat einen Überblick über meine gesamten Akten und über deren Inhalte/Aussagen. Ferner darüber, ob und wann ich Personalakteneinsicht beantragte und wie mein Kenntnisstand über die von Kasling vorgenommenen Akteneinträge/Aktenfälschungen ist. Damit hatte Kasling Einfluss auf die von ihm kontrollierte Verwendung meiner Akten. Kasling wusste, das ich zu den Zeitpunkten der behördlich vorgesehenen psychiatrischen Untersuchungen und mir abverlangter Mitwirkungspflicht auf Basis der amtsärztlichen 18.12.2002-Anordnung ich zu dieser Untersuchung keine Kenntnis hatte über:

– die von Kasling rechtswidrig erstellten und unwahren Personalakteneinträge ab 1992-2000

– deren psychiatrischer Verwendung, deren Verwendung Pistorius Juli 2000 vor mir und den Kollegen als Dritte ausschloss.

– das dem beauftragten Psychiater Prof. Weig mitgeteilte relevante amtsärztliche 15.11.2002-Gutachten

– die von ihm mit Bazoche gemeinsam begangene arglistige Täuschung und deren Verstoß gegen §59aNBG: beide händigten mir nach Antrag 30.11.2002 keine Abschrift des relevanten 15.11.2002-Gutachten aus und schlossen meine Kenntnis aus. Nach von mir initiierter Anfrage beim Nieders. Staatssekretär Koller erklärten Kasling/Kleinebrahm das amtsärztliche 15.11.2002-Gutachten als das relevante. Kasling/Bazoche gaben in sämtlichen Schreiben mir und den nachstehend genannten Entscheidungsträgern ausschließlich das 18.12.2002-Gutachten als das relevante vor.

– Ferner wusste Kasling, das die weiteren Mitarbeiter der Landesschulbehörde, Amtsarzt Bazoche, Ermittlungsführer Boumann, Richter Specht, Staatsanwalt Töppich sich nicht auf das nach den Akten bekannte 15.11.2002-Gutachten beziehen würden und konnten, da es dieses als separates Gutachten nicht gibt. Es war Bestandteil des an den Psychiater Weig gerichteten 15.11.2002-Schreibens, deklariert als Untersuchungsauftrag. Die Entscheidungen des Ermittlungsführer Boumann und des Richters Specht haben daher keinen Bezug zum 15.11.2002-Gutachten, sondern beziehen sich daher ausschließlich auf das mir von Bazoche und Kasling als untersuchungsrelevant vorgegeben 18.12.2002-Gutachten. Ausschließlich hiermit begründeten diese Mitwirkungspflicht, Anordnung der psychiatrischen Untersuchung, Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht, Feststellung der Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen, und mit psychischen Gründen Schuldunfähigkeit nach § 20 StGB.

– Ferner wusste Kasling, das der beauftragte Psychiater nicht das 18.12.2002-Gutachten, sondern das im Untersuchungsauftrag enthaltene 15.11.2002-Gutachten verwenden würde, zusammen mit der landesschulbehördlich von Kasling gelieferten (vorstehend genannten) Beweiskette – in meiner Unkenntnis.

– Ferner wusste Kasling, das der beauftragte Psychiater die von ihm vorgenommenen PA-Krankenaktenfälschung 16.07.2003 verwenden würde – in meiner Unkenntnis.

– Ferner wusste Kasling, das ich vor der psychiatrischen Untersuchung keine Kenntnis von der im Computer eingescannten Akte des Gesundheitsamtes und dem darin behördlich unterschlagenen Gutachten meiner Genesung von der Hirnhautentzündung hatte.

 

Kasling konnte also, unterstützt durch den Beschluss des Richters Specht 13.07.2004, wonach ich keinen Rechtsanspruch auf Nennung der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände habe, vor den psychiatrischen Untersuchungsterminen 2002 und 2004 von meiner absoluten Unkenntnis über das Postulat des 15.11.2002-Gutachtens und der von ihm für den Psychiater konstruierten Beweiskette ausgehen. Damit täuschte mich Kasling nicht nur arglistig, sondern schuf die Voraussetzung für die Anwendung des §20 und des §63 durch den behördlich beauftragten Psychiater.

Mit der von Kasling mit zu verantwortenden Gutachtenmanipulation des Amtsarztes Dr.Bazoche und der von Kasling konstruierten Beweiskette zum Postulat des 15.12.002-Gutachtens schuf er die Voraussetzung für die arglistige Täuschung/Manipulation des behördlich beauftragten Psychiaters. Denn Kasling gab diese Unwahrheiten wissentlich als wahr vor. Dadurch schuf er die Voraussetzung für den Missbrauch des §20 und des §63 durch den Psychiater.

 

 

Siehe auch:

Inquisitorische Aktenführung des Gesundheitsamtes des Landkreises Osnabrück und der Landesschulbehörde Osnabrück – Zweck Psychiatrisierung

Inquisitorische Aktenführung des Gesundheitsamtes des Landkreises Osnabrück und der Landesschulbehörde Osnabrück – Zweck Psychiatrisierung 1.Fortsetzung

Inquisitorische Aktenführung – Konversionsbetrug und Verstoß gegen EU-Recht

Inquisitorische Aktenführung – Inquisition

Inquisitorische Aktenführung – Gutachtenmanipulation durch Amtsarzt Dr.Bazoche

Inquisitorische Aktenführung – Psychoanalytiker Bruno Bettelheim

Inquisitorische Aktenführung – Verwaltungsrichter Specht

Inquisitorische Aktenführung – Ermittlungsführer Boumann

Inquisitorische Aktenführung – Unrecht und Missbrauch des §63 Strafgesetzbuch

 

 

Die Landesschulbehörde Osnabrück bezweckte über die psychiatrische Zusatzuntersuchung, genauer: dem Psychiatrisierungsverfahren, die Anwendung dieser berüchtigten §20 und § 63 Strafgesetzbuch. Auf Basis der im 15.11.2002-Gutachten des Amtsarztes Dr.Bazoche unterstellten ‘eigenen Mitteilungen an den Arzt‘, mit darin mir unterstellter Selbstzuweisung von Erscheinungsformen psychiatrischer Krankheit, die ich selbst nicht als psychiatrische Krankheit erkannte, und weiterhin darin unterstellter bestehender nervenärztlicher Betreuung mit Betreuer, ferner auf Basis behördlich abverlangter Selbstbeantragung von psychiatrischer Untersuchung (Mitwirkungspflicht), sollte der von Bazoche beauftragte behördlich vorbestimmte Psychiater per Zusatzgutachten diesen Nachweis von angeblicher „Geisteskrankheit“ führen. Diese von der Landesschulbehörde als Dienstherr über die Akten als festgestellt geltende, tatsächlich mir ab 1992 unterstellte, ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensbesonderheiten‘/ soziale Unverträglichkeiten sollten vom Psychiater als Entwicklungsprozess psychiatrischer Krankheit umgedeutet und somit als psychische Störung konstatiert werden, vermeintlich bewiesen über die von Kasling konstruierte unwahre und von ihm gefälschte Beweiskette – in meiner Unkenntnis. Im ersten Versuch 10.12.2002 über den behördlich vorbestimmten professoralen Entscheidungsträger Prof. Weig, Leiter des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Osnabrück, auch gleich in den Räumlichkeiten des LKH. Nach meiner Verweigerung kam nach Juni 2004 der zweite Versuch über einen namentlich mir nicht genannten anderen behördlich vorbestimmten psychiatrischen Gutachter.

Auch diese Untersuchung verweigerte ich.

 

Verwaltungsrichter Specht wies meine Klagen 3B5/05 v. 18.05.2005 und 3A111/05 v. 29.06.2005 ab. Entscheidende Begründung für die vom Specht festgeschriebene ‘Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘ ist die von mir verweigerte psychiatrische Untersuchung. Die Pflicht zur Untersuchung besteht, weil der Amtsarzt diese Untersuchung angeordnet hat.

Zunächst ist festzuhalten: da ich gegen die Anordnung der psychiatrischen Untersuchung klagte, ist bis zum Urteil 04.11.2002 der Klagegegenstand ausgesetzt. Bis 04.11.2002 ist keine Verweigerung zu unterstellen. Die nach gerichtlich 3A116/02 v. 04.11.2004 angeordneter Untersuchung Ende Nov. 2004 begonnene definitiv nicht verweigerte psychiatrische Untersuchung bestätigt (Gutachten vom März 2005) den Ausschluss einer psychischen Krankheit und volle Dienstfähigkeit (siehe auch 18.11.2002-Abschlussbericht der Schüchtermannklink) und wies gleichzeitig landesschulbehördliche Krankenaktenfälschungen nach. Die von Specht unterstellte Verweigerung bezieht sich allein darauf, dass ich die Nov. 2004 selbst beantragte Untersuchung nicht von einem behördlich vorgegebenen Psychiater habe vornehmen lassen. Bei einem Psychiater also, der die behördlichen Vorgaben nicht zu hinterfragen hat und nicht befugt ist, die landesschulbehördlich vorgegebenen und nachweislich unwahren, gefälschten und mir vorenthaltenen Untersuchungsgegenstände auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

 

Richter Specht legt seinen Entscheidungen folgendes Werk zugrunde:

Nieders. Beamtengesetz – Kommentar

BUND-Verlag ISBN 3-7663-2960-X;

Herbert Sommer ehem. Mitglied des 2.Senats des Nieders. Oberverwaltungsgerichts

Karl-Heinz Konert Leiter des Personalreferats der Nieders. Staatskanzlei

Imke Sommer Dr.jur Regierungsrätin in Bremen

Dieses Werk berücksichtigt die Dienstrechtsreform 18.12.1997

 

Kommentar (in Klammer) zu §54 (12) NBG

Zitat: „Die Anordnung einer psychiatrischen Untersuchung bedarf, auch im Hinblick auf die Fürsorgepflicht (§87 Rn.8), besonders gewichtiger und verständig gewürdigter Gründe (Battis, BBG, §42 Rn. 7).“

 

Und das bedeutet: Anordnung im Singular.

Zur Erinnerung: Derselbe Richter Specht verweigerte in Kenntnis des Kommentars zu §54 (12) NBG mit Beschluss 3B23/04 v. 13.07.04 die Nennung der relevanten Anordnungsgründe und der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände. Es besteht für mich kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Nennung der Anordnungsgründe. Im Klartext: Specht verweigerte mir die Nennung der 15.11.2002-Anordnungsbegründungen, obwohl er diese nach den Akten kannte. Genau wissend, das Bazoche diese am Untersuchungstag 04.11.2002 mir nicht gesagt bzw. vor mir nicht verständig gewürdigt hat.

Specht hat sich zwar von der Existenz einer Anordnung überzeugt und wusste von der mir im 18.12.2002-Gutachten mitgeteilten Anordnungsbegründung, die Bazoche selbst am Untersuchungstag 04.11.2002 mir nicht nannte. Derselbe Richter Specht wusste 05./06.2005 genau, das in meiner Akte bezogen auf die 04.11.2002-Untersuchung es verschiedene amtsärztliche Gutachten und damit verschiedene Anordnungsbegründungen gab. Ein inhaltlich vollkommen anderes 15.11.2002-Gutachten als Anordnungsbegründung für eine psychiatrische Untersuchung erhielt Prof. Weig als Bestandteil des 15.11.2002-Untersuchungsauftrags.

Und die relevanten Weig im 15.11.2002-Untersuchungsauftrag mitgeteilten Anordnungsbegründungen des 15.11.2002-Gutachtens wurden mir amtsärztlich und landessschulbehördlich, nun auch von Specht, vorenthalten. Specht kannte über die Akten beide Anordnungsbegründungen/Gutachten und deckte somit die landesschulbehördlich initiierte/gedeckte und vom Amtsarzt Bazoche realisierte Gutachtenmanipulation mit zwei inhaltlich verschiedenen Anordnungsbegründungen. Damit deckte Richter Specht in Kenntnis des Kommentars zu §54 (12) NBG den Verstoß des Bazoche und des Kasling gegen §54 NBG und verstieß rechtsbeugend selber dagegen.

 

Specht wusste nach den Akten, dass der Amtsarzt, die Landesschulbehörde, der Ermittlungsführer und Specht selber in keinem Schreiben die Anordnungsbegründungen des 15.11.2002-Gutachten erwähnten, sondern diese mir ausschließlich die 18.12.2002-Anordnungsbegründungen als relevant suggerierten.

Richter Specht hat mich auch in 3B5/05 v. 18.05.2005 und 3A111/05 v. 29.06.2005 über das 15.11.2002-Gutachten wissentlich in Unkenntnis belassen und schloss somit begründeten Widerspruch zu diesen Urteilen aus, die somit rechtskräftig geworden sind.

 

Richter Specht schuf durch Nichtnennung/Nichtverwendung des 15.11.2002-Gutachtens die Voraussetzung, das nach von mir beantragter psychiatrischer Untersuchung auf Basis des irrelevanten 18.12.2002-Gutachtens der behördlich beauftragte Psychiater eine Selbstbeantragung aber auf das 15.11.2002-Gutachten bezogen und die Akten als landesschulbehördlich gelieferte Beweiskette verwendet hätte.

 

Die besonders niederträchtige Perfidie: unter Initiierung/Verantwortung/Koordination der Landesschulbehörde Osnabrück insbesondere der Personen Pistorius (damaliger Behördenleiter, jetzt Osnabrücks Oberbürgermeister), Giermann, Kasling, Dierker, unter Mitwirkung des juristischen Dezernenten der Bez.reg. Oldenburg Ermittlungsführer Boumann, des Verwaltungsgerichts Osnabrück Richter Specht und insbesondere des Amtsarztes Dr.Bazoche suggerierten mir diese einzig auf der Basis des als relevant vorgegebenen amtsärztlichen18.12.2002-Gutachtens Mitwirkungspflicht an der psychiatrischen Untersuchung und unterstellten mir uneinsichtige Haltung (Giermann 02.05.03: Uneinsichtigkeit in eine psychiatrische Krankheit), weil ich dieser vermeintlichen Pflicht nicht nachkam. Diese Personen schlossen konsequent die Nennung des tatsächlich relevanten, dem beauftragten Psychiater mitgeteilten, 15.11.2002-Gutachtens aus. Und 02.05.03 war die nächste Perfidie von Giermann/Kasling schon in Planung: die 16.07.2003 realisierte Krankenaktenfälschung.

Trotz gestellten Antrags vorenthielten mir vorstehend genannte ab 30.11.2002 konsequent das 15.11.2002-Gutachten, das der beauftragte Psychiater mit diesem Datum erhielt. Durch nachweisbare Nichtnennung, Fälschung und ausgeschlossener Kenntnis der beabsichtigten Verwendung relevanter weiterer psychiatrischer Untersuchungsgegenstände, gemeint sind die PA-Einträge 1992-2004, schufen vorstehende Konsortialpartner in einer offenbar konzertierten Aktion die Voraussetzung für den Missbrauch des § 63 StGB. Nach den Urteilen 3B5/05 v. 18.05.2005 und 3A111/05 v. 29.06.2005 war entscheidend für die vom Ermittlungsführer 01.12.2004 und von der Landesschulbehörde übernommenen ‘Feststellung der Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen‘, das ich der Anordnung des Amtsarztes zur psychiatrischen Untersuchung nicht nachkam. Zu diesen Zeitpunkten 05./06.2005 bezog sich Richter Specht weiterhin auf die 18.12.2002-Anordnungsbegründung, auf die sich der Ermittlungsführer im 01.12.2004-Bericht und die Landesschulbehörde Kasling/Giermann in sämtlichen Schreiben an mich bezog. Diese hätten aber stets auf das 15.11.2002-Gutachten Bezug nehmen müssen, was deshalb nicht geschah, weil ich den Quatsch sofort erkannt und dementiert hätte. Auch in den Urteilen 3B5/05 v. 18.05.2005 und 3A111/05 v. 29.06.2005, in denen Specht verweigerte Untersuchung nach amtsärztlicher Anordnung unterstellte, nannte Specht das 15.11.2002-Gutachten nicht. Zu diesen Zeitpunkten 05./06.2005 wusste Richter Specht genau Bescheid über die Gutachtenmanipulation des Amtsarztes Bazoche und insbesondere darüber, das bei einer von mir nicht verweigerten psychiatrischen Untersuchung der Psychiater zum einen von dem 15.11.2002-Gutachten ausgegangen wäre und zudem von selbst beantragter psychiatrischer Untersuchung.

Psychiatrisierung durch Rechtsbeugung des Erfüllungsgehilfen Verwaltungsrichter Specht?

 

Steigerung der Perfidie: nachdem sämtliche Urteile des Specht rechtskräftig geworden sind und keine Möglichkeit mehr bestand, gegen diese Urteile Rechtsbehelf einzulegen, erhielt ich nach nochmals in 2006 gestelltem Antrag in April 2006 vom Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück das 15.11.2002-Gutachten. Zu dem Zeitpunkt bezogen auf die Specht-Urteile ohne Bedeutung. In 2002 wäre eine Gutachtenabschrift Abschrift kostenfrei gewesen, nun verlangte Landrat Hugo für 1 ½ Seiten 20 € und ließ mein Konto pfänden.

 

Gemeinschaftlicher Zweck der rechtsbeugenden Trickserei dieser Konsorten war, mich in Unkenntnis über die 15.11.2002-Anordnungsbegründungen zu halten, meine Selbstbeantragung der psychiatrischen Untersuchung auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens zu erreichen, mich in Unkenntnis über die beabsichtigte Verwendung der Akten 1992-2004 als landesschulbehördlich konstruierten Beweiskette und damit der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände zu halten, um diese dem beauftragten Psychiater als von mir beantragt, als wahr und von mir nicht widersprochen und damit als akzeptiert vorzugeben. Nachgewiesenermaßen begingen vorstehende Konsorten diesen Missbrauch mit Vorsatz, bzw. mit Absicht, um die pseudorechtliche Voraussetzung für die Anwendung von § 20 und § 63 zu schaffen.

 

Der behördlich vorgegeben Psychiater sollte nun aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens die Konversion der landesschulbehördlich als wahr/erwiesen vorgegebenen 15.11.2002-Anordnungsbegründungen und der Beweiskette eine ‘durch psychische Störung bedingte Verhaltensauffälligkeit‘ und „Schuldunfähigkeit“ eines nach § 20 angeblich „Geisteskranken“ konstatieren. Daran gekoppelt ist die Feststellung von Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen, Berufs- und Lebensunwertheit, Zwangspensionierung.

Erst bei nicht gezeigter ‘Einsicht‘ und vehementem Widerspruch wird auf unbestimmte Zeit in der Forensik, dem so genannten Maßregelvollzug, weggesperrt und systematisch durch Zwangsbehandlung gefoltert, bzw. permanent mit dieser Misshandlung bedroht.

 

 

Mit dem § 63 gibt es aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens bei erwiesenen Straftaten von angeblich „Geisteskranken“ zwar wegen deren angeblicher „Schuldunfähigkeit“ nach §20 keinen Schuldspruch, aber stattdessen wird auf unbestimmte Zeit in der Forensik, dem so genannten Maßregelvollzug, weggesperrt und systematisch durch Zwangsbehandlung gefoltert, bzw. permanent mit dieser Misshandlung bedroht.

 

 

Ich klagte gegen die Anordnung der psychiatrischen Untersuchung. Nach Beschluss 3A116/02 v. 09.09.2004 (tatsächlich war der Beschluss 04.11.2004) ist die Untersuchung durchzuführen. Aber mit welcher gerichtlichen Begründung? Gerade die vom Psychiater zu verwendende über die Akten bekannte relevante amtsärztliche 15.11.2002-Anordnungsbegründung und die als Nachweis dafür landesschulbehördlich vorgegebenen Beweiskette lieferten die hammerharten Begründungen, die für den Verwaltungsrichter Specht 3A116/02 v. 04.11.2004 Urteilsbegründung hätten sein müssen. Aber diese hammerharten Begründungen nannte Specht in seiner Urteilsbegründung nicht, wie er bereits im Beschluss v. 13.07.2004 deren Nennung mir mit fehlendem Rechtsanspruch verweigert. Durch Nichtverwendung hielt Specht mich hierüber in Unkenntnis und schloss damit die Möglichkeit eines erfolgreichen Widerspruchs aus, garantierte aber gleichzeitig deren Verwendung in der von ihm angeordneten psychiatrischen Untersuchung.

Specht verwies auf die Mitwirkungspflicht an der psychiatrischen Untersuchung die dann besteht, wenn der Amtsarzt die psychiatrische Untersuchung angeordnet hat. Nun bezog sich Specht aber nicht auf die relevanten Anordnungsbegründungen des 15.11.2002-Gutachtens, die als Bestandteil des Untersuchungsauftrags der beauftragte Prof. Weig erhielt, sondern auf das später erstellte 18.12.2002-Gutachten mit ganz anderem Inhalt, das zwar ich, aber nicht Prof. Weig erhielt. Wegen der von Richter Specht ausgeschlossenen Nennung der Anordnungsbegründungen des 15.11.2002-Gutachtens und der weiteren psychiatrischen Untersuchungsgenstände, die als Nachweis dafür landesschulbehördlich vorgegebenen Beweiskette, war ein begründeter Einspruch gegen das Urteil nicht möglich, das somit rechtskräftig wurde. Nun lag sogar ein rechtskräftiges Urteil vor, mit dem Richter Specht die Durchführung der psychiatrischen Untersuchung beschloss, ohne dass Specht auch nur einen psychiatrischen Untersuchungsgegenstand nannte. Damit beugte Richter Specht das Recht. Über die Akten war Specht klar, dass diese in seinem Urteil 3A116/02 v. 04.11.2004 nicht genannten Begründungen Gegenstände der psychiatrischen Untersuchung sein würden – Specht beließ mich in gerichtlich verordneter Unkenntnis!! Weiteres Indiz für Rechtsbeugung des Specht: im unanfechtbaren Beschluss 3A116/02 vom 21.09.2004 wurde von anderen Richtern vorgegeben: ‘Ob die für die Anordnung von der Beklagten (Landesschulbehörde) angegebenen Gründe (die Beweiskette also) die Anordnung rechtfertigen, ist im Hauptsacheverfahren zu prüfen‘. Und was macht Richter Specht? Er datierte das Beschlussdatum 04.11.2004 des Hauptsacheurteils auf den 09.09.2004, um die ihm 21.09.2004 vorgegebene Verpflichtung zur Überprüfung der landesschulbehördlich vorgegebenen Begründungen/Beweiskette auszuschließen. Nachdem das Gericht das Urteilsdatum vom 09.09.2004 auf 04.11.2004 änderte, nahm Specht die Überprüfung immer noch nicht vor.

Inquisition

Rainer Hackmann. Zuerst erstellt in blog.de 2008-07-10 – 08:03:48

Die Inquisition (lat. „Untersuchung“) bezeichnet eine mittelalterliche und frühneuzeitliche Form von Gerichtsverfahren.
Obwohl nach mehr als dreimonatiger Krankheit fach- und amtsärztlich Genesung attestiert wurde, leitete die Landesschulbehörde gegen Herrn Hackmann von Amts wegen und im öffentlichen Interesse das Zwangspensionierungsverfahren ein, ohne den Grund der unterstellter Dienstunfähigkeit zu nennen.
Dieses Verfahren ist vergleichbar einem obrigkeitlich/behördlich eröffneten Inquisitionsprozess, denn Beweis- und Anklagesuche erfolgen während des Verfahrens allein durch die Inquisitio (lat.: Befragung, Untersuchung). Diese Verfahrensweise wird als Inquisitionsverfahren bezeichnet.
Die Inquisitionsprozesse waren im zeitgenössischen Rechtswesen vergleichsweise fair. Ein Angeklagter hatte z. B. das Recht, seine Feinde aufzuzählen und wenn diese mit den Anklägern identisch waren, wurde die Anklage niedergeschlagen. Falsche Ankläger wurden hart bestraft.
Herrn Hackmann wurde selbst diese Fairness nicht entgegengebracht. Im Gegenteil: die Möglichkeit der Entkräftung von Verdachtsbegründungen und Nennung der Verantwortlichen verwehrten ihm Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht, Ermittlungsführer Boumann, Amtsarzt Dr. Bazoche und die Staatsanwaltschaft Osnabrück vorsätzlich, da diese ihm die beantragte in Kenntnissetzung über die Gründe der Zwangspensionierung permanent verweigerten. Ihm wurden damit zum einen die späterhin vom Inquisitor zu verwendenden vermeintlichen Beweise vorenthalten; zum anderen suggerierte der Mini-Inquisitor Dr.Bazoche in seinem 15.11.2002-Gutachten dem Hauptinquisitor Psychiater Prof Weig vom LKH Osnabrück, dass Herr Hackmann Kenntnis über diese Beweise hat (®). Das Herrn Hackmann vorenthaltene amtsärztlichen Gutachten 15.11.2002 unterstellt ihm Selbstzuweisung aktuell bestehender psychiatrischer Krankheit als langjährigen Prozess und drückt damit vermeintliche Kenntnis dieser Beweise aus.
Vorstehende Konsortialpartner schlossen mit ihrer Trickserei seine Kenntnis der Verdachtsbegründungen und somit Ermittlung und Bestrafung der behördlichen Verursacher aus.

Ausdruck dafür, das nicht nur der der Geist von Inquisition – Diskriminierung, Ausgrenzung und Vernichtung Andersdenkender – auch heute latent (Bezeichnung für nicht auf den ersten Blick erkennbare Eigenschaften oder Merkmale, besonders bei Krankheiten ohne ausgeprägte Symptome gebräuchlich) in der Gesellschaft lebendig und politisch gewollt ist. Zudem ist vorstehend beschriebener Ausschluss von Fairness im Inquisitionsprozess Folter.

In einem Inquisitionsverfahren steht die inquisitio (lat.: Befragung, Untersuchung) zur Ermittlung der möglichst durch Geständnis zu offenbarenden Wahrheit im Vordergrund, und nicht die Anklage.

Diese psychiatrische inquisitio sollte Prof. Weig vom LKH Osnabrück auf der Basis des amtsärztlichen 15.11.2002-Gutachtens am 10.12.2002 vornehmen. Trotz 30.11.2002 gestellten Antrags verweigerten Amtsarzt und Behörde Herrn Hackmann die ihm nach §59a NBG zustehende Abschrift dieses Gutachten. Stattdessen suggerierten ihm das Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück Amtsarzt Dr.Bazoche, die Landesschulbehörde Osnabrück in Person des Kasling, die Niedersächsiche Regierungsvertretung Oldenburg Ermittlungsführer Boumann und das Verwaltungsgericht Osnabrück das nachträglich anfertigte Gutachten vom 18.12.2002 als das relevante. Gleichzeitig deckten diese die amtsärztliche Gutachtenmanipulation und schlossen Kenntnis des Prof. Weig hierüber aus, da dieser am 18.12.2002 den Untersuchungsauftrag zurückgab. Unter Bezug auf das 18.12.2002-Gutachten nötigten Behörde und Amtsarzt Herrn Hackmann zur Selbstbeantragung der psychiatrischen Untersuchung und damit zum vorherigen Eingeständnis/zur Selbstzuweisung derartiger Krankheit. Weig hätte jedoch in Herrn Hackmann’s Unkenntnis das 15.11.2002-Gutachten verwandt, hätte die Aussagen als vermeintlich von Herrn Hackmann offenbarte Wahrheit angenommen und das abverlangte Eingeständnis psychiatrischer Krankheit hierauf bezogen. Diese würde bestätigt durch medizinischen Scheinbeweis über die Akten, geliefert von der Obrigkeit/Landesschulbehörde. Das über mehr als ein Jahrzehnt gesammelte unwahre Konstrukt behördlich unaufgeklärt gehaltener PA-Einträge, die Scheinbeweise für psychiatrische Krankheit also, wurden seitens der Landesschulbehörde konsequent unaufgeklärt gehalten, trotz zuletzt Juli 2000 beim Behördenleiter Pistorius beantragter Klärung. Die Summe sämtlicher Scheinbeweise/Vorfälle wurden ihm als Betroffenen vorenthalten und auch den Kollegen gegenüber in 2000 für erledigt erklärt. Dennoch wurden diese in der Summe als psychiatrisch/krankheitsbedingt und als wahr vom Ermittlungsführer 01.12.2004 verwandt und sollten auch in der psychiatrischen inquisitio verwandt werden. Interessant ist, das nach dem Schreiben 29.05.2007 des Niedersächsischen Landesbeauftragten für den Datenschutz die Landesschulbehörde Osnabrück die von Kasling zu verantwortenden Rechtswidrigkeit der ohne Anhörung erstellten PA-Einträge 1992-2000 eingestand und die Staatsanwaltschaft Osnabrück die Personalkrankenaktenfälschungen des Kasling ZS641/05 am 25.07.2005 feststellte.

Die vorbereitende Mini-inquisitio nahm zunächst der Amtsarzt am Untersuchungstag 04.11.2002 vor und beschränkte sich auf ca. 15 Minuten. Zweck war zunächst, von Herrn Hackmann dessen Eingeständnis einer derartigen Krankheit zu erreichen, die es zu keiner Zeit gab und gibt, die er daher nicht erteilte. Daher unterstellte der Amtsarzt im Gutachten vom 18.12.2002 ein vermeintlich 04.11.2002 mündlich erfolgtes Eingeständnis, bezeugt von seiner Sekretärin. Diese Sekretärin erklärte ausdrücklich, die ihr unterstellte Bezeugung nicht vorgenommen zu haben. Bei gleichzeitiger Unterschlagung/Nichtnennung des ersten und relevanten amtsärztlichen Gutachtens vom 15.11.2002, um damit die entscheidende inquisitio (Befragung/Anamnese in einer psychiatrischen Untersuchung) Psychiater Prof. Weig vom LKH zu übertragen.

Landesschulbehördlich und amtsärztlich, auch durch Amtsarzt Dr.Fangmann vom Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück, wurden nun diese vermeintlichen Eingeständnisse 04.11.2002 und 18.12.2002 Herrn Hackmann immer wieder als wahr suggeriert. Stetige Hinweise auf bestehende gesetzliche Mitwirkungspflicht auf der Basis des 18.12.2002-Gutachtens sollten ihn zur freiwilligen Mitwirkung an der Weig-Untersuchung und damit verbundener unwahrer Selbstzuweisung des Status psychiatrischer Patient animieren. Zweck war, über seine Mitwirkung seine Zustimmung zu diesem Inquisitionsverfahren zu geben und der inquisitorischen Beweissuche durch Psychiater Prof. Weig vom LKH im Rahmen der Anamnese zuzustimmen, die dieser auf der Grundlage des komplett unwahren 15.11.2002-Gutachtens vorgenommen hätte.
In der inquisitio subjektive Selbstanamnese macht der unter (®) genannte Satz zur Festschreibung des Status psychiatrischer Patient Sinn: Wegen der behördlich Juli 2000 für beendet erklärten Vorfälle 1992 bis 2000 und für die Jahre danach weiterer behördlich vorgenommener PA-Krankenaktenfälschungen, Herrn Hackmaqnn sämtlich landesschulbehördlich vorenthalten, würde er hierzu nichts sagen können. Aber gerade diese Vorfälle wurden im vorenthaltenen amtsärztlichen 15.11.2002-Gutachten im Präsens nicht nur als aktuell bestehend vorgegeben, sondern zudem im Präsens verstärkend als besondere Schwerwiegendheit derartiger Krankheit durch unterstellte bestehende Betreuung mit bestelltem Betreuer – unterstellter Ausdruck eines bestehenden hohen Leidensdrucks. Der Amtsarzt gab im 15.11.2002-Gutachten die vermeintliche Zusammenfassung der Aussagen des Herrn Hackmann vom 04.11.2002 dem Weig als wahr vor. Tatsächlich beruhte das Schweigen des Hackmann auf Unkenntnis dieser von ihm nicht gemachten Aussagen. Damit beabsichtigte Amtsarzt Dr. Bazoche eine Eindrucksmanipulation des Prof. Weig, der von Hackmann’s Kenntnis des 15.11.2002-Gutachtens ausgeht und dessen Schweigen aus Unkenntnis als krankheitsbedingten ’subjektiven’ Eindruck werten sollte – als vermeintlichen Beweis von Dissimulation: der paranoide schizophrene Patient verheimlicht sein Wahnsystem gegen über dem Mitmenschen.

Für die inquisitio objektive Fremdanamnese gelten die vom damaligen Schulleiter Kipsieker zu verantwortenden und in den PA-Einträgen genannten Datenerhebungen über Dritte (Kollegen, Schüler, Betriebe, etc.) als wahr. Prof Weig ist nicht autorisiert, diese behördlichen Aktenvorgaben zur Disposition zu stellen und zu hinterfragen. Die für Weig als ’objektiv’ und wahr geltenden abgeschlossenen und widerspruchsfreien Erhebungen der Vorgeschichte über Dritte sind vermeintlich bestätigende Beweise, die vermeintlich auch das Schweigen als Dissimulation nachweisen. Nur: diese Dritten wussten nichts von der ihnen ohne ihre Kenntnis übertragenen psychiatrischen Sanktionierung des Herrn Hackmann über zudem unwahre PA-Einträge.

Mit dem erwarteten Beweisergebnis psychische Krankheit einer derartiger Beweissuche über Amtsarzt Bazoche und einem vorgegebenem Psychiater bezweckte die Landesschulbehörde Osnabrück in Person der Herren Kasling, Giermann und Behördenleiter Pistorius die Feststellung einer psychischen Störung. Und darauf bezogener Dienstunfähigkeit mit Realisierung der Zwangspensionierung des Herrn Hackmann. In derartigem Inquisitionsprozess erhöbe die Obrigkeit/Behörde auch keine Anklage nach dem Motto: wenn jemand bekloppt ist, da kann er ja nichts für.

Nun ordnete Richter Specht in 3A116/02 v. 09.11. 2004 die psychiatrische inquisitio an, schloss zuvor 13.07.2004 die beantragte Nennung der Beweismittel psychischer Krankheit und deren Überprüfung im Rahmen einer Feststellungsklage aus. Bestimmte aber keinen psychiatrischen Inquisitor. Um das antizipierte Ergebnis Psychiatrisierung auszuschließen, wandte sich Herr Hackmann als Folge dieses Urteils in Nov. 2004 an einen sehr gewissenhaften objektiven privatärztlichen Psychiater, ohne die Beweismittel zu kennen.
Dessen Ende November 2004 begonnene und März 2005 abgeschlossene inquisitio bezog die im Bericht 01.12.2004 des Ermittlungsführers Boumann erstmals genannten vermeintlichen Beweismittel psychischer Krankheit ein. Im Gegensatz zum behördlichen Psychiater hinterfragte der privatärztliche Psychiater die behördlichen Vorgaben, stellte diese zur Disposition, erfolgte unter Einbeziehung von Herrn Hackmann’s detaillierten Nachweisen die fachärztlicher Aufdeckung landesschulbehördlicher Aktenmanipulation und Krankenaktenfälschung sowie amtsärztlicher Gztachtenmanipulation/-fälschung. Die Obrigkeit/Landesschulbehörde Leiter Pistorius, der dienstliche Richter Ermittlungsführer Boumann und auch das Verwaltungsgericht Richter Specht verwarfen sämtliche nachgewiesenen Fälschungen, die vom Ermittlungsführer im Bericht 01.12.2002 zur Feststellung einer psychischer Störung verwandt wurden. Diese akzeptieren ausschließlich einen von der Obrigkeit/Behörde vorgegebenen psychiatrischen Inquisitor, der die rechtswidrig erstellten unwahren und gefälschten Beweismittel psychischer Krankheit in meiner Unkenntnis und ohne Hinterfragung als wahr verwenden sollte. Nach Vorstehendem weiß jeder warum.
Dieser psychiatrische Inquisitor muss ganz offenbar auf allen drei Augen blind und empfänglich für Aktenmanipulation der Landesschulbehörde und Gutachtenfälschung des Amtsarztes sein. Der für Willfährigkeit entlohnt wird und nach den unwahren behördlichen Vorgaben ein ebensolches Falschgutachten erstellt.

Nach den gutachterlichen Feststellungen des privatärztlichen März 2005-Gutachtens forderte die Landesschulbehörde Herrn Hackmann nun nicht mehr auf, die inquisitio durch einen ihr genehmen Inquisitor nachzuholen.
Der Behörde war offenbar klar, dass kein Gutachter seinen guten Ruf aufs Spiel setzen und den Versuch machen würde, das aktuelle Gutachten für die behördlich vorgegebene Zielsetzung aus den Angeln zu heben.
Stattdessen unterstellten die Konsorten Ermittlungsführer Boumann, Verwaltungsrichter Specht und die Landesschulbehörde Osnabrück in Verantwortung des Pistorius dem Herrn Hackmann Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht nach NBG, wissend, dass dies gelogen ist.
Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht einer psychiatrischen inquisitio eines behördlich vorgegebenen willfährigen, für Manipulation empfänglichen und ganz offenbar auf allen drei Augen blinden Psychiaters war nun für diese Konsorten Grund für die Feststellung der Dienstunfähigkeit und realisierte Zwangspensionierung aus psychischen Gründen.

Dass das Verwaltungsgericht Osnabrück als Konsortialpartner der Behörde die behördliche Option auf eine psychiatrische inquisitio nicht aufgegeben hat, dokumentiert das Specht-Urteil 3A111/05 vom Juni 2005. Darin ignorierte Specht die in der privatärztlichen Exploration erbrachten Nachweise landesschulbehördlicher Aktenmanipulationen/-fälschungen und amtsärztlicher Gutachtenmanipulation/-fälschung, die als Beweissmittel psychiatrischer Krankheit vom behördlichen Psychiater als wahr verwendet werden sollte – in gerichtlich veranlasster Unkenntnis des Herrn Hackmann. Weil Herr Hackmann die behördlich abverlangte Selbstbeantragung der psychiatrischen Untersuchung auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens nicht bei einem behördlichen Psychiater vornahm (diese wäre auf Basis des 15.11.2002-Gutachtens durchgeführt worden), ihm dieser Richter die vermeintlichen Beweismittel psychiatrischer Krankheit vor der Untersuchung wegen vermeintlich fehlenden Rechtsanspruchs nicht nannte, dieser Richter die eingereichte Feststellungsklage ablehnte, die amtsärztliche Gutachtenfälschung deckte und den Namen des behördlichen Psychiaters nicht nannte, etc., wurde Herr Hackmann vom dienstlichen Richter Ermittlungsführer Boumann (jetzt Richter am Verwaltungsgericht Oldenburg)und vom Richter Specht nach § 444 ZPO ‘durch sein Verhalten schuldhaft vereitelte Benutzung von Beweismitteln‘ unterstellt. Die Möglichkeit der Einlösung dieser Option bestände bei einer von Herrn Hackmann beantragten Wiederverwendung, zu der als Voraussetzung wiederum die behördlich abverlangte Selbstbeantragung einer psychiatrischen Untersuchung bei einem behördlich vorgegebenen Psychiater gehört. Nun ist der behördliche Psychiater generell rechtlich nicht autorisiert, diese ZPO-Vorgaben beider Richter als ‘Garanten für Recht und Ordnung‘ als unwahr zur Disposition zu stellen. Dieser behördliche Psychiater hat nach §444 ZPO nicht nur weiterhin von den gefälschten Beweismitteln psychischer Krankheit als wahr auszugehen, sondern zudem von beiden Richtern Herrn Hackmann zugewiesenem vermeintlich psychisch gestörtem Verhalten und damit begründete vermeintlich krankheitsbedingte vereitelte Benutzung dieser Beweismittel sowie von richterlich festgestellter Schuld. Dieser behördliche Psychiater hat die vorgegebene Vereitelung zu übernehmen und im Sinn von Strafvereitelung nach 258 StGB zu verwenden. Auf Veranlassung der beiden Richter Specht und Boumann wird der behördlich vorgegebene Psychiater zur psychiatrischen Zwangsbehandlung legitimiert und aufgefordert.

Siehe hierzu:
www.demokratie.biz/
Die erstaunlichen Parallelen zwischen Inquisition und Zwangspsychiatrie

http://www.ariplex.com/ama/amagut04.htm
Fälschung und Korruption in der Wissenschaft in

Google huber_inhalt.pdf Die psychiatrische Untersuchung

 

 

Psychoanalytiker Bruno Bettelheim

 Rainer Hackmann. Zuerst erschienen in blog.de 2008-07-10 – 19:23:48

Nachtrag vom 02.04.2015
Siehe WDR 5 Neugier genügt Podcast – Das Feature: Feature Schlafmangel (02.04.2015) Autorin: Carolin Courts, Redaktion: Andreas Blendin. Darin Zitat: „Bereits 24 Stunden Schlafentzug kann zu Symptomen von Schizophrenie führen“.

Verhalten in Ausnahmesituationen – Zwang
Psychoanalytiker Bruno Bettelheim war in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald.
Er erlebte im KZ die Desintegration von Menschen und musste hilflos und untätig zusehen, wie in dieser “Extremsituation“ die Persönlichkeit von Menschen systematisch zerstört wurde.
Er versuchte zu erkennen, was psychologisch hinter allem steckt und beobachtete sich selbst und andere sorgfältig. Ihm war nur undeutlich bewusst, dass ihn dieses Verhalten vor dem Persönlichkeitszerfall schützen sollte. Er stellte fest, dass das, was mit ihm geschehen war – zum Beispiel die Spaltung in ein Ich, das beobachtete, und eines, dem Dinge zustießen, – ein typisches Beispiel von Schizophrenie war.
Er stellte die Extremsituationen im Konzentrationslager als Ursache von Schizophrenie fest.
Herausgerissen aus dem intakten Lebensumfeld stellten sich neben funktioneller Erkrankungen Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen zwangsläufig als das Ergebnis traumatischer Erlebnisse ein.

Der im KZ inhaftierte Mensch war machtlos, ganz und gar ohnmächtig. Bezeichnend ist die Unausweichlichkeit, die ungewisse Dauer, die Tatsache, dass das Leben in jedem Augenblick bedroht war und man nichts dagegen unternehmen konnte.
Alle Verhaltensweisen waren schizophrenen Symptomen ähnlich. Und zwar so ähnlich, das eine Beschreibung des Häftlingsverhaltens einen Katalog schizophrener Reaktionen ergeben hätte.
Man stelle sich vor, ein Psychiater hätte die Überlebenden des Holocaust unter Ignorierung der Vorgeschichte nur auf Grund der schizophrenen Symptome untersucht. Der Übergang vom Nazi-KZ zum Psychiatrie-KZ wäre nahtlos vollzogen worden.

Behördliche Konstruktion von Ausnahmesituationen – Zwang

Der über mehr als 10 Jahre an mir als Einzelperson im dienstlichen Umgang unaufgeklärt gehaltene eskalierte Mobbingprozess ist eine von den Mobbingverursachern konstruierte ähnliche langjährige Ausnahmesituation, ein konstruiertes Anderssein und Abweichen von der Normalität, wobei diese Verursacher die Personen meines dienstlichen Umfeldes insinuierten, infiltrierten und durch derartige Manipulation dazu benutzten, sich selber im Hintergrund belassend, psychosozialen Druck/Zwang auf mich auszuüben, etc., um im Ergebnis ähnliche Extremsituationen zu erzeugen.
Aussage des Dezernenten Rittmeister von der Landesschulbehörde Osnabrück auf der Dienstbesprechung 17.05.2000: ’Er schließt nicht aus, das es in der gewerblichen Abteilung der BBS Melle Kollegen gibt, die sich mit derartigen Sanktionsmechanismen auskennen’.
Damit gab Rittmeister zum einen seine Kenntnis derartiger Mechanismen zu und damit deren Anwendung im landesschulbehördlichen Umgang. Zum anderen gab er diese Kenntnis für die nicht näher bezeichneten Kollegen vor (offenbar sind es u.a. seine Jugendfreunde Henschen und Pieper), die diese Mechanismen an mir anwandten. Da offenbar politische Systeme wie die Landesschulbehörde derartige Mechanismen anwenden, konnte Rittmeister seine Jugendfreunde nicht zur Räson rufen und maßregeln.

Zwangsläufig stellten sich als Folge dieser langjährigen Ausnahmesituation zunächst als funktionelle Erkrankung Herzrhythmusstörungen ein mit der unmittelbaren Folge Schlaganfall. Fach- und amtsärztlich wurde die vollständige Genesung und volle Dienstfähigkeit attestiert.
Trotz Kenntnis ignorierte Amtsarzt Bazoche die Mobbing-Extremsituationen und schloss deren gutachterliche Berücksichtigung als Ursache für beide funktionellen Krankheiten aus. Er verweigerte konsequent eine von mir wegen der damaligen Herzbeschwerden im Juni 2002 beantragte ganzheitlichen Reha-Maßnahme, in der das langjährige Mobbing als mögliche Ursache für diese funktionelle Erkrankung einbezogen werden sollte. Mit dem Zweck, dieses durch Nichtthematisierung in seinem an seinen Ausbilder Psychiater Prof. Weig, damaliger Leiter des Landeskrankenhauses Osnabrück, adressierten 15.11.2002-Gutachten als nicht existent vorzugeben und vor Rainer Hackmann geheim zu halten. Stattdessen nahm der derzeitige Amtsarzt Dr. Bazoche nach Leugnung des langjährigen Mobbing die Konversion in einen langjährigen Entwicklungsprozess psychiatrischer Krankheit vor. Besonders perfide war die Feigheit und der kriminelle Geist des Dr.Bazoche, der keine Verantwortung für seinen Konversionsbetrug übernahm. Er händigte mir die 30.11.2002 beantragte Abschrift seines 15.11.2002-Gutachtens nicht aus, sondern erstellte 18.12.2002 ein inhaltlich vollkommen anderes Gutachten ohne negative psychiatrische Aussagen. So wie der Amtsarzt, verschwiegen auch Landesschulbehörde, Verwaltungsgericht und Ermittlungsführer das nach Akten bekannte für Beweisfeststellung psychischer Krankheit zu benutzende relevante 15.11.2002-Gutachten und gaben gegenüber R.H. das vom 18.12.2002 im laufenden Psychiatrisierungsverfahren als das relevante vor. Perfide waren auch die ausschließlich nur vom behördlich beauftragten staatlichen Psychiater zu deutenden in psychiatrischer Fachsprache gehaltenen Formulierungen des nur von diesen zu verwendenden 15.11.2002-Gutachtens. Von diesem erfuhr ich erstmals April 2006 nach beim damaligen Niedersächsischen Staatssekretär für Inneres Koller wiederholt gestelltem Antrag hin als das eigentlich relevante Gutachten, das nicht für Untersuchung, sondern für Beweisfeststellung psychiatrischer Krankheit, benutzt werden sollte. Darin spiegelte Amtsarzt Dr. Bazoche gutachterlich seine Zusammenfassung meiner vermeintlich ihm bei seiner Untersuchungstag vermeintlich von mir gemachten Aussagen vor, die ich tatsächlich nicht machte. Er unterstellte durch Umdeutung meiner tatsächlich Aussagen ins Gegenteil, wonach ich mir selbst die Ursache psychischer/psychiatrischer Krankheit zugewiesen haben soll. Die besondere Schwerwiegendheit drückte er 15.11.2002 dadurch aus, das er selber Prof. Weig von LKH beauftragte. Damit erzeugte Amtsarzt Dr. Bazoche bei dem von ihm beauftragten Leiter des staatlichen Landeskrankenhauses Osnabrück Prof. Weig zielgerichtet einen Irrtum. Mit der Konsequenz, im Rahmen einer in diesem Landeskrankenhauses durchgeführten ambulanten Untersuchung, tatsächlich umgedeutet in Auftrag gegebenen Beweisfeststellung, den dortigen dauerhaften stationären Verbleib sicherzustellen.

Dr. Bazoche hätte nach dem Arbeitsschutzgesetz (EU-Richtlinie 89/391/EWG des Rates vom 12. Juni 1989 über die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer bei der Arbeit) die Grundvorschrift des § 5 ArbSchG, Beurteilung der Arbeitsbedingungen – meine Gefährdung durch Mobbing betreffend, die notwendigen arbeitsschutzgesetzlichen Rechtsfolgewirkungen wie z.B. die Dokumentation gemäß 6 ArbSchG , die Unterweisung der Mobbingverursacher gemäß § 12 ArbSchG etc. vorzunehmen und weiteres Mobbing zu unterbinden gehabt. Stattdessen setzte er das von ‚Garanten für Recht und Ordnung‘ betriebene Mobbing durch Erstellung des 15.11.2002-Falschgutachtens fort, das zwar der beauftragte Psychiater Prof. Weir erhielt, aber ich nicht. Ich erhielt dafür ein inhaltlich ganz anderes vom 18.12.2002, das wiederum Prof. Weig nicht erhielt.
Konsistenzsicherung der Mobbingverursacher und Schutz des Systems Landesschulbehörde, zuletzt Juli 2000 hat der damalige Leiter des Systems Landesschulbehörde Pistorius die Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz gedeckt und sich daran beteiligt, waren offenbar politische Prämisse.
Besonders perfide war, dass zu diesem Zweck der Amtsarzt Bazoche die vom damaligen Behördenleiter Pistorius Juli 2000 unaufgeklärt gehaltenen und für erledigt erklärten Vorfälle medizinisch/psychiatrisch umgedeutet gegen mich verwandte und meine Kenntnis hierüber ausschloss. Nach seinem 15.11.2002-Gutachten soll ich am Untersuchungstag 04.11.2002 die Ursache dieser zuletzt Juli 2000 unaufgeklärt gehaltenen Konfliktlagen als soziale Unverträglichkeit selber vorgegeben und mir selber als aktuell bestehende Erscheinungsformen psychiatrischer Krankheit zugewiesen haben.
Die Behörde gab dem Amtsarzt die rechtswidrig ohne Anhörung erstellten unwahren Akten als unwahr vor und veranlasste mit dem 15.11.2002-Gutachten einen Konversionsbetrug!
Das wäre vergleichsweise so, als hätte ein amtärztlicher Schmalspurpsychiater an den KZ-Überlebenden schizophrene Symptome entdeckt, die Vorgeschichte geleugnet und gleichzeitig diesen Überlebenden gutachterlich die Aussage unterstellt, das sie sich die Ursache dieser Symptomatik selber eingestanden hätten.
Bazoche-Taktik: um meinen Nachweis der Aussagen des 15.11.2002-Gutachtens als Lüge auszuschließen, vorenthielt mir Bazoche nach 30.11.2002 gestellten Antrag, u.a. auch nach rechtlicher Beratung 07.03.2003 der Behörde in Person des Kasling, eine Abschrift des 15.11.2002-Gutachten konsequent bis 2006 und erstellte 18.12.2002 ein vollkommen anderes, um mir dieses als das relevante vorzugeben. Diese Gutachtenmanipulation und -fälschung deckte die Behörde Kasling.
Feststellung: Die mir zugewiesenen 15.11.2002-Selbstzuweisungen machte ich nicht.

Über diese landesschulbehördlich von Kasling gedeckte/veranlasste Gutachten-Manipulation/Umdeutung beließ Amtsarzt Bazoche mich nicht nur in Unkenntnis, sondern täuschte durch seine vorsätzliche 15.11.2002-Gutachtenfälschung den für derartige Manipulationen offenbar empfänglichen Entscheidungsträger Prof. Weig und mich. Beachte: Die Behörde in Person des Kasling, der Amtsarzt Dr. Bazoche und Prof. Weig. nehmen hoheitliche Aufgaben wahr.

Bazoche betonte, seine Entscheidungen vollkommen eigenständig zu treffen. Er entschied sich also dafür, das ihm bekannte langjährige Mobbing als Ursache für die funktionellen Krankheiten zu leugnen und nichts dagegen zu tun. Er entschied also vollkommen eigenständig, gegen das Arbeitsschutzgesetz, gegen EU-Recht, zu verstoßen und zudem eine weitere Eskalation der Mobbing-Extremsituation unter Einbindung weiterer Niedersächsischer Amtsträger einzuleiten, und zwar durch Psychiatrisierung. Und zwar vorsätzlich, indem er mir die 30.11.2002 beantragte und nach §59a NBG zustehende Abschrift des 15.11.2002-Gutachten nach Rücksprache mit dem Volljuristen der Landesschulbehörde Osnabrück Kasling 07.04.2003 (Gesundheitsakte Landkreis Osnabrück Blatt 83) rechtswidrig verweigerte, wie auch das Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht im Beschluss 3B23/04 13.07.2004 und der juristische Dezernente der Bez.reg. Oldenburg Ermittlungsführers Boumann 22.06.2004. Diese juristischen Konsorten als Hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Vertreter des Landes Niedersachsen und als ‚Garantan für Recht und Ordnung‘ wussten, dass nach dem 15.11.2002 der hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Amtsarzt Dr.Bazoche ein zweites Gutachten 18.12.2002 extra zu dem Zweck anfertigte, mir das relevante 15.11.2002-Gutachten vorzuenthalten. Diese juristischen Konsorten kannten über die Akten das 15.11.2002-Gutachten, deckten die Gutachtenmanipulation/-fälschung und leiteten meine Mitwirkungspflicht ausschließlich aus dem inhaltlich vollkommen anderen 18.12.2002-Gutachten ab. Die Ende 2006 ausfindig gemachte und von Bazoche als Zeugin benannte Sekretärin Graf Hülsmann erklärte schriftlich ausdrücklich, das Bazoche selbst die 18.12.2002 benannten Begründungen mir nicht am Untersuchungstag 04.12.2002 nannte.
Im Klartext: am Untersuchungstag 04.11.2002 nannte Bazoche mir definitiv keine Begründung, auch nicht Prof. Weig vom LKH als den von ihm beauftragten Gutachter, auch nicht das LKH als Untersuchungsort. Die Konsorten bezweckten mit der behaupteten bestehenden Mitwirkungspflicht, obwohl kein Grund nach §54(12) NBG vorlag, dass ich auf Basis des 18.12.2002-Gutachtens selber eine psychiatrische Untersuchung beantrage/wünsche, damit selber meine psychische Gesundheit zur Disposition stelle, damit dann Prof. Weig auf Basis der mir unterstellten Selbstzuweisungen des mir vorenthaltenen 15.11.2002-Gutachtens eine derartige Krankheit zuweist.

Vorstehende amtliche Konsorten deckten/unterstützten/bezweckten in einer konzertierten Aktion ganz offenbar diese Manipulation und ließen die Mobbing-Extremsituation/Ausnahmesituation weiter eskalieren, damit der behördlich beauftragte psychiatrische Entscheidungsträger nicht nur vom widerspruchsfreien amtsärztlich 15.11.2002-Gutachten ausgeht, sondern zudem vom Bazoche vorgegebenen Ausschluss der langjährigen Mobbing-Extremsituation und von mir unterstellter Selbstzuweisung psychiatrischer Krankheit.
Steigerung landesschulbehördlicher Perfidie: mit Datum 16.07.2003 weitete die Landesschulbehörde Osnabrück in Person des Kasling die im 15.11.2002-Gutachten auf das dienstliche Umfeld reduzierte mir unterstellte psychiatrische Krankheit auf meine gesamte Person aus, als Kasling und dessen Vorgesetzter Giermann die PA-Krankenaktenfälschung 16.07.2003 (ab 2000 bestehende psychiatrische Krankheit, psychiatrische Therapien, psychiatrische Mehrfachbegutachtungen einer anderen Person wurden mir zugewiesen) vornahmen – um damit für die vom Ermittlungsführer Boumann in 2004 vorgesehene psychiatrische Untersuchung dem psychiatrischen Entscheidungsträger eine fortgeschrittene, aktuell bestehende und eskalierte psychiatrische Erkrankung vorzutäuschen. Natürlich auch widerspruchsfrei – ich wurde über diesen PA-Eintrag 16.07.2003 von Kasling wieder nicht informiert. Nähme der Entscheidungsträger Psychiater diese Täuschung/Fälschung als wahr an, so ist damit verbunden die Möglichkeit der Unterstellung, dass ich die dazugehörigen medizinischen Unterlagen der Landesschulbehörde krankheitsbedingt verheimlicht habe, denn in den Akten sind diese nicht.

Der unanfechtbare Beschluss (Verwaltungsgericht Osnabrück) 3A116/02 vom 21.09.2004 gibt vor, das die Anordnungsbegründungen für eine psychiatrische Untersuchung im Hauptsacheverfahren zu überprüfen sind. Durch Vordatierung des Urteils im Hauptsacheverfahren von 04.11.2004 auf den 09.09.2004 schloss Richter Specht nicht nur die Umsetzung dieser Vorgabe seines Richterkollegen Essig zur Überprüfung und im Ergebnis die Feststellung behördlicher Rechtswidrigkeiten aus, sondern schloss durch Nichtverwendung dieser behördlichen PA-Krankenaktenfälschung 16.07.2003 zudem die Erforderlichkeit dieser Überprüfung im Urteil 3A116/02 aus. Indiz dafür, dass Richter Specht die Fälschung der Herren Kasling und Giermann deckte. Mit dieser PA-Krankenaktenfälschung gab die Behörde den für eine psychiatrische Untersuchung zwingend erforderliche Zeitraum von mindestens zwei Jahren vor. Diese PA-Krankenaktenfälschung drückte eine aktuell bestehende psychiatrische Krankheit aus und hätte die entscheidende Urteilsbegründung für die Anordnung der psychiatrischen Untersuchung im Hauptsacheverfahren sein müssen. Offenbar wusste Richter Specht von der Fälschung und ordnete in Kenntnis und unter vorsätzlicher Nichtverwendung der PA-Krankenaktenfälschung die psychiatrische Untersuchung an. Wissend, dass der behördliche psychiatrische Entscheidungsträger diese PA-Krankenaktenfälschung im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung als wahr anzunehmen, nicht zu hinterfragen und zu meiner Psychiatrisierung zu verwenden hat!!
Die Perfidie des Richter Specht: er beschloss in 3B23/04 vom 13.07.2004 rechtsverbindlich, das ich als Betroffener keinen Anspruch auf Kenntnis/Nennung dieser PA-Fälschung (Beweismittel psychiatrischer Krankheit) habe.
Derselbe Richter Specht lehnte die Feststellungsklage zur Klärung des Wahrheitsgehaltes dieser Beweismittel ab (in 3A116/02 v. 09.09.2004, von Specht korrigiert auf 04.11.2004) und nahm einen gleichlautenden Eilanantrag vom 03.11.2004 erst gar nicht an.
Richter Specht erklärt mit diesen rechtsbeugenden Fehlentscheidungen die Verweigerung seines Richterkollegen juristischer Dezernent Ermittlungsführer Boumann von der Nieders. Regierungsvertretung Oldenburg für rechtens, das ich über diese PA-Fälschung vor der psychiatrischen Untersuchung nicht in Kenntnis zu setzen bin und keine Klärung der Beweismittel vorzunehmen ist.
Der Ermittlungsführer deckte in seinem Bericht 01.12.2004 die amtsärztliche Gutachtenfälschung, stellte auf Basis der von der Landesschulbehörde Kasling rechtswidrig erstellten PA-Einträge und der weiteren genannten vermeintlichen ‚Beweismittel psychischer Krankheit‘ Dienstunfähigkeit aus psychischen Gründen fest. Mit dieser Begründung hätte er sämtliche landesschulbehördlich als wahr vorgegebenen psychiatrischen Aussagen zu der vermeintlich aktuell bestehenden psychiatrischen Krankheit, sämtliche Aussagen der PA-Krankenaktenfälschung, im Bericht 01.12.2004 verwenden müssen.

Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist gemäß Art. 33 Abs. 4 GG in der Regel als ständige Aufgabe Angehörigen des öffentlichen Dienstes übertragen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehen.
Die Entscheidungen 3B23/04 und 3A116/02 des Richters Specht schlossen meine Möglichkeit des Nachweises und der Feststellung von Rechtsverstößen der Hoheitliche Aufgaben wahrnehmenden Landesschulbehörde Osnabrück, der Regierungsvertretung Oldenburg und des Gesundheitsamtes des Landkreises Osnabrück gegen das Dienst- und Treueverhältnis aus.
Zudem beließ Richter Specht diese Rechtsverstöße ungeahndet, schrieb deren Folgen zu meinem Nachteil fest und schloss die Möglichkeit des Stellens von Amtshaftungsansprüchen aus.
Vorstehende Niedersächsische Amtsträger setzten nach Nov.2002 meine Desintegration gezielte weiter fort, indem Richter Specht und Ermittlungsführer Boumann in ihren Entscheidungen, genauer: unbegründeter behaupteter geistiger Ausfluss, das nachgewiesene Mobbing ohne jegliche Überprüfung als unsubstantiiertes Substrat und Mobbingszenario abqualifizierten. Die vorgelegte Daten-DVD mit meinen detaillierten Nachweisen langjährigen Mobbings blieb unausgewertet.
Die Frage, ob es sich beim Richter Specht nur um einen Fehler oder taktisches Kalkül oder um vorsätzliche Rechtsbeugung/politisches Urteil handelte, ist somit eineindeutig beantwortet.
Das die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg sämtliche Strafanzeigen gegen diese Amtsträger aus Behörde, Gericht, Gesundheitsamt ohne jegliche Sachverhaltsermittlung einstellte und damit Konsistenzsicherung betrieb, war daher nicht anders zu erwarten.

Ich sah nicht hilflos und untätig zu, sondern wies durch umfangreiche Recherche im Nachhinein nach, auf welche Weise diese Amtsträger eskalierend weitere “Extremsituation“ konstruierten. Mit dem Zweck, meine Persönlichkeit systematisch zu destabilisieren und durch Psychiatrisierung über unwahre/gefälschte Beweismittel, die von behördlich bestellten amtlichen Ärzten als wahr verwendet werden sollten, zerstören zu lassen. Als Bauernopfer sollte ich dafür herhalten, die Konsistenz der Mobbingverursacher zu sichern und das System Landesschulbehörde zu schützen.

Fortsetzung der perversen Niederträchtigkeit:
Der Nieders. Landesbeauftragte für den Datenschutz teilte 29.05.2007 mit, das die Landesschulbehörde Kasling selbst den Verstoß gegen §101 c NBG eingestand, nachteilige Personalakteneinträge 1996 (zurückliegend bis 1992) bis 2000 ohne Anhörung in meine Akte platziert zu haben. Damit war nicht nur die langjährig ab 1992 ohne Anhörung erfolgte Platzierung von unwahren Personalakteneinträgen rechtswidrig, sondern insbesondere deren Konversion. Vom Amtsarzt Dr.Bazoche im 15.11.2002-Gutachten vorgenommen als schwerwiegende Erscheinungsformen psychischer Krankheit mit gleizeitig unterstellter bestehender Betreuung und damit begründeter Beauftragung meiner psychiatrischen Untersuchung durch den Leiter des LKH Osnabrück. Vom Ermittlungsführer vorgenommen als psychische Störung und daraus abgeleiteter Dienstunfähigkeit. Diese Konversionen wiederum übernahm die Landesschulbehörde Osnabrück als rechtens und wahr, bestätigt vom Verwaltungsgericht Osnabrück Richter Specht.
Dieser Rechtswidrigkeit folgte eine Straftat: die staatsanwaltlich festgestellte Personalaktenfälschung vom 16.07.2003 betrifft den Zeitraum ab 2000 bis über den 16.07.2003 hinausgehend. Die Landesschulbehörde Kasling platzierte schwerwiegende psychiatrische Aussagen einer ganz anderen Person in meine Akte. Damit gab die Landesschulbehörde als selbständige Regierungsvertretung des Landes Niedersachsen für die beabsichtigte psychiatrische Untersuchung die entscheidende psychiatrische Untersuchungsvoraussetzung vor, nämlich eine vor beiden Untersuchungen 2002 und 2004 bestehende mindestend zwei Jahre bestehende psychiatriche Erkrankung und Behandlung. Insbesondere nahm die Landesschulbehörde mit dieser über die Akten vorgenommen Zuweisung psychiatrischer Daten einer ganz anderen Person, dieser Personalkrankenaktenfälschung also, einen weiteren Konversionsbetrug vor. Eine für beide in 2002 und 2004 beabsichtigten psychiatrischen Untersuchungen praktizierte Konversion meiner psychischen/psychiatrischen Gesundheit in schwerwiegendste langjährig behandelte psychiatrische Krankheit. Mit mehrfach gutachterlich ausgeschlossener Gesundheit und ausgeschlossener Möglichkeit, jemals wieder psychisch gesund zu werden. Beabsichtigter Zweck war, das der behördliche Psychiater diese schwerwiegenden psychiatrischen Vorgaben ohne Hinterfragung übernimmt und die im amtsärztlichen 15.11.2002-Gutachten vorgegebene Betreuung bestätigt.
Es handelt sich um schwerwiegenden landesschulbehördlichen Konversionsbetrug in Person von Kasling, Giermann und des damaligen Leiters Pistorius, um über den behördlichen Psychiater Betreuung, Zwangsbehandlung, Zwangsmedikation, Einsperrung ins Psychiatrie-KZ zu bewirken.

Der Landesbeauftragte verwies auf §101f Abs.1 Nr.2 NBG und die Möglichkeit der Vernichtung der PA-Einträge, ausgenommen davon sind dienstliche Beurteilungen. Nun empfiehlt er mir, ich soll selber einen Antrag auf Vernichtung der landesschulbehöerdlich rechtswidrig erstellten und auf Straftat beruhenden PA-Einträge (1996- über 16.07.2003 hinausgehend) stellen. Und – Höhepunkt der Perfidie – der diese Rechtswidrigkeiten und Straftat begehende Kasling von der Landessschulbehörde überprüft, welche Akten er vernichtet.
Feststellung: die Vernichtung von Akten nach §101f ist für den Fall vorgesehen, wenn wahre Tatsachen nachteilig werden können. In meinem Fall hat Kasling in dem Zeitraum 1996(1992) – über 2003 hinausgehend von vornherein rechtswidrig Akten ohne meine Kenntnis angelegt zum Zweck der psychiatrischen Verwendung durch zuletzt Prof. Weig. vom LKH Osnabrück. Akten, von denen er eindeutig wusste, das diese unwahr sind. Akten, von denen Kasling als Verwalter meiner Akten wusste, das ich keine Akteneinsicht genommen und daher keine Kenntnis hatte.
Die vom Nieders. Landesbeauftragten vorgeschlagene Aktenvernichtung bedeutet, dass ich die Vernichtung der an mir ausgeübten Rechtswidrigkeiten und Straftaten des Kasling beantrage. Die Rechtsfolge ’Feststellung der Dienstunfähigkeit’ bliebe festgeschrieben.

Die Behörde Kasling weiß, das aus Beweissicherungssicherungsgründen negative/nachteilige PA-Einträge in der PA verbleiben. Für den Fall sieht der Kommentar zum Nieders. Beamtengesetz, Bund Verlag, Herbert Sommer, §101 f (4) NBG einen Berichtigungsanspruch gegen den Dienstherrn, also Kasling, vor.
Selbst in dieser Kenntnis verweigerte Volljurist Behördenleiter Schippmann die beantragte Aktenberichtigung. Er gab als einzige Möglichkeit vor, einen Antrag auf Vernichtung meiner behördlich gefälschten Akte zu stellen. Und der oberste verantwortlichen Aktenfälscher Schippmann entscheiden darüber, welche dieser Akten vernichtet werden.
Sollte der Aktenfälscher Jurist Kasling, dessen dienstlicher Aufgabenbereich insbesondere die §§101 NBG umfasst, mit dem Juristen Landesbeauftragten den Deal gemacht haben, mir Aktenvernichtung als einzige Möglichkeit vorzugeben und den Berichtigungsanspruch nicht zu nennen?

Ich beantragte 06.07.2007, Frist 28.07.2007, dass der Dienstherr die vorzunehmende Berichtigung der unwahren Personalakteneinträge nach §101 f (4) NBG bestätigt. Kasling ließ diese Frist verstreichen. Ich wiederholte den Antrag und erklärte meine Bereitschaft, an der Berichtigung der unwahren Personalakteneinträge mitzuwirken.

Am 09.08.2007 läuft eine 09.08.2006 von Kasling gesetzte Frist ab. Er fordert von mir weiterhin meine Zustimmung zu einer psychiatrischen Zusatzuntersuchung.
Der Leitende Psychologe Helmkamp der Schüchtermannklinik Bad Rothenfelde schloss während der dreiwöchigen Reha in seinem Abschlussbericht 18.11.2002 eine psychiatrische Erkrankung definitiv aus. Nach Gerichtsbeschluss 3A116/02 vom 4.11.04 vorzunehmende und in der Zeit von Nov. 2004 bis März 2005 durchgeführte psychiatrische Expoloration bestätigte diesen Ausschluss und wies die behördlichen Aktenfälschungen und Rechtswidrigkeiten nach. Fälschungen, die als Beweismittel psychiatrischer Krankheit Grundlage der psychiatrischen Untersuchung eines behördlich vorgegebenen Psychiaters sein und von diesem als wahr verwendet werden sollten. Wobei generell behördliche Ärzte nicht autorisiert sind, behördliche Vorgaben als unwahr/gefälscht zur Disposition zu stellen. Damit ist die Konversion behördlich vorgebener Unwahrheiten in pseudo-medizinische/psychiatrische ‚Wahrheit‘ sichergestellt.
Richter Specht 3A111/05 vom 29.06.05 bezeichnete den privatärztlichen Gutachter, in dessen Exploration sämtliche behördliche vorgegebenen vermeintlichen Beweismittel psychiatrischer Krankheit als unwahr und vorsätzlich gefälscht nachgewiesen wurden, als mir ’genehmen Gutachter’. Und akzeptierte das privatärztliche Gutachten nicht.
Richter Specht ignorierte den ihm nach den Akten bekannten behördlichen Konversionsbetrug und unterstellt mir mit ’genehm’ Beeinflussung/Manipulation. Er akzeptiert also nur einen behördlich genehmen Gutachter, der das amtsärztlich vor mir geheim gehaltene unwahre 15.11.2002-Gutachten und die behördlichen Rechtswidrigkeiten (unterlassene Anhörung zu sämtlichen PA-Einträgen) und Straftaten (PA-Krankenaktenfälschung) nicht zu hinterfragen hat und von mir nicht widersprochener Wahrheit ausgeht. Die Möglichkeit des Widerspruchs schloss Specht durch seinen Beschluss 3B23/04 vom 13.07.2004 aus: ich habe keinen Anspruch auf Kenntnis/Nennung des 15.11.2002-Gutachtens und der behördlichen Rechtswidrigkeiten und Straftaten.

Richter Specht bezweckt damit meine absolute Unkenntnis der psychiatrischen Untersuchungsgegenstände, der vermeintliche Beweismittel psychiatrischer Krankheit. Höchstrichterlich wurde ich über die amtsärztlich mir im 15.11.2002-Gutachten unterstellten Aussagen/Selbstzuweisungen in Unkenntnis belassen, die meine Kenntnis vorgeben. Der vom Richter Specht als Konsortialpartner der Landesschulbehörde beabsichtigte Zweck war eine Konversion des Schweigens in der psychiatrischen Untersuchung eines behördlichen Psychiaters: mein Schweigen in richterlich verordneter Unkenntnis hat der behördliche Psychiater als Dissimulation (der paranoide schizophrene Patient verheimlicht sein Wahnsystem gegen über dem Mitmenschen) zu werten. Hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Richter Specht (und dazu gehören auch die seine Urteile unterschreibenden weiteren Richter), Amtsarzt Bazoche schufen damit als Handlanger/Konsortialpartner der Landesschulbehörde Osnabrück die Grundlage für meine Psychiatrisierung. Nach Staatsanwaltschaft Osnabrück und Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg ist das von Hoheitlichen Aufgaben wahrnehmenden Garanten für Recht und Ordnung vollzogenes subtiles Staatmobbing keine Straftat.
Ich empfehle die DVD ’Lebensunwert’ über Paul Brune vom Westfälischen Landesmedienzentrum.

Nach erbrachten Nachweisen der Rechtsverstöße und Straftaten insbesondere der Person Kasling erdreistet sich diese Person, die von mir beantragte Berichtigung der PA-Einträge zu verweigern. Über den Nieders. Landesbeauftragten für den Datenschutz fordert mich Kasling auf, die Vernichtung dieser PA-Einträge zu beantragen. Dummdreist verlangt er weiterhin von mir die Beantragung einer psychiatrischen Untersuchung, in der ich meine psychische Gesundheit zur Disposition stelle, ohne dessen vorherige Berichtigung seiner Rechtswidrigkeiten und Straftaten.

Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Bewertung, die möge der Leser selber vornehmen. Ich zeige an dieser Stelle Parallelen auf: Hoheitliche Aufgaben wahrnehmende Staatsdiener, psychosoziale Mörderbande des NS-Regimes, versuchten die Desintegration des Bettelheim und realisierten diese an seinen überlebenden KZ-Mithäftlingen. Nach vollzogener Desintegration Millionen von Menschen erfolgte die ursächliche Festschreibung der schizophrenen Erscheinungsformen auf diese Menschen über einen Amtsarzt nicht.
Ganz offenbar haben bestimmte Staatsdiener unserer heutigen Gesellschaft hieraus gelernt: nach Vereinzelung vorgenommene langjährige Desintegration, über unwahre/gefälschte Akten konstruiertes Anderssein und Konversionsbetrügereien erfolgte die Psychiatrisierung (Ermittlungsführer 01.12.2004). Festgeschrieben unter Beteiligung von behördlichen Ärzten, Exekutive und Judikative des Landes Niedersachsen.

Was den KZ-Überlebenden erspart blieb, wurde an mir realisiert: Festschreibung von Psychiatrisierung als Folge von Desintegration.

Bruno Bettelheim Erziehung zum Überleben dtv
Bruno Bettelheim Aufstand gegen die Masse Fischer Taschenbuch